Vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten

Programm Beim diesjährigen Kongress soll die »Demokratie« als politisches System, als kulturelles Konzept und als gesellschaftliche Lebensform betrachtet werden. Das Thema wird in den drei zentralen Themenkomplexen vertiefend diskutiert und (weiter)entwickelt
Vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten

Foto: kallejipp / photocase.de

Donnerstag, 9. Juni

09:00–10:00 | Anmeldung / Registrierung

10:00-11:30 | Eröffnung

Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien

Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Tobias J. Knoblich, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und Dezernent für Kultur und Stadtentwicklung der LH Erfurt

11:30–13:00 | Panel I: Demokratie in der Krise?

Amelie Deuflhard, Künstlerische Leiterin und Intendantin Kampnagel Hamburg

Brigitte Geißel, Professorin für Politikwissenschaft und Leiterin der Forschungsstelle 'Demokratische Innovationen' an der Goethe Universität Frankfurt am Main

Dirk Neubauer, Bürgermeister der Stadt Augustusburg/Sachsen

Thorsten Thiel, Leiter der Forschungsgruppe „Demokratie und Digitalisierung“, Weizenbaum-Institut

Das erste Panel »Demokratie in der Krise?« leitet zur komplexen Kongressthematik hin: Auf einen Impulsvortrag, der die wesentlichen Krisendimensionen aufzeigt, wird eine kontrovers besetzte Diskussionsrunde folgen, die die Aufgabe hat, Fragestellungen herauszuarbeiten, diese zu konturieren und Handlungshorizonte für die Kulturpolitik aufzuspannen. Inhaltlich konkret diskutiert werden soll an dieser Stelle bereits die Frage der Demokratiekrise als Krise des politischen Systems und als Krise des Liberalismus: Haben wir es mit einer wirklich neuen Situation zu tun? Wie artikuliert sich die vielfach diagnostizierte »Repräsentationskrise« oder »Legitimitätskrise«? Gibt es Anlass, von einer Krise des politischen Systems zu sprechen?

14:00–15:30 | Forenblock I: Demokratie in der Krise? (parallele Foren)

Zeichen für die Krise(n) – Kann man Demokratie messen?

Mit der Frage, ob und wie sich Demokratie bzw. ihre Akzeptanz und ihre Qualität messen lässt, setzen sich eine Reihe von Politikwissenschaftler*innen auseinander. Akteur*innen aus Wissenschaft und Praxis haben unterschiedliche Messinstrumente entwickelt, angewendet und Ergebnisse publiziert. Nach einer Einführung in verschiedene Ansätze der Demokratiemessung werden zwei unterschiedliche Messinstrumente vorgestellt und diskutiert.

Gefährliche Echokammern – Chancen und Risiken von neuen Medien für demokratische Gesellschaften

Auch wenn die Sozialen Medien vielfach als Faktor der Demokratisierung beschrieben werden, gibt es eine Vielzahl gegenläufiger Tendenzen. Die Netflix-Produktion »The Social Dilemma« zeigt, wie die neuen Netzöffentlichkeiten zu einer Pluralisierung von demokratiefeindlichen Meinungen führen, die das gesellschaftliche Fundament bröckeln lassen. Viele neue soziale Bewegungen sind das Produkt irritierender Weltansichten, die sich in – von Algorithmen gesteuerten – Informationsblasen stabilisieren und verbreiten. Die Frage nach steuernden Eingriffen und einer neuen Ethik der Sozialen Medien steht daher zunehmend auf der kultur- und medienpolitischen Agenda. Gemeinsam mit Expert*innen verschiedener Felder wollen wir diskutieren, wie die Blasenbildung in Echokammern verhindert werden könnte und ob eine Regulierung der Netzöffentlichkeit sinnvoll wäre.

Macht (fair)teilen. Kollaborativ gegen die Repräsentationskrise? – Teilhabeorientiere Ansätze von Cultural Leadership in öffentlichen Kulturorganisationen und Kulturverwaltung

Kollaboration beschreibt Kooperationsweisen, in denen alle Beteiligten voneinander lernen in gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen. Dabei werden bestehende Machtverhältnisse hinterfragt, unterschiedliche Expertisen mit ihren Perspektiven zugelassen und die Meinung unterschiedlicher Personen zu problematischen Themen bewusst eingebunden, um zu kollektiv vereinbarten neuen Lösungen zu kommen. Der Modus der Kollaboration scheint die Teilhabe an politischen Entscheidungen zu verstärken und damit die Repräsentations- oder Legitimationskrise demokratischer Strukturen zu reduzieren.

Beteiligungskultur – junge Menschen in der Politik | Offene Ideenwerkstatt

Legt man die Wahlbeteiligung zur letzten Bundestagswahl zugrunde, ist die Partizipation junger Menschen an politischer Meinungsbildung gestiegen. Jugendliche engagieren sich in globalen Bewegungen (FFF). Andererseits sinken die Mitgliederzahlen der politischen (Jugend)Parteien und auch im Bereich des kulturpolitischen Nachwuchses besteht dringender Handlungsbedarf. Sind Parteien ein Auslaufmodell? Welche unterschiedlichen »Kulturen« gibt es für die demokratische, politische Beteiligung insbesondere zwischen den Generationen? In einer Ideenwerkstatt sind alle Teilnehmenden herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen und Perspektiven auszutauschen sowie Möglichkeiten zu erarbeiten, welche Impulse Kulturpolitik setzen kann, junge Menschen am demokratischen Politikprozess zu beteiligen.

Kultur als Kohäsionsmotor? | Vom Spiel mit Zusammenhalt

Die Begründungen für eine – auch monetär gut ausgestattete – Kulturpolitik sind vielfältig. In letzter Zeit hat jedoch besonders eine Argumentationslinie starken Zuwachs erhalten: Zunehmend wird die Rolle der Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben. Dann ist wahlweise vom »Kitt«, »Bindemittel« oder »Klebstoff« für die Gesellschaft und zur Sicherung der Demokratie die Rede. Dabei wird ignoriert, dass andere Felder Gleiches für sich in Anspruch nehmen. Auch wird in der Regel zwar die Rolle von Kultur für Zusammenhalt betont, der Mechanismus dahinter aber nicht diskutiert. In diesem Fachforum sollen daher die Verbindungspunkte zwischen Kultur und Zusammenhalt aufgezeigt und diskutiert werden.

Living and Learning Democracy (in englischer Sprache)

Learning democracy and civic education in Europe meet very different realities: here countries that have traditions of extracurricular civic (youth) education, there others that think of »civic education« as the historical experience of state indoctrination. Is there a common frame for »civic education« in Europe, would a European agency for civic education be conceivable and desirable, what ideas already exist in this direction? What does »learning democracy« currently look like in concrete terms – using the example of two countries.

16:00-17:30 | Panel II: Ende der Freiheit? – Freiheit ohne Ende?

Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt/Main

Oliver Marchart, Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte, Universität Wien

Michael Zürn, Direktor der Abteilung Global Governance, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Sprecher des Exzellenzclusters „Contestations of the Liberal Script“ (SCRIPTS)

Das zweite Panel unter der Leitfrage »Ende der Freiheit? – Freiheit ohne Ende?« setzt die politische Systemdebatte insofern fort, als dass an dieser Stelle das Spannungsverhältnis zwischen Krisenphänomenen, den Versuchen ihrer politischen Steuerung und der Sicherung der Grundrechte thematisiert wird: In welchem Verhältnis stehen Demokratie, Freiheit und Grundrechte zueinander? Welche Grenzen braucht Freiheit – und welche Rolle spielt Kulturpolitik dabei? Hierbei wird es auch um die Freiheit der Kunst gehen, wie sie im Grundgesetz verankert ist, aber in jüngster Zeit im Rahmen von Liberalismuskritik(en) angefochten wird. Die Debatte um Grundrechte, insbesondere um Freiheit, verweist auf die kulturalisierten Konflikte zwischen Kosmopoliten und Kommunitaristen.

19:00–23:00 | Abendveranstaltung im Deutschen Historischen Museum

mit Kulturprogramm und Umtrunk

Freitag, 10. Juni

09:00–10:30 | Forenblock II: Ende der Freiheit? – Freiheit ohne Ende? (parallele Foren)

Cancel Culture – Lieber absagen als aushalten?

