Jakob Augstein

der Freitag

Artikel

Kultur | 08.03.2010 | 07:00 Jakob Augstein
Der unbewegte Mann
Frauen sind auf dem Vormarsch. Trotzdem verdienen sie immer noch weniger als Männer. Im Freitag-Salon ging es um Spitzenpositionen und Risse in der "gläsernen Decke". >> mehr
Alltag | 02.03.2010 | 21:25 Jakob Augstein
Ente gut, alles gut?
Diese Woche skizziert Gärtner Jakob Augstein seine Überlegungen zur Unterbringung von Laufenten und erklärt, warum man die Tiere besser vor Einbruch der Dunkelheit zusammentreibt >> mehr
Alltag | 20.02.2010 | 16:00 Jakob Augstein
Wie beschneidet man eine Rose?
Diese Woche offenbart der Gärtner seine Liebe zu Rosen – obwohl er ein schwieriges Verhältnis zu dieser Pflanze hat. Angefangen bei der Schädlingsbekämpfung... >> mehr
Alltag | 05.02.2010 | 18:00 Jakob Augstein
Wie bekämpft man hartnäckiges Unkraut?
Diese Woche gräbt Jakob Augstein seinen alten Rosenstock aus, erzählt von seinem jahrelangen Kampf gegen den Giersch und erklärt, was das mit dem Poststrukturalismus zu tun hat >> mehr
Alltag | 21.01.2010 | 06:00 Jakob Augstein
Im Himmel
In dieser Woche besucht Jakob Augstein die Grüne Woche und ist glücklich >> mehr
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Blogbeiträge

16.03.2010 | 21:32 Jakob Augstein

Freitag Salon - Berlin und Leipzig

Liebe Leser, am Freitag, 19.3. findet der nächste Freitag-Salon statt, und zwar in Leipzig und am Samstag, 20.3., gleich der übernächste, und zwar in Berlin. (Und wer sich richtig die Kante geben will, so wie ich, der kann mich am Samstag um 14... >> mehr
08.03.2010 | 11:33 Jakob Augstein

Hamburg Media School - Investigativer Journalismus 2/2

  Fortsetzung des 1. Teils   Hören wir dazu Thomas Leif, Gründer und Chef des Netzwerks Recherche:   Allein 2008 zahlte die Bunte fast eine Viertelmillion Euro für die Berliner Detektive, nur um Einzelheiten des Privat- und I... >> mehr
08.03.2010 | 11:30 Jakob Augstein

Hamburg Media School – Investigativer Journalismus 1/2

Liebe Leser, heute findet in Hamburg die zweite Stitzung im Rahmen unseres Innovation Labs Print statt. Im Dezember haben wir uns mit dem Verhältnis von Netz und Print befasst. Heute mit dem Investigativen Journalismus. Ich hab beim letzten Mal  me... >> mehr
26.02.2010 | 12:18 Jakob Augstein

Freitag + Faz: Zeichen der Annäherung?

Oder: Was macht der Freitag-Blogger auf der FAZ Titelseite?   Liebe Leser, ich wusste davon nichts. Ehrlich. Das war nicht geplant. Ich bin genauso überrascht wie Sie. Und es ist auch keineswegs Zeichen einer um sich greifenden konservativen Unter... >> mehr
23.02.2010 | 16:08 Jakob Augstein

Frauen II Die politische Dimension

Liebe Leser, es ist bemerkenswert, auf wieviel Interesse der Freitag Salon zum Frauen-Thema stößt. Die Veranstaltung hat noch gar nicht stattgefunden und wir haben annähernd vierhundert Kommentare. Ich habe sehr viele der Links und Literaturtip... >> mehr
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Kommentare

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09.03.2010 | 09:34 misterL
"Wenn ich entscheiden müsste, ob ich einen investigativ arbeitenden Journalisten einstellen sollte oder einen hervorragenden politischen Kommentator würde ich mich für den Kommentator entscheiden. Der...
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12.03.2010 | 23:02 Jakob Augstein
Lieber misterL, hier kurz ein Ausschnitt einer Antwort auf Christoph Leusch aka Columbus zur Bedeutung des investigativen Journalismus "Ich bin auch nicht sicher, wie wichtig es wirklich ist zu wissen, ob Guttenberg belogen wurde. Wir haben da einen U-Ausschuss, der befasst sich dann mit Befehlsketten und wer die fünfte Person im Zimmer war. Schon recht. Aber der eigentliche Skandal ist der Krieg in Afghanistan. Dafür brauche ich keinen Investigator und keinen Ausschuss. Sondern klares Denken, eine klare Sprache und den Mut zur Auseinandersetzung." Also bitte, dass es sich in meinem Vortrag um eine zugespitzte, polemische Formulierung handelt, ist mir schon klar. Aber es geht um den Kern des Gedankens: Sehr Vieles sehr Schlimmes liegt offen und muss nicht "entdeckt" werden - und es regen sich dennoch zu wenige darüber auf. Wir diskutieren den Zustand des Journalismus anhand des Zustandes eines Nebenzweiges - und übersehen dabei das Versagen im Zentrum. Das ist mein eigentlicher Punkt. (Ich merke gerade, dass es hilfreich gewesen wäre, diesen Satz einfach in den Vortrag hineinzuschreiben. :) ) JA
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08.03.2010 | 23:07 Columbus
Lieber Herr Augstein, Langsam mache ich mir Sorgen um Sie. Denn, wenn Sie sich schon sagen, ich will "investigativ" selbst definieren, dann vielleicht doch nicht mit Joseph Görres! Den trieben näml...
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12.03.2010 | 22:54 Jakob Augstein
Klar kenne ich den Klenk. Nicht persönlich. Aber wir wollten immer mit dem Falter "was machen". Bisher haben wir nur Abos ausgetauscht. Schade. Eine spannende Zeitung. Und sonst: Ich weiß nicht, mir neigen die Dinge bei größerer Annäherung zur Auflösung. Das ist nun mal so. Ich kann mit dem Begriff des Investigativen nicht viel anfangen. Ihre Definition lautet: "Investigativ bezieht sich auf das Verfahren, politische oder kulturelle oder rechtliche, oder wissenschaftliche Aussagen von Personen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen und dafür tiefe Recherchen zu betreiben, Informanten unter Vertrauensschutz zu gewinnen, sich in Rollen zu begeben, um eine Recherchenachweis anzutreten, der durch ein Interview, Bücher, Akten, Protokolle und Informanten nicht sicher zu erreichen ist." Darin steckt viel Normatives. Und es sind überhaupt zu viele Worte, um für einen so einfach scheinenden und so oft gebrauchten Begriff als Defintion plausibel zu sein. Ich bin auch nicht sicher, wie wichtig es wirklich ist zu wissen, ob Guttenberg belogen wurde. Wir haben da einen U-Ausschuss, der befasst sich dann mit Befehlsketten und wer die fünfte Person im Zimmer war. Schon recht. Aber der eigentliche Skandal ist der Krieg in Afghanistan. Dafür brauche ich keinen Investigator und keinen Ausschuss. Sondern klares Denken, eine klare Sprache und den Mut zur Auseinandersetzung. (Es ist unsinnig, das gegeneinander aufzuwiegen. Im echten Leben muss man das aber manchmal. Das ist das eine. Das andere ist: Ich werde immer sehr, sehr skeptisch, wenn Leute sagen, früher sei "es" besser gewesen.) ((Und dann noch: Nicht schlapp machen! :) )) Ihr JA
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Finger weg von der Steuer CD

