Zeitdokumente und persönliche Kommentare
Die Grafiken von Max Beckmann und die Fotografien von Armand Besch sind zum einen Dokumente ihrer Zeit; zum anderen sind es persönliche Kommentare von zwei Künstlern, die ihre Umgebung und das Leben sehr genau beobachtet und in ihren künstlerischen Arbeiten festgehalten haben.
Arbeiten aus dem Bestand der Kunstsammlung Dr. Helmut und Constanze Meyer
Die Arbeiten von Max Beckmann, die in der Ausstellung zu sehen sind, stammen ausschließlich aus der Kunststiftung Dr. Helmut und Constanze Meyer und damit aus den Beständen des Kunstmuseums Bayreuth. Dazu gehören die Mappen „Gesichter“, „Berliner Reise“ und „Jahrmarkt“. Gerade die Arbeiten dieser Mappen aus den zwanziger und dreißiger Jahren sind von einer beißenden Ironie gekennzeichnet. Die Mappe „Day and Dream“ hingegen stammt aus dem Jahr 1946 als Max Beckmann bereits im amerikanischen Exil lebte. Die Mappe ist eine Auftragsarbeit des New Yorker Kunsthändlers Curt Valentin und war vornehmlich an ein amerikanisches Publikum adressiert.
Fotografische Arbeiten werden zum ersten Mal gezeigt
Armand Besch war ein Zeitgenosse von Max Beckmann. Auch er hielt seine Umgebung in seiner künstlerischen Arbeit fest. Mit ungemeiner Genauigkeit fotografierte er Alltags-Szenen in den Metropolen Berlin oder Paris ebenso wie die idyllische Darstellung des Landlebens. Besch reiste viel und fotografierte die Eindrücke, die sich ihm und seiner Kamera boten.
Die Ausstellung AugenZeugen mit Stift und Kamera – Max Beckmann und Armand Besch zeigt die Fotografien von Armand Besch, die bisher noch nicht ausgestellt worden sind.