Kultur

Ton und Text | 16.12.2009 14:00 | Jörg Augsburg

Hier riecht's irgendwie komisch

Alle reden über die Krise der Musikindustrie. Viel schlimmer ist die zyklische Krise: Der Popkultur ist in den "Nullern" die musikalische Revolution abhanden gekommen

Dekaden takten unsere Zeitrechnung und da sich die „Nuller“ – ein besser klingender Begriff wird wohl nicht mehr gefunden werden – vollenden, wird es Zeit für die Bilanz. Sowieso in der Popmusik, deren System von Hitlisten durch und durch geprägt ist. Allerorten reüssiert werden also die Alben, die Songs, die Künstler, die Trends des Jahrzehnts (meist irgendwas mit The Strokes oder Amy Winehouse).

Es gäbe auch sonst etliches zu bilanzieren: Digitalisierung, Internet (immer wieder gern im Zusammenhang mit „Piraterie“ und „Krise der Musikindustrie“) oder der Niedergang des klassischen Popmusikjournalismus. (Der sich hierzulande nicht entblödet, ausgerechnet zwei seiner einflussreichsten Printmedien, Intro und Spex, mit Covern von Tokio Hotel und Robbie Williams ins neue Jahrzehnt zu entlassen. Dann doch lieber gleich der Blick ins gehobene Feuilleton, wo zunehmend Popdiskurs gepflegt wird.)

Notgedrungen nicht benannt in all der Rückschau sind die umwälzenden musikalischen Innovationen. Das Problem ist schlicht: Es gab keine. Dieses Jahrzehnt ist das erste der Popmusik, das keine musikalische Neuorientierung, keinen Umsturz bieten konnte. Es gibt seit den Mittneunzigern (mit Drum & Bass und seinen Breakbeat-Derivaten) keinen originären neuen Stil.

Jedes der fünf Jahrzehnte vorher – wenn man denn mal etwas pauschalisierend die Fünfziger und klassischen Rock’n’Roll als Startpunkt setzt – hatte etwas grundsätzlich Neues, Aufregendes zu bieten. Rock und Pop an sich, Punk und Disco, New Wave und HipHop, Techno – schon dieser brutal verkürzte Überblick zeigt: Kein Jahrzehnt ohne eigene Musikrevolution, ohne neue Jugendkultur, ohne einen neuen Weg der Dissenz zum Elternhaus auf musikalischer Basis.

Bye Bye Relevanz

Der Paradigmenwechsel der Neunziger ist technologisch, kommunikativ, geschäftlich – nicht jedoch musikalisch. Fast hat man den Eindruck, all die neuen, natürlich fantastischen Möglichkeiten der Musikproduktion und -verteilung würden die Akteure an musikalischen Visionen hindern. Oder ist das Prinzip Popmusik einfach nur ausgereizt, nur noch mit Diversifizierung, Hybridisierung und natürlich ordentlich Revivaltümelei am Leben zu halten?

Das ist naheliegend, wie der Metiervergleich zeigt: "Jazz ist nicht tot, er riecht nur komisch“, merkte Frank Zappa schon 1974 genüsslich an. In der Tat hat sich seitdem nicht mehr allzuviel getan. Jazzfestivals gibt es zwar immer noch wie Sand am Meer, aber das zunehmend überalterte Publikum wird mit Altmeistern geködert oder gleich mit – sic! – Popmusikern.  Ein Dreivierteljahrhundert hat es also gebraucht, Jazz auszuschöpfen.

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Der Neue-Musik-Avantgarde gehts auch nicht besser: Zwischen (wir rechnen großzügig) Wagners Tristan und Cages HPSCHD liegen gerade mal gute hundert Jahre. Die gute alte Oper lässt sich über den Daumen mit dreihundert Jahren veranschlagen. Da muten angesichts der immer kürzeren historischen Zyklen die fünfzig für Pop eigentlich ganz planmäßig an. Bei bedeutend mehr Publikum und – siehe oben – deutlich mehr gesellschaftspolitischem Einfluss in den besten Lebzeiten.

Diese Relevanz ist der Popkultur im ausklingenden Jahrzehnt also gründlich abhandengekommen. Sie ist halt einfach nur noch Kultur, die sich aus der Substanz ihrer Vergangenheit speist. Inzwischen etablierte Kultur wohlgemerkt, nur noch nicht so umfassend lebenskonservierend subventioniert wie allgemein für erhaltenswert geschätzte Kulturen vor ihr. Aber auch das ist in Arbeit, wie Feuilletonpräsenz, Jazzkontakte oder der sich allenthalben ebnende Weg ins Theater zeigen.

Schöner wärs indes, man täuschte sich und es gab eben doch nur ein kleines Atemholen, bevor die Kids in den Probekellern und Studios dieser Welt eine neue Pop-Revolution ausbrüten. „Zehner“ macht später in den Musiklexika sowieso mehr her als „Nuller“.