01.02.2010 | 17:36 Jakob Augstein
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08.03.2010 | 17:51 P. Connor
Während kleine Sozialhilfe- und Versicherungsbetrüger oder gar Gelegenheitsdiebe die härtesten Sanktionen verhängt bekommen, lebt der Steuerhinterzieher wie ein Naziverbrecher im Ausland. Unbestraft u...
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08.03.2010 | 17:58 Jakob Augstein
Gute Nachricht für Sie: Die Steuer-CD ist doch inzwischen gekauft :)
Kommentar zu

Der unbewegte Mann

Kultur | 08.03.2010 | 07:00 Jakob Augstein
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06.03.2010 | 23:43 wroger
Ich muß eine Bemerkung zur Aufmachung in der Printausgabe machen. Dort fiel im Einleitungstext auf S. 15 der Satz: "Noch im Jahr 1977 konnte ein Mann in Deutschland den Job seiner Frau kündigen." Sch...
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08.03.2010 | 11:14 Jakob Augstein
Lieber wroger. Sie haben Recht! Das darf nicht passieren. Ich kann das hier schreiben, weil es mein eigener Fehler war. Ich bin zwar seit 1988 in Berlin und war viel in den Neuen Ländern unterwegs. Dennoch bricht immer wieder die West-Sicht durch. An solchen Kleinigkeiten merkt man es. Danke für den Hinweis! Ich nehme das sehr ernst - und ärgere mich über mich selbst. Diese alten Muster sollten wir hinter uns lassen. Ihr JA
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Politikarena

Fragen

Antworten

Woche 23/2009 Am 03.06.2009 | 16:39 fragte tine.s

Signal aus Europa: Drohen uns 4 weitere Jahre große Koalition?

Jakob Augstein 05.06.2009 | 09:52

Die Große Koalition - so unangenehm einem das auch sein mag - ist im Moment sicher der beste Repräsentant der deutschen Stimmungslage: Weitermachen, wie bisher; nichts aus der Krise lernen; Angst vor Veränderungen; Vermeidung von offenen Konflikten – das ist das politische Wollen der Deutschen und dafür steht die Merkel-Regierung. Also: Weiter so, Deutschland. (Angesichts der Verfasstheit der SPD könnte man hinzufügen: Es spielt keine so große Rolle, ob die Sozialdemokraten Juniorpartner der CDU sind oder die FDP.)

Jakob Augstein 03.06.2009 | 21:11

Die Berichterstattung nach derf Opel-Entscheidung beantwortet die Frage: Guttenberg hat an Statur und Profil gewonnen. Das war zwar nicht schwer, denn zuvor hatte er weder das eine noch das andere. Aber immerhin: Er hat der Kanzlerin widersprochen und er hat dem allgemeinen Unbehagen, das es angesichts des zügellosen Geldausegebens gibt, eine Stimme verliehen. Beides rechnen ihm die politischen Beobachter hoch an. Wenn man bedenkt, welch kurze Zeit er vermutlich im Amt gewesen sein wird, dann ist das keine schlechte Leistung.

Woche 20/2009 Am 12.05.2009 | 11:39 fragte Der Freitag

Ist die EU-Wahl überflüssig?

Jakob Augstein 14.05.2009 | 10:49

Europa ist eine wunderbare Idee. Was erreicht wurde war vor vierzig Jahren kaum vorstellbar. Die "Vier Freiheiten" waren für den Kontinent ein wirtschaftlicher und politischer Fortschritt. Also nichts gegen Europa. Aber die Wahl ist überflüssig. Die demokratische Legitimation leiht sich Europa aus den wahlprozessen in den Mitgliedsländern. Der Versuch, eine paneuropäische Gesellschaft zu schaffen ist spätestens seit der Ost-Erweiterung illusionär. Lasst uns ehrlich werden und die Wahl und das Parlament abschaffen. Das sind Feigenblätter - aber dahinter ist nichts.

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Jakob Augstein
Journalist und Gärtner in Berlin
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