Das muss Liebe sein: Weil Sahra Wagenknecht krank ist, springt Oskar Lafontaine ein. Der Linken-Chef über Eliten, christliche Werte und die wahre Sozialdemokratie>> mehr
Der Literaturwissenschaftler Wolf Kittler über Heinrich von Kleist als Poeten eines neuen Krieges und die Frage, warum wir dessen mögliche Homosexualität nicht begreifen>> mehr
Liebe Leser,
da im Umfeld des Freitag immer mal wieder gerne ein Spiel gespielt, das da heisst: Wer hat den linkesten, äh, ich meine wer ist am linkesten, hier eine kleine Positionsbestimmung (klarer krieg ich es nämlich nicht hin ....)
&nb...>> mehr
Liebe Leser,
am 16. Februar spreche ich im Freitag-Salon mit Egon Bahr. Mich interessiert besonders die Frage, ob Deutschland ein Land und eine Gesellschaft der Mitte bleiben kann. Oder zwingen uns Globalisierung, Euro-Krise und die zunehmende soziale U...>> mehr
Sitzungsbericht Liebe Leser, am Samstag haben sich Mitglieder der Community mit einigen Redakteuren des Freitag in unseren Berliner Räumen getroffen. Zu diesem Treffen hatten Vertreter der Community eingeladen. Ich bin sehr froh, dass diese Anregung, d...>> mehr
Liebe Leser,
ich habe einen Leserbrief bekommen, in dem unter anderem dieses zu lesen war:
ZITAT ANFANG
"Herr Diekmann übt die Metamorphose Diekmanns Umgang mit der Mailbox zeigt längst kindische Züge. Schon beim Guttenberg-Skandal war zu b...>> mehr
Liebe Leser,
am 20. Januar 2012 findet der nächste Freitag Salon im Maxim Gorki Theater Berlin statt.
Mit Sahra Wagenknecht möchte ich da über die Frage sprechen, warum die Wut und das Unbehagen der Bürger über die Auswirkungen der F...>> mehr
Das mit dem Ost-CDU-Wimpel wusste ich leider in der Sendung nicht. Sehr schade! Da kommt meine West-Sozialisation durch ... Aber vielen, vielen Dank für den Hinweis. Der Ball liegt ja immer noch vor dem Tor und kann nächstes Mal verwandelt werden :)
Wirklich exzellent ausgearbeitete Fragen, liebe Calvani. Dieses Interview bringt auch wieder hervorragend Augsteins Wesen an den Tag: nichts Genaues weiß man nicht, kein Impetus, alles nach Lust und L...
Also ich finde, in aller Bescheidenheit, ich habe bemerkenswert richtige Sachen gesagt :) Zum Beispiel dieser Satz sollte über dem Eingangstor aller Netz-Foren hängen: "Eigentlich sollte man sich bei jedem Kommentar überlegen: Ist das, was ich schreiben will, wirklich notwendig? Dient es der Sache? Dem Argument?" Wenn sich daran mehr Nutzer halten würden, nicht nur bei uns, dann hätte das Netz im Ganzen deutlich mehr Relevanz. (Ist jetzt keine so ganz kühne These, ich sags aber trotzdem noch mal) Und noch was hierzu: "Wir werden über kurz oder lang die kostenlose Bereitstellung des Freitag erst einschränken und dann beenden und wir wollen die User an der Planung und Erstellung der Seite teilnehmen lassen und dafür in verschiedenen Abstufungen Geld nehmen." Das ist ein alter, lange bekannter Plan, den wir nur aus technischem Unvermögen heraus erst viel später umsetzen können: wir stellen mit der Seite, der Technik, der Moderation etwas zur Verfügung, das sich für uns auch auszahlen muss. Es ist ja ein bisschen traurig, für Online immer nur auszugeben und nie was einzunehmen. Also: Die Seite bleibt offen, grundlegende Community-Funktionen bleiben offen, höhere Funktionen, aktuelle Red.Texte und Archiv werden kostenpflichtig. Irgendwie so sieht die Marschrichtung aus. Wann das kommt - keine Ahnung. Aber darüber können wir gerne am Samstag reden. Es wäre spannend, auf Dauer die Community in diese Planungen einzubeziehen - welche Funktionen sind erwünscht? Welche Art von Kostensystem sollen wir einführen etc. Mein Interesse ist natürlich, dass wir viele Print-Abonnenten bekommen - weil wir davon leben. Also ist für Print-Abonnenten alles zugänglich und frei. Aber wir werden auch Online-Abos einrichten. Und da muss man sich überlegen, welche Funktionalitäten sind in welchem Paket enthalten ... Alles Themen, die wir gemeinsam mit der Com erarbeiten sollten. Das werden wir natürlich nicht am Samstag schaffen, klar, aber es ist ja auch erst der Anfang. Daraus könnte / sollte sich ein dauernder Dialog entwickeln. Ich finde auch, dass die Com sich ein Gremium geben könnte, das als Ansprechpartner zur Verfügung steht ...
Es ist interessant, diesen thread zu lesen und überhaupt die gesamte Debatte zu verfolgen. Das ist nämlich sozusagen die Geschichte eines fortgesetzten Missverständnisses. Zwischen Lesern und Journali...