 

 
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Artikelaktionen
Kommentare
spellbound schrieb am 16.12.2009 um 15:28
Ja, was schreibt man dazu? Keine Ahnung in welcher Verbindung der Autor mit MotorFM steht, aber vielleicht bezieht sich der Artikel auf die Welt wie sie aussieht aus der Sicht eines Motor FM Hörers? Jedenfalls frage ich mich ob der Autor

a) Ende 1979 HipHop schon als den neuen Sound der 70er erkannt hätte?
b) Ende 1989 House und Techno schon als die neuen Sounds der 80er erkannt hätte?
c) schonmal was von Dubstep gehört hat?

"Ach, Dubstep, schonmal gehört, ist das nicht eines dieser Breakbeat-Derivate?" wird der Autor sagen. "Hab ich doch erwähnt". Tja, only time will tell. Jedenfalls war Drum-n-Bass am Anfang ähnlich Underground wie Dubstep.

Ich habe beim Lesen das Gefühl, dass der Autor einfach auch schon zu alt ist (er würde sagen "komisch riecht" ;-) ). Früher war eben alles besser. Nur dass jetzt niemand mehr einen Major braucht um seine Musik rauszubringen. Man verdient dann zwar auch nicht mehr soviel wie Madonna und Phil Collins früher mal verdient haben, aber mal ehrlich: Wer außer den beiden hat denn früher ähnlich viel verdient? Und wer wurde andererseits zum Opfer der Majors - nach einem Album auf's Abstellgleis gestellt ohne eine Möglichkeit aus dem Deal auszusteigen?

Die Musikszene war jedenfalls noch NIE so kreativ wie heute. Es hat noch NIE soviel Musik gegeben, wie heute. Nur: Den größten Teil findet man eben nicht mehr bei WOM (manchmal findet man nicht mal mehr WOM), sondern eben im Netz. Nicht unbedingt bei Motor FM, aber teilweise wohl auch dort. Und in zig Blogs, Foren, bei MySpace, Soundcloud, ByteFM usw usw usw.
Jan Jasper Kosok schrieb am 16.12.2009 um 15:56
Ich schließe mich einfach mal an.

Ich glaube, dass aufgrund der zunehmenden Diversifizierung es eben nicht mehr nur die eine Revolution gab - wie vielleicht in den Dekaden zuvor. Es gab viele, die notgedrungen und aus "Platzmangel" vielleicht nicht ganz die Höhen erreicht haben, die man sich im Text oben wünscht. Das ist für mich nicht weiter schlimm. Ich z.B. fühle mich zwischen Fidget, Indietronics, Dubstep, instrumental Hiphop, Minimal, NY Disco und meinetwegen New Rave ganz gut aufgehoben.

Und wer behauptet, früher hätte man nicht zitiert, der lügt. Originärität und Reproduktion sind in der Musik schon immer gern miteinander ins Bett gestiegen.

LG JJK
Jörg Augsburg schrieb am 16.12.2009 um 16:58
Dubstep? Hab ich in der Tat schon das eine oder andere mal gehört und mich daran erfreut. Und ja, es ist ein Derivat, wenn auch weniger im Sinne von Breakbeats.
Ansonsten würde ich nie im Leben behaupten, dass die Musikszene heute nicht kreativ sei. (Dass sie nie so kreativ war wie heute, halte ich allerdings für eine sehr gewagte These.) Und mir käme auch nicht in den Sinn, zu behaupten, dass Popmusik früher nie reproduziert hat. Nicht mal, wenn daraus dann der Paradigmenwechsel geworden ist - siehe Punk.
Zustimmen kann ich der These von der kleinteiligeren Entwicklung, die eben einen großen Umsturz nicht braucht und dass man ja auch so ganz glücklich sein und das Existierende genießen kann. (Das sagen die Jazzer ja immerhin auch schon seit 40 Jahren;-)
Jörg Augsburg schrieb am 16.12.2009 um 17:02
Pardon ich vergaß:

Ich war in den frühen Tagen von Techno (im meinem Teil des Ostens war das so ab 1990/91 im großen Schwung) durchaus der Meinung, einer musikalischen Revolution beizuwohnen.
crumar schrieb am 17.12.2009 um 11:18
Peinlich ist, wir riechen langsam wirklich komisch und haben trotzdem Recht.

Ich habe oft mit Anfang bis Mitte 20-jährigen zu tun, die mir ernsthaft neueste Musik vorstellen bzw. was sie dafür halten. Es kostet mich ungefähr fünf Minuten auf meinem Server um nachzuweisen, wo sich die "Innovatoren" bedient haben. Und zwar nicht durch ein Zitat, sondern sie haben ganz stumpf plagiert.
Den "Kids" ist der Unterschied zwischen einem musikalischen Zitat und einem Plagiat überhaupt nicht mehr klar. Und das liegt leider daran, dass sie niemand irgendwann gezwungen hat, sich außerhalb ihres kleinen Pop-Kosmos mit Musik als Form auseinander zu setzen.
Auch nicht mit Musikgeschichte.

Und dieser Pop-Kosmos weist eben keine Geschichte auf - er ist durchweg ahistorisch. Wenn du also Epochen abrechnest, dann redest du an diesen Kids vorbei - sie antworten dir mit Stilen.
Dass Musik aus seiner Entstehungsgeschichte heraus erklärbar ist und so analysiert werden kann, ist Teil deiner politischen und kulturellen Sozialisation.
Ihrer eben nicht; sie hatten gar keine oder nur eine rudimentäre.

Von dieser Jugendkultur daher Innovationen zu erwarten, überfordert sie komplett - so ist zumindest inzwischen meine Meinung.

Gruß, C.
spellbound schrieb am 18.12.2009 um 14:14
Lieber crumar,

wenn das wirklich deine Meinung ist, dann ist es traurig, dass ausgerechnet du mit Jugendlichen zu tun hast! Ich kann mir vorstellen, dass deine negative Einstellung auch nicht dazu beiträgt, die Innovationslust der Jugendlichen mit denen Du zu tun hast zu bestärken.
crumar schrieb am 19.12.2009 um 10:06
Lieber spellbound,
ich denke, meine Einstellung ist zunächst einmal begründet und nicht per se negativ oder positiv.

Die Grundlage einer Innovation (mit der ich beruflich zu tun habe) ist, dass diese voraussetzt, dass Bestehende zu kritisieren.
Und diese Kritik wiederum setzt voraus, dass ich mich mit dem Bestehenden auseinander gesetzt habe.

In der Regel frage ich mich, wie und unter welchen Umständen das Bestehende überhaupt geworden ist.
Ich erfrage also die Geschichte der Entstehung und Entwicklung des Bestehenden - denn nur so kann ich es wirklich verstehen.
Und dann kritisieren.
Und aus der praktischen Kritik entsteht etwas (hoffentlich) Innovatives.

Diese Schritte erfordern neben Neugier und Spaß an der Entdeckung jedoch auch eine gewisse Lust an der Anstrengung, sich mit der Sache auseinander zu setzen.

Wenn mir nun mit großer Geste etwas als innovativ verkauft wird, was es nachweisbar gar nicht ist, dann sage ich das.
Ich kritisiere jedoch, indem ich meine Kritik belege und begründe - von daher ist die Kritik nachvollziehbar.
Und wenn sich jemand die Mühe erspart und einfach nur kopiert, dann übe ich an dieser Haltung Kritik.

Ständiges Schulter klopfen und Lob ohne Grund ist m.E. keine positive Einstellung, sondern eine Mischung aus Feigheit und Faulheit.
Man ist zu feige, sich unbeliebt zu machen und zu faul, sich wirklich mit einem Menschen und dessen Handeln auseinander zu setzen.

Was aber letztlich bedeutet, ich nehme den Menschen nicht ernst.
Und auch nicht die Sache, um die es geht.

Schönen Gruß, C.
Grissel schrieb am 17.12.2009 um 14:22
"Dieses Jahrzehnt ist das erste der Popmusik, das keine musikalische Neuorientierung, keinen Umsturz bieten konnte." - mein lieber Jörg Augsburg, Sie werden immer lustiger! Ich hatte ja schon beim letzten Mal nicht verstanden, wie Sie von nicht ganz stichhaltigen Beobachtungen so locker auf irgendwelche angeblich gesamtgesellschaftlich gültigen Behauptungen kamen.
Aber jetzt versteh' ich. Das ist das so 'n Altmännerding, oder? Wollen Sie Herrn Schirrmacher beerben und sich als Krückstock schwingender Oberopa des Über musikschreibens profilieren?
Der erste Kommentator hat völlig recht, was die große "Revolution" ist/war, weiß man immer erst hinterher. Als Mozart das erste Mal eins seiner Stücke aufführte, saß da garantiert auch ein alter Mann in der letzten Reihe, der "also, so neu ist das auch nicht... früher war alles besser..." vor sich hin grummelte. Das Phänomen wiederholt sich seitdem immer wieder. Generation für Generation. Die einen sagen "Yuhu! Supi!" und die anderen sagen "is' nix, gab's schon". Erstere sind die Jungen, Letztere die Alten. Und lustigerweise haben beide auf ihre Art recht, denn nichts ist wirklich neu. Sowas kann der Mensch einfach nicht! Ab einem gewissen Zeitpunkt liegt die Beurteilung dessen aber nicht mehr in den Händen der Älteren. Und das ist auch gut so, denn Onkel Ernst fand Elvis gar nicht gut, musikalisch doof und höchstens anstössig. Und Tante Erna fand diese ungewaschenen Möchtegernmusiker, die zwar ihre Instrumente nicht richtig beherrschten, dafür aber bunte Haare hatten, echt widerlich. Und Cousin Dieter hatte all diesen Wumms-Fiep-Kram der in den 80ern und 90ern so modern wurde auch schon mal besser gehört, damals bei Kraftwerk und Yello und dann erst der Gummersbacher Underground anno '83!
Ach ja, es ist nicht leicht alt zu werden. Sie haben da mein volles Mitgefühl. Statt allerdings hier auf Schirrmi, Kulturpessimismus und "ich sag' euch was euch fehlt.." zu machen, lieber mal gründlich den eigenen Rentenplan überprüfen :-)
Jörg Augsburg schrieb am 17.12.2009 um 15:26
Lieber Grissel,

ich hätte nichts dagegen einzuwenden, als Krückstock schwingender Überopa zu enden. Allerdings scheint mir dies mit dem Inhalt des Textes nichts zu tun zu haben. Ich bin es jedenfalls nicht, der hier ein Generationenproblem aufmacht.
Und ja, manchmal weiß man erst "hinterher", was die Revolution war. Für das vergangene Jahrzehnt ist das logischerweise "jetzt". Ich konstatiere diesen Fakt (das ist es, keine "wenig stichhaltige Beobachtung") und liefere ein mögliches durchaus empirisches Deutungsmuster. Darüber diskutiere ich gern inhaltlich und lasse mich auch mehr oder weniger gern überzeugen.

Nicht verstehen kann ich dabei den Vorwurf der Schirrmacherei (außer natürlich, dass er derzeit ganz gut als Totschlagargument taugt, wenn man nicht genau hinlesen mag), denn - um es simpel zu sagen - ich vermisse ja den Umsturz, nicht das Beharren. (Und wenn der dann doch kommt und über meinen Horizont geht, können wir nochmal über Altersstarrsinn reden.)

Im Übrigen wäre es doch nett, wenn Sie sich entscheiden würden, ob ich nun ein unkritischer Fortschrittsgläubiger bin, der nicht sieht, wie die sich Bewährtes durchsetzt (siehe Technics) oder ein vergangenheitsgläubiger Fortschrittsignorant.
Grissel schrieb am 17.12.2009 um 16:32
Für das "hinterher" ist es aber doch eindeutig noch zu früh. Genaugenommen hat das Jahrzehnt ja erstens noch ein Jahr vor sich (01-10) und zweitens kann es auch dann immer noch gerne einige Zeit dauern. "Revolutionen" sind eben immer Ergebnisse einer gesellschaftlichen Diskussion und die haben keinen ordentlichen Terminplan.

Das Problem der Schirrmacherei sehe ich in der - streng genommen völlig normalen und menschlichen - "wo ich bin ist vorne/jetzt/toll"-Haltung, mit der eben auch Sie
"Themen setzen". Eine gewisse Meinungsmacht, die völlig außer Acht lässt, dass die eigene Meinung und die Wahrheit sich nicht immer unbedingt am selben Ort aufhalten müssen. Und "Fortschrittsgläubiger" oder eben auch "Fortschrittsignorant" sind dabei dann wieder nur irgendwelche schlichten Label für in Wirklichkeit sehr viel komplexere Vorgänge und Verhaltensweisen.
Ich glaube, Sie sind - wie jedes Individuum - sowohl gläubig als auch ignorant. Es kommt nur darauf an, worum es geht.
Das schirrmachereske dabei ist eben, dass Sie den Eindruck vermitteln, Sie wüssten, was "Fortschritt" ist und wo er hinführt.
Ich für meinen Teil bin gar nicht so sicher, ob morgen nicht vielleicht Keilschrift wieder modern ist oder Pfadfinder zur nochniedagewesenenultrahippen Jugenkultur gewählt werden. Ich weiß nur eins: "the revolution will not be televised" (allerhöchstens vorm green screen nacherzählt).
crumar schrieb am 17.12.2009 um 21:13
@Grissel Wir befinden uns im Jahr 2009 ganz spät und von daher bietet sich die Zeit wohl für einen Rückblick an.
Und für das Resümee, dass die Revolution nicht televised wurde, weil sie eben nicht statt fand.

Eine Revolution findet statt, wenn die Herrschenden nicht mehr können und die Beherrschten nicht mehr wollen.
Meine These wäre metaphorisch für die Jugendkultur, die Beherrschten wollen nicht können und können nicht wollen.

Oder anders herum: Das gesellschaftliche Grundverständnis, wonach Jugend sozusagen das Trüffelschwein musikalischer Innovation ist, hat sich in meinen Augen erledigt.
Worüber Jörg sich also im Grunde in Form eines Appells (Macht doch mal etwas bahnbrechend Neues!) wundert, hat m.E. den falschen Adressaten.

Eine relativistische Weltsicht, wonach die Frage nach Innovationen und revolutionären Änderungen in der Pop Musik sich generell erledigt, weil morgen auch das Banjo wieder hip werden könnte oder square dance, ist dabei Teil des Problems.

Wenn es keinerlei Kriterien mehr für die Beurteilung der Musik gibt - also bspw. weder neu, noch Plagiat, gut oder schlecht - so liefert sich die Musik dem aus, was als neu oder gut behauptet wird.

Oder genauer: Einer gut geölten Marketingmaschinerie via der Medienindustrie.
Dann gilt jedoch, es ist neu, weil es televised wurde.
Und das überlässt in der Regel den Herrschenden die Deutungs- und Meinungsmacht.

