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Elvis lebt! Baz Luhrmanns Film „EPiC“ macht den King zum ewigen Gottesbeweis
Der australische Regisseur Baz Luhrmann lässt in seinem Konzertfilm „EPiC: Elvis Presley in Concert“ den Sänger in den 1970ern auferstehen – ein berauschender Gottesdienst zwischen Pathos, Pop und audiovisueller Perfektion
Ostdeutsche Allgemeine Zeitung: Eine kurze Blattkritik der ersten Ausgabe
Viele Interviews, ein freundliches Porträt von AfD-Chef Tino Chrupalla und ein Zanderrezept mit Teltower Rübchen – das ist die erste Ausgabe der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung
Gegenentwurf zu Nabokovs Lolita: „Ein Mädchen verließ das Zimmer“
Ein verstörender, glänzend erzählter Roman über Macht, Verletzung und Befreiung: Die dänische Schriftstellerin Ulrikka S. Gernes lässt ein Mädchen aus den Schatten einer toxischen Liebe treten. Eine schmerzhafte Lektüre, die transformiert
Jetzt ergibt alles Sinn: Judith Hermann schreibt über ihren SS-Großvater
In ihrem neuen Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ widmet sich die Bestsellerautorin Judith Hermann ihrem Großvater, der bei der SS war. Sie findet eine Sprache für das Unbeschreibliche – und für die Leerstellen, die dabei entstehen
„Made in EU“ von Stephan Komandarev: Wie die Pandemie ein neoliberales System entlarvte
Corona wird zum Brennglas: In „Made in EU“ deckt Stephan Komandarev auf, wie die Pandemie in Bulgarien prekäre Arbeitsbedingungen und die Macht der Investoren sichtbar macht. Der Film beleuchtet die neoliberalen Strukturen und ihre Folgen
Von wegen „Lifestyle-Teilzeit“! Fünf Bücher gegen das neoliberale Märchen von der Arbeit
Raus aus der „Lifestyle-Teilzeit“ oder weniger Krankheitstage: Hauptsache, mehr Arbeit! Das fordern weite Teile der CDU. Diese fünf zeitlosen Bücher zeigen, warum mehr Stress nicht automatisch zu Glück oder sozialer Sicherheit führt
Goldener Bär für Ilker Çatak: Ein Triumph fürs deutsche Kino
Die 76. Berlinale zeichnete sich durch Spannung aller Art aus. Diskutiert wurde weniger über Filme als über politische Statements. Ilker Çataks Sieg mit „Gelbe Briefe“ zeigt dennoch, wie aktuell und politisch relevant Kino sein kann
Serie „Pörni“: Für ihre Töchter ist sie ein Pick-me-Girl
Zwischen Tragik und Komik kämpft sich Pörni durch Familienchaos, Trauer und Liebeswirren. Als Sozialarbeiterin und Übermutter hält sie alle zusammen – und droht doch selbst dabei unterzugehen
So schaffen Sie es easy durch die 1.000 Seiten von Sven Beckerts Kapitalismus-Geschichte
Unser Autor hat sich für den Februar durch eine Vielzahl von Sachbüchern gelesen und empfiehlt Ihnen die fünf wichtigsten. Lassen Sie sich von den 1000 Seiten keinesfalls abschrecken: Ein Buch ist besonders packend geschrieben!
Jennette McCurdy schreibt in ihrem Roman gegen den sanften Missbrauch an
Mr. Korgy, der „verständige“ Creative-Writing-Lehrer, verführt seine 17-jährige Schülerin Waldo: Die US-Bestsellerautorin Jennette McCurdy entlarvt in ihrem Roman „Half his Age“, wie linksliberale Sensibilität zur Falle wird
Kritik an der Berlinale: Macht das Fordern von Statements ein Festival politisch?
