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„Die Woche danach“: Helga Schuberts bewegendes Buch über den Tod ihres Mannes
Die große Schriftstellerin und Psychologin Helga Schubert schreibt ein eindrucksvolles und intimes Zeugnis ihrer Trauerarbeit. Unsere Rezensentin nähert sich dem Buch in einer ebenso persönlichen Lektüre
Whistleblowerin im Fokus: „Social Reckoning“ beleuchtet Facebooks Betriebsgeheimnisse
„The Social Reckoning“ setzt David Finchers großartigen Film über die Facebook-Gründung, „The Social Network“ fort. Die Kritik am Einfluss der Social-Media-Algorithmen kommt angesichts aktueller KI-Bedrohung aber fast zu spät
Lutz Seilers „Das tickende Herz“: Ein ostdeutscher Dichter reist ans Ende der Welt
Eine Wunde in der Hand, eine rätselhafte Frau und eine Reise bis in die kasachische Steppe: Lutz Seilers neuer Roman klingt nach einem großen Abenteuer. Tatsächlich erzählt er davon, wie unzuverlässig Geschichten sein können
Holzinger und Rimini Protokoll kapitulieren an der Volksbühne vor dem Schauspielhandwerk
Mit der Wiedereröffnung der Volksbühne mischt Matthias Lilienthal die Berliner Theaterszene auf. Rimini Protokoll und Holzinger setzen auf innovative Formen. Die Frage bleibt: Verliert traditionelles Schauspielhandwerk an Bedeutung?
Das Patriarchat macht auch Männer kaputt: Sophia Fritz über die verdrängte Verletzlichkeit
Sophia Fritz spricht eine unbequeme Wahrheit aus: Auch Männer sind Opfer des Patriarchats. Ausgehend vom Tod ihres Bruders fragt sie in ihrem neuen Buch „Der Mann, das Opfer“, wie männliches Leiden entsteht – und warum es verdrängt wird
Publizist, Patriarch, Provokateur: Die Widersprüche des „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein
Martin Doerry und Hauke Janssen zeigen den „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein in ihrer neuen Biografie als einen oppositionellen Publizisten, machtbewussten Verleger und widersprüchlichen Patriarchen der bundesdeutschen Pressegeschichte
Am Ende dieses Romans „Orca“ sitzt eine Klimaaktivistin im Knast – was ist passiert?
Seit 2020 attackieren Schwertwale vor Gibraltar gezielt Segeljachten. Im Roman „Orca“ macht Franziska Gänsler daraus eine Geschichte über junge Frauen, die sich gegen fossile Superreiche verbünden – und eine Freundschaft, die alles riskiert
Florentina Holzinger setzt zur Eröffnung der Volksbühne ein Statement
Mit einem Hausputz von Florentina Holzinger und einer Exkursion in die Wendezeit von Rimini Protokoll startet Matthias Lilienthal seine erste Spielzeit an der Volksbühne. Das war politischer als so manch explizit engagierter Theaterabend
Digger: Tom Cruise, der letzte große Filmstar, ist auf Oscar-Jagd
Die Rolle eines Ölmagnaten in der Umweltfarce „Digger“ soll Tom Cruise endlich einen Oscar verschaffen. Aber Alejandro Iñárritus ambitionierter Arthouse-Film, der mehr als nur ätzende Farce sein will, ist vielleicht zu komplex dafür
Was uns heute beruhigen soll, macht uns krank: Vier Bücher über Achtsamkeit und Freud
Er hielt Biografen für Lügner, sammelte Witze und ahnte, die Jungen würden sein Werk demolieren. Nun zeigen Neuerscheinungen den Vater der Psychoanalyse als Stilisten und Zeitdiagnostiker. Taugt sein „Unbehagen in der Kultur“ für heute?
