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      <title>Review News Articles</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 12:14:05 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Review News Articles</title>
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        <title><![CDATA[5 Sommer-Bücher für alle, die Frankreich abseits der Klischees verstehen wollen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von Flammen über stillgelegte Hochöfen bis zur Wüste Mesopotamiens: Unsere Auswahl führt querbeet durch aktuelle und klassische französische Literatur. Welches der Bücher gehört in Ihren Koffer für den nächsten Frankreich-Urlaub?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/5-sommer-buecher-fuer-alle-die-frankreich-abseits-der-klischees-verstehen-wollen/@@images/image-1000-7037f03b2a122311226b074bc5bcca9c.jpeg" alt="5 Sommer-Bücher für alle, die Frankreich abseits der Klischees verstehen wollen" title="5 Sommer-Bücher für alle, die Frankreich abseits der Klischees verstehen wollen" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer diesen Sommer in den Urlaub nach <a href="/thema/frankreich" rel="noopener">Frankreich</a> f&#228;hrt, kennt das Bild: hektische Wartehallen, &#252;berf&#252;llte Bahnhofskioske, ein schneller Griff zum n&#228;chstbesten Bestseller. Doch f&#252;nf franz&#246;sische B&#252;cher zeigen, dass die literarische Landschaft unseres Nachbarlandes weit mehr zu bieten hat als das, was an der Kasse ausliegt &#8211; von brennenden W&#228;ldern &#252;ber stillgelegte Hoch&#246;fen bis zur W&#252;ste Mesopotamiens. Welche Lekt&#252;re lohnt sich wirklich, wenn man Frankreich abseits der Klischees verstehen will?</p><h2>1. Atemlos in den Flammen: &#8222;Bis alles brennt&#8220; von H&#233;l&#232;ne Laurain</h2><p>Wer in diesem Sommer nach Frankreich schaut, kann nicht ignorieren, dass Hitze und Br&#228;nde im ganzen Land unbarmherzig und lebensfeindlich zugeschla</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 18:09:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Romy Straßenburg</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Memoir | Anne und René Goscinny: Die Tochter schreibt dem lang verstorbenen, berühmten Vater]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Anne Goscinnys Briefe an ihren berühmten Vater, den „Asterix“-Erfinder René Goscinny, erinnern zum Teil an Annie Ernaux, die sich in zwei bekannten Romanen an ihre jeweiligen Eltern wandte. Eine Antwort bleibt auch ihr verwehrt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/malin-kraus/anne-und-rene-goscinny-die-tochter-schreibt-dem-lang-verstorbenen-vater/@@images/image-1000-98decc227125d481a4db7e106764a406.jpeg" alt="Anne und René Goscinny: Die Tochter schreibt dem lang verstorbenen, berühmten Vater" title="Anne und René Goscinny: Die Tochter schreibt dem lang verstorbenen, berühmten Vater" height="562" width="1000" /></figure><p>Papa. Mit einer einfachen Anrede ihres Vaters, Ren&#233; Goscinny, beginnt der erste und zugleich letzte Brief, den Anne Goscinny anl&#228;sslich seines 100. Geburtstages an ihn richtet. Der bereits 1977 unerwartet an einem Herzinfarkt verstorbene Comicautor erlangte Weltber&#252;hmtheit als Erfinder von <a href="/autoren/michael-angele/asterix-bei-den-linken" rel="noopener"><em>Asterix</em></a> und <a href="/autoren/georg-seesslen/250-jahre-usa-das-sind-die-5-wichtigsten-symbole-der-amerikaner" rel="noopener"><em>Lucky Luke</em></a>. Nicht verwunderlich also, dass die Erinnerungen seiner Tochter mit denjenigen der &#214;ffentlichkeit verschwimmen, die sie in <em>Das Klimpern der Schl&#252;ssel</em> biografisch verarbeitet.</p><p>Es ist auch eine literarische Hommage an die Form des Briefs, der sich hier allerdings als Einbahnstra&#223;e entpuppen muss. Der Vater kann ihr nicht mehr antworten. Mit ihrem kindlichen Ich l&#228;sst Anne den Moment der Todesnachricht Revue passieren. In der bestechenden Logik einer </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 17:53:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Malin Kraus</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Metzgern | „Mit einem Hammer den Schädel einschlagen“: So nah kommt dieser Roman dem Schlachthaus]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Laufe seines Lebens isst ein Deutscher im Schnitt 950 Hühner, 50 Schweine und vier Rinder. „Ochsenkopf“ von Manik Sarkar erzählt von einem Metzger, der sein Handwerk perfekt beherrscht. Was denkt er darüber, dass Tiere zur Ware wurden?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/roman-ochsenkopf-von-manik-sarkar-ist-ein-drastisches-debuet-uebers-schlachten/@@images/image-1000-9b823cc741f817cdd7faae8d13b414a0.jpeg" alt="„Mit einem Hammer den Schädel einschlagen“: So nah kommt dieser Roman dem Schlachthaus" title="„Mit einem Hammer den Schädel einschlagen“: So nah kommt dieser Roman dem Schlachthaus" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Laufe seines Lebens isst ein durchschnittlicher Deutscher vier Rinder, vier Schafe, zw&#246;lf G&#228;nse, 37 Enten, 50 Schweine und 950 H&#252;hner. Gut 60 Prozent der Anbaufl&#228;chen in Deutschland gelten ausschlie&#223;lich der Produktion von Tierfutter, um das System der <a href="/autoren/der-freitag/100-jahre-welttierschutztag-tiere-sind-uns-viel-aehnlicher-als-wir-oft-glauben" rel="noopener">Massentierhaltung</a> am Laufen zu halten. In allen entwickelten L&#228;ndern bewegt sich der j&#228;hrliche Pro-Kopf-Verzehr auf &#228;hnlichem Niveau. </p><p>Damit das geneigte westliche Kulturb&#252;rgertum das Leid hinter diesen Zahlen nicht komplett verdr&#228;ngt, braucht es Geschichten. Im besten Fall solche, die mehrere Perspektiven einnehmen &#8211; etwa die des Fleischproduzenten, des Fleischkonsumenten und des Tiers. Letztere ist am schwersten zu vermitteln, und dennoch versucht es der niederl&#228;ndische Schrift</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:21:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[„Mehr als die Hälfte im Osten infiziert“: Was Kowalczuk auf dem linken Auge blind macht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk geht in seinem neuen Buch „Faschismus ist keine Meinung“ hart mit seinen Landsleuten ins Gericht. Bei aller berechtigten Sorge um die Demokratie verdrängt er dabei aber einen entscheidenden Faktor</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/ilko-sascha-kowalczuk-und-der-osten-warum-seine-afd-erklaerung-zu-kurz-greift/@@images/image-1000-30e4419f3f16cc128475ae6db1cb3512.jpeg" alt="„Mehr als die Hälfte im Osten infiziert“: Was Kowalczuk auf dem linken Auge blind macht" title="„Mehr als die Hälfte im Osten infiziert“: Was Kowalczuk auf dem linken Auge blind macht" height="562" width="1000" /></figure><p>Faschismus ist keine Meinung &#8211; so lautet ein griffiger Social-Media-Slogan und nun auch der Titel des neuen Buches von Deutschlands angriffslustigstem Historiker und Publizisten <a href="/autoren/ilko-sascha-kowalczuk" rel="noopener">Ilko-Sascha Kowalczuk</a>, der mit den Ostdeutschen (soll man sagen: wieder einmal?) hart ins Gericht geht.</p><p><a href="/autoren/timofeldhaus/ddr-historiker-ilko-sascha-kowalczuk-ja-ich-verachte-afd-waehler" rel="noopener">Kowalczuk pr&#228;sentiert sich</a> darin als leidenschaftlicher Verteidiger der Demokratie und Freiheit gegen den dr&#228;uenden Faschismus, auf den wir im Osten lediglich einen Vorgeschmack erhalten &#8211; auch im Westen der Republik ist er schlie&#223;lich auf dem Vormarsch. Er wiederholt seine Anklagen gegen jene Ostdeutsche, die sich in <a href="/autoren/der-freitag/ilko-sascha-kowalczuk-freiheitsschock-wovor-habt-ihr-eigentlich-alle-angst" rel="noopener">&#8222;Ostdeutscht&#252;melei&#8220;,</a> also eine Verkl&#228;rung der ostdeutschen Kollektividentit&#228;t und DDR-Vergangenheit, fl&#252;chten.</p><p>Er attackiert seine Lieblingsf</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Bayreuther Festspiele: Umstrittene Oper „Rienzi“ ist bedrückender als jede Hitler-Parodie]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Intendantin Katharina Wagner holt mit „Rienzi“ zum 150. Jubiläum die politisch umstrittenste Oper ihres Urgroßvaters auf die Bühne. Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka machen daraus eine verstörend aktuelle Studie über Populismus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/150-jahre-bayreuther-festspiele-auftakt-mit-umstrittener-oper-rienzi/@@images/image-1000-ca6c295602d25763116d6fdd9f689c84.png" alt="Bayreuther Festspiele: Umstrittene Oper „Rienzi“ ist bedrückender als jede Hitler-Parodie" title="Bayreuther Festspiele: Umstrittene Oper „Rienzi“ ist bedrückender als jede Hitler-Parodie" height="562" width="1000" /></figure><p>Bei den sogenannten <a href="https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/necker-wuerfel/10374" rel="noopener">Necker-W&#252;rfeln</a>, den zweidimensionalen Zeichnungen dreidimensionaler W&#252;rfel, wei&#223; man nicht genau, wo vorne ist und wo hinten. Necker-W&#252;rfel sind indifferent und zieren zahlreiche Mosaike in Rom.