Warum der Tankrabatt die einzig gute Entscheidung in einem schlechten Entlastungspaket ist
Inflationsausgleichsprämie, Übergewinnsteuer, Tankrabatt: Die Bundesregierung legt ein Entlastungspaket vor, das seinen Namen angesichts des Ausmaßes dieser Krise nicht verdient. Die breite Kritik am Tankrabatt allerdings ist falsch
„Ihr Schrumpfgermanen!“: Das Quiz über die großen Theaterskandale
Von der „Publikumsbeschimpfung“ zur Hundekot-Attacke, von Aristophanes bis Florentina Holzinger: Seit 423 v. Chr. geht es im Theater hoch her. Testen Sie hier Ihr Wissen!
Regime Change in Budapest: Mit 38 Prozent kam Orbáns Fidesz noch ganz gut weg
Die Donaupromenaden verwandelten sich in der Nacht zum Montag in ein Woodstock aus Bierbüchsen und geborstenen Weinflaschen. Eine urbane, fashionable Jugend feiert, dass Viktor Orbán abgewählt ist. Die EU wird wieder konformistischer
Warum Viktor Orbán in Ungarn so lange erfolgreich war und warum er jetzt verloren hat
Mit der „illiberalen Demokratie“ versprach Viktor Orbán, vermeintliche Schwächen einer liberalen Demokratie zu kompensieren. Dann wurde seiner Fidesz-Partei die Logik zum Verhängnis, die sie so lange stützte. Péter Magyar hat das erkannt
Kölner Tatort „Showtime“: Mord im Kinderfernsehen? Als Medienkritik reicht das nicht
Schenk und Ballauf ermittelten im Tatort „Showtime“ am Sonntagabend bei der Kindersendung „Lachen und Sachen“. Eine echte Fernsehen-im-Fernsehen-Geschichte also. Doch die gute Idee blieb in den Kulissen stecken
Von Feinden zu Partnern: Warum China an Taiwans Opposition so leicht anknüpfen kann
Das Treffen zwischen der taiwanesischen Oppositionsführerin Cheng Li-wun und Chinas Präsident Xi Jinping in Peking war eine behutsame Annäherung. Vorbei die Zeiten eines konfrontativen Verhältnisses zwischen der KP Chinas und der Kuomintang
Gegen den Rechtsruck: „Viele sind emotional im Kampfmodus – aber handeln nicht“
Der Soziologe und Rechtsextremismusexperte Matthias Quent erklärt im Gespräch, warum sich viele Menschen machtlos fühlen, wie rechte Bewegungen davon profitieren – und was es braucht, um kollektiv wieder handlungsfähig zu werden
Berlin 1931: Der Anwalt Hans Litten treibt Hitler zum „Legalitätseid“
Als Zeuge im Edenpalast-Prozess erklärt der NS-Führer Adolf Hitler, sich nur legaler Mittel bedienen zu wollen, um die Macht zu erringen. Hans Litten entlarvt das als „Urlüge“ eines künftigen Diktators
Iran-Verhandlungen: Die USA haben in Islamabad so getan, als hätten sie den Krieg gewonnen
US-Vizepräsident JD Vance wollte mit seinen Forderungen an Irans Delegation in Pakistan, dass alles wieder so wird, wie es vor Beginn des Krieges war. Er ist gescheitert. Teheran weiß besser denn je, was Abschreckungskapazitäten wert sind
Alkohol und Unsicherheit: Syrien nach Assad zwischen Aufbruch und Islamisierung
Nach dem Sturz des Assad-Regimes sucht Syrien nach einer neuen Ordnung. Gastronomen, Hoteliers und Weinbauern befürchten, dass Alkohol auf den Index kommt
Queere Kunst in der DDR? Von Resilienzen gegen homophobe Systeme
Die Ausstellung über queere Kunst in der DDR macht nicht nur sichtbar, wie vielfältig ostdeutsche Kunst ist. In Zeiten wachsender Homofeindlichkeit ist sie ein wichtiges Zeichen
China wiederbelebt abgelegene Militäranlagen: Über neue alte Sicherheitsstrategien
Die Volksrepublik China will mit ihrer nationalen Verteidigung weitgehend autark sein. Eine Folge davon: Die Rückkehr zu verborgenen Rüstungsfabriken
Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien
Vom Berliner Bankenskandal bis Genua 2001: Vor 25 Jahren schien es, als stünden ein neues 1968 und das Ende des Neoliberalismus bevor. Dann sorgte der 11. September für eine Zäsur, die die Welt bis heute prägt
Der Herr am Ring: Intendant Stefan Bachmann feiert 250 Jahre Burgtheater
Das Burgtheater blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Mit Stefan Bachmann als neuem Intendanten steht es an einem Wendepunkt. Welche Rolle spielt die Burg heute in einer Welt voller Krisen und Konflikte? Eine Analyse
„Black Ark“ von Lee „Scratch“ Perry: Der Geist aus der Maschine
Lee „Scratch“ Perry, der exzentrische Reggae-Pionier, hat nicht nur Musikgeschichte geschrieben, sondern auch als bildender Künstler große Arbeiten geschaffen. Ein neuer Prachtband erkundet, warum er als Salvador Dalí der Musik gilt
Spritpreise und Verkehrswende: Warum die Krise jetzt zur Chance werden könnte
Während die Preise an den Zapfsäulen steigen, ringt die Bundesregierung um Antworten. Zwischen Steuerentlastung, Tempolimit und Deutschlandticket steht die große Frage nach der Zukunft der Mobilität – große Hoffnung scheint nicht angebracht
Taiwan und China: Xi Jinping trifft Oppositionsführerin zum „Friedensgespräch“
Der Besuch von Cheng Li-wun in Peking hat in Taiwan Kontroversen ausgelöst. Kritiker werfen ihr vor, zu eng mit China verbunden zu sein
Diss-Tracks mit Lego: Iran hat den Image-Krieg überraschend gewonnen. Und jetzt?
Im März-Krieg hat sich Teheran nicht nur militärisch als unerwartet resilient erwiesen. Erstaunlicherweise war auch seine PR der amerikanisch-israelischen überlegen: Über Battle-Rap gegen das Pentagon und die Frage, was daraus folgt
Peru vor dem Zerfall: Ein Land wählt den neunten Präsidenten in zehn Jahren
Das politische System des Andenstaates Peru ist ebenso zerrüttet wie die politische Kultur. Gegen die Hälfte aller Parlamentsabgeordneten wird wegen Korruption ermittelt. Wahlen würden womöglich boykottiert, gäbe es keine Wahlpflicht
Burnout und Erschöpfung im Kapitalismus: Unser Alltag laugt uns aus
Eine konstante Müdigkeit durchzieht den Alltag unserer Autorin. Der Hälfte der Deutschen geht es da nicht anders. Sie hetzen früh ins Büro, abends liegen sie abgeschlagen auf der Couch. Woher kommt das? Und war das früher auch schon so?
Psychospiele in der Ägäis: John Fowles’ Roman „Magus“ und die dunkle Seite der Hippie-Ära
John Fowles’ Roman „Magus“ war lange vergriffen, nun liegt sein Klassiker der Gegenkultur in neuer Übersetzung vor. Wie gut ist dieser Bestseller von 1965 um Intrigen auf einer griechischen Insel gealtert?
Gilda Sahebi über die trügerische Feuerpause im Iran: „Das Regime tötet weiter“
Während westliche Strategen debattieren, kämpft Irans Bevölkerung gegen den Terror im eigenen Land. Doch trotz Repression geben die Menschen die Hoffnung nicht auf
Diskriminierung im Ballett: Über das Stigma Plattfuß im Spitzentanz
In einer Branche, die von „perfekten“ Füßen besessen ist, gelten Plattfüße als Makel. Unsere Autorin gab Ballett deshalb auf. Nun stellt sie fest: Es ist ein diskriminierender Mythos, der vor allem Schwarze Tänzer*innen betrifft
Russlands Einfluss: Wie der Iran-Krieg den Ukraine-Konflikt befeuert
Von Drohnenexporten bis hin zu internationalen Öllieferungen: Mit der Unterstützung des Iran bietet sich für den Kreml die Chance, seine geopolitische Stellung weiter auszubauen