Gruß, C.
guggau schrieb am 20.12.2009 um 21:51
Dissenz zum Elternhaus - gleich Dummheit pur - wäre das eine zutreffende Übersetzung?
Reimers schrieb am 19.12.2009 um 19:31
Eigentlich gehöre ich hier ja gar nicht hin, denn ich bin seit 35 Jahren als Bluesmusiker On Stage und deshalb sicherlich befangen und viel zu alt.

Vielleicht ist das aber auch ein Vorteil, denn erstens verdient man in der Regel als Bluesmusiker nicht das, was sonst so üblich ist und kommt gleichzeitig auch nicht so leicht auf dumme Gedanken in Richtung Popstar, Messages rüberbringen und ähnlichem.

Dem Autor stimme ich durchaus zu, wenngleich bei mir die Bewertung anders ausfiele. In der Musik gibt es immer einen ganz langwelligen, untergründigen Trend, der sich in den eher fundamentalen neuen Musikformen der westlichen Welt ausdrückt. Diese Musik gab es seit ihrer Entwicklung ohne Unterbrechung schon immer und es gibt keine wirklichen Gründe, das dies auch in Zukunft nicht so bliebe. Diese grundlegenden Stile entwickeln sich dabei selbst auch weiter (im Blues z.B. hat es bei der Bluesharp eine Revolution in der Spieltechnik gegeben, die auf anderen Instrumenten ihresgleichen sucht, sie wird von den Könnern heute quasi chromatisch gespielt). So etwas strahlt auch auf andere populäre Musikformen aus und befruchtet sie.

Die kürzeren Zyklen in den musikalischen Entwicklungen sind dagegen die jeweils aktuellen. Sie entwickeln sich natürlich auch auf altbekannten Skalen, aber sie verlegen ihren Schwerpunkt gezielt auf neue, eigene Ausdrucksformen, die sich in der Entstehungsphase erst einmal aus vielfachen chaotischen, aber produktiven Ansätzen zu einem neuen Sound, einem neuen Rhythmus, oder beidem zusammenfügen, bis endlich ein sich etablierender neuer Stil gefunden ist. Dieser verbreitet sich dann auf viele Akteure und gewinnt Popularität.

Nun gibt es in der musikalischen Entwicklung immer mal wieder Phasen, in denen sich garede mal kein richtig neuer Trend oder Stil ausmachen lässt. Meine Erfahrung über die Jahre ist die, dass gerade immer in solchen Zeiten auch mal wieder auf uns "Fundamentalisten" zurückgegriffen wird, wie natürlich auch auf andere Rock- oder Popstile, um sich Anregungen zu holen.

Dies hat die Musikindustrie übrigens jahrzehntelang selbst so praktiziert, indem sie in "Leerphasen" immer mal wieder ihre Headhunter auch zu uns "Old Boys" schickte, um zu sehen, was sich da so tut.

Ob jetzt gerade wieder so ein Zeitpunkt vorliegt, wage ich nicht zu postulieren, abr ich lade alle herzlich ein, sich auch mal wieder guten Blues anzuhören.

D.R.
Jörg Augsburg schrieb am 20.12.2009 um 10:34
Erstmal kurz angemerkt: "Befangen" zu sein, halte ich für eine Grundtugend, wenn man sich denn über Musik anständig streiten will.

Den Hinweis auf eine "Ursuppe" halte ich für sehr sinnvoll. Die im Text aufgemachte Rechnung funktioniert natürlich nur, wenn man eine (notgedrungen recht willkürliche) Grenze zwischen "temporärer" und "zeitloser" Musikkultur zieht und die zeitlose Ebene "herausrechnet". Dass Blues in Sachen Rockmusik immer wieder als Aufladestation dient, ist insoweit logisch und tut ihr meist auch gut (wenn man nicht gerade Gary Moore meint).

In dem Zusammenhang würde ich übrigens auch noch eine Differenzierung zwischen - nennen wir es mal - "sich inspirieren lassen" und "reproduzieren" machen. Das Kriterium dann auf die einzelnen aktuellen Trends oder gar Künstler konkret anzuwenden, dürfte allerdings eine hitzige Diskussion werden.

(Und noch eine kleine Anmerkung: Ich kenne natürlich nicht Ihr Gagenniveau, aber ich kann Ihnen versichern, dass es keineswegs "üblich" ist, mit "Popmusik" überhaupt Geld zu verdienen.)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 20.12.2009 um 20:01
Plagiat? habe ich da gerade was von Plagiat gelesen?
Also mir ist da was bei Herrn Bohlen aufgefallen. Für manche wird es schwer erträglich sein, aber bitte hören Sie hin. Aber min.:0.32
wird folgender Song:


Zu diesem Song ( min.: 1.11 ):


Der ganze Mark Medlock Song baut sich auf "Love Is In The Air" auf. Wie ein Remix. Naja,...
Andere hören das anders.