Nach der Pressekonferenz mit Wim Wenders, der sich nicht zu Nahost äußern wollte, fordern Stars wie Tilda Swinton und Javier Bardem ein Berlinale-Statement zu Gaza. Wie politisch darf ein Filmfestival sein? Eine Antwort liefern die Filme
DDR-Architektur mit Familiengeschichte: Hermann Henselmanns Vermächtnis
Florentine Anders ist die Enkelin des DDR-Architekten Hermann Henselmann und hat ein Buch über ihre Familie geschrieben. Warum? Ein Spaziergang auf der Magistrale
Pop trifft Prosa: Die 20 besten Songs inspiriert von Literaturklassikern
Kate Bushs „Wuthering Heights“ erlebt durch die Neuverfilmung mit Margot Robbie eine Renaissance. Sie ist nicht die einzige Pop-Diva, die sich von Literatur inspirieren ließ. Auch Joni Mitchell, Kendrick Lamar und Rosalía gehören dazu
Die Abgründe großer Literaten: Was Baudelaire an Edgar Allan Poes Geschichten liebte
Der Dichter Charles Baudelaire sah in dem amerikanischen Schriftsteller Edgar Allan Poe einen „Leuchtturm der Moderne“. Nun liegen fünf Bände voller Abgründe vor, die der Franzose einst auswählte – frisch übersetzt von Andreas Nohl
„Eine Hymne an das Leben“: Es ist an uns, Gisèle Pelicots Kampf fortzuführen
Ihr Ex-Mann und 50 Fremde haben sie vergewaltigt: Jetzt bringt Gisèle Pelicot das Buch „Eine Hymne an das Leben“ über das Verbrechen und den Prozess heraus. Ein Text über Scham, Würde und den Versuch, die eigene Geschichte zurückzuerobern
Fliederfarbene Freiheit: Miranda Julys „Auf allen vieren“ in den Sophiensaelen
Sabine Auf der Heyde und Holle Münster inszenieren Miranda Julys Erfolgsroman von 2024 in Berlin. Ist das Theaterstück mit Fritzi Haberlandt so dringlich und fulminant wie die literarische Vorlage?
Comeback von Retro-Ikone: Digital Detox mit Commodore 64
Wer erinnert sich noch an den C64? Er ist zurück! Der Commodore 64 Ultimate bietet mehr als simple Nostalgie. Mit der runderneuerten Maschine lässt sich der ursprüngliche Geist des Computings entdecken. Eine Lektion fürs Leben
Neue „Wuthering Heights“-Verfilmung: Warum gehen bei Fans dermaßen die Emotionen durch?
Was macht eine gute Literaturadaption aus? Die Britin Emerald Fennell hat es bei ihrer Neuverfilmung von Emily Brontës wilder Romanze „Wuthering Heights“ geradezu auf die Wut der Fans abgesehen. Die nun aus Schadenfreude das Original lesen
Wie die Influencerin Bianca Heinicke sich neu erfindet – und doch Bibi bleibt
Bianca Heinicke wurde mit dem YouTube-Kanal „Bibis Beauty Palace“ bekannt. Jetzt erzählt die Lifestyle-Influencerin in ihrem Buch „Wie man Geschichte schreibt“ vom Bruch mit der Kunstfigur – und wiederholt dabei fast alle alten Muster
Gockel kastriert „Faust“ und „Wallenstein“
Die Theater-Heroen der Vergangenheit werden immer mehr zu Anti-Helden. Das Ausnahmetalent des zeitgenössischen Theaters Jan-Christoph Gockel zeigt bei „Faust“ und „Wallenstein“ ein Theater als Vision einer grauenhaften, posthumanen Zukunft
Streamingserie „Heated Rivalry“: Wenn queere Sehnsucht das Eis schmelzen lässt
„Heated Rivalry“, die neue Hit-Serie auf HBO Max, erzählt die intensive On/Off-Romanze zwischen zwei schwulen Profi-Eishockeyspielern. Die Serie thematisiert queere Sehnsucht und Homophobie – und findet vor allem bei Frauen Anklang
Toxische Männlichkeit entlarvt: Kleists „Der zerbrochne Krug“ trifft den Nerv der Zeit
Epstein, Trump, Machtgier und Verschwörungsmythen: Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“ erlebt auf Theaterbühnen eine Renaissance. Das liegt auch an seiner ungeheuren Aktualität
Kultur als Schlachtfeld der Rechten: Christoph Bartmann über die neue „Superwaffe“
Der Germanist Christoph Bartmann analysiert in seinem Buch „Attacke von rechts“ die Kulturpolitik in Europa und den USA als Kampfplatz der Rechten. Liefert ihnen ausgerechnet der linke Philosoph Gramsci hierfür das gedankliche Fundament?
Dorothy Thompson über die Weimarer Republik: Wie ein Kommentar zur Gegenwart
Die US-Journalistin Dorothy Thompsons schrieb analytische Texte über ein nervöses Europa der 1930er Jahre. Ihre Beobachtungen treffen erschreckend gut auch auf die Gegenwart zu
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