„Der Krieg ist anderswo“: Wer über Russland mitreden will, sollte dieses Buch lesen
Die Norwegerin Åsne Seierstad reist für eine große Reportage durch ein Land, das kriegsmüde wirkt, aber keinen großen Aufstand wagt. Ein Professor für internationale Beziehungen in Moskau hat dafür eine einprägsame Formulierung gefunden
Eine bulgarische Version von „Der Pate“? Cannes feierte Valeska Grisebachs neuen Film
In Valeska Grisebachs neuem Film „Das geträumte Abenteuer“ entdeckt die Archäologin Veska in einer bulgarischen Grenzregion nicht nur verborgene Schätze, sondern wird auch in kriminelle Machenschaften hineingezogen
Postmoderne Architektur in der DDR: Als ein besseres System möglich schien
In den 1980ern versuchte eine Generation junger Architekten in der DDR trotz ideologischer und finanzieller Beschränkungen neue Formen zu entwickeln. Was davon blieb, zeigt eine Ausstellung in Hellersdorf
Bester Lehrer Russlands? Ein Nobody gegen Putin zeigt patriotische Propaganda an Schulen
Als Russland 2022 die Ukraine überfiel, arbeitete Pawel Talankin als „Videograph“ einer Schule in der russischen Provinz. In offizieller Funktion filmte er, wie patriotische Parolen und Militarismus im Erziehungsprogramm Einzug hielten
Fünf Filme über Mecklenburg-Vorpommern: Ein Ort zwischen Sehnsucht und Projektion
Seit seiner Neugründung 1990 ist das nördlichste Bundesland des Ostens eine Projektionsfläche für das deutsche Kino. Die See steht für Weite, andere finden sich selbst und manche sogar eine geradezu anarchische Form von Freiheit
Keine Partei im Bundestag lacht so häufig und so hämisch wie die AfD. Das hat Methode
Die Meta-Politik der Rechten setzt Übertritte und Entgleisungen systematisch ein. Robert Misik nennt das „Erziehung zur Grausamkeit“. Und untersucht diese faschistischen Methoden.
Rosa Parks war nicht müde – sie hatte es satt, nachzugeben
Die Memoiren von Rosa Parks erscheinen auf Deutsch und machen Schluss mit dem Bild der sanften älteren Dame
Klo putzen für die Nazis: Frank Castorf zeigt Klaus Manns „Mephisto“ schonungslos
Frank Castorf inszeniert Klaus Manns „Mephisto“-Roman am Berliner Ensemble und zeigt Gustaf Gründgens endlich als selbstverliebten Profiteur des NS-Regimes
Tonnenweise Erde: Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ am Theater Willy Praml
Michael Weber macht aus Peter Handkes Sprechstück einen Parcours durch Wald und Welt – und konfrontiert das Publikum in der Frankfurter Naxoshalle mit sich selbst
Fünf Romane über hart arbeitende Frauen, die nach dem guten Leben suchen. Und Rache nehmen
Die Arbeit von Frauen bleibt oft unsichtbar und unbesungen, aber nicht in diesen fünf Romanen mit starken Protagonistinnen: auf dem abgelegenen Milchhof in Frankreich, in den 60ern im Versandhaus oder als Kinderfrau in Peking
Wie modernisiert man das Unmoderne? Marie Rötzer übernimmt das Theater in der Josefstadt
Neustart nach 20 Jahren: Marie Rötzer beginnt ihre erste Spielzeit als Intendantin am traditionsreichen Theater in der Wiener Josefstadt. Veränderungen sind nötig – doch vor allem muss die neue Leitung ihr Publikum mitnehmen
Postmigrantisches Ostdeutschland: Wenn der Völkerfreundschaft die Luft ausgeht
Was bedeutet es, ostdeutsch und migrantisch zugleich zu sein? Die Ausstellung „Die Kids sind nicht alright! 2“ erzählt von Nachwendeerfahrungen, rechter Gewalt und der Suche nach Zugehörigkeit
Intendantin Çağla Ilk macht am Gorki alles anders: Theater ohne Stühle
Unter der neuen Intendanz von Çağla Ilk startet das Maxim Gorki Theater Berlin mit einem Stück, das gar kein Stück ist: In seiner Installation „Fuge“ verhandelt der Konzeptkünstler Sarkis das Erbe des Theaterrevoluzzers Tadeusz Kantor
Lena Braschs „Romeo und Julia“ mit einem Prolog von Hendrik Bolz: Gegen das Dreckssystem
Warum noch gleich müssen Romeo und Julia sterben? Lena Brasch erzählt Shakespeares Tragödie als aktuellen Generationenkonflikt und eröffnet den Abend mit einer Publikumsbeschimpfung von Hendrik Bolz
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