In Kooperation mit jip film & verleih

Aufwühlendes Sozialdrama

Iva näht „Made in EU“-Etiketten in Bulgarien – krank und erschöpft. Als sie zusammenbricht, wird sie zur vermeintlich ersten Covid-Infizierten des Landes. Angst schlägt in Ausgrenzung um. Ein aufwühlendes Sozialdrama nach wahren Begebenheiten

Foto: jip film & verleih

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Made in EU

Made in EU

Stephan Komandarev

Spielfilm, Sozialdrama

Bulgarien, Tschechien, Deutschland 2024

108 Minuten

Ab 19. Februar 2026 im Kino!

In Kooperation mit jip film & verleih

Iva arbeitet in einer Textilfabrik in Bulgarien, wo sie „Made in EU“-Etiketten in Kleidung näht und kaum über die Runden kommt. Sie ist krank, aber darf sich nicht Krankschreiben. Als sie plötzlich neben den Nähmaschinen zusammenbricht, wird sie öffentlich verdächtigt, der erste Covid-Fall Bulgariens zu sein. Die Menschen – von Angst getrieben – stellen sich gegen sie. Einkaufen wird ihr verwehrt, die Firmenleitung drängt sie zur Kündigung und sogar der Traum ihres Sohnes, Europa zu bereisen, wird zerstört.

Made in EU ist ein intensives und aufwühlendes Sozialdrama. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Stephan Komandarev das bewegende Porträt einer Frau, die am unmenschlichen System zerbricht und offenbart die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Europas Textilindustrie.

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