Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

29.07.2009 | 15:26

Die beste aller H. M. Broder Welten?, die Verzweiflung der anderen?

Die beste aller H. M. Broder Welten?, wie nähre ich die Verzweiflung anderer?, um die eigene Verzweiflung weniger zu spüren?

Mancher meint, frohlockend gar, wenn es um Verzweiflung geht, dass Medien Marken wie H. M. Broder keine Verweiflungstäter seien.

Damit sei das Thema Verzweiflung von Völkern in Israel/Palästina und dem Rest der Welt abgehandelt!?

Was für ein gigantischer Irrtum.

Warum?

Gefühlsorgane der Verzweiflung und Einstellungen von Verzweiflungstätern/innen sind, sui generis, zwei verschiedene Welten.

Mir geht es um das menschliche Gefühlsorgan für Verzweiflung, das uns Deutschen, nach 1945, hüben & drübe, scheint es, abhanden gekommen, weil wir bei jedem Anflug von Verzweiflung fühlend denken, die Befreiung durch die Sieger über unsere Verzweiflung naht, von Ost wie West.

In Israel/Palästina und dem Rest der Welt ist das anders, die kennen nicht die deutschen Gefühle der Befreiung von Verzweiflung, durch sichtbar fremde wie unsichtbare Hand, über sich selbst.

Was dem Rest der Welt die Verzweiflung ist uns Deutschen als "Rest- Verzweiflung" die Deutsch- Angst.

Medial sufgestellt umworbene Marken wie H. M. Broder, der sich selber gerne als "Größter Blogger Aller Zeiten" (GRÖBAZ) nach dem größten Feldherrn Aller Zeiten "GRÖFAZ", dem furchtbarsten aller Gefreiten, nennt, piepsen sich am Beginn kundig mitfühlend in die Verzweiflung anderer Personen, Völker, Regionen ein, um dann um sich herum stänkernd, sich einnistend, ihre ungeheuerlichen Duftmarke zu hinterlassen.

Darin ist H. M. Broder, ich sage euch und mir, ein wahrer Meister.

Weiland ist es Broder gelungen, sich in der Freitags Community einzunisten, ohne auch nur einen verbalen Furz unmittelbar zum Besten zu geben(s.

www.freitag.de/community/blogs/leif-eriksson/ist-der-broder-eigentlich-doof-oder-nur-doof )

Wie konnte das geschehen?

"Broder ist als mediale Duftmarke beworben in aller Munde!"

Das ist gewiss, ich sage euch und mir, die beste aller H. M. Broder Welten hier.

Denn im Freitag herrscht broderlich Sinn für Benimm, bedankt sich doch gar JA artig für diesen ferngelenkten Broder Furz aus der Tübinger Bürgermeister Email Post Tiefe, um verzückt hier, ohne Verzug, recht klug seine Edelfeder für ein, zwei Kommentare, fern jeder Tücke, zu zücken.

Solchen medialen Marken wie Broder ist Verzweiflung als Gefühl nicht erkenntlich, außer dass, was sie frozzelnd sagen, ihre bekennende Deutungsarmut präsentiert, um selbstlos wie besessen selbstvergessen auf die ungenutzte Deutungsmacht der real existierenden Verzweiflung vor Ort selber zu verweisen.

Solche Medien Marken wie Herr Broder verführen Zuschauer/innen unversehens in folgende Geschichte verkannter Verzweiflung:

"Rennt ein Mann lichterloh brennend aus einem Haus, verfällt vor Schmerzen brüllend auf der Sraße in einen schrillen Pein- Gesang samt teuflisch akrobatischem Feixtanz.

Worauf herumstehende Passanten/innen sich ratlos weilend tatenlos gegenseitig beraten:

"Sollten wir Wasser besorgen, den Brand am Manne zu löschen?",

tönen die einen respektabel hilfsbereit.

""Nein!", tönen die anderen:

"Der Mann hat sich selber entflammt, um besser pausenlos brüllend singend, feixend tanzen zu können,

Was der Mann da lichterloh brennend für uns veranstaltet, ist der höchste Grad der Gunst an der Kunst! Wir sollten, wir müssen das als Freiheit unserer Kultur pflegen und anerkennen".

