„Das ehemalige Wohn- und Atelierhaus hat der Künstler selbst entworfen - in einer für die damalige Zeit sehr modernen Architektur. Die Wohnräume im Erdgeschoss sind noch original möbliert und wurden umfassend renoviert.“ – ndr.de
130 Exponate: viele zum ersten Mal zu sehen
„Neben den Porträts werden auch viele Landschaftsbilder präsentiert. Die Ausstellung zeigt farbenfrohe Blumen, Felder, Wiesen, Wasser. Zwei Menschen, die sich am Strand umarmen, Segelboote, die in die Ferne fahren und einen Spaziergang durchs Grüne. Es ist die Landschaft, die Emil Nolde kannte: von Schleswig-Holstein.“ – ndr.de
Neues von Emil Nolde
„Insgesamt werden 130 Exponate gezeigt, darunter 57 Gemälde und 65 Arbeiten auf Papier. 37 Werke sind erstmals in Seebüll zu sehen, 25 Werke werden zum ersten Mal überhaupt ausgestellt.“ – kn-online.de
Widersprüchliches Verhältnis zum Nationalsozialismus
„Lange gilt Emil Nolde als prominenter entarteter Künstler. Doch neuere Erkenntnisse aus dem Nolde-Nachlass in Seebüll zeichnen ein anderes Bild des Künstlers. Das zeigt sich nicht nur, aber auch in seinen Bildern: Nach 1933 malt er keine religiösen Motive mit jüdischen, biblischen Figuren. Stattdessen bringt Nolde heroische Figuren mit blonden Haaren und blauen Augen, Opferstätten, Burgen und dramatische Himmel über Landschaften auf die Leinwand. Die Blut- und Boden-Ideologie hält so Einzug in die Bilder Noldes.“ – ndr.de