</p><p>Die diesj&#228;hrigen Bayreuther Festspiele sind ebenfalls so etwas wie ein Necker-W&#252;rfel. Zum 150. Jubil&#228;um changieren hier unabl&#228;ssig Innen- und Au&#223;enansichten: Auf der einen Seite der unbedingte Wille zu feiern, auf der anderen die harsche Kritik am Umgang der Festspiele mit ihrer eigenen Geschichte und Wagners Antisemitismus.</p><p>Der Druck auf die Festspielleitung war gro&#223; &#8211; und ihre Reaktion mutig. Katharina Wagner holt mit <em>Rienzi</em> ausgerechnet eine Oper auf die Premierenb&#252;hne, die bislang nicht zum Bayreuth-Repertoire geh&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 17:41:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Axel Brüggemann</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[„Dumm, dumm, dumm“: So gnadenlos rechnete Édouard Louis in Berlin mit zwei Präsidenten ab]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Am Vor-Vorabend des Berliner CSD diskutierten die Topintellektuellen Édouard Louis, Didier Eribon und Eva von Redecker über Klasse, Queerness und den Kampf gegen den Faschismus. Louis verriet sogar, warum seine Mutter Marine Le Pen wählt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/eva-von-redecker-didier-eribon-und-edouard-louis-queer-gegen-faschistisch/@@images/image-1000-4dbebe503828631218eab7d402456a3f.jpeg" alt="„Dumm, dumm, dumm“: So gnadenlos rechnete Édouard Louis in Berlin mit zwei Präsidenten ab" title="„Dumm, dumm, dumm“: So gnadenlos rechnete Édouard Louis in Berlin mit zwei Präsidenten ab" height="562" width="1000" /></figure><p>Am Vor-Vorabend des Berliner CSD platzt das Haus der Kulturen der Welt aus seinen stahlbetonierten N&#228;hten. Das studentische bis kulturbetriebige Publikum nimmt die langen Schlangen vor der Kopfh&#246;rerausgabe routiniert in Kauf, das Franz&#246;sisch von <a href="/autoren/marlen-hobrack/der-absturz-von-edouard-louis-die-arbeiterklasse-richtet-ihre-maenner-zu" rel="noopener">&#201;douard Louis </a>und <a href="/autoren/der-freitag/didier-eribon-ueber-das-altwerden-es-ist-immer-zu-frueh-oder-zu-spaet" rel="noopener">Didier Eribon</a> wird simultan &#252;bersetzt.</p><p>W&#228;hrend die Rosa-Luxemburg-Stiftung regenbogenfarbene F&#228;cher mit der Aufschrift &#8222;Es gibt nur zwei Geschlechter: Faschisten und Antifaschist*innen&#8220; verteilt, stolpert man bei der Platzsuche &#252;ber &#252;berm&#228;&#223;ig vertretene Tote-Bags des &#8222;M&#196;RZ&#8220;-Verlags, schaut in von Hornbrillen und Schnauzern ges&#228;umte Gesichter, die einem alle irgendwie bekannt vorkommen.</p><p>Als sich auch die letzten &#228;lteren Damen &#8211; eine Pe</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 15:36:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Anna Raab</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Weltzeituhr | Roman „Weltzeituhr“ von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein zartes und kritisches Buch über das Leben in der DDR? Helga Kurzchalias unpolemische Beobachtungen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hazel-rosenstrauch/buch-weltzeituhr-von-helga-kurzchalia-zwischen-drill-und-seele-in-der-ddr/@@images/image-1000-c09cd9b0a86df05576982902d88b4125.jpeg" alt="Roman „Weltzeituhr“ von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR" title="Roman „Weltzeituhr“ von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR" height="562" width="1000" /></figure><p>In Texten &#252;ber die DDR wird oft vergessen, dass es neben Funktion&#228;ren, Karrieristen, Mitl&#228;ufern und umgeschulten Nazis auch Idealisten gab. Und so wie heute gab es auch vor 80 Jahren Gefl&#252;chtete, die sich ihrem Herkunftsland und nicht zuletzt der Muttersprache verbunden f&#252;hlten und zur&#252;ckgingen. F&#252;r Kommunisten war Westdeutschland keine Option, denn Antikommunismus geh&#246;rte dort zur Staatsr&#228;son.</p><p>1961, als die Mauer gebaut wurde, war Helga Kurzchalia 13 Jahre alt, so alt wie der &#8222;andere deutsche Staat&#8220;. Sie hat also einen Gro&#223;teil ihres erwachsenen Lebens in dem schon verh&#228;rteten, abgesperrten kleinen Land verbracht, und sie war die Tochter solcher Remigranten. Kommunisten, zumal solche, die von Nazis, Nachbarn und Ariseuren a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hazel Rosenstrauch</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[TV-Doku über Volksparteien im Osten: Als Lafontaine mit seinem Privatkoch kam]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die neue ARD-Dokumentation „Volkparteien ohne Volk“ sucht nach Gründen, warum SPD und CDU im Osten gescheitert sind. Die Entfremdung hat schon 1990 angefangen, dann ging es weiter bergab</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/tv-doku-ueber-volksparteien-im-osten-die-westpolitiker-kamen-mit-privatkoch/@@images/image-1000-62b384072a9660249cfc66cc18953699.jpeg" alt="TV-Doku über Volksparteien im Osten: Als Lafontaine mit seinem Privatkoch kam" title="TV-Doku über Volksparteien im Osten: Als Lafontaine mit seinem Privatkoch kam" height="562" width="1000" /></figure><p>Gerade kam eine neue Hiobsbotschaft f&#252;r die SPD. In einer <a href="https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/sachsen-anhalt.htm" rel="noopener">aktuellen Umfrage</a> kracht sie in Sachsen-Anhalt auf 5 Prozent, muss also um den Wiedereinzug in den Landtag k&#228;mpfen. Passendes Timing f&#252;r die ARD-Doku, die sich mit dem Absturz der einstigen Volksparteien besch&#228;ftigt, so bitter das ist. </p><p>Der Film beginnt mit Angela Merkels Auftritt in Finsterwalde, wo sie im September 2017 niedergeschrien wurde. <a href="/autoren/der-freitag/jana-hensel-der-osten-kippt-gerade-und-der-westen-will-das-nicht-sehen" rel="noopener">Die Journalistin Jana Hensel</a> ist damals dabei gewesen und erinnert sich. Sie hatte Merkel danach einen offenen Brief geschrieben. Ach nee, denkt man kurz, nicht wieder diese Szene. Wei&#223; man doch alles. Aber dann geht die Dokumentation <span><a href="https://www.ardmediathek.de/film/volksparteien-ohne-volk-im-osten-gescheitert/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvdm9sa3NwYXJ0ZWllbi1vaG5lLXZvbGs" rel="noopener">Volksparteien ohne Volk &#8211; Im Osten gescheitert?</a></span> noch viel weiter zur&#252;ck. Jan N. Lorenzen und Ann-Marie Amthor besch&#228;ftig</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 18:01:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[„Toy Story 5“ mit Social Media als Bösewicht: Ein Film mit düsterem Nachgeschmack]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Cowboy Woody ist mittlerweile ein altes, weißes Spielzeug. Im zeitgeistigen „Toy Story 5“ taucht mit „Lilypad“ ein digitaler Bösewicht im Kinderzimmer auf</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jenni-zylka/toy-story-5-disney-macht-social-media-zum-boesewicht/@@images/image-1000-78805d13f54f4f21b29ac652f03f723e.jpeg" alt="„Toy Story 5“ mit Social Media als Bösewicht: Ein Film mit düsterem Nachgeschmack" title="„Toy Story 5“ mit Social Media als Bösewicht: Ein Film mit düsterem Nachgeschmack" height="562" width="1000" /></figure><p>Bei der immer wieder erstaunlichen Wechselwirkung zwischen Film und Leben schie&#223;t Disney momentan den Vogel ab. Der von den Pixar Studios in gewohnter Qualit&#228;t hergestellte neue, f&#252;nfte <em>Toy-Story</em>-Teil behandelt n&#228;mlich ausgerechnet den aktuell hitzigsten aller Mediendiskurse: das Bildschirmzeit-Dilemma oder die Frage, ob und wie Kinder sich mit digitalen Medien besch&#228;ftigen.</p><p>Die als wertkonservativ geltende Disney-Familie zeigt in <em>Toy Story 5</em> die achtj&#228;hrige Bonnie, Besitzerin der Cowgirl-Puppe Jessie, zun&#228;chst als introvertiertes M&#228;dchen, das Schwierigkeiten hat, Freundschaften zu schlie&#223;en, und sich &#8211; zur Freude der &#8222;Toys&#8220; &#8211; lieber mit seinem Spielzeug besch&#228;ftigt, wenn auch immer allein.</p><p>Bei der Recherche nach poten</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 17:52:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jenni Zylka</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[5 Klassiker, die einen im Sommer an Orte bringen, die es längst nicht mehr gibt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Sommerhitze wird in diesen Werken zum Komplizen der Sehnsucht und Erkenntnis. Von der Côte d'Azur bis zur Ostsee: Literarische Landschaften, die so viel mehr sind als nur Kulisse</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/klassiker-der-sommerliteratur-5-romane-ueber-die-abgruende-des-lebens/@@images/image-1000-a2ba662ee3eb24359bd6de54909efe94.jpeg" alt="5 Klassiker, die einen im Sommer an Orte bringen, die es längst nicht mehr gibt" title="5 Klassiker, die einen im Sommer an Orte bringen, die es längst nicht mehr gibt" height="562" width="1000" /></figure><p>Lange Tage, leichte Lekt&#252;re und, richtig angegangen, auch gro&#223;e Literatur: Genau daf&#252;r steht der Sommer. F&#252;nf Klassiker stellen wir vor, die sich gerade jetzt zu lesen lohnen: Romane, die an der C&#244;te d'Azur, in Algier, an der Ostsee, in New York und im besetzten Marseille angesiedelt sind und den Sommer als Moment der Erkenntnis schildern. Doch was haben diese so unterschiedlichen B&#252;cher eigentlich gemeinsam? Und weshalb passen ausgerechnet sie so gut zur Hitze wie kaum ein anderes Genre?