Wenn sie nicht bald ihren Rat beendet "Kommt Zeit" Kommt Unrat!", bleibt vom dem lichterloh brennenden Manne nur noch Kultur- Asche!"

Facit dieser Geschichte von der verkannten Verzweiflung:

"Es ist die beste aller H. M. Broder Welten?, wie nähre ich die Verzweiflung anderer?, um die eigene Verzweiflung nicht zu spüren?"

JP

 

 

 

 

 
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Kommentare
Streifzug schrieb am 29.07.2009 um 15:51
Eine Anmerkung zu deinem Kommentar drüben im Broder-Artikel:

Israelischer Bestseller bricht nationales Tabu
Keiner ist mehr überrascht als Shlomo Sand, dass seine letzte akademische Arbeit seit 19 Wochen auf Israels Bestsellerliste steht – und dass der Professor für Geschichte solch einen Erfolg hat, obwohl sein Buch Israels größtes Tabu bricht.

Dr. Sand behauptete, dass die Idee einer jüdischen Nation --die dringend einen sicheren Hafen benötigte, ursprünglich dazu verwendet wurde, um die Gründung des Staates Israel zu rechtfertigen – ein Mythos ist, der erst seit gut 100 Jahren besteht. Dr. Sand, ein Experte der europäischen Geschichte an der Tel Aviver Universität, machte gründliche historische und archäologische Untersuchungen, um nicht nur seine Behauptung zu bestätigen, sondern noch einige mehr – die alle gleich kontrovers sind. Außerdem behauptet er, dass die Juden niemals aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, dass die meisten der heutigen Juden gar keine historischen Verbindungen zum Land, das Israel genannt wird, haben, und dass die einzige politische Lösung für den Konflikt des Landes mit den Palästinensern der wäre, den jüdischen Staat abzuschaffen.
...
Die größte Überraschung während seiner Nachforschungen kam, als er nach den archäologischen Beweisen aus der biblischen Ära zu suchen begann. „Ich war nicht als Zionist großgezogen worden, aber wie alle andern Israelis nahm ich es als selbstverständlich, dass die Juden ein Volk waren, das in Judäa lebte und dass alle von den Römern im Jahre 70 n.Chr. vertrieben worden waren.

„Aber als ich begann, nach den Beweisen zu schauen, entdeckte ich, dass die Königreiche von David und Salomo Legenden waren. „ So ähnlich ist es mit dem Exil. Tatsächlich kann man das Judentum nicht ohne das Exil erklären. Aber als ich damit anfing, nach Geschichtsbüchern zu suchen, die die Ereignisse dieses Exils beschreiben, konnte ich nichts finden, nicht eines. „ Und zwar deshalb, weil die Römer keine ganzen Völker vertrieben hatten. Tatsächlich waren Juden in Palästina vor allem Bauern, und aller Wahrscheinlichkeit nach blieben sie deshalb auf ihrem Land."
leif eriksson schrieb am 29.07.2009 um 23:21
Sorry, lieber JP, aber ich verstehe nicht, worauf Sie hinaus wollen.

Wenn es darum geht, Broders Veitstanz ein Ende zu setzen, dann wüsste ich allerdings was: Nämlich ein wohl gesetztes Statement des Bundespräsidenten, dass er sich gegen Erpressungsversuche jeglicher Pressure-Groups audrücklich verwahrt, auch wenn sie sich israelfreundlich geben.
Joachim Petrick schrieb am 30.07.2009 um 16:17
Lieber LE,
ich, Sie, wir und andere sind im Freitag nicht Bundespäsident!, oder?.
Wir bilden uns auch ohne Statements des Bundespräsidenten Horst Köhler unsere Meinung!, oder?

Was will ich?
Ich wünsche mir im Freitag, dass feixende Blogger/innen, Kommentatoren/innen Felicitas Langes Wirken mehr Zeit und Raum widmen, denn H. M. Broder mit seinen exibitionistischen Auswüchsen.

Trotzdem räume ich ein, dass mich Ihre Idee vom Veitstanz Broders ein Ende zu setzen, zu einem weiteren „Broder“ Blog Beitrag inspiriert:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/die-h-m-broder-bruecke--vom-feixen-zum-iran--vorkriegs--veitstanz

tschüss
JP
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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