In Kooperation mit C. H. Beck Verlag

Ilko-Sascha Kowalczuk: Historiker im Portrait

Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk ist die publizistische Stimme zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Soeben ist sein neues Buch "Faschismus ist keine Meinung. Stabil bleiben in autoritären Zeiten" bei C.H. Beck erschienen

Foto: Susanne Schleyer

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Faschismus ist keine Meinung

Faschismus ist keine Meinung

Ilko-Sascha Kowalczuk

Hardcover, gebunden

236 Seiten

23 €

In Kooperation mit C. H. Beck Verlag

Faschismus ist keine Meinung

Historiker und Autor

Ilko-Sascha Kowalczuk wurde 1967 in Ost-Berlin geboren und wuchs in einer staatstreuen Familie auf. Als Jugendlicher wandte er sich von FDJ und einer zuvor deklarierten Verpflichtung zur Volksarmee ab, woraufhin er staatliche Repressionen erlebte. Nach der Wende holte er ein Geschichtsstudium an der Berliner Humboldt-Universität nach und promovierte. Er ist Autor mehrer Bücher und prägt den Diskurs um DDR-Vergangenheitsbewältigung maßgeblich mit. In Debattenformaten wirbt er regelmäßig für einen kritischen Umgang und positioniert sich klar gegen aufkeimende Tendenzen der "Ostalgie". Derzeit ist er wissenschaftlicher Berater des DDR-Museums Berlin. Im Jahr 2025 wurde Kowalczuk mit dem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis ausgezeichnet, der Persönlichkeiten ehrt, die mit ihrem Engagement "das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage stärken".

Articles & Services

Ilko-Sascha Kowalczuk zu Gast bei Inga Kühn

Ilko-Sascha Kowalczuk spricht über eine Politik ohne Zukunftsvisionen, den Wunsch der Menschen nach Sicherheit, die Stunde der Populisten und über die Frage, warum der Osten seiner Meinung nach Trendsetter bei politischen Entwicklungen ist.

Ilko-Sascha Kowalczuk | heute-journal

Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk sei nicht wütend, aber "sehr besorgt" über die Lage der Demokratie vor allem in Ostdeutschland. Er beobachtet eine Transformationsmüdigkeit und Sehnsucht nach der Vergangenheit, die von Populisten bedient werde.

Kowalczuk und Ramelow | taz Talk

Eine neue Mauer? Ilko-Sascha Kowalczuk und Bodo Ramelow diskutieren in ihrem neuen Buch über den Rechtsruck in Deutschland und was er mit dem Mauerfall zu tun hat.

Ilko-Sascha Kowalczuk | PEN Berlin

Gesprächsreihe »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen« des PEN Berlin zum Thema Meinungsfreiheit. Hier mit: Ilko-Sascha Kowalczuk & Dirk Oschmann; Moderation: Bettina Baltschev; Extra-Gast: Peter Licht. Weltecho Chemnitz, 05.08.2024.