Film der Woche : Block 10

Marcus O. Rosenmüller

Drama, Historienfilm

Deutschland 2026

103 Minuten

Ab 05. November im Kino!

BLOCK 10 rückt ein wenig beleuchtetes Kapitel der NS-Verbrechen in den Fokus: die medizinischen Experimente an jüdischen Frauen in Auschwitz. Ein Mikrokosmos des Grauens. Aus der Perspektive der Frauen entsteht ein vielstimmiges Bild von Gewalt, Überleben und der Frage, was Menschlichkeit unter unmenschlichen Bedingungen bedeuten kann.

Block 10

In Kooperation mit Camino Filmverleih

Filmstill: Anne Wilk

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Zwei Frauen im KZ umarmen sich.

Block 10: Synopsis

Im Stammlager Auschwitz werden Anfang 1943 hunderte jüdische Frauen in Block 10 interniert und systematisch medizinischen Experimenten zur Zwangssterilisation ausgesetzt. BLOCK 10 erzählt ihre Geschichten. Lesen Sie hier weitere Infos zum Film.

Director’s Note: Marcus O. Rosenmüller

Director’s Note: Marcus O. Rosenmüller

Regisseur Marcus O. Rosenmüller zeigt BLOCK 10 konsequent aus den Perspektive von Opfern, Tätern und Mitläufern: ohne Schnitt, ohne Musik, ohne Ästhetisierung. Ein Film gegen das Vergessen, der die Täter demaskiert und den Opfern ihre Würde lässt.

Frauen werden von einem SS-Offizier in das KZ gezwungen.

Producer’s Note: Dr. Alice Brauner

Alice Brauner, Tochter zweier Holocaust-Überlebender, rebelliert gegen eine Gegenwart, die das Unbegreifliche einfrieren lässt. BLOCK 10 erzählt aus der Perspektive der Opfer von den Frauen im Block 10 und vom Dilemma des Häftlingsarztes Dr. Samuel.

Christian Berkel als Dr. Maximilian Samuel bei der Selektion an der Außenrampe vor Auschwitz September 1942 links neben ihm seine Frau Hedwig.

Die Darsteller und ihre Rollen

Christian Berkel als Häftlingsarzt Dr. Maximilian Samuel, Alex Prahl als Prof. Dr. Clauberg: Die Darsteller sprechen über herausfordernde Rollen, Mut und Würde der Frauen von Block 10 und darüber, warum der Film ein Appell an die Menschlichkeit ist.

Block 10 (KZ Auschwitz)

Als Block 10 wird ein Gebäudekomplex im Stammlager des KZ Auschwitz bezeichnet, der ab 1943 als Versuchsstation für „medizinische“ Forschungen diente. Block 10 lag direkt neben Block 11 mit dem Lagergefängnis und war vom Rest des Lagers isoliert. Zutritt war nur befugten Personen gestattet. Zwischen Block 10 und Block 11 befand sich ein Hof und an dessen Kopfende eine Mauer mit einem Kugelfang –in der Lagersprache als Schwarze Wand bezeichnet–, an der Exekutionen an Häftlingen vollzogen wurden. Durch die räumliche Nähe wurden die Gefangenen beider Blocks zu Ohrenzeugen von Erschießungen. Von 1940 bis 1942 wurde Block 10 zusätzlich zu den Baracken für die Unterbringung der Lagerinsassen genutzt. Vorübergehend waren 1941 dort sogenannte Erziehungshäftlinge untergebracht. Im Jahr 1942 wurden für einige Monate Frauen einquartiert bis die Räume Ende des Jahres mit medizinischem Gerät für die Einrichtung einer gynäkologischen Abteilung ausgestattet wurden. Im April 1943 wurden die Räume dem Gynäkologen Carl Clauberg zur Verfügung gestellt, der als „weltweit führende[r] Reproduktionsmediziner“ galt. Die in Block 10 untergebrachten Frauen wurden von den dort tätigen Medizinern Carl Clauberg, Eduard Wirths und Horst Schumann für deren Menschenversuche missbraucht.

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Block 10 | Trailer

Im Konzentrationslager Auschwitz wird Anfang 1943 der Block 10 geschaffen. Dort sperrte die SS hunderte jüdische Frauen ein. Sie werden zu Objekten medizinischer Experimente, systematisch misshandelt, verstümmelt und ihrer Zukunft beraubt.

Block 10 | Teaser

In Block 10 von Auschwitz werden jüdische Frauen für medizinische Experimente missbraucht. Während sie um Würde und Überleben kämpfen, wird ein Häftlingsarzt gezwungen, selbst Teil des Systems zu werden, um seine Tochter vor dem Tod zu bewahren.