Jakob Augstein

der Freitag

Kommentare

portrait
25.05.2012 | 22:10 Jakob Augstein
"50 Folgen Schlagabtausch zwischen Bild-Vize und Freitag-Chef "Augstein & Blome": Die bessere Talkshow Seit 50 Folgen läuft die Sendung "Augstein und Blome" auf Phoenix. Der wöchentliche Schlagabtausch zwischen dem Bild-Vizechef Blome und dem Freitag-Verleger Augstein findet zwar auf eher randständigen Sendeplätzen statt. Inhaltlich aber überzeugt der nur ein Dutzend Minuten währende Kampf zwischen den politischen Welten. Denn beide Diskutanten beweisen nicht nur große Schlagfertigkeit, sondern warten mit für deutsche TV-Verhältnisse unkonventionellem Humor auf. Das zeitsparende Format ist die bessere Talkshow. .... " mehr hier: meedia.de/fernsehen/augsteinblome-die-bessere-talkshow/2012/05/24.html
portrait
11.05.2012 | 19:30 Jakob Augstein
Nach der Zählung von Phönix - und das ist natürlich die maßgebliche :) - war das die 49. Sendung. Jubiläum ist also nächste Woche :))) (Bitte nicht fragen, warum wir schon die 51. gezählt haben - Rätsel über Rätsel ...)
Kommentar zu

Ursula, der Kampf geht weiter!

Alltag | 02.04.2012 | 16:40 Christine Käppeler
portrait
02.04.2012 | 20:01 Jakob Augstein
Wir haben beim Freitag 60% der Führungspositionen in Verlag und Redaktion mit Frauen besetzt – und keine Socke interessiert sich dafür. Warum? Weil wir zu klein sind? Oder weil solche Nachrichten nicht ins Konzept passen? Oder weil der Verleger immer noch ein Mann ist? Manno! Oder Frauo. Oder so.
portrait
31.03.2012 | 19:27 Jakob Augstein
Liebe Leser, Kollege v Grote hat Recht mit seiner Vermutung: diese Sendung wurde am Mittwochabend aufgezeichnet. Phoenix musste das Studio umbauen, der uebliche Freitagstermin musste vorverlegt werden...
portrait
31.03.2012 | 19:55 Jakob Augstein
Mich irritiert tatsächlich die an Ablehnung reichende Skepsis, mit der eine neue Partei hier begrüßt wird. Mich erinnert das an das misslaunige Murren der Etablierten als seinerzeit die Grünen kamen. Es handelt sich hier offenbar um ein politisches Experiment mit offenem Ausgang. Die Digitalisierung hat alle Bereiche des Lebens verändert - warum nicht auch den politischen? Ich sehe im Moment bei den Piraten einen liberalen, libertären, libertinistischen, vielleicht einen anarchistischen Charakter. Es kann sein, dass die Piraten keine "linke" Partei sind, dass ihnen Freiheit wichtiger ist als Gerechtigkeit. Na und? Abwarten. Ich muss ja diese Partei nicht wählen, um sie für eine Bereicherung des politischen Spektrums zu halten. Wenn die Piraten die moralisch verbrauchte FDP ablösen - um so besser. Der Liberalismus, der nun wahrhaftig nicht mit dem Neo-Liberalismus verwechselt werden darf, ist eine wertvolle politische Kraft. Er hat in Deutschland keine starke Tradition. Leider. Vielleicht wächst hier etwas Neues. Mir geht es nicht um eine Apologie. Mich wundert die Ablehnung. Ich bin neugierig. Sie nicht?
portrait
31.03.2012 | 19:27 Jakob Augstein
Liebe Leser, Kollege v Grote hat Recht mit seiner Vermutung: diese Sendung wurde am Mittwochabend aufgezeichnet. Phoenix musste das Studio umbauen, der uebliche Freitagstermin musste vorverlegt werden. Darum konnten wir nicht auf Schlecker und die FDP eingehen. Sehr unguenstig! Wir machen das nur im absoluten Ausnahmefall, man sieht ja warum. Andererseits ist die Gegenueberstellung von FDP und Piraten ein relevantes, aktuelles Thema. Daher haben wir uns auch nach Schlecker fuer die Ausstrahlung entschieden. Dass die Piraten hier derart kritisch betrachtet werden, finde ich erstaunlich. Alle "Vorwuerfe", die man dieser Partei machen kann - v. a unklares Programm und mangelnde Verantwortungsbereitschaft - hat man den Gruenen und den Linken auch gemacht. Das ist die Kritik der Etablierten gegen den Newcomer. Es ist die Kritik des Alters an der Jugend. Mehr Mut, Leute! Freuen wir uns, dass die Demokratie, die Partizipation belebt werden. Und freuen wir uns, dass die neue politische Kraft in Dtl keine rechtspopulistische ist, wie bei den Nachbarn, sondern eine basisdemokratische. Kommt mal aus eurem schlechte-Laune-Winkel raus!
Kommentar zu