Was war für mich wirklich neu in den 0lern? Eindeutig der freche Ethnopop. Gefällt mir immer noch.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 20.12.2009 um 20:02
Pardon,...

Der war gemeint:

micha74 schrieb am 20.12.2009 um 21:22
Wow! Warum immer gleich dieses Gedröhne, wenn jemand mal eine seine Meinung vertritt?

Argumenten oder irgendwelchen Nachweisen wird dabei (Wie leider oft hier im Blog) keine Beachtung geschenkt. Man fragt sich: Was ist so schlimm an der Feststellung des Autors? Wenn sie falsch ist, gut, dann sollte man dies nachweisen können.

Wenn sie richtig wäre, ist dies weder eine Kritik an der Jugend noch an ihrer Musik noch an Sonstirgendwas. So what? Und der fixen Glaube, dass Erwachsene keine Ahnung von der hachsokomplexen Jugendkultur hätte, nee wirklich ...
Deaktivierter Nutzer schrieb am 21.12.2009 um 03:44
Was ist neu in den 2000ern?
Eindeutig die Emo-Bewegung. Siehe Tokio-Hotel.
Was ist Emo? Guck hier:


Was noch?
Frecher & authentischer Ethno-Pop.
z.B. das:


Ansonsten sind die 0er eindeutig das Jahrzehnt der Casting-Shows.
crumar schrieb am 21.12.2009 um 19:43
@crisamar Na da kommen doch gleich die Belege hereigerauscht! ;)

Aber Salif Keita neu?
Der nette "junge" Mann ist 1949 geboren und macht seit 1973 Musik!
Ich finde Griot Musik generell spannend und kann ihnen stundenlang zuhören.

Ein wunderschönes Lied in dieser Tradition von Sekou Bambino hier, der statt der Kora die Gitarre verwendet:

www.youtube.com/watch?v=Zi0P4-RlRdc&feature=related

Zu der Rubrik "Plagiat"

Hier das "neue" Lied von 2008:

www.youtube.com/watch?v=-SHwn6O25CY&feature=fvst

Und hier das Original von 1979:

www.youtube.com/watch?v=-wJMAg6jc1s

Coldplay haben wenigstens eine Lizenz erworben für das hier und der eigenständige Einsatz rechtfertigt knapp das Wort Zitat:

www.youtube.com/watch?v=ag9y6_LfdyM

Und bezahlt wurde an die hier (1981):

www.youtube.com/watch?v=IECX6K4oWbo

Aber ein innovative Bearbeitung eines ursprünglichen Materials (James Brown) sieht meines Erachtens so aus:

www.youtube.com/watch?v=5Vh3cnWLHaI

Ich habe auch nichts gegen Bastard Pop!
Ganz im Gegenteil!
Sooo hätte Rick Astley immer klingen sollen:

www.youtube.com/watch?v=hAmDVluQaQY

Gruß, C.
micha74 schrieb am 21.12.2009 um 23:34
Emos halte ich nun nicht wirklich für neu (deren Wurzeln reichen bis in 80er ..), aber darüber kann man streiten. Hier gings aber erstmal um Musik. Und was Tokio-Hotel da zu bieten hat, ist weder neu noch innovativ.

Aber wie gesagt, ich halte es für keine Kritik festzustellen, dass die ganz großen Veränderungen erstmal vorbei sind. Wenn man sich Musikgeschichte anschaut, dann hatten diese Veränderungen ja immer was mit Gesellschaft, Kultur und auch Technik zu tun. Zwischen den 50 ern und 70ern haben sich Gesellschaften, Moral Technik etc. wirklich extrem verändert. Davon kann in den letzten 15 Jahren keine Rede mehr sein. Was ja nicht schlecht sein muss, auch nicht gut. Es ist Blödsinn, Feststellungen immer als Wertung zu vestehen. Wandel an sich ist kein Qualitätsmerkmal. Interessanter wäre zu fragen, ob Musik heute überhaunt noch dieselbe Funktion das selbe verbindende Element (des Großteils) einer Generation ist. Wohl eher nicht.

Soweit

micha
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.12.2009 um 00:54
@ cruma

Salif Keita
Der Cousin meines Mannes hat diesen Künstler 1999 unter Vertrag genommen. Ich weiss schon, warum ich ihn gepostet habe. Es dauerte Jahrzehnte, bis sein Sound den Weg in die Deutschen Discos schaffte.
Der von mir gepostete Song ist ein Notnagel. Das was ich wollte, wurde leider bei youtube.de gesperrt.

Griot Musik = Mag ich. Aber bin kein Fan.

Coldplay finde ich zum Kotzen. Das Plagiat ist aber unüberhörbar.
Ganz eklig auch der Rest der Links. Pfui!

Aber im Bereich Musik darf ja jeder wie er will.
Danke für Dein sehr interessantes Posting.

