Empfehlung der Woche

Generation rechts?

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Rüdiger Maas

Hardcover, gebunden

288 Seiten

24 €

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THEATER DER WELT Chemnitz 2026

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Theaterfestival

Festivalzentrum: Spinnbaugarten

Vom 18. Juni bis 5. Juli 2026!

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Das Los des Fremden

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Brandt Andersen

Drama

USA 2025

104 Minuten

Ab 18. Juni 2026 im Kino!

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Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus

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Zeppelin Museum Friedrichshafen

Seestraße 22 | 88045 Friedrichshafen

Vom 22. Mai 2026 bis 4. April 2027!

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Politik : Tauwetter, Zapfenstreich & keine Audienz

Nicht alles, was diese Woche unter dem Teppich landete, gehört dorthin: 5 weitere Themen der Woche in aller Kürze analysiert

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USA / Nordkorea
Arrangiert
Wieder einmal haben sich die USA und Nordkorea verglichen. Erst trafen sich in Peking der US-Diplomat Glyn Davies und Vizeaußenminister Kye Gwan. Dann hieß es, Pjöngjang sei bereit, sein Atomprogramm vorübergehend einzufrieren, woraufhin die US-Regierung kundtat, sie werde 240.000 Tonnen Lebensmittel nach Nordkorea schicken. Solche Arrangements gab es schon in den neunziger Jahren unter dem Präsidenten Bill Clinton, bis sie Nachfolger Bush kassierte, weil er die Volksrepublik auf der Achse des Bösen wähnte. Inwieweit das jetzige Agreement die Lage auf der koreanischen Halbinsel entkrampft und die Handschrift des neuen Staatschefs Kim Jong Un trägt, bleibt vorerst offen. LH

Frankreich
Boykottiert
Eine europäische Internationale will die Wiederwahl von Präsident Sarkozy sichern, indem sie den sozialistischen Herausforderer ausbootet. Kanzlerin Merkel, Italiens Ministerpräsident Monti, der spanische Regierungschef Rajoy und Britanniens Premier Cameron wollen François Hollande bis zum Wahltag jede Audienz verweigern. Ein solches Verhalten sorgt für einen Präzedenzfall: Nie zuvor ist durch EU- Regierungschefs so in den Wahlkampf eines Mitgliedslandes eingegriffen worden, dass es einer Einmischung in dessen innere Angelegenheiten gleichkommt. Hollande ist besonders bei Merkel in Misskredit geraten, weil er im Falle eines Wahlsieges den Fiskalpakt neu aushandeln will. LH

Integrations-Studie
Verfälscht
Eine Studie im Auftrag des Innenministeriums sorgt für Aufregung. Jeder vierte Muslim ohne deutschen Pass wolle sich nicht integrieren, hasse den Westen und sei gewaltbereit. Vor allem der Zeitpunkt und die Art der Veröffentlichung stechen hervor: Eine Woche nach der Trauerfeier für die Opfer des rechten Terrors lanciert das Bundesinnenministerium die Studie an die Bild-Zeitung, garniert mit dem Kommentar von Ressortchef Hans- Peter Friedrich: „Wir akzeptieren nicht den Import autoritärer, antidemokratischer und religiös-fanatischer Ansichten.“ Nicht nur die Opposition kritisiert dies, auch die Autoren werfen dem CSU-Politiker eine „völlige Verfälschung“ der Ergebnisse vor. Bra

Großbritannien
Irreparabel
James Murdoch muss Konsequenzen ziehen, sie lassen sich nicht länger aufschieben. Der Sohn des australischen Medien-Oligarchen Rupert Murdoch gibt die Verantwortung für die Londoner Konzerntochter News International auf und zieht sich aus dem britischen Zeitungsgeschäft zurück. Offenbar war die Legende nicht länger haltbar, der agile Manager habe von den skandalösen Praktiken des inzwischen liquidierten Blattes News of the World nichts gewusst. Dessen Mitarbeiter waren in Abhöraffären verstrickt und hatten ein Netzwerk der Bestechung unterhalten, das korrupte Staatsdiener als Klienten führte. Murdoch soll sich nun dem Fernsehbetrieb des Konzerns widmen. LH

Ehrensold
Privilegiert
Christian Wulff bleibt sich treu. Er sieht keinen Grund, auf die Privilegien zu verzichten, die jedem ehemaligen Bundespräsidenten zustehen. Dazu gehören ein Ehrensold in Höhe von knapp 200.000 Euro pro Jahr, Büro, Mitarbeiter und Dienstwagen – was etwa 280.000 Euro kosten würde – sowie eine festliche Verabschiedung mit einem Großen Zapfenstreich. Für die Feier haben die vier noch lebenden Bundespräsidenten aber abgesagt, ebenso wie die Oppositionsführer. Die SPD findet nun, dass „Jungpensionäre“ wie Wulff nach ihrem Abschied aus dem Bundespräsidialamt in Zukunft nicht mehr ein Leben lang die vollen Bezüge erhalten dürfen. Bra


(Alle Fotos: AFP/ Getty Images)

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