In Kooperation mit European Media Art Festival

Radikale Bildwelten

Das EMAF vereint experimentelles Kino, Medienkunst und Diskurs: Filme, Ausstellungen, Talks und Campus-Projekte erkunden aktuelle gesellschaftliche Fragen und digitale Kulturen – als Raum für Austausch, neue Perspektiven und künstlerische Grenzgänge

Foto: Angela von Brill

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European Media Art Festival № 39

European Media Art Festival № 39

An Incomplete Assembly

Festival vom 22. bis 26. April 2026

Ausstellung vom 22. April bis 25. Mai 2026

in Osnabrück

Filmprogramm

Das European Media Art Festival (EMAF) zeigt experimentelle und Künstler*innenfilme aus aller Welt und interessiert sich für Formen, die sich an disziplinären Rändern entlang oder zwischen Film und Performance, Dokument und Experiment bewegen. Hier finden Filme ihren Ort, die sich forschend und fragend zur gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit verhalten. Zugleich ist das EMAF offen für Arbeiten, die neue filmische Präsentationsformen erproben. Uns ist es ein Anliegen, das Kino als Raum der Begegnung und des Austauschs erfahrbar zu machen: als Raum für Projektionen über einen Status quo hinaus.

Ausstellung

Die EMAF-Ausstellung präsentiert jedes Jahr zeitgenössische Arbeiten der derzeit wichtigsten und aufstrebenden internationalen und deutschen Medienkünstler*innen. Dabei stehen stets aktuelle Entwicklungen digitaler Kultur und Technologien sowie deren kritische Reflektion im Mittelpunkt. Zentraler Ort für die Ausstellung, die verschiedenste Gattungen der Medienkunst versammelt, ist die Kunsthalle Osnabrück.

Talks

Im Rahmen der Talks sprechen international renommierte Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Fachleute unterschiedlicher Disziplinen. Sie entwickeln und diskutieren in ihren Beiträgen – Vorträgen, Panels oder Lecture Performances – unterschiedliche Perspektiven auf das jährlich wechselnde Festivalthema.

Campus

Die Festivalsektion EMAF Campus bietet Klassen und Fächergruppen europäischer Akademien und Hochschulen eine Plattform. In spannenden Filmprogrammen und vielseitigen Ausstellungen präsentieren die Studierenden ihre Arbeiten. Die Beiträge der Studierenden sind nicht nur in den Festivalkinos, sondern auch an verschiedenen Orten der Osnabrücker Innenstadt zu entdecken.

Articles & Services

EMAF: Plattform für Kunst und Gesellschaft

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Das EMAF Osnabrück entstand 1981 aus einem Experimentalfilm-Treffen und wurde 1988 neu konzipiert. Heute zählt es zu den wichtigsten Plattformen für Medienkunst – mit Filmen, Ausstellungen und Debatten zu Kunst, Technologie und Gesellschaft

Fragile Gefüge: Institutionen im Fokus

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Was leisten Institutionen – und wen schließen sie aus? Unter dem Thema „An Incomplete Assembly“ hinterfragt das EMAF Osnabrück Macht, Normen und Routinen. Ausstellungen, Filme und Talks erkunden Brüche, Alternativen und neue Formen kollektiver Praxis

34. European Media Art Festival | Bericht

Vom 21. April bis zum 2. Mai konnte sich der neugierige Zuschauer auf der Streaming-Plattform des EMAF von über 90 experimentellen Filmen, die die Sehgewohnheiten auf die Probe stellen, in Besitz nehmen lassen – denn das Motto lautete “POSSESSED”

35. European Media Art Festival | Bericht

Beim EMAF in Osnabrück wird Film neu gedacht: zwischen Leinwand, Bildschirm und Zelluloid stellt sich die Frage nach seiner Realität im digitalen Zeitalter. Unter dem Motto „THE THING IS“ kehrt das Festival 2022 zurück

36. European Media Art Festival | Bericht

Das EMAF jährt sich 2023 zum 36. Mal und verhandelt unter dem Motto TREMBLING TIME – zitternde Zeit, Fragen, die unsere Gesellschaft beschäftigen

37. European Media Art Festival | Bericht

Moderator Jonas Helmerichs besucht das EUROPEAN MEDIA ART FESTIVAL (EMAF), welches sich dieses Jahr ganz dem Fühlen von experimenteller Kunst im audiovisuellen Bereich wie in der Bildenden Kunst verschrieben hat