Beitrag in DER STANDARD, 5.02.2026:
Durch erfolgreiche Ausstellungen kann sich das Salzburg Museum mit zwei Standorten vergrößern. Geplant sind die Orangerie Salzburg und "Sound of Music Salzburg". (...)
Die zweite Neueröffnung findet im September in Hellbrunn statt: Der neue Standort Sound of Music Salzburg spürt einerseits der historischen Geschichte der Familie Trapp und andererseits dem Erfolgsfilm The Sound of Music nach. Nach dem Spatenstich im vergangenen Herbst laufen derzeit noch Bauarbeiten, im Frühjahr wird mit der Einrichtung des Museums begonnen.
Weiterlesen: https://www.derstandard.at/story/3000000307386/das-salzburg-museum-er246ffnet-heuer-zwei-neue-standorte
Beitrag im ORF, 19.10.2025:
Seit 60 Jahren singt die Welt von den Hügeln Salzburgs – doch in Salzburg selbst blieb „The Sound of Music“ lange eine Randnotiz. Zwischen Touristenbussen, neuen Ausstellungen und alten Familiengeschichten regt sich ein neues Interesse an der Filmfamilie Trapp. Ein Blick hinter die Kulissen einer globalen Marketinglegende und ihrer späten Heimkehr.
Hinter dicken Steinmauern, auf knarrenden Holzstiegen und in stillen Fluren des Trapp-Hauses in Salzburg-Aigen scheint die Zeit stillzustehen. In der Villa lebte einst die Familie, die durch „The Sound of Music“ weltberühmt wurde. Für den Film wurden gleich zwei Drehorte zur berühmten Villa verschmolzen: Schloss Leopoldskron diente als Seeseite und für Innenaufnahmen, Schloss Frohnburg lieferte die Fassade. Die echte Trapp-Villa in Aigen wurde 1863 von Baumeister Valentin Ceconi errichtet und ging 1923 in den Besitz von Baron Georg Ludwig von Trapp über. Für seine sieben Kinder ließ der Marineoffizier das Dachgeschoß ausbauen. Die Familie lebte hier bis 1938, dann emigrierte sie vor dem NS-Regime in die USA.
Weiterlesen: https://salzburg.orf.at/stories/3325810/
Empfehlung auf weekend.at, von Anna Kirschbaum, 09.06.2026
Bei Schloss Hellbrunn im Süden Salzburgs entsteht gerade das Museum, auf das Millionen Fans weltweit seit Jahrzehnten gewartet haben — und das die meisten Österreicher bis heute kaum vermisst haben. Das zeigt sich schon an einer schlichten Begegnung: Eine Pinzgauerin sitzt in Sydney am Ticketschalter, und der Verkäufer fängt plötzlich an, „Edelweiß„ auf Deutsch zu singen. „Das lernen wir bei uns in der Schule”, erklärt er stolz. Sie weiß kurz nicht, wie ihr geschieht.
Die ganze Welt kennt diesen Film. Nur wir Österreicher haben ihn nie wirklich geschaut.