@ micha 74

Es ist mir etwas peinlich, aber in den 80ern war ich ein Teeny. Und wir Teenys lebten unsere musikalischen Vorlieben ziemlich extrem aus. Meine Zeit als Mod ( Modette ) hat meinen persönlichen Stil bis heute geprägt. Beziehungsweise, ich hatte nie einen anderen Stil.

"Gesellschaft, Kultur und auch Technik "
Glaub mir, seit den 70er Jahren hat es einen Quantensprung gegeben. DDR, Telefone...
Wir hatten 40 Jahre nur das WF48 in Bundesrepublikanischen Salons! Internet...
Bio, Öko...Techno u.s.w.
Migration & Islamphobie!
Wir haben sogar eine neue Währung!
Es gab kein MTV! Nicht mal RTL...
Hast Du eine Ahnung. Grauenhaft. Finsterstes Mittelalter. Abscheulich. Wir waren 150 Jahre hinter der USA. Jetzt sind wir es nur noch 60 Jahre. Behaupte ich mal...

Und was ist noch neu? Die jungen Leuten überall auf der Welt tanzen ähnlich, stylen sich ähnlich. Und sie hören zur selben Zeit die selben Songs.

Eines weiss ich aber 100%, Emos gab es in den 80ern nicht.
Überhaupt hatten unsere Teeny-Bewegungen auch einen politischen Hintergrund. Das haben die Emos nicht.

Tokio-Hotel
Man kann einen Look nicht vom Sound trennen. Eine Bewegung klappt nur mit beidem.
Früher sollten Cartoons aussehen wie Menschen. Das änderte sich durch die Mangas.
Heute sehen Menschen aus wie Mangas. Siehe Tokio-Hotel.

Tolle alte Musik:
micha74 schrieb am 22.12.2009 um 19:48
@ chrisamar

Ich verstehe jetzt deine Reaktion nicht ganz. Das sich seit damals viel verändert hat, ist doch genau das was ich gesagt habe. Natürlich hat sich auch seit 1995 Einiges getan. Ich würde da aber mehr von Evolution als Revolution sprechen.

"Und was ist noch neu? Die jungen Leuten überall auf der Welt tanzen ähnlich, stylen sich ähnlich. Und sie hören zur selben Zeit die selben Songs."
so isses

Emo steht heute für Jugendliche mit typischen Aussehen. Der Grundgedanke bzw. Musikstiel gleichen Namens hat aber ältere Wurzeln und die reichen halten halt 30 Jahre zurück (siehe wiki, auch wenn damals noch keine Emo zu sehen waren.

Was es in der täterä so alles gab bzw. nicht gab, ist mir bekannt, da ich in den 80ern im Osten des Osten (als "Heranwachsender") gelebt haben, im schönen Dresden. TV: DDR1 DDR 2 + 1 russischer Sender ohne Ton. Ging auch irgendwie.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.12.2009 um 19:52
@ micha 74

"Was es in der täterä so alles gab bzw. nicht gab, ist mir bekannt, da ich in den 80ern im Osten des Osten (als "Heranwachsender") gelebt haben, im schönen Dresden. TV: DDR1 DDR 2 + 1 russischer Sender ohne Ton. Ging auch irgendwie."

Glaub ich dir nicht. ;)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.12.2009 um 20:43
PS: Den "Wiki"-Artikel hat ein 45jähriger Emo geschrieben?!
micha74 schrieb am 23.12.2009 um 09:00
Das glaubst du nich?
Na auweia.
Bischen ignorant was - oder ist das schon Alterstarrsinn...
Deaktivierter Nutzer schrieb am 23.12.2009 um 09:18
@ Micha 74
Altersbösartigkeit!Wenn alt dann so:
https://www.artdoxa.com/users/kazanjianm/artworks/21029

Eine gesunde Skepsis sollte man "Wiki" immer entgegebringen.

Ich glaube Dir aber trotzdem nicht!

*<:-)
micha74 schrieb am 23.12.2009 um 10:42
aha

Nur so: WAS glaubst du eigentlich nicht?

Warum nicht?

Sorry aber ich kapier nich was das soll.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 23.12.2009 um 11:41
@ micha 74

"Was es in der täterä so alles gab bzw. nicht gab, ist mir bekannt, da ich in den 80ern im Osten des Osten (als "Heranwachsender") gelebt haben, im schönen Dresden. TV: DDR1 DDR 2 + 1 russischer Sender ohne Ton. Ging auch irgendwie."

Glaub ich dir nicht. ;)
micha74 schrieb am 23.12.2009 um 21:35
@chrisamar

"Glaub ich dir nicht. ;)"

Wie meinen? Ich lüge also?? Wunderbar, wirklich.
Muss ich darauf jetzt irgendwie witzig intellektuel reagieren, noch einen draufsetzen, selber bissl sinnfrei rumlabern?

Nö, keinen Bock mehr mich hier von irgendeinem Blogger der Lüge bezichtigen zu lassen.