Ich zitiere mich gerne mal selber: Die Bild-Zeitung ist durch diese Geschichte noch gefährlicher geworden, habe ich geschrieben. Warum? Weil man sie ernst nehmen muss. Früher hat sie reinen Populismus betrieben, gegen Kriminelle, gegen Ausländer. Das war schon schlimm genug. Dann wurde sie entpolitisiert, stütze sich mehr auf Klatsch und Tratsch und Ratgeberjournalismus. Gleichzeitig hatte sie eine konservative, systemstabilisierende Wirkung. Das war die Zeit der Affären um Charlotte Roche und Sibyl Kekili und Otti Fischer... Seit einiger Zeit hat sie das ausdrücklich Politische und das Investigative für sich entdeckt. Das meist zitierte Medium war sie (gemeinsam mit dem Spiegel) ohenhin schon. Jetzt muss man sie wegen ihrer Inhalten und Geschichten noch ernster nehmen - man kommt daran nicht vorbei. Es wäre irre das zu leugnen. Niggemeier bricht sich in seinen Texten zum Thema einen ab - anstatt das Offensichtliche einfach auszusprechen. (Hat auch was mit Glaubwürdigkeit eines Journalisten zu tun, die Welt so zu beschreiben, wie sie ist, nicht, wie man sie gerne hätte) Was ist die Konsequenz? Die Bild noch genauer zu überwachen, zu kontrollieren, vor ihr zu warnen, sie zu sezieren als vorher. Aber doch nicht, sie zu ignorieren. Man muss den Kampf aufnehmen und voll draufhalten. Wer denkt, das Problem sei dadurch zu lösen, das man in eine andere Richtung guckt, Entschuldigung, aber der betreibt das Spiel der Bild und das Spiel der Macht. Ich weiß nicht, ist das eine linke Spezialität die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen? Wie will man die Wirklichkeit ändern, wenn man das tut? Douglas Adams hat da eine passende Geschichte parat: „Der gefräßige Plapperkäfer von Traal ist ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig.“ Leider ist die Bild-Zeitung nicht so ein Käfer, Freunde. Wake up.
Es ist interessant, diesen thread zu lesen und überhaupt die gesamte Debatte zu verfolgen. Das ist nämlich sozusagen die Geschichte eines fortgesetzten Missverständnisses. Zwischen Lesern und Journalisten im Allgemeinen, im ganzen Land und auch hier bei uns. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Leser, die den Medien die Wulff-Geschichten übelnehmen, einem Irrtum aufsitzen. In der auch hier zitierten Stelle aus der NZZ übernimmt ein Kollege diesen Irrtum, wenn er sagt, die Leute wüssten schon, dass ihr Präsident kein Schwerverbrecher sei. Das Problem ist: darum geht es gar nicht. Aber das ist das Wesen des Missverständnisses, dass man aneinander vorbei redet. Ebenso geht es nicht um ein allgemeines Freisprechen der Bild-Zeitung oder gar eine Anbiederung an das Blatt. Wer Reflexe hat, muss nicht nachdenken ... Aber es gibt offenbar Missverständnisse, die werden auch in 450 Kommentaren nicht ausgeräumt. Es wäre spannend, zu erforschen, woran das liegt. Ich vermute, es sind die unterschiedlichen Ansprüche an Text und Medium und Kommunikation. (Und nur noch kurz zur Erinnerung: die Idee des Freitag liegt u.a. darin, die Leser zum Teil des Produktes zu machen. Das haben wir gemacht, indem wir den Titelkomplex in dieser Woche aus Leserbeiträgen aufgebaut haben. Stichwort Partizipation. Lustig, dass ausgerechnet die FC das vergessen hat ... Es ist interessant, dass die Bild-Zeitung das gleiche am Wochenende gemacht hat, die S.2 und 3. bestanden aus lauter Kommentare zur Affäre und zur Debatte. Der kleinere Teil stützte sich auf Kommentare von Journalisten, darunter auch von mir. Es ist ein bisschen schräg, das in die Nähe von bezahlter Werbung zu bringen - aber das Netz ist bekanntlich voller schräger Ideen. Aber was bedeutet es eigentlich, wenn die Bild das macht? Wird nicht nur der Freitag wie die Bild-Zeitung. Sondern gilt umgekehrt das selbe?
@ J.A.: >>Wenn Wulff ein Schuft ist, muss die Presse ihn jagen und das Publikum wird es ihr danken - soweit das Publikum nicht aus politischen Gründen auf seiner Seite ist. Ich dachte also, kritische...
@ keiner Klasse Beitrag. Danke! Toller Text! Mal gucken, ich finde, wir sollten einen Titel machen, am Donnerstag: Darf BILD das? Und dann einen Text von uns und lauter Texte aus der Com. Mal sehen, ob wir das noch hinbekommen :) (nur zur Erklärung: das "normal" bezog sich auf Vorgänge in Redaktion und Verlag - nicht auf die Lichtung im Blätterwald, die wir um uns herum schlagen wollen.) ((und zum Korrektiv: Das waren die Hsrg leider nie. Aber wir brauchen eines, das sehe ich auch so... )) (((und zu dem Kollegen, der geht: da kann ich natürlich nicht so viel öffentlich sagen - aber ich finde, es ist auch Teil einer "normalen" Zeitung, dass gute Leute abgeworben werden. Wir haben zum Start der taz eine ganze Reihe guter Leute abgeworben, auch Fr Winkelmann kam ja von der taz ... Es ist ein Austausch. Das tut uns gut und den Kollegen auch. Trotzdem schade - finde ich am meisten!)))
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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