Im Kunst und Kulturbereich erleben wir in den vergangenen Jahren ein neues Phänomen. Immer häufiger stehen Kunstwerke, künstlerische Aktivitäten oder kulturelle Veranstaltungen aufgrund des Vorwurfs der Vermittlung scheinbar problematischer Haltungen oder Meinungen in der Kritik. Schauspieler*innen werden aus Filmen, Gedichte von Hauswänden, Autor*innen aus Verlagsprogrammen und Performer*innen aus Events gestrichen. Diese Formen werden als Cancel Culture derzeit kritisch diskutiert. Hat sich wirklich eine Kultur des Absagens durchgesetzt? Sorgen neue Werte des Liberalismus für eine Hypermoral, die das System an den Rändern erodieren lassen? Oder handelt es sich am Ende nur um mediengemachte Aufreger? Diese Frage wollen wir mit einer Reihe von Expert*innen aus dem Kulturbereich diskutieren.

»Out of the Box« – Partizipative Annäherung mit einem Künstler*innenkollektiv

Ist das alles von der Kunstfreiheit gedeckt? – Künstlerische, juristische und kulturpolitische Implikationen

Im März 2021 veröffentlichte Danger Dan den Song »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt«, in dem er die Grenzen der Kunstfreiheit auslotet. Der Song erfuhr ein breites Medienecho, war Gegenstand einer Kleinen parlamentarischen Anfrage im Bundestag (die von der BKM beantwortet wurde) und Gegenstand verschiedener juristischer Bewertungen. Das Forum bildet eine Plattform, das Thema aus künstlerischer, juristischer und kulturpolitischer Perspektive zu diskutieren.

The State of Artistic Freedom (in englischer Sprache)

The fragility of artistic freedom and freedom of expression is currently becoming more and more evident. How about the recent state of artistic freedom in Europe and in the world? We will be given a presentation of the results of the worldwide monitoring of artistic freedom by freemuse and the Europewide-monitoring by the Compendium of Cultural Policies and Trends. We got the chance of an insight view on the recent situation for artists in Belarus. What can we do to strength the promotion and protection of artistic freedom?

11:00–12:30 | Panel III: Kultur als Austragungsort politischer Konflikte

Max Czollek, Lyriker und Publizist

Aladin El-Mafaalani, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück

Paulina Fröhlich, Leiterin des Programmbereichs Zukunft der Demokratie, Das Progressive Zentrum

Bernd Stegemann, Professor für Theatergeschichte und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch

Das dritte Panel »Kultur als Austragungsort politischer Konflikte« zeigt auf, dass im Kulturbereich die vielfältigsten Symptome einer starken Politisierung von Akteur*innen und gesellschaftlichen Debatten kulminieren. Die Übergänge zwischen Politik und Kultur sind fließender als zuvor geworden: Diskussionen um gesellschaftliche Herausforderungen wie Antisemitismus, Rassismus, Diversität, Vielfalt oder Erinnerungspolitik werden im Kulturfeld ausgefochten – Kultur wird zur Bühne, auf der politische Forderungen formuliert werden. In der kulturalisierten Gesellschaft avanciert »Kultur« noch expliziter zum wesentlichen Kulminationspunkt politischer und gesellschaftlicher Fragen.

13:30–15:00 | Forenblock III: Kultur als Austragungsort politischer Konflikte

The Art of Democracy – Wie wir Kunst und Kultur vor antidemokratischer Einflussnahme schützen können

Kunst und Kultur schaffen Begegnungen, sorgen für Irritation und stiften Sinn. Ihr demokratieförderndes Potenzial können sie jedoch nur dann ausschöpfen, wenn ihre Freiheit gesichert ist. Rechtspopulistische Kräfte greifen die Kunstfreiheit gezielt an, um ihre völkische Ideologie im vorpolitischen Raum durchzusetzen. Anhand konkreter Fälle analysieren wir die Herausforderungen, vor denen Kunst und Kultur im Umgang mit antidemokratischer Einflussnahme stehen, und diskutieren Strategien für eine freie und wehrhafte Kunst- und Kulturszene. Das Forum basiert auf dem Projekt »The Art of Democracy«, in dem Das Progressive Zentrum und die Kulturpolitische Gesellschaft mit über 100 Menschen aus Kunst, Kultur und Politik im ganzen Land Erfahrungen ausgetauscht und Strategien entwickelt haben.