Worum gings hier eigentlich? Egal ...

micha
Deaktivierter Nutzer schrieb am 23.12.2009 um 21:57
@ Micha
Ausgesprochen interessant wäre eine Geschichte aus den Zeiten ohne Ton.
So bleibst Du jemand der hier irgendetwas in den Raum wirft. Wie Abfall.
misterl schrieb am 21.12.2009 um 16:22
ist es nicht ohnehin völlig überladen anzunehmen, dass man über jahrzehnte (oder jahrhunderte) mit 12 tönen irgendeine neue revolution ausrufen könnte?

jeder riff wurde schon einmal gespielt. jeder akord ist bekannt. aus der analogen welt wurde eine digitale. auf computern sampelt man sich seinen sound selber zusammen und stellt ihn dann per youtube in die bunte bitwelt. weil alle ähnliche programme nutzen ist der sound verdächtig gleich. man teilt alles mit allen (die zugang haben) und der rest bleibt aussen vor. wenn es grund für revolte gäbe, dann die derer die draussen bleiben. sie lassen es - zum glück. so bleiben enttäuschungen erspart.

revolte in der / durch die musik. ich lache mich weg und denke an ein golf-modell namens pink floyd.
zelotti schrieb am 22.12.2009 um 00:17
Es gibt immer den Rückgriff auf das Klassische ohne Kitsch. Ich denke wir als Deutsche sollten irgendwie mehr zu uns selbst finden. Irgendwie will man uns im Ausland sowieso immer mit Pickelhaube an der Lorelei versinken sehen. Vielleicht einfach mal intelligent was dekonstruieren und neu zu einem Stil zusammensetzen. Was weiss ich, Techno meets Hohenfriedberger. Avantgarde vor.

Für mich ist Entdeckung der Nuller-Jahre Aleksi Eeben.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.12.2009 um 12:00
"Aleksi Eeben"
Ja. Lustig.

Der aber auch:

Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.12.2009 um 12:19
DU findest zu DIR und ICH finde zu MIR, bitteschön. Wir wären dann an sehr verschiedenen Orten.
zelotti schrieb am 22.12.2009 um 17:37
Leider interessiert sich die Musikindustrie nicht für unsere Individualität, sondern nur für den Absatz von Produkten für uns.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 22.12.2009 um 18:53
Wir kriegen die Produkte, die wir verdienen.
Jugendliche haben immer Probleme damit, eine Identifikation zu finden. Und sie wollen unter sich bleiben.
Erfolge lassen sich nicht immer planen.
Bedürnisse kann man wecken.
Am besten fährt man damit, wenn man seine eigenen Produkte entwickelt. Und sei es ein Make-Up. Finde ich.
micha74 schrieb am 25.12.2009 um 13:59
@ chrisamar

Was soll man darauf antworten? Ich werf hier nix in die Runde, ich bin nur diesen pseudointellektuellen Quark leid. Wie war das jetzt?

Ich habe auf den Artikel bzw. einige Kommentare reagiert.

Dann haben Sie was zu meinem Kommentar gesagt, was ich inhaltlich nicht nachvollziehen konnte.
Außer "Ich habe aber Recht." kam auch nichts zurück, aber so ist das hier halt oft.

Darauf habe ich Sie freundlichst hingewiesen, mit der, völlig nebensächlichen, da nicht zum Thema gehörenden Bemerkung, dass ich selbst aus dem Osten komme und meine eigenen DDR-Erfahrungen habe.

Das wollten Sie nun, warum auch immer nicht glauben. Ihr gutes Recht natürlich aber irgendwie sinnlos. Auch egal.

Ich habe mir dann erlaubt, Ihnen zu sagen, dass es mich nervt, von wildfremden Menschen der Lüge bezichtigt zu werden, wenn es dafür keinerlei Anlass gibt.

Darauf haben Sie nun gleich ein neues Thema - toll toll - aufgemacht und ansonsten was von Abfall erzählt, sehr nett.

Was bleibt?

Nix
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 00:44
Plagiat?

Foo-Fighters "Wheel"


hat wohl hier geklaut:
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 14:13
Sry, ich mag auch mal was (schall-) Plattes mit vermeintlichem Gesamtüberblick hier hineinwerfen so btw, bzw. Off-Topic, aber immerhin ganz cool aus HH - har, har - zusammengegooglet .Hier riecht’s komisch zwar wie ein alter aufgewärmter Ascii-Hering, aber egal, der olle Dorau macht’s wett(er) für Dich, Chrisamar:


…Immer schön auf den Txt achten, um nicht vom Thema abzulenken :o)

Auch voll phat-cool aus HH, bzw. ursprüngtlich unterkühlt aus dem Großraum MS:

Um da Zusammenhänge zu hören braucht’s sicherlich mindestens dat Absolute Gehör - zumindest bei (autoritäts)hörigen HH, oder so. Die anderen sind ja alle deaf, dumb and blind, gelle? Deshalb verstehen sie gegnwärtige offensichtliche Zustände/Dinge/Inhalte ja nit… ;o)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.12.2009 um 11:35
Wenn ich erst mal so alt bin wie diese Jungs hier, will ich auch solche Musik machen!



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