Gesetze der Aufmerksamkeit

10.03.2012 | 20:26 Jakob Augstein
portrait
11.03.2012 | 21:16 Jakob Augstein
Danke für die Antworten :) Nur um allen Berfürchtungen vorzubeugen: Natürlich stellt sich die Frage nicht im Ernst. Aber bei der Entscheidung, was ist wichtig, was ist interessant, was machen wir, gibt es keine Maßstäbe. Nur das eigene Gefühl. Nichts anderes. Das ist ja das Spannende an dieser Arbeit. Es ist im Grunde nicht zu rechtfertigen, was man macht. Man muss es einfach machen und gucken, ob es jemandem gefällt. Alles andere ist Quatsch. (Obwohl ich ja sagen muss, linker Boulevard, das wäre mal was Tolles! Mit alle den Mitteln der Unvernunft und des Populismus für die "gute Sache" arbeiten ... Große Verführung! Würde ich zu gerne mal machen ...)
portrait
03.03.2012 | 15:53 Streifzug
BILD wirkt irgendwie linker als der Freitag. Vielleicht bald als Wochenendbeilage?
portrait
04.03.2012 | 17:26 Jakob Augstein
Ah! Sie meinen, wo man Chips auf dem Sofa isst, bindet man bald auch Mädchen Tücher auf de Kopf! Ich weiß nicht: Hier ärgern sich nur einige, dass sie mit Blome einer Meinung sind und dass ich darauf aufmerksam gemacht habe, dass Populismus Populismus bleibt auch wenn er von links kommt. Ist doch klar, dass ich mir damit hier keine Freunde mache - aber darum kann es ja nun nicht immer gehen. Schnüff. Leider. Ich geb mir schon immer solche Mühe mit dem Geliebtwerden. Aber manchmal, in ganz seltenen Ausnahmefällen muss ich eben auch bei meiner eigenen Meinung bleiben. Das nennt man dann, wie heisst das noch mal? Jedenfalls ist das richtig, selbst wenn ich damit in krassem Gegensatz zur Haltung der Mehrheit selbst in der FC stehe. Genau, Haltung, das war das Wort, das mir fehlte. Ihr wollt doch nicht im Ernst nach der Beendigung einer Präsidentschaft beurteilen, ob der Mann pensionswürdig ist? Das ist kein Beamter in der Führerscheinstelle. Sonder der Bundespräsident. Der muss seine eigene Würde haben, die wird ihm nicht von anderen bescheinigt. Und wenn er sie nicht hat - Pech. Dann guckt man nach vorn. Aber man enteiert nicht alle Nachfolger schon mal im Voraus.
Kommentar zu

Einer für alle? Alle für Gauck!

24.02.2012 | 17:17 Augstein und Blome
portrait
24.02.2012 | 22:31 mcmac
Das falsch geschnittene/digital verhunzte/sprachlich komprimierte "Dreh' mal nicht durch" bei 4:22 macht deutlich, was der Zwerg an sich abprallen lassen muss. Dafür aber stimmt -BILDlich gesprochen...
portrait
26.02.2012 | 13:54 Jakob Augstein
Lieber mcmac, nur zum Hintergrund der Sendung: Bei 4:22 hört man ein von mir genuscheltes: "Ich bin noch nicht durch" - weil Kollege B mir ins Wort fallen will. Wir schneiden die Sendung fast nie. Ich glaube, in einem Jahr zweimal. In beiden Fällen ging es darum, das eigentliche Thema noch einmal vom Schluss-Thema abzutrennen - weil entwedr der vordere oder der hintere Teil noch nicht optimal gelaufen waren, wir aber nicht alles noch einmal machen wollten. Die Sendung ist nicht vorbereitet und nicht gescriptet. Wir reden einfach drauf los. Normalerweise machen wir zwei Durchläufe und der zweite ist fast immer der bessere. Drei Durchläufe sind die absolute Ausnahme. Der Einfluss des Senders besteht darin, dass der zuständige Redakteur mit uns per Mail am Mittwoch oder Donnerstag das Thema abstimmt. Es gibt sonst nicht mal den Versuch einer Einflussnahme. Sehr angenehme Erfahrung. Ich gebe zu, dass ich bei den Öffentlich Rechtlichen auch nicht überrascht gewesen wäre, wenn es sich anders verhielte. Einmal gab es Sorgen beim Redakteur, weil ich Blome vor laufender Kamera Branntwein eingeflößt habe und selber mit den Worten: Runter damit! ein Glas geleert habe. Das ist im Fernsehen offenbar nicht üblich :) Ein anderes Mal gab es von mir eine Äüßerung, die man so verstehe konnte, als hielte ich die Ostdeutschen alle für Nazis. Da hat sich ein Zuschauer bei der Programmdirektion beschwert. Ich habe angeboten, mich in der Sendung zu entschuldigen und richtigzustellen, dass nicht alle Ostdeutschen Nazis seien – nur manche. Aber das wollte der Sender lieber nicht. Ich glaube, das war im Verlauf eines Jahres alles - denn so lange läuft die Sendung jetzt :) Und noch eine Bemerkung: Mir macht das unheimlich viel Spaß, es ist einer der lustigsten Teile meiner gesamten Arbeit. Und ich finde, so lange wir den Ernst der Lage nicht aus dem Auge verlieren, kann es gar nicht albern genug sein. Ihr JA
portrait
29.01.2012 | 22:05 Jakob Augstein
Das mit dem Ost-CDU-Wimpel wusste ich leider in der Sendung nicht. Sehr schade! Da kommt meine West-Sozialisation durch ... Aber vielen, vielen Dank für den Hinweis. Der Ball liegt ja immer noch vor dem Tor und kann nächstes Mal verwandelt werden :)
Jakob Augstein
Journalist und Gärtner in Berlin
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
3 Jahre 16 Wochen
Zuletzt aktiv:
25.05.2012
Status:
Redakteur
Aktivität:
Beiträge: 135
Kommentare: 628
Logbuch
21:56
anne mohnen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
21:56
anne mohnen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
21:55
poor on ruhr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
21:51
Schachnerin hat gerade einen Kommentar geschrieben.
21:47
ed2murrow hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG