In Kooperation mit Piffl Medien GmbH

Filmografien

Die Filme der deutschen Regisseurin Valeska Grisebach wurden auf internationalen Festivals mit Preisen ausgezeichnet. So auch „Das geträumte Abenteuer“, in dem sie eng mit den Mitwirkenden zusammenarbeitete. Lesen Sie hier die Filmografien.

Regisseurin Valeska Grisebach sitzt in einem Auto auf der Rückbank, links von ihr ein Kameramann mit der Kamera und Syuleyman Alilov Letifov (Said) vorne am Steuer

Filmstill: KomplizenFilm/Bernhard Keller

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Das geträumte Abenteuer

Das geträumte Abenteuer

Valeska Grisebach

Drama

Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Österreich 2026

164 Minuten

Ab 24.09.2026 im Kino!

In Kooperation mit Piffl Medien GmbH

Das geträumte Abenteuer

Valeska Grisebach: Drehbuch und Regie

Valeska Grisebach studierte Philosophie und Germanistik in Berlin, München und Wien. 1993 begann sie das Regiestudium an der Wiener Filmakademie. Ihr Abschlussfilm „Mein Stern“ wurde 2002 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert und gewann den Kritikerpreis auf dem Internationalen Filmfestival von Toronto sowie den Hauptpreis des Torino Film Festivals. Ihr zweiter Spielfilm „Sehnsucht“ feierte 2006 im Wettbewerb der Berlinale Premiere. Der Film wurde auf internationalen Festivals vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Special Jury Award in Buenos Aires, dem Grand Prix Asturias auf dem Gijón International Film Festival und dem Special Jury Award auf dem Warsaw International Film Festival.

Ihr dritter Spielfilm „Western“ feierte bei den Filmfestspielen von Cannes 2017 in der Sektion „Un Certain Regard“ Premiere und erhielt u.a. den Preis der deutschen Filmkritik für den besten Spielfilm.

Ihr neuer Film „Das geträumte Abenteuer“ (2026) wurde in den Wettbewerb des Festival de Cannes eingeladen und dort mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.

Yana Radeva: Veska

Geboren 1966 in Sofia. Yana Radeva studierte Ingenieursgeologie an der Universität für Bergbau und Geologie in Sofia und nahm an zahlreichen geologischen Projekten teil. Unter anderem war sie beteiligt an geologischen Kartierungen im Strandzha-Gebirge und Teil einer geochemischen Gruppe zur Goldsuche in den östlichen Rhodopen und im Westbalkan. Als Mitte der 1990er Jahre die Budgets für geologische Projekte gekürzt wurden, wechselte Yana Radeva in die Glückspielbranche – zunächst als Croupier und später als Managerin von Spielhallen. Heute verkauft sie Naturprodukte wie Kosmetik, Tee und landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Bulgarien. „Das geträumte Abenteuer“ ist ihre erste Schauspiel- rolle. Yana Radeva lebt in Sofia und interessiert sich für spirituelle Praktiken und Buddhismus.

Syuleyman Alilov Letifov: Said

1965 in Satovcha, Bulgarien geboren, wohnt heute in Kotchan. Zunächst absolvierte er in Razlog die Berufsschule für Transportwesen. In einem kleinen Dorf in der Gegend von Blagoevgrad arbeitete er anschließend sechs Jahre als Schulkoch. Danach wechselte er in ein ganz anderes Metier. Syuleyman Alilov Letifov verkauft seit 20 Jahren Autoteile in Satovcha und besitzt dort inzwischen ein Geschäft für Autozubehör. Seit 2002 arbeitet er nebenher in einem Steinbruch, wo er 2014 wegen eines Castings für „Western“ von Valeska Grisebach angesprochen wurde. „Das geträumte Abenteuer“ ist ihre zweite Zusammenarbeit. Syuleyman Alilov Letifov Leidenschaft gilt der alten Geschichte und der Archäologie.

Bernhard Keller: Bildgestaltung

Geboren 1967 in Greifswald. Bernhard Keller machte zunächst eine Ausbildung als Orthopädietechniker und ab 1991 eine Schauspielausbildung. Von 1994 bis 2000 studierte er im Fachbereich Film- und Fernsehkamera an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Sein Abschlussfilm war Valeska Grisebachs Debütfilm „Mein Stern“ (2001). Es folgten weitere Erfolge mit Christoph Hochhäuslers „Falscher Bekenner“ (2005) und „Unter dir die Stadt“ (2010), Barbara Alberts „Fallen“ (2006) und Maren Ades „Alle Anderen“ (2009). Bernhard Keller erhielt für „Struggle“ von Ruth Mader und „Fallen“ von Barbara Albert den AAC Award für die Beste Kamera von der Association of Austrian Cinematographers. Seine Arbeit an „Polar“ von Michael Koch wurde mit dem Deutschen Kamerapreis für den Besten Kurzfilm ausgezeichnet. Für „Western“ von Valeska Grisebach erhielt er den Günter Rohrbach Preis für die Beste Kamera. Mit Valeska Grisebach arbeitete er bereits bei „Mein Stern“, „Sehnsucht“ und „Western“ zusammen.

Bettina Böhler: Editorin

Geboren 1960 in Freiburg. Ab 1979 arbeitete sie als Schnittassistenz und seit 1985 als Filmeditorin. Bettina Böhler arbeitete u.a. zusammen mit Regisseur*innen wir Christian Petzold (u.a. „Die innere Sicherheit“, „Wolfsburg“, „Yella“, „Barbara“, „Phoenix“, „Transit“, „Undine“, „Roter Himmel“, „Miroirs No. 3“), Angela Schanelec (u.a. „Marseille“, „Plätze in Städten“), Angelica Maccarone (u.a. „Fremde Haut“, „The Look“), Thomas Arslan („Gold“), Margarethe von Trotta (u.a. „Hannah Arendt“, “Auf der Such nach Ingmar Bergman“– Ko-Regie mit Bettina Böhler und Felix Moeller), Nicolette Krebitz („Wild“, „Aeio“) und Ariane Labed („September“ & „July“).

2007 wurde Bettina mit dem Bremer Filmpreis für ihr künstlerisches Handwerk als Editorin und langjährigen Verdienste um das europäische Kino ausgezeichnet. 2012 erhielt sie für ihre Arbeit an „Barbara“ von Christian Petzold eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Schnitt. Bettina Böhlers Regiedebüt, die Dokumentation„Schlingensief: In das Schweigen hineinschreien“ feierte 2020 auf der Berlinale Premiere und wurde für die Beste Dokumentation und den Besten Schnitt beim Deutschen Filmpreis nominiert. Mit Valeska Grisebach arbeitete Bettina Böhler bereits bei „Sehnsucht“ (2006) und „Western“ (2017) zusammen.

Articles & Services

Eine Geschichte aus Svilengrad

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Die Archäologin Veska kehrt für ein Projekt in ihre Heimatstadt Svilengrad zurück. Dort trifft sie nicht nur auf Said, den undurchsichtige Geschäfte in die Stadt geführt haben, sondern auch auf Geheimnisse aus der großen Umbruchszeit der 90er Jahre.

Interview: Valeska Grisebach

Interview: Valeska Grisebach

Im Interview erklärt Regisseurin und Drehbuchautorin Grisebach, weshalb sie „Das geträumte Abenteuer“ in Bulgarien drehen wollte, inwiefern das Dramagenre vom Male Gaze geprägt ist und wie sie Veskas Trauma filmisch erzählen wollte.

Das geträumte Abenteuer | Trailer Deutsch

Veska leitet als Archäologin eine Ausgrabung im Dreiländereck zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei. Dort begegnet sie ihrem alten Bekannten Saïd und lässt sich auf einen riskanten Handel ein, um ihm zu helfen.

Das geträumte Abenteuer | Trailer OmU

Nach WESTERN (Cannes, Un Certain Regard 2017) kehrt Regisseurin Valeska Grisebach an den Rand Europas zurück und findet dort einen Film über Begehren, Zugehörigkeit und die Frage, was ein Abenteuer eigentlich mit einem macht. Ab 24.09.2026 im Kino!