Empfehlung der Woche

Das können wir uns nicht leisten

Das können wir uns nicht leisten

Miriam Davoudvandi

Paperback

256 Seiten

18 €

Zur Empfehlung
European Media Art Festival № 39

European Media Art Festival № 39

An Incomplete Assembly

Festival vom 22. bis 26. April 2026

Ausstellung vom 22. April bis 25. Mai 2026

in Osnabrück

Zur Empfehlung
Romería

Romería

Carla Simón

Drama

Spanien, Deutschland 2025

114 Minuten

Ab 2. April 2026 im Kino

Zur Empfehlung
Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär

Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär

22. März – 30. August 2026

Von Der Heydt-Museum

Turmhof 8 (Wuppertal)

Zur Empfehlung

Politik : Kosovo-Flüchtlinge in Deutschland

Eine kurze Chronik des Umgangs mit den Menschen aus dem Kosovo

Zum Kommentar-Bereich

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Unabhängiger und kritischer Journalismus braucht aber Unterstützung. Wir freuen uns daher, wenn Sie den Freitag abonnieren und dabei mithelfen, eine vielfältige Medienlandschaft zu erhalten. Dafür bedanken wir uns schon jetzt bei Ihnen!

Share Icon
Jetzt kostenlos testen

Seit Anfang der neunziger Jahre flohen mehr als 100.000 Menschen aus dem Kosovo nach Deutschland. Während die meisten Kosovo-Albaner und Kosovo-Serben zurückkehrten, fürchteten viele Roma, Ashkali und Kosovo-Ägypter in ihrer Heimat dauerhaft ausgegrenzt zu werden und blieben.

Im November 2006 beschlossen die Innenminister, dass geduldete Flüchtlinge eine zunächst auf zwei Jahre befristete Aufenthaltserlaubnis erhalten konnten, sofern sie sich seit mindestens acht Jahren in Deutschland aufgehalten hatten, seit mehr als zwei Jahren dauerhaft beschäftigt waren und den Unterhalt ihrer Familie ohne staatliche Hilfe sicherten.

Seit Januar 2009 läuft das von Deutschland getragene Projekt „URA 2“, das Rück-kehrern in Priština finanzielle und psychologische Hilfe anbietet. Zwischen 1999 und Ende August 2009 kehrten laut Bundesregierung insgesamt 114.092 Menschen aus Deutschland zurück, fast jeder fünfte davon wurde abgeschoben.

Das am 14. April 2010 unterzeichnete Rücknahmeabkommen sieht die Ausreise von 12.000 Roma, Ashkali und Kosovo-Ägyptern vor, die Hälfte davon minder-jährig. Das Bundesinnen-ministerium will pro Jahr maximal 2.500 Menschen zurückzuschicken und auf ein „angemessenes Verhältnis der Ethnien“ achten.

Themen

sticky banner image

Pünktlich zum Osterfest – 35 Tage gratis

der Freitag digital mit Zugang zu allen Artikeln auf freitag.de inkl. F+