In Kooperation mit European Media Art Festival

EMAF: Plattform für Kunst und Gesellschaft

Das EMAF Osnabrück entstand 1981 aus einem Experimentalfilm-Treffen und wurde 1988 neu konzipiert. Heute zählt es zu den wichtigsten Plattformen für Medienkunst – mit Filmen, Ausstellungen und Debatten zu Kunst, Technologie und Gesellschaft

Foto: Kerstin Hehmann

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European Media Art Festival № 39

European Media Art Festival № 39

An Incomplete Assembly

Festival vom 22. bis 26. April 2026

Ausstellung vom 22. April bis 25. Mai 2026

in Osnabrück

Das European Media Art Festival Osnabrück (EMAF) hat seinen Ursprung in einem Workshop für Experimentalfilme im Fachbereich Medienwissenschaften an der Universität Osnabrück. Daraus resultierte 1981 ein Filmtreffen: der so genannte „Experimentalfilm Workshop“, und die Gründung des gleichnamigen Vereins, der bis heute Träger des EMAF ist. Im Jahr 1988 bot sich anlässlich des von der EU ausgerufenen „Film- und Fernsehjahres“ die Chance, das Festival auf eine neue Basis zu stellen. Das Team von Studierenden stellte dafür ein neues Konzept auf die Beine – unter dem Titel „European Media Art Festival“.

Das EMAF gilt heute international als eines der einflussreichsten Foren für zeitgenössische Medienkunst. Jedes Jahr bietet es seinen Besucher*innen in Filmprogrammen, Ausstellungen, Performances und hybriden Formaten einen Überblick über aktuelle künstlerische Produktionen. Gastkuratierte Projekte und Retrospektiven geben vertiefende Einblicke in historische Positionen und Zusammenhänge.

Im Zentrum des Festivals steht das jährlich wechselnde Thema, das in der Ausstellung, in eigens kuratierten Filmprogrammen und Talks von Theoretiker*innen unterschiedlicher Disziplinen die Schnittstellen von künstlerischer Praxis, technologischer Entwicklung und gesellschaftlicher Wirklichkeit beleuchtet. Themenschwerpunkte der letzten Jahre waren u.a. dokumentarische Arbeitsweisen in der Kunst (2018: Report. Notizen aus der Wirklichkeit), das Verhältnis von Sprache und Transgression (2019: Wild Grammar), die Verschränkungen von Ich und Wir (2020: First Person Plural), die vielfältigen Beziehungen zwischen Besitz und Besessenheit (2021: Possessed), unsere Verstrickung in die Welt der Dinge (2022: The Thing is) und ein Verständnis von Zeit und Geschichte, das zunehmend fraglich wird (2023: Trembling Time).

In seiner Campus-Sektion bietet das EMAF ausgewählten deutschen und europäischen Kunsthochschulen ein Forum. In Ausstellungen und Filmscreenings zeigen sie aktuelle Arbeiten oder entwickeln Projekte, mit denen sie auf örtliche Gegebenheiten oder thematische Impulse reagieren. Das Festival versteht sich als Ort des Experiments, an dem außergewöhnliche Arbeiten entstehen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Feldern miteinander in Dialog treten können. Jedes Jahr begegnen sich beim EMAF internationale Künstler*innen, Kurator*innen, Forschende, Studierende und Film- und Kunstinteressierte.

Articles & Services

Fragile Gefüge: Institutionen im Fokus

Fragile Gefüge: Institutionen im Fokus

Was leisten Institutionen – und wen schließen sie aus? Unter dem Thema „An Incomplete Assembly“ hinterfragt das EMAF Osnabrück Macht, Normen und Routinen. Ausstellungen, Filme und Talks erkunden Brüche, Alternativen und neue Formen kollektiver Praxis

Radikale Bildwelten

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Das EMAF vereint experimentelles Kino, Medienkunst und Diskurs: Filme, Ausstellungen, Talks und Campus-Projekte erkunden aktuelle gesellschaftliche Fragen und digitale Kulturen – als Raum für Austausch, neue Perspektiven und künstlerische Grenzgänge

34. European Media Art Festival | Bericht

Vom 21. April bis zum 2. Mai konnte sich der neugierige Zuschauer auf der Streaming-Plattform des EMAF von über 90 experimentellen Filmen, die die Sehgewohnheiten auf die Probe stellen, in Besitz nehmen lassen – denn das Motto lautete “POSSESSED”

35. European Media Art Festival | Bericht

Beim EMAF in Osnabrück wird Film neu gedacht: zwischen Leinwand, Bildschirm und Zelluloid stellt sich die Frage nach seiner Realität im digitalen Zeitalter. Unter dem Motto „THE THING IS“ kehrt das Festival 2022 zurück

36. European Media Art Festival | Bericht

Das EMAF jährt sich 2023 zum 36. Mal und verhandelt unter dem Motto TREMBLING TIME – zitternde Zeit, Fragen, die unsere Gesellschaft beschäftigen

37. European Media Art Festival | Bericht

Moderator Jonas Helmerichs besucht das EUROPEAN MEDIA ART FESTIVAL (EMAF), welches sich dieses Jahr ganz dem Fühlen von experimenteller Kunst im audiovisuellen Bereich wie in der Bildenden Kunst verschrieben hat