</p><h2>1. Liebe ist nicht immer ein Spiel: &#8222;Bonjour Tristesse&#8220; von Fran&#231;oise Sagan</h2><p>Als das Deb&#252;t 1954 erschien, wurde es sogleich hitzig diskutiert. Kaum ein Roman hat den mediterranen Sommer so nachhaltig gepr&#228;gt wie Fran&#231;oise Sagans <em>Bonjour Tristesse</em>.</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 12:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Haibach</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[„Nie vor Nadelstreifen-Gangstern bücken“: Was De Masis Buch über Olaf Scholz enthüllt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>BSW-Chef Fabio De Masi wirft in seinem neuen Buch „Geld, Macht, Verbrechen“ einen schonungslosen Blick auf die Verstrickungen deutscher Politik in Finanzskandale. Warum ließ ein Ex-Kanzler trotz Warnungen keinen Anlass zum Zweifel erkennen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/cum-ex-was-fabio-de-masis-neues-buch-ueber-olaf-scholz-und-co-enthuellt/@@images/image-1000-33c300804c40479652f01d9e1e58d13a.jpeg" alt="„Nie vor Nadelstreifen-Gangstern bücken“: Was De Masis Buch über Olaf Scholz enthüllt" title="„Nie vor Nadelstreifen-Gangstern bücken“: Was De Masis Buch über Olaf Scholz enthüllt" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein detailreiches Buch bringt Licht ins Dunkel von Cum-Ex, Wirecard &amp; Co.Der Autor, BSW-Chef Fabio De Masi, schildert, wie reale Agententhriller die deutsche Sicherheit gef&#228;hrden &#8211; und Politiker dabei nicht nur wegsahen, sondern mitwirkten. Eine Kampfschrift von David gegen Goliath</p><p><em>Geld, Macht, Verbrechen. Von Finanzskandalen, Wirtschaftskriminellen und Geheimagenten </em>&#8211; der Titel klingt populistisch wie ein Krimi. Milliarden-Steuertricks &#224; la Cum-Ex/Cum-Cum, Geldw&#228;sche, Porno und Gl&#252;cksspiel, russische Oligarchen oder Wirecard: Das sind die Stichworte f&#252;r den Kampf von David gegen Goliath, dessen Rhetorik bisweilen etwas dick aufgetragen wird. </p><p>Er, der tapfere De Masi, ehrlicher Sohn aus einfachen Verh&#228;ltnissen, w&#252;rde sich &#8222;niemals vor </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 14:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Kino | Rollstuhl ausleihen für Tickets? So verrückt kämpfen Odyssee-Fans um die perfekte Leinwand]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Christopher Nolans „Odyssee“ läuft weltweit nur in 41 Kinos im IMAX-70mm-Format. Die Folge: ausverkaufte Vorstellungen bis September, Ticket-Run und Fans, die quer durch Europa reisen. Wie weit geht der Kult ums perfekte Kinoerlebnis?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/odyssee-warum-nur-41-kinos-weltweit-den-nolan-film-im-imax-70mm-format-zeigen/@@images/image-1000-770876b8bac9aab9c76b41d2cd4ccc0a.jpeg" alt="Rollstuhl ausleihen für Tickets? So verrückt kämpfen Odyssee-Fans um die perfekte Leinwand" title="Rollstuhl ausleihen für Tickets? So verrückt kämpfen Odyssee-Fans um die perfekte Leinwand" height="562" width="1000" /></figure><p>Kulturkampf hin oder her, die wahre Kontroverse rund um Christopher Nolans Film <em>Die Odyssee</em> gibt sich nicht mit inhaltlichen Details wie Werktreue oder Sprachduktus ab, sondern konzentriert sich auf die Frage nach der Form. Sie lautet: Welches ist das richtige Format, um <em>Die Odyssee</em> zu schauen?</p><p>Sch&#246;pfer Nolan hat die Richtung vorgegeben: Seine Epos-Adaption ist der erste Spielfilm, der vollst&#228;ndig mit analogen IMAX-Kameras gedreht wurde, woraus folgt, dass weder die gro&#223;e Leinwand eines IMAX-Kinos mit digitaler Projektion noch eine analoge 70mm-Leinwand ganz gen&#252;gt. Das beste Erlebnis, die gr&#246;&#223;te N&#228;he zu den Intentionen des Autors, verspricht allein ein IMAX-70mm-Kino.</p><p>Nun gibt es davon weltweit (!) lediglich 41. Davon 25 in den USA, neun in Kanada, drei in</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 18:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Weltuntergang | Şeyda Kurt hat ein aberwitziges Pop-Epos geschrieben, das zum richtigen Kracher wird]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von Köln-Kalk aus tausend Jahre in die Zukunft unserer Gegenwart: Şeyda Kurts Buch „Zeit der Monster“ handelt wahrscheinlich vom bevorstehenden Weltuntergang. Und hat einen wunderbar widerständigen Sound</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/florian-schmid/roman-zeit-der-monster-von-seyda-kurt-aberwitziges-pop-epos-wird-zum-kracher/@@images/image-1000-67327d1368f0cf2ee5b843b3e52d91ac.jpeg" alt="Şeyda Kurt hat ein aberwitziges Pop-Epos geschrieben, das zum richtigen Kracher wird" title="Şeyda Kurt hat ein aberwitziges Pop-Epos geschrieben, das zum richtigen Kracher wird" height="562" width="1000" /></figure><p>Alle reden von der Zeitenwende, von autorit&#228;ren Zw&#228;ngen, manche warnen vor dem drohenden Faschismus. Auch im Kulturbetrieb spielt das Thema eine immer gr&#246;&#223;ere Rolle. Kein Wunder, dass <a href="/thema/antonio-gramsci" rel="noopener">Antonio Gramsci</a>s ber&#252;hmtes Zitat von 1930 gerade wieder Konjunktur hat: &#8222;Das Alte stirbt und das Neue kann nicht zur Welt kommen: Es ist die Zeit der Monster.&#8220;</p><p>Publizistin &#350;eyda Kurt hat sich das Schlagwort von der <a href="/autoren/michael-angele/antonio-gramsci-von-rechts-gelesen-was-man-ueber-diese-linke-ikone-wissen-muss" rel="noopener">&#8222;Zeit der Monster&#8220;</a> als Titel f&#252;r ihren Deb&#252;troman ausgeliehen, der von bereits begonnenen und noch kommenden K&#228;mpfen gegen die autorit&#228;re Wende erz&#228;hlt. Der 280-seitige Roman, ein schrilles Popspektakel, ist ein eigenwilliger, nicht immer ganz einfacher Text, der aber bei fortlaufender Lekt&#252;re unheimlich Fahrt aufnim</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 17:59:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Florian Schmid</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Heiße Filme, heiße Themen: 5 Filme für brennende Tage und große Konflikte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein heißer Sommer bringt gute Laune, aber Hitze kann auch Katalysator für Rassen- und Klassenkonflikte verschiedener Art sein: Fünf Filmempfehlungen, die für diese Tage taugen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jenni-zylka/heisse-filme-heisse-themen-5-filme-fuer-brennende-tage-und-grosse-konflikte/@@images/image-1000-09af620655ef3b67522f4f1efddc0d2a.jpeg" alt="Heiße Filme, heiße Themen: 5 Filme für brennende Tage und große Konflikte" title="Heiße Filme, heiße Themen: 5 Filme für brennende Tage und große Konflikte" height="562" width="1000" /></figure><h2>Hei&#223;er Sommer: Systemerhaltender Gute-Laune-Zwang</h2><p>&#8222;Wolkenloser Himmel und der Wind der schweigt / kaum zu glauben wie das Barometer steigt!&#8220; Doch im zum Kult gewordenen &#8222;Musikfilm der Gruppe Johannisthal&#8220; wird der titelgebende &#8222;Hei&#223;e Sommer&#8220; nicht nur durch Temperatur generiert.</p><p>Denn die elf Leipziger M&#228;dchen und zehn Jungs aus Karl-Marx-Stadt, allen voran &#8222;Stupsi&#8220; (Chris Doerk), f&#252;r deren Pixiecut kein anderes Wort als &#8222;keck&#8220; passt, und Kai (Frank Sch&#246;bel), dessen Schlagerkarriere sp&#228;ter vor allem im Duett mit Doerk ins Rollen kam, treibt auch zwischenmenschliche Hitze: Um die blonde Brit (Regine Albrecht) keilen sich mit Kai und Wolf (Hanns-Michael Schmidt) n&#228;mlich gleich zwei Galane, obwohl Kai </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jenni Zylka</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Brecht auf allen Bühnen: Warum inszenieren so viele Theater wieder „Die Dreigroschenoper“?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mackie Messers Machenschaften erinnern an so manchen Skandal im Politikbetrieb. Es dürfte nicht der einzige Grund sein, warum Bertold Brechts „Dreigroschenoper“ bei vielen Theatern auf dem Spielplan für die kommende Saison steht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/warum-ist-die-dreigroschenoper-von-bertolt-brecht-wieder-auf-allen-buehnen/@@images/image-1000-3d68c1224c089ec7cddf2695d3fe1e37.jpeg" alt="Brecht auf allen Bühnen: Warum inszenieren so viele Theater wieder „Die Dreigroschenoper“?" title="Brecht auf allen Bühnen: Warum inszenieren so viele Theater wieder „Die Dreigroschenoper“?" height="562" width="1000" /></figure><p>Man kennt sich: <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/die-moritat-von-mackie-messer-song-von-bertolt-brecht-und-kurt-weill-a-243b199d-6e87-41ee-a5ff-0aae2d310398" rel="noopener">Mackie Messer</a> kann im Londoner Stadtteil Soho nur frank und frei sein Unwesen treiben, weil sein ehemaliger Kamerad von der Front inzwischen der Polizei vorsteht. Betr&#252;gereien und Pr&#252;geleien, Ausschweifungen und Dekadenz &#8211; dem Banditen sind keine Grenzen gesetzt. Drum z&#246;gert er auch nicht, das moralisch fragw&#252;rdige Gesch&#228;ft seines Schwiegervaters in spe, des Kriminellenbarons Jonathan Jeremiah Peachum, zu &#252;bernehmen, das Profit aus dem Mitleid der Menschen schl&#228;gt. Doch der Widerstand in der Unterwelt w&#228;chst.</p><p>Es ist bezeichnend, dass Brechts mit allerlei Wortwitz, Gesang und Boulevard angereicherte <em>Dreigroschenoper</em> gerade in diesen Tagen wieder Konjunktur hat. Sei es das <a href="https://www.nationaltheater-mannheim.de/spielplan/a-z/die-dreigroschenoper/" rel="noopener">Nationaltheater Mannheim</a>, das <a href="https://www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/a-z/die-dreigroschenoper/" rel="noopener">Schauspiel Stuttgart</a> oder das</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:54:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Ist Nolans „Odyssee“ zu „woke“? Warum die Kontroverse um den Film in die Irre führt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Schon vor dem Kinostart wurde Christopher Nolans „Odyssee“ als zu politisch korrekt attackiert. Unsere Autorin Barbara Schweizerhof hat den Film gesehen – und erklärt, warum er ganz andere Fragen aufwirft als die Debatte vermuten lässt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/nolans-odyssee-warum-die-woke-kontroverse-am-film-vorbeigeht/@@images/image-1000-4a29e7a3ef214aeccd327ec9fda8d85d.jpeg" alt="Ist Nolans „Odyssee“ zu „woke“? Warum die Kontroverse um den Film in die Irre führt" title="Ist Nolans „Odyssee“ zu „woke“? Warum die Kontroverse um den Film in die Irre führt" height="562" width="1000" /></figure><p>Dass die <em>Odyssee</em> einmal zum umk&#228;mpften Posten im Kulturkampf zwischen rechts und links werden w&#252;rde, h&#228;tte man sich in Pr&#228;-Social-Media-Zeiten kaum vorstellen k&#246;nnen. Oder wenn, dann allenfalls mit umgekehrten Vorzeichen: &#196;hnlich wie bei Wolfgang Petersens <em>Troy</em> 2004 w&#228;re das Filmmarketing wohl eher darum bem&#252;ht gewesen, die Neuadaption als modern und fortschrittlich anzupreisen, um sie von der Patina von Pflichtlekt&#252;re und Altsprachlichem Gymnasium zu befreien. Aber das ist das Wunder der neuen Zeiten: Irgendwo erscheint ein Bild vom Set und die digitale Welt besteht auf einmal aus lauter Altsprachen-Strebern mit Expertise in griechischer Mythologie, Antikenarch&#228;ologie und neuesten Fakten zum &#8222;Bronzezeitkollaps&#8220;.</p><p>Angestiftet von </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 18:01:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Foreign Tongues“: So gnadenlos rechnen die Rolling Stones auf dem Album mit „Mr. Musk“ ab]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit ihrem 25. Studioalbum „Foreign Tongues“ melden sich Mick Jagger, Keith Richards und Ronnie Wood energiegeladener denn je zurück. Besonders ein Song hat es in sich. Wieso fallen die Altrocker jetzt über den Tesla-Chef her?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/foreign-tongues-rolling-stones-rechnen-auf-neuem-album-mit-elon-musk-ab/@@images/image-1000-de45ffb7e8e15a9ca2546fcbe17bdc11.jpeg" alt="„Foreign Tongues“: So gnadenlos rechnen die Rolling Stones auf dem Album mit „Mr. Musk“ ab" title="„Foreign Tongues“: So gnadenlos rechnen die Rolling Stones auf dem Album mit „Mr. Musk“ ab" height="562" width="1000" /></figure><p>Mit 82 Jahren m&#252;sste Mick Jagger eigentlich langsamer werden. Stattdessen klingt er auf dem neuen Rolling-Stones-Album energiegeladener als seit Jahrzehnten. Bei der Vorstellung des 25. Stones-Albums erkl&#228;rte er: &#8222;Das Ding an dieser Platte ist, die Stones sind eine Rockband, die aber auch Balladen, Country oder Dance-Musik draufhat. Wir bleiben also nicht in einem einzigen Stil h&#228;ngen.&#8220; Aber kann eine Band, die seit &#252;ber 60 Jahren im Gesch&#228;ft ist, nach so vielen Jahrzehnten &#252;berhaupt noch etwas wirklich Neues sagen?</p><p>Zugegeben, die Stones haben auch ein paar Alben eingespielt, die nicht ganz auf Touren kommen. Aber <em>Foreign Tongues</em> setzt die kreative Wiedergeburt fort, die 2023 mit <em>Hackney Diamonds</em> begann, dem ersten Album mit neuen Stones-Songs seit </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 15:52:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Dave Simpson</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Widerstand im Bild: Helga Paris' Dokumentation des DDR-Verfalls]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Helga Paris' Werk zeigt die DDR aus einer seltenen Perspektive: Die Fotoserie von Halle verbindet den maroden Zustand der Stadt mit dem Stolz ihrer Bewohner. Eine einst verbotene Ausstellung erzählt heute eine kraftvolle Geschichte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/frank-schirrmeister/helga-paris-fotografiert-haeuser-und-gesichter-in-halle-diva-an-der-saale/@@images/image-1000-61b74e01b5186a1a128197fa2ecc42c6.jpeg" alt="Widerstand im Bild: Helga Paris' Dokumentation des DDR-Verfalls" title="Widerstand im Bild: Helga Paris' Dokumentation des DDR-Verfalls" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Angesichts des milden Lichts, in das der historische Abstand die DDR zunehmend taucht, ger&#228;t fast in Vergessenheit, in welchem Ma&#223; Bauf&#228;lligkeit und Verfall die Bausubstanz in den meisten (Innen-)St&#228;dten des Landes kennzeichneten. Kaum jemand, selbst unter den Zeitzeug*innen, erinnert sich noch deutlich daran, wie sehr Niedergangsmelancholie und Stillstand seinerzeit Stadtbild und Lebensgef&#252;hl pr&#228;gten.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Halle an der Saale steht exemplarisch daf&#252;r, gerade weil es die einzige deutsche Gro&#223;stadt war, die im Zweiten Weltkrieg dank gl&#252;cklicher Umst&#228;nde nicht gro&#223;fl&#228;chig zerst&#246;rt wurde. Genau das bedeutete jedoch auch, dass hier besonders viel historische Bausubstanz erhalten blieb, die &#252;ber Jahrzehnte dem Verfall ausgesetzt war</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Frank Schirrmeister</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Verwahrlosung | In Lilli Tollkiens Roman hat die linke Szene ein Mackerproblem]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Lilli Tollkiens Debütroman „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ entlarvt die emotionale Verwahrlosung in einem Berliner Hausprojekt der 1980er Jahre. Aber im Schicksal der Protagonistin Lale spiegelt sich mehr als nur ein Milieu</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/in-lilli-tollkiens-roman-hat-die-linke-szene-ein-mackerproblem/@@images/image-1000-ea4c5f907225b8ab23f6807b0b0fb0d0.jpeg" alt="In Lilli Tollkiens Roman hat die linke Szene ein Mackerproblem" title="In Lilli Tollkiens Roman hat die linke Szene ein Mackerproblem" height="562" width="1000" /></figure><p>Wie riecht Verwahrlosung? Nach kalten Kippenstummeln in einem ungeleerten Aschenbecher auf der Toilette? Lederjacken? Brisk-Frisiercreme? Bierpisse? Brennendem Hochbett? Nach alldem riecht es in dem Deb&#252;troman von Lilli Tollkien, und wenn man diesen liest, also riecht, dann ist man einer Verwahrlosung fast hautnah ausgesetzt.</p><p>&#8222;Der Geruch meiner Kindheit setzt sich zusammen aus Schwarzer-Krauser-Tabak, Bier und stockiger W&#228;sche. Aus Sperma, Haschisch und &#220;berbackenem&#8220;, schreibt Tollkien als Protagonistin Lale. Die w&#228;chst &#8211; nach einem kurzen Aufenthalt im Kinderheim &#8211; in einer M&#228;nner-WG in einem Berliner Hausprojekt auf. Weil die Mutter bereits in der Schwangerschaft und auch danach vor allem mit einer Heroinsucht und diversen Gef&#228;ngnisauf</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Comeback | Der neue Naturalismus im Theater: Nichts als die Wirklichkeit]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zwischen Elend und Wahrheit: Nicht nur das Theater setzt verstärkt auf Naturalismus und das Erbe der Neuen Sachlichkeit</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/der-neue-naturalismus-im-theater-nichts-als-die-wirklichkeit/@@images/image-1000-909514d1b1874da37e13a7ebabb8ec14.jpeg" alt="Der neue Naturalismus im Theater: Nichts als die Wirklichkeit" title="Der neue Naturalismus im Theater: Nichts als die Wirklichkeit" height="562" width="1000" /></figure><p>Es war wie eine Proklamation dessen, was schon lange in der Luft lag: F&#252;nf namhafte Gr&#246;&#223;en des deutschen Kinos, &#304;lker &#199;atak, Tom Tykwer, Nora Fingscheidt, Kurdwin Ayub und Helene Hegemann, bekennen sich beim Filmfestival in Cannes zum neuen Naturalismus. Verbrieft in einem festen Regelwerk, sollen Schauspieler:innen kein Make-up tragen und allzu k&#252;nstliche Mittel in Schnitt und Montage gemieden werden. Auch muss das Internet aus dem Produktionsprozess herausgehalten werden.</p><p>&#8222;Dogma 25 Germany&#8220; beruft sich auf das Manifest &#8222;Dogma 95&#8220; der d&#228;nischen Regisseure Lars von Trier und Thomas Vinterberg. Auch &#8222;Dogma 25&#8220; wurde in Kopenhagen initiiert. In einem Gr&#252;ndungstext, der sukzessive Filmschaffende in ganz Europa inspirie</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Wie „The Bear“ das krasseste Fernsehcomeback aller Zeiten durchgezogen hat]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Staffel fünf von „The Bear“ zeigt, dass man aus Fehlern lernen kann. Nach eher mittelmäßigen Staffeln kehrt die Serie für ihr Finale mit einem Knall zurück</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/wie-the-bear-das-krasseste-fernsehcomeback-aller-zeiten-durchgezogen-hat/@@images/image-1000-17a21ad5f5ce95ae1c2607fe88bcb4b5.jpeg" alt="Wie „The Bear“ das krasseste Fernsehcomeback aller Zeiten durchgezogen hat" title="Wie „The Bear“ das krasseste Fernsehcomeback aller Zeiten durchgezogen hat" height="562" width="1000" /></figure><p>Noch nie musste eine Serie so enden wie <em>The Bear</em>. Die Serie machte sich zun&#228;chst einen Namen als reines Vehikel f&#252;r Vorw&#228;rtsdrang: die Geschichte eines ausgebrannten Spitzenkochs, der geholt wird, um das Sandwich-Restaurant seines verstorbenen Bruders zu retten. &#220;ber acht atemlose Episoden hinweg sahen wir, wie Carmy immer wieder von den Belastungen des Jobs durchgesch&#252;ttelt wurde &#8211; Streitereien, Anspr&#252;che, ein versehentlicher Messerstich &#8211;, w&#228;hrend er versuchte, den Laden nach seinen Vorstellungen neu aufzubauen.</p><p>R&#252;ckblickend h&#228;tte das wahrscheinlich die gesamte Serie sein sollen. Denn <em>The Bear</em> war so unb&#228;ndig darauf aus, dorthin zu gelangen, wo er hinwollte, dass er, als er endlich ankam, keine Ahnung mehr hatte, wie es weiterg</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 18:01:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stuart Heritage</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Nach dem Max-Riemelt-Interview im „Freitag“: Was sein neuer Film über den Osten erzählt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine Castingshow zerrt eine Thüringer Familie vor Kameras – und legt frei, was Ostdeutschland prägt. Max Riemelt steht im Zentrum der Familiensaga „Etwas ganz Besonderes“. Wieso begibt ausgerechnet er sich auf deutsch-deutsche Spurensuche?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/janick-nolting/film-etwas-ganz-besonderes-mit-max-riemelt-eine-ost-familie-im-rampenlicht/@@images/image-1000-fd1f5bbe4988e1da6b94d9657acb905f.jpeg" alt="Nach dem Max-Riemelt-Interview im „Freitag“: Was sein neuer Film über den Osten erzählt" title="Nach dem Max-Riemelt-Interview im „Freitag“: Was sein neuer Film über den Osten erzählt" height="562" width="1000" /></figure><p>Alles beginnt mit einer Blo&#223;stellung. Die 16-j&#228;hrige Lea, gespielt von der Newcomerin Frida Hornemann, wird vor die Kameras gezerrt und bald auch weitere Teile ihrer Familie. Sie hat es in eine Castingshow &#224; la T<em>he Voice of Germany</em> geschafft. Nun wird sie aus dem Unterricht geholt und soll Rede und Antwort stehen.</p><p>Man kennt solche Szenen zur Gen&#252;ge aus dem Fernsehen: Da werden Aufstiegsm&#228;rchen konstruiert. Eine gl&#252;ckliche F&#252;gung des Schicksals, als k&#246;nne man von jetzt auf gleich zu den Stars und Gewinnern geh&#246;ren. &#8222;Was macht dich aus?&#8220;, wird die Teenagerin von einem TV-Redakteur gefragt. Ihr Vater, gespielt von Max Riemelt, reagiert im Hintergrund leicht besch&#228;mt bis ma&#223;regelnd auf ihre Unsicherheit. Aber was antwortet man a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 16:09:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Janick Nolting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Obermacho | Hommage an Hemingway: Michael Kleeberg kommt dem großen Meister ganz nah, mit einem Trick]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kaum eine Stunde im Leben von Ernest Hemingway, die forschende Afficionados nicht reflektiert haben. Doch der Autor Michael Kleeberg schafft es, eine neue Seite des grandiosen Obermachos der amerikanischen Literatur zu zeigen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/erhard-schuetz/hommage-an-hemingway-michael-kleeberg-kommt-ihm-ganz-nah-mit-einem-trick/@@images/image-1000-126b7501751ef23888b21fe5d9d1ab42.webp" alt="Hommage an Hemingway: Michael Kleeberg kommt dem großen Meister ganz nah, mit einem Trick" title="Hommage an Hemingway: Michael Kleeberg kommt dem großen Meister ganz nah, mit einem Trick" height="562" width="1000" /></figure><p>Romane dienen immer h&#228;ufiger als Vorlagen f&#252;r Theaterst&#252;cke wie ihre Autoren wiederum zunehmend als Gegenstand von Romanen. Zuletzt etwa Jan Koneffkes Imagination einer Liebesaff&#228;re von <a href="/autoren/hami23/autor-jan-koneffke-ueber-joseph-roth-die-not-wurde-ihm-zur-tugend" rel="noopener">Joseph Roth</a> (<em>Im Schatten zweier Sommer</em>) oder Colm T&#243;ib&#237;ns Einf&#252;hlung in <a href="/autoren/karsten-laske/1959-eine-deutsch-deutsche-verfilmung-der-buddenbrooks-scheitert" rel="noopener">Thomas Manns </a>Verschwiegenheiten, Familienleben und Schreiben (<em>Der Zauberer</em>). Nun hat sich <a href="/autoren/erhard-schuetz/wir-sind-nicht-viele" rel="noopener">Michael Kleeberg </a>einen anderen Gro&#223;en der Literatur des 20. Jahrhunderts vorgenommen: Ernest Hemingway, dessen Schreiben denkbar kontr&#228;r zu Thomas Manns ausgestellten Verborgenheiten war.</p><p><a href="/autoren/cbaron/ernest-hemingways-wem-die-stunde-schlaegt-so-viele-wahrste-saetze" rel="noopener">Von Hemingways Leben</a> schien zeitlebens wenig unter der Oberfl&#228;che stattzufinden. Zu lebensgierig, trinkfreudig, m&#228;nnersportiv stellte er sich aus. So verdeckten denn leicht die Klischees vom jugendlichen Kriegs</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 11:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Erhard Schütz</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[DDR | „Lori“: Ein Bahnhof, sechs Kinder – und ein Geheimnis, das niemand aussprechen durfte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Anousch Muellers Roman „Lori“ erzählt von einer Familie mit sechs Kindern auf einem verlassenen Bahnhof in Thüringen – vom siebten Kind spricht keiner. Warum darf niemand die Wahrheit über Lori erfahren? Eine Geschichte über eine DDR-Flucht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/lori-von-anousch-mueller-ein-familiengeheimnis-holt-die-ddr-in-die-gegenwart/@@images/image-1000-651ecde61ef74e76859b76b17bf370ee.jpeg" alt="„Lori“: Ein Bahnhof, sechs Kinder – und ein Geheimnis, das niemand aussprechen durfte" title="„Lori“: Ein Bahnhof, sechs Kinder – und ein Geheimnis, das niemand aussprechen durfte" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein verlassener Bahnhof im l&#228;ndlichen Th&#252;ringen. Hier lebt eine Familie auf dem Abstellgleis. Ein Elternpaar, sechs Kinder. Kind um Kind wird geboren, ganz so, als sei die Mutter s&#252;chtig nach dem Gef&#252;hl des Anfangs, dem ein Zauber innewohnt. Nur verwandelt sich jedes neue Baby in ein Kind, das seinen eigenen Weg geht und der Mutter entgleitet. Der Mutter fehlt etwas; der Familie fehlt etwas.</p><p><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/lori-roman-ueber-ein-traumatisches-familiengeheimnis-100.html" rel="noopener">Anousch Muellers <em>Lori</em></a> ist ein Roman &#252;ber ein verlorenes Kind, eine verlorene Mutter und die Trostlosigkeit, die das Beschweigen des Verlusts mit sich bringt. So obliegt es der &#228;ltesten Tochter Leni, das Familiengeheimnis zu l&#252;ften: Sie erinnert das beschwiegene Fehlen der Schwester Lori. Das Schweigen hat einen Grund: Am Anfang der Geschichte steht der Versuch der <a href="https://republikflucht.podigee.io" rel="noopener">DDR-</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 15:18:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Ausstellung „The World Through AI“: Lauter intelligente Fragen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Frankfurter Schirn setzt sich mit dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Kunst auseinander. Neue Techniken verändern Formen und Inhalt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/martin-conrads/the-world-through-ai-in-der-schirn-frankfurt-lauter-intelligente-fragen/@@images/image-1000-ecf5fcaef751a57b30ba07ad5074f565.jpeg" alt="Ausstellung „The World Through AI“: Lauter intelligente Fragen" title="Ausstellung „The World Through AI“: Lauter intelligente Fragen" height="562" width="1000" /></figure><p>Es war Richard David Precht, der ungewollt auf das Konto der Frankfurter Schirn Kunsthalle einzahlte: Ende Mai hatte er im ZDF-Video-Podcast <em>Lanz + Precht</em> verk&#252;ndet, die K&#252;nstliche Intelligenz trete derzeit als Schlussstein einer Entwicklung in Erscheinung, die schon seit einigen Jahrzehnten anhalte: &#8222;Jeder kann Kunst machen, aber Kunst hat auch keinerlei gesellschaftliche Bedeutung mehr.&#8220;</p><p>Precht lieferte Schirn-Direktor Sebastian Baden auf diese Weise eine willkommene Steilvorlage. In einem Kommentar unter dem entsprechenden Instagram-Post des Senders (&#8222;Killt KI die Kunst?&#8220;) warb Baden f&#252;r einen Besuch seines Hauses: &#8222;Go and see art &amp; The World Through AI&#8220;. Ob Precht die Mitte Juni er&#246;ffnete Ausstellung an der Schirn seitdem tats&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 14:34:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Martin Conrads</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ist das etwa FDJ-Blau? Fehlt ein Finger? Was über das Merkel-Porträt so spekuliert wird]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Angela Merkels Porträt für die Kanzler-Galerie kann jetzt erstmal jeder im Berliner Bode-Museum besuchen. Im Netz gibt es tausende Handyvideos und noch mehr Gerüchte über das Bild. Bleibt die Frage: Ist es denn gut geworden?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/portraet-angela-merkel-ist-das-fdj-blau-fehlt-ein-finger-was-spekuliert-wird/@@images/image-1000-737e30125907a3590fd987014b264032.webp" alt="Ist das etwa FDJ-Blau? Fehlt ein Finger? Was über das Merkel-Porträt so spekuliert wird" title="Ist das etwa FDJ-Blau? Fehlt ein Finger? Was über das Merkel-Porträt so spekuliert wird" height="562" width="1000" /></figure><p>Da ist es nun endlich, das Portr&#228;t der Kanzlerin a. D. f&#252;r die Ahnengalerie. Pr&#228;sentiert im Bode-Museum, vor Familie (Schwester und Mann), Bekannten (Verlegerin Kerstin Gleba, Peter Altmaier) und sehr ausgew&#228;hlter Presse &#8211; f&#252;r den <em>Freitag</em> zum Beispiel war kein Platz. Aber egal, es gibt ja tausende Handyvideos vom spannenden Moment. Es gibt sogar Handyvideos von abgefilmten Handyvideos. Und davon hat jemand auch noch ein Aquarell gemalt. Mehr meta geht kaum.</p><p>Aber man kann seit diesem Mittwoch auch einfach ins Museum gehen. Dort h&#228;ngt es nun, im Saal, der der franz&#246;sischen Kunst des 18. Jahrhunderts gewidmet ist. Im Bode-Museum, weil Angela Merkel das schon als M&#228;dchen mochte. Au&#223;erdem wohnt sie nebenan. Sie kann sich also jeden Tag hier ansc</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 16:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum er Trumps Gefolgsmann wurde: Lüftet JD Vance dieses Geheimnis in seinem neuen Buch?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ausgerechnet JD Vance, treuester Gefolgsmann von Donald Trump, schreibt ein Buch über Schuld, Sucht und Erlösung. „Communion“ wurde verrissen – nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des Autors. Was treibt den Vizepräsidenten wirklich an?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/communion-lueftet-das-buch-das-geheimnis-warum-jd-vance-trumps-vize-wurde/@@images/image-1000-fe3b73e6bd30df749c9cdb54c7ff67f9.webp" alt="Warum er Trumps Gefolgsmann wurde: Lüftet JD Vance dieses Geheimnis in seinem neuen Buch?" title="Warum er Trumps Gefolgsmann wurde: Lüftet JD Vance dieses Geheimnis in seinem neuen Buch?" height="562" width="1000" /></figure><p>JD Vance, US-Vizepr&#228;sident und treuester Gefolgsmann <a href="//thema/donald-trump" rel="noopener">Donald Trumps</a>, hat ein Buch &#252;ber Glaube, Sucht und Erl&#246;sung geschrieben. Im Zentrum von <em>Communion</em> steht die biblische Frage: &#8222;Was muss ich tun, um gerettet zu werden?&#8220; &#8211; nicht im banalen Sinne von &#8222;Wie sichere ich mir einen Platz im Himmel&#8220;, sondern als dringender Aufruf, ein ganzes Repertoire zerst&#246;rerischer Annahmen und Gewohnheiten zu hinterfragen, das von der Mehrheitskultur gutgehei&#223;en wird. Doch wie passt das zusammen mit einem Politiker, der eine der korruptesten Regierungen der j&#252;ngeren US-Geschichte mittr&#228;gt?</p><p>Vances ber&#252;hmtes erstes Buch <a href="/autoren/cbaron/j-d-vance-und-donald-trump-vom-saulus-zum-saulus" rel="noopener"><em>Hillbilly Elegy</em></a> erz&#228;hlte unter anderem davon, wie Drogensucht ganze Generationen der l&#228;ndlichen Armen gepr&#228;gt </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 06:28:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Rowan Williams</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Streaming | Finale Staffel 5 der Kultserie „The Bear“: Der Stress war so schön!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„The Bear“ traf den Zeitgeist der Post-Corona-Ära wie keine andere Serie. Wichtiger als die zweifelhafte Gentrifizierungserzählung vom Sandwichladen zum Gourmet-Restaurant war Carmys Ausstieg: Raus aus der Ausbeutung des eigenen Talents</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/finale-staffel-der-kultserie-the-bear-der-stress-war-so-schoen/@@images/image-1000-3c144096fd9b9f01aaa10911b93b5e74.webp" alt="Finale Staffel 5 der Kultserie „The Bear“: Der Stress war so schön!" title="Finale Staffel 5 der Kultserie „The Bear“: Der Stress war so schön!" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist wieder passiert. Eine Serie <a href="https://www.theguardian.com/tv-and-radio/2022/jun/28/the-bear-review-fx-restaurant-drama" rel="noopener">stieg vom Geheimtipp zu Everybody&#8217;s Darling</a> auf, um dann f&#252;r den Rest ihrer Laufzeit die gewonnenen Fans immer wieder neu zu entt&#228;uschen. Mit der f&#252;nften Staffel ging nun also <em>The Bear</em> zu Ende, das <a href="https://www.theguardian.com/tv-and-radio/2022/oct/01/the-bear-television-so-good-it-might-actually-kill-you-disney-plus" rel="noopener">tapfere, h&#228;ssliche Entlein unter den TV-Erz&#228;hlungen, aus dem vielleicht zu schnell ein sch&#246;ner Schwan wurde</a>. Und statt das geschliffene Endprodukt zu bewundern, sehnen sich viele nach den rauen Anf&#228;ngen zur&#252;ck.</p><p>Zu kaum einer anderen Serie der Post-Corona-&#196;ra konnte man als Zuschauer*in eine so intensive parasoziale Beziehung aufbauen wie zu Christopher Storers <em>The Bear</em>. Die Serie landete 2022 ganz ohne Werbekampagne auf Disney+. Die acht Folgen der <a href="https://www.nytimes.com/2022/07/08/dining/the-bear-fx-hulu.html" rel="noopener">ersten Staffel erz&#228;hlten mit einpr&#228;gsamer Unmittelbark</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 17:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Liebeserklärung | Wird Denis Scheck nicht gefallen: Ein Buch zeigt, was auf Damentoiletten wirklich passiert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Literaturkritiker Denis Scheck nannte ein Buch „Nachrichten aus der Schnatterzone einer Damentoilette“. Damit löste er eine Debatte über Feminismus aus. 22 Autorinnen haben jetzt geantwortet – und lassen den herabgewürdigten Ort glänzen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-damentoilette-warum-22-autorinnen-ein-buch-ueber-das-klo-geschrieben-haben/@@images/image-1000-b3466f6da1cbd0c680cf787b5626f288.webp" alt="Wird Denis Scheck nicht gefallen: Ein Buch zeigt, was auf Damentoiletten wirklich passiert" title="Wird Denis Scheck nicht gefallen: Ein Buch zeigt, was auf Damentoiletten wirklich passiert" height="562" width="1000" /></figure><p>In unz&#228;hligen Comedy-Serien und RomComs der sp&#228;ten 90er und fr&#252;hen 00er Jahre begegnet einem immer wieder die folgende Szene: Eine Gruppe junger Freunde in einem schicken Restaurant, zwei Frauen stehen auf. Die am Tisch verbliebenen M&#228;nner gucken h&#228;misch und fragen auf der Jagd nach dem comic relief mit performativer Verwunderung: &#8222;Wieso geht ihr Frauen eigentlich immer zusammen aufs Klo?&#8220;</p><p>Eine Frage, wie das <a href="/thema/patriarchat" rel="noopener">Patriarchat</a> im Schafspelz, steckt doch in ihr bereits die misogyne Mitteilung, dass Frauen nicht zu verstehende Fremde seien. Praktisches Ergo f&#252;r alle Sexisten: Man muss gar nicht erst versuchen, ihren Sorgen und Begehren Raum zu geben. Wo diese dagegen sogar wortw&#246;rtlich Raum finden, ist eben dieser so oft herabgew&#252;rdigte &#246;ffen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Walser</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Unsere Sachbuchempfehlungen: Und eine starke Frau, die sich in Ernst Jünger verliebte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Prof. Erhard Schütz stellt neue Bücher zu Heinrich Heine, Ernst Jünger und schreibenden Journalisten vor. Und man erfährt, warum sich unsere Zukunft auf dem Lande entscheidet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-sachbuchempfehlungen-eine-starke-frau-die-sich-in-ernst-juenger-verliebte/@@images/image-1000-6dc3fa75454a7bc6bc29ee350a1908d4.webp" alt="Unsere Sachbuchempfehlungen: Und eine starke Frau, die sich in Ernst Jünger verliebte" title="Unsere Sachbuchempfehlungen: Und eine starke Frau, die sich in Ernst Jünger verliebte" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Zum Tod von Ernst J&#252;nger </strong>1998 notierte der Lufthansa-Pilot und Beat-Poet J&#252;rgen Ploog in sein Tagebuch (nachzulesen im <em>Schreibheft 106</em>, S. 144): &#8222;Das Insektische an ihm. Vom Konservieren der Tierk&#246;rper zum Konservierten. Jetzt wird klar, dass der Konservative auf ein einziges Wahrnehmungsschema festgelegt ist. Er kann nur wahrnehmen, was nicht in Bewegung &amp; bereits festgelegt ist.&#8220;</p><p>Das lie&#223;e sich &#252;berpr&#252;fen an J&#252;ngers Umgang mit Banine. Umm-El-Banine Assadoulaeff (1905&#8211;1992) stammte aus einer Bakuer &#214;ldynastie, floh vor der Roten Armee nach Paris, war Haute-Couture-Model und Journalistin. Ihre Aufzeichnungen sind eine &#220;berraschung. Wie der Herausgeber schreibt, &#8222;J&#252;nger radikal aus der Perspektive eine Frau betrach</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 28 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Prof. Erhard Schütz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„House of the Dragon“ Staffel 3: Die Heldin wird zur Tyrannin. Muss man sie verstehen?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach zwei Jahren Pause kehrt „House of the Dragon“ mit einem atemberaubenden Schlachtspektakel zurück. Und stellt die Frage: Wie weit darf eine Herrscherin gehen, um an der Macht zu bleiben? Über die bisher dunkelste Staffel der Serie</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/dobrila-kontic/hbo-serie-house-of-the-dragon-der-machtkampf-geht-weiter/@@images/image-1000-0628e141c2efca93306b338f715953f7.webp" alt="„House of the Dragon“ Staffel 3: Die Heldin wird zur Tyrannin. Muss man sie verstehen?" title="„House of the Dragon“ Staffel 3: Die Heldin wird zur Tyrannin. Muss man sie verstehen?" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Unzufriedenheit, mit der das Cliffhanger-Finale <a href="/autoren/dobrila-kontic/house-of-the-dragon-staffel-2-war-das-wirklich-alles" rel="noopener">der vor zwei Jahren erschienenen zweiten Staffel</a> vom Publikum aufgenommen wurde, l&#246;st sich mit der ersten Folge in Luft auf. Denn die alles entscheidende Schlacht, die an den Anfang der dritten Staffel von <em>House of the Dragon</em>, der mit viel Aufwand produzierten Prequel-Serie zu <em><a href="/autoren/georg-seesslen/was-macht-macht" rel="noopener">Game of Thrones</a> </em>gesetzt wurde, ist ein zur See und zur Luft ausgetragenes Spektakel, das einem mit der gewaltsamen Gemengelage den Atem verschl&#228;gt.</p><p>An der Seite seines unehelichen Sohnes Alyn (Abubakar Salim) bek&#228;mpft die mit Rhaenyra verb&#252;ndete &#8222;Seeschlange&#8220; Lord Corlys (Steve Toussaint) die frisch eintreffende, f&#252;r Rhaenyras verfeindete Halbbr&#252;der k&#228;mpfende Flotte. Als Rhaenyra (Emma D'Arcy) zu dieser Schlacht mit ihre</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 17:59:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Dobrila Kontic</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Alle reden über „Dunklen Sozialismus“ – das steckt wirklich hinter Kohei Saitos Idee]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In seinem neuen Buch „Am Ende des Fortschritts“ entwickelt Kohei Saito das Konzept vom „Dunklen Sozialismus“. Der Philosoph verspricht keine bessere Welt mehr, sondern nur noch eine bewohnbare. Sollten wir uns mit so wenig zufriedengeben?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/dunkler-sozialismus-von-kohei-saito-das-steckt-hinter-dieser-duesteren-idee/@@images/image-1000-f87478c8b5456e39575a9afbdd1647d4.gif" alt="Alle reden über „Dunklen Sozialismus“ – das steckt wirklich hinter Kohei Saitos Idee" title="Alle reden über „Dunklen Sozialismus“ – das steckt wirklich hinter Kohei Saitos Idee" height="297" width="532" /></figure><p>Der <a href="/thema/marxismus" rel="noopener">Marxismus</a> kannte Stufen: Auf den Kapitalismus folgen <a href="/autoren/der-freitag/grossbritannien-ist-keir-starmers-nachfolger-andy-burnham-ein-linker-messias" rel="noopener">Sozialismus</a> und Kommunismus. Im Sozialismus, so die Theorie, muss der Staat noch in die Wirtschaft eingreifen, was nicht ohne Gewalt geht. Erst mit der Zeit w&#252;rden die Menschen zwanglos solidarisch produzieren und der Staat endlich absterben: Diesen Endzustand nannte Marx Kommunismus.</p><p>Zu ihm bekannte sich Kohei Saito in seinem Buch <em>Systemsturz</em> von 2022. Dort propagierte der Philosoph eine neue Utopie, <a href="/autoren/ralf-klausnitzer/kohei-saito-begeistert-berlin-alle-wollen-wissen-wie-degrowth-communism-geht" rel="noopener">den Degrowth-Kommunismus</a>, eine hierarchielose Demokratie. Vier Jahre sp&#228;ter nun verabschiedet er sich davon. <a href="/autoren/haziran-zeller/kohei-saito-hat-eine-dunkle-idee-um-in-den-ruinen-des-kapitalismus-zu-ueberleben" rel="noopener">Im neuen Buch</a> hei&#223;t der Zielbegriff &#8222;Dunkler Sozialismus&#8220;.</p><p>Die &#220;berlegung ist, dass der Klimawandel uns so gro&#223;e Aufgaben stellt, dass wir auf staatliche Zwangsma&#223;nahmen zu ihrer Bew&#228;l</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Haziran Zeller</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Gut genug“ von Kitschkrieg funktioniert wie „99 Luftballons“ von Nena]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„Gut genug“ des Berliner Produzentenduos Kitschkrieg ist dank TikTok überraschend zum Welthit geworden. Zwar verstehen Englischsprachige nur „Doobie Scoot Canoe“. Aber die Botschaft des Songs teilt sich auch so mit</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/gut-genug-von-kitschkrieg-funktioniert-wie-99-luftballons-von-nena/@@images/image-1000-24bb8358a42c95add9a51d493e0c43b0.webp" alt="„Gut genug“ von Kitschkrieg funktioniert wie „99 Luftballons“ von Nena" title="„Gut genug“ von Kitschkrieg funktioniert wie „99 Luftballons“ von Nena" height="562" width="1000" /></figure><p>Dass ein deutschsprachiger Song au&#223;erhalb der Bundesrepublik auf gro&#223;e Resonanz stie&#223;, ist schon ein paar J&#228;hrchen her. Als die Westberliner S&#228;ngerin Nena mit ihrer Band 1983 einen Song &#252;ber <em>99 Luftballons</em> und die destruktiven Potenziale &#8222;Kalter&#8220; Kriege schrieb, dachte sie ganz sicher nicht daran, einen &#8222;viralen Hit&#8220; zu komponieren &#8211; oder dass ihr Lied jenseits des damals noch geteilten Deutschlands &#252;berhaupt verstanden w&#252;rde.</p><p>Die USA erreichte der Song nur, weil Christiane Felscherinow, bekannt als &#8222;Christiane F.&#8220; aus <em>Wir Kinder vom Bahnhof Zoo</em>, zur Bewerbung des Films in eine US-amerikanische Radiosendung eingeladen wurde und die entsprechende Kassette dabeihatte. Obwohl das US-Publikum den Text wohl &#252;b</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 17:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sie besetzte nicht nur die Stasi-Zentrale: Der Gropius Bau zeigt Gabriele Stötzers Kunst]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Gropius Bau widmet Gabriele Stötzer als erster ostdeutscher Künstlerin eine Einzelausstellung. Sie unterschrieb als Erste gegen Biermanns Ausbürgerung und saß dafür im Knast. Auch heute noch steigt sie allen aufs Dach</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sarah-alberti/gabriele-stoetzer-wer-ist-die-ddr-kuenstlerin-die-die-stasi-zentrale-besetzte/@@images/image-1000-6cf965d61b7ee2d656ca2e47c8711755.webp" alt="Sie besetzte nicht nur die Stasi-Zentrale: Der Gropius Bau zeigt Gabriele Stötzers Kunst" title="Sie besetzte nicht nur die Stasi-Zentrale: Der Gropius Bau zeigt Gabriele Stötzers Kunst" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">OST und WEST ist seit 2008 auf den gro&#223;en Spiegeln im Treppenhaus des Gropius Baus zu lesen. Der K&#252;nstler Dani Karavan thematisierte damit die Lage des repr&#228;sentativen Geb&#228;udes am einstigen Mauerverlauf mitten durch Berlin. Schon 1990 hatte Raffael Rheinsberg vor dem Geb&#228;ude 100 Kabeltrommeln aufgereiht &#8211; 50 aus dem Osten, 50 aus dem Westen. Und 1997 blickte die Ausstellung <em>Deutschlandbilder</em> auf 60 Jahre deutsche Kunstentwicklung seit 1933. Mehrere ostdeutsche Kommentatoren kritisierten damals, dass die Kunst aus der DDR nicht pr&#228;sent genug war. Vor allem die j&#252;ngere, nonkonforme Kunstszene der DDR fehlte. <span>Von ostdeutschen K&#252;nstlerinnen keine Spur. </span></p><p class="p1">Nun hat es noch einmal fast 30 Jahre gedauert, bis mit Gabriele St&#246;tzer in diesem Bau die er</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sarah Alberti</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Widow’s Bay“ erfindet das „Creepy-Cozy“-Genre: Das ist der Schlüssel zum Serien-Erfolg]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit „Widow’s Bay“ gelang Streamingportal AppleTV ein Überraschungshit. Die einzigartige Mischung aus Horror, schwarzem Humor und skurrilen Figuren macht die Serie um eine verfluchte Insel so fesselnd. Was ist das Geheimnis dieses Erfolgs?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/apple-serie-widows-bay-was-macht-die-horror-show-so-einmalig/@@images/image-1000-1f27795dce6ce4f8a7b48184eafec0a0.webp" alt="„Widow’s Bay“ erfindet das „Creepy-Cozy“-Genre: Das ist der Schlüssel zum Serien-Erfolg" title="„Widow’s Bay“ erfindet das „Creepy-Cozy“-Genre: Das ist der Schlüssel zum Serien-Erfolg" height="562" width="1000" /></figure><p>W&#252;rden Sie Urlaub machen wollen auf einer nebligen Insel ohne Wlan, mit l&#252;ckenhaftem Handyempfang und von St&#252;rmen geplagtem Wetter? Einer Insel mit ziemlich d&#252;sterer Geschichte dazu noch? So sollen ihre Bewohner w&#228;hrend eines besonders lang tobenden Sturms im Jahr 1786 in Kannibalismus verfallen sein. Auch wenn der B&#252;rgermeister Tom Loftis (Matthew Rhys) sich beeilt, darauf hinzuweisen, dassdas nicht sofort geschah, sondern ganze vier Tage dauerte.</p><p>Loftis m&#246;chte aus Widow&#8217;s Bay, der fiktiven Insel der <a href="/autoren/barbara-schweizerhof/fuenf-geniale-serien-die-sie-bislang-bestimmt-uebersehen-haben" rel="noopener">binnen weniger Wochen zur Kult-Serie aufgestiegenen Apple-Produktion</a>, eine Touristen-Attraktion machen. Das war der Aufh&#228;nger der ersten Staffel, die davon erz&#228;hlte, wie ihm das zun&#228;chst &#252;berraschend gut gelingt. Trotz der Warnungen </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:48:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Es gibt keinen Rechtsruck“: Dieser Politologe hat eine brisante These]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit seinem Buch „Die Normalisierung der radikalen Rechten“ hat Vicente Valentim ein Schlüsselwerk zum Verständnis der europäischen Rechtspopulisten geliefert. Dass es heute mehr Menschen gibt, die „extrem rechts“ seien, glaubt er nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vicente-valentim-die-afd-ist-nicht-erfolgreich-weil-es-immer-mehr-rechte-gibt/@@images/image-1000-9d9847ee0992d59c9b12ff64e576bc05.webp" alt="„Es gibt keinen Rechtsruck“: Dieser Politologe hat eine brisante These" title="„Es gibt keinen Rechtsruck“: Dieser Politologe hat eine brisante These" height="562" width="1000" /></figure><p>Vicente Valentim hat eine These, die aufhorchen l&#228;sst: Der rasante Aufstieg rechtsextremer Parteien in Europa sei gar nicht die Folge eines gesellschaftlichen Rechtsrucks. Vielmehr seien die menschenfeindlichen Einstellungen schon lange vorhanden gewesen &#8211; sie wurden nur bisher nicht offen gezeigt. Doch jetzt, so der portugiesische Politologe, h&#228;tten sich die Bedingungen ge&#228;ndert: Ressentiments k&#246;nnen ungeniert ge&#228;u&#223;ert werden, die sozialen Normen dagegen verlieren an Kraft. Mit seinem provokanten Erkl&#228;rungsmodell sorgt der junge Wissenschaftler international f&#252;r Furore &#8211; und liefert einen neuen Blick auf ein beunruhigendes Ph&#228;nomen unserer Zeit.</p><p>Im Jahr 2007 fragte der portugiesische Sender RPT seine Zuschauer, wen sie f&#252;r den w</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Patric Seibel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ulrike Herrmann: „Es gibt nun einmal keine Mehrheiten für eine sozialistische Revolution“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kohei Saito greift in seinem neuen Buch „Am Ende des Fortschritts“ das Konzept der grünen Kriegswirtschaft von Ulrike Herrmann an. Hier schlägt die Journalistin zurück – und erklärt, warum die Ideen des Philosophen in die Diktatur führen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ulrike-herrmann-ueber-kritik-von-kohei-saito-sozialismus-ist-nicht-die-loesung/@@images/image-1000-7e7be05eb27deff0504078c2a4121ee7.webp" alt="Ulrike Herrmann: „Es gibt nun einmal keine Mehrheiten für eine sozialistische Revolution“" title="Ulrike Herrmann: „Es gibt nun einmal keine Mehrheiten für eine sozialistische Revolution“" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body">Wie schaffen wir es angesichts der Klimakrise raus aus dem Wachstumszwang? Der japanische Philosoph <a href="/autoren/haziran-zeller/kohei-saito-hat-eine-dunkle-idee-um-in-den-ruinen-des-kapitalismus-zu-ueberleben" rel="noopener">Kohei Saito pl&#228;diert in seinem neuen Buch <em>Am Ende des Fortschritts</em> f&#252;r einen &#8222;dunklen Sozialismus&#8220;</a>: keine Utopie, sondern die beste M&#246;glichkeit, in den Ruinen des Klimakollapses zu &#252;berleben. Zentral f&#252;r seine &#220;berlegungen ist eine Kritik an den Ideen von <em>taz</em>-Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann, <a href="/autoren/joerg-phil-friedrich/das-ende-des-kapitalismus-ulrike-herrmann-will-geplante-kriegswirtschaft" rel="noopener">die eine gr&#252;ne Kriegswirtschaft fordert</a>. Im Gespr&#228;ch mit dem <em>Freitag</em> antwortet sie auf Saitos Kritik.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Herrmann, der Philosoph Kohei Saito bezieht sich in seiner neuen Ver&#246;ffentlichung &#8222;Am Ende des Fortschritts&#8220; immer wieder auf Ihr Buch &#8222;Das Ende des Kapitalismus&#8220;. H&#228;tten Sie beim Schreiben g</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Julius Seibt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Feuer frei! So hitzig verlief die „House of the Dragon“-Premiere in Berlin]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Staffel 3 von „House of the Dragon“ ist angelaufen. Zur Berliner Premiere ließ HBO echte Drachen speien. Doch nach zwei Stunden Dauerfeuer hatten die meisten Zuschauer genug konsumiert. Lohnt sich die Serie vielleicht überhaupt nicht?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jenni-zylka/hbo-serie-house-of-the-dragon-influencer-premiere-mit-e-geige-und-drachenfeuer/@@images/image-1000-c06489294d6769a9b72bb3e05897d759.webp" alt="Feuer frei! So hitzig verlief die „House of the Dragon“-Premiere in Berlin" title="Feuer frei! So hitzig verlief die „House of the Dragon“-Premiere in Berlin" height="562" width="1000" /></figure><p>Obwohl der zunehmende Zwang zur Eventisierung jeglicher kultureller Ereignisse eine zwiesp&#228;ltige Entwicklung ist, bietet er zuweilen Erstaunliches. Am Freitag zum Beispiel wurde man bei der Berliner Premiere von Staffel 3 der HBO-Max-Serie <a href="/autoren/arabella-wintermayr/house-of-the-dragon-all-men-must-die-und-frauen-auch" rel="noopener"><em>House of the Dragon</em></a>, dem Prequel zu <a href="/autoren/barbara-schweizerhof/wir-sind-am-ende" rel="noopener"><em>Game of Thrones</em></a>, zun&#228;chst ins Kino International geleitet.</p><p>Dort warteten Drachenk&#246;pfe und -eier auf Influencer:innen, die sich in ihrem Stilmix aus Gothic und Fantasy-Spitzenkleidern und &#8211; trotz Bullenhitze &#8211; tapfer dazu kombinierten Lederstiefeln eifrig davor fotografierten. Einige trugen sogar jene kunstvoll geflochtenen Zopffrisuren, die, egal ob bei Prinzessin Leia oder Daenerys Targaryen, stets ein ganz klein wenig an die Mode in B&#252;chern wie <em>Nesth&#228;kchens Backfischzeit</em> oder an da</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:55:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jenni Zylka</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Haze’evot und Co.: Diese 5 israelischen Bands leisten Widerstand gegen Benjamin Netanjahu]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Aus linker Sicht stand es um Israel wohl noch nie schlechter als in seiner gegenwärtigen Realität. Doch aus der Subkultur des Landes kommt lauter Widerspruch. Hier sind fünf Bands, die zeigen, dass Israel mehr ist als seine Politik</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hazeevot-und-co-5-israelische-bands-die-widerstand-gegen-netanjahu-leisten/@@images/image-1000-8a6dfce1250ff99941b13a50527dd5e6.webp" alt="Haze’evot und Co.: Diese 5 israelischen Bands leisten Widerstand gegen Benjamin Netanjahu" title="Haze’evot und Co.: Diese 5 israelischen Bands leisten Widerstand gegen Benjamin Netanjahu" height="562" width="1000" /></figure><p>Politisch d&#252;stere Zeiten haben nicht selten gute Musik provoziert: Ohne Margaret Thatchers eiskalten Neoliberalismus w&#228;ren die derben Provokationen der Sex Pistols vielleicht gar nicht denkbar gewesen. Und w&#228;hrend Ronald Reagan regierte, entsprangen der US-amerikanischen Punk-Subkultur eine ganze &#196;ra von heute legend&#228;ren Bands.</p><p>Auch Israel ist politische Turbulenzen gewohnt. Aus linker Sicht stand es um das Land aber wohl noch nie schlechter als in seiner gegenw&#228;rtigen Realit&#228;t. Sowohl fr&#252;her als auch heute sind es, wie so oft, K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler, die auf extreme Situationen mit extremer Subversion, aber auch mit Nihilismus, Solidarit&#228;t oder Humor zu antworten wissen. Hier sind f&#252;nf Bands, welche die israelische Subkultur d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 18:26:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Doku | Neue Doku über Bärbel Bohley: So wurde die DDR ihre mutigste Feindin los]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Film „Tagebuch einer Auflehnung“ porträtiert Bärbel Bohley, die bekannteste DDR-Bürgerrechtlerin. Sie musste 1988 gegen ihren Willen in den Westen. Doch zeigt der Film wirklich, wer diese Frau war? Oder verfehlt er seine Protagonistin?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/silvia-hallensleben/film-ueber-ddr-buergerrechtlerin-baerbel-bohley-in-die-ausreise-getrickst/@@images/image-1000-f55c90c84ac72e5597219c7a988585fc.webp" alt="Neue Doku über Bärbel Bohley: So wurde die DDR ihre mutigste Feindin los" title="Neue Doku über Bärbel Bohley: So wurde die DDR ihre mutigste Feindin los" height="562" width="1000" /></figure><p>Paris, London, Loch Ness, Florenz und eine Mondnacht in Venedig: B&#228;rbel Bohley wusste, dass die meisten ihrer DDR-Mitb&#252;rger neidisch auf ein solches Reiseprogramm gewesen w&#228;ren. Sie selbst jedoch konnte Eiffelturm und Uffizien nicht genie&#223;en.</p><p>Denn die DDR-B&#252;rgerrechtlerin war 1988 nicht freiwillig im Westen, sondern nach zweiw&#