Artivism – die Kunst des Politischen

Aktivismus und Kunst gehen in den vergangenen Jahren eine immer stärkere Verbindung ein. Die Kulturalisierung des Politischen führt mehr denn je zur breiten Nutzung künstlerisch-kreativer Methoden zur Verhandlung und Verbreitung politischer Botschaften – auf den unterschiedlichen Seiten des politischen Spektrums. Künstlerische Gruppen oder Initiativen nutzen Techniken künstlerischer Interventionen, Happenings und Inszenierungspraktiken, um Aufmerksamkeit auf gesellschaftspolitische Fragen zu richten und dadurch Meinungen zu beeinflussen. Dabei agieren sie ganz bewusst an den Rändern bürgerlicher Moralvorstellungen, wodurch es immer wieder zu medialen Diskussionen über juristische Grenzüberschreitungen des Künstlerischen kommt. Es stellt sich also durchaus die Frage, ob diese Praktiken das Gemeinwesen stärken oder zusätzlich erodieren lassen. Hierzu soll es einen Austausch mit Künstler*innen, Kulturwissenschaftler*innen und Kulturpolitiker*innen geben.

Kultureinrichtungen als Kraftzentren der Demokratie

Welche Rollen spielen Museen, Theater und andere Kultureinrichtungen in der Diskussion um die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Miteinanders und in der Praxis unserer Demokratie? Wie schlichten sie oder halten sie polarisierende Debatten aufrecht? Wie gehen sie mit ihrer eigenen Verstricktheit in die Reproduktion von Ungleichheiten um? Wie verhält sich das Selbstverständnis einer Kulturinstitution als politischer Akteur nach außen zu autoritären Strukturen im Innern? Welche Möglichkeiten und Grenzen birgt der Wunsch, politische Bildung anzubieten? Anhand eines demokratietheoretischen Impulses, einer kritischen Kommentierung sowie Reflexionen zum Projekt „Politische Bildung in Museen“ an den Staatlichen Museen zu Berlin wollen wir eine Diskussion eröffnen. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Herausforderungen, vor denen sich Kulturinstitutionen als „Kraftzentren der Demokratie“ sehen.

Erinnern ist Zukunft – Stärkung von Demokratie und Zivilcourage durch Erinnerungskultur

Erinnerungskultur ist ein herausragendes Zukunftsthema der Städte und der kommunalen Kulturpolitik. Erinnern dient der Orientierung der Stadtgesellschaft in der Gegenwart und für die Zukunft. Die Förderung des Geschichtsbewusstseins einer Stadt und seiner Bewohnerinnen und Bewohner bildet einen wesentlichen Anker unserer Demokratie. In diesem Forum sollen zum einen Inhalte, Perspektiven und Ziele des Erinnerns in der Stadtgesellschaft diskutiert werden. Zum anderen stehen konkrete Umsetzungen innovativer Erinnerungskonzepte im Fokus des Austauschs. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit durch zeitgemäße Erinnerungsstrategien der Aufstieg extremistischer Ränder verhindert werden kann.

Klimawandel, Bürgerräte und planetares Denken – Herausforderungen und Chancen für eine Erneuerung der Demokratie

Mit welchen Herausforderungen und Gefährdungen sieht sich die Demokratie angesichts des Klimawandels konfrontiert? Welche Chancen können sich für eine Veränderung und Erneuerung der Demokratie ergeben? Mit den Bürgerräten kündigt sich eine Möglichkeit an, die Zivilgesellschaft aktiver mit einzubeziehen, um ein neues Miteinander von Bürger*innen, Verwaltung und Staat zu ermöglichen. Angetrieben werden Weiterentwicklungen von Demokratie und Politik durch soziale Bewegungen, wie Fridays for Future oder Extinction Rebellion. Doch wie kann Demokratie global organisiert werden? Wie kann angesichts des Klimawandels ein globales oder planetares Denken helfen, um eine Erneuerung hin zu zukunftsfähigen Demokratien zu ermöglichen?

15:00–16:30 | Die Kunst der Demokratie (Künstlerische Interventionen und Ausblick)

Zum Programm des 11. Kulturpolitischen Bundeskongress

09:41 08.04.2022

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