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Das Ende des Gefühls - Beginn der Härte

Friedrich II. Die Geschichte um die gescheiterte Flucht des Kronprinzen wurde schon oft erzählt. Auch Michael Roes sieht sie als eine Begründung des preußischen Militarismus
Die einsamen Londoner

Die einsamen Londoner

Literatur In „Die Taugenichtse“ beschreibt Samuel Selvon das Leben von Migranten. Der 1956 im Original erschienene Roman zeigt, wie wenig sich seit sechzig Jahren geändert hat

Das Jahr des Eismanns

Bachmannpreis Vier starke Texte bezeugen, dass der Preis, wie fast immer am zweiten Tag des Bewerbs an Fahrt aufnimmt. Vier gute Texte und ein eher irritierender sind der Ertrag
My Life as a Russian Novel

My Life as a Russian Novel

Bad Reading Unser Kolumnist schreibt über das neue Buch der Schriftstellerin Kat Kaufmann, eine schonungslose Selbstsuche und einen Ex-Knacki mit Ambitionen zur Hochliteratur

Ausgekämpft

Kult Heute erscheint der letzte Teil von Knausgårds Romanzyklus. „Mein Kampf“ darf er nicht heißen. Aber sollte er?

Der Abwesende

Literatur Katie Kitamura lässt in ihrem feinen Roman „Trennung“ für einmal den Mann abhanden kommen
Zwischen Wissenschaft und Spiritismus

Zwischen Wissenschaft und Spiritismus

Literatur In ihrem neuen Roman verwebt Christine Wunnicke historische Fakten mit Fiktion und verwischt die Grenze zwischen Erklärbarem und Übernatürlichem
Ein Jahrhundert voller Gewalt

Ein Jahrhundert voller Gewalt

Literatur Unaufgeregt erzählt Antonio Ortuño in „Madrid, Mexiko“ von Migration, Mord und Rache. Ihm gelingt das Kunststück, das Leben dreier Generationen auf 200 Seiten abzubilden
Nichts ist privat

Nichts ist privat

Autofiktion Der Skandaljournalist Tom Kummer hat mit „Nina & Tom“ den Roman seines Lebens geschrieben

Frivolität und Moral

Julian Barnes neuer Roman scheint wie für sie gemacht: Michael Angele über einen Autor, den auch romanmüde Leser mögen
Zwischen New York City und Entenhausen

Zwischen New York City und Entenhausen

USA Alternative Fakten, unbegrenzte Möglichkeiten, Amerika vor dem Hintergrund meines Bücherregals und eine Lektüre-Empfehlung
An die Substanz

An die Substanz

Trauma Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“ ist ein verstörendes, gewalttätiges Epos. Selten wurde auch so leidenschaftlich über einen Roman diskutiert

Der letzte Rank

Wortgebläse Martin Walser - unfassbar sein wie die Wolke, die schwebt.
Wer hat Angst vorm Ich?

Wer hat Angst vorm Ich?

Ego-Romane Der Trend zum Ich-Roman – wahlweise als fiktionalisierte Biografie oder biografische Fiktion - hält an. So mancher Kritiker beklagt den Verlust der reinen Fiktion

Tod eines deutschen Patridioten

Roman Herzog Was sagt es über ein Land aus, das den Assistenten des lebenslangen Nazijuristen Theodor Maunz zum beliebtesten Politiker ernennt?

T-Shirt ohne Buchstaben

Migration Senthuran Varatharajah hat Deutsch in der Fremde gelernt – und aus dieser Erfahrung bedeutende Literatur gemacht

Ein trauriger Fall

Adaption Florian Hoffmeister bringt den Roman „Die Habenichtse“ auf die Leinwand
"It can't happen here" - really?

"It can't happen here" - really?

Sinclair Lewis 1935 Warnungen über den Einbruch des Faschismus in den USA hat es besonders in den 30er Jahren oft gegeben. Einer, der warnte war Sinclair Lewis. Er ist wieder aktuell

Ich? Bei der RAF?

Spaltung Gerhard Falkners lyrischer, grandioser, kaputter Roman „Apollokalypse“

Räume für Aliens

Utopie Biopolitik und Sex, Körper und Selbsterfindung: In seinem Roman „Selbst“ denkt Thomas Meinecke das Auswandern mal ganz queer

Jugend ohne Club

Brandenburg Ralph Hammerthalers „Kurzer Roman über ein Verbrechen“ erzählt von der Gewalt in der Provinz
Zwischen Ereignislinien

Zwischen Ereignislinien

Mythen Das Schreibkollektiv Luther Blissett heißt nun Wu Ming. Der Roman „Altai“ ist so genial wie sein Vorgänger

Nach Foster Wallace

Epigonie Mit „Geister“ hat Nathan Hill einen langen und nicht langweilenden Unterhaltungsroman geschrieben

Thriller auf Schnitzeljagd

Film Sorgen jetzt die Milliardäre für soziales Gleichgewicht? Die dritte Verfilmung von Dan Browns Bestsellerromanen geht dieser Frage nach

Das Klo in Laufweite

Polen Das Buch „Minigolf Paradiso“ von Alexandra Tabor lässt eine Kleinstadtjugend in den 90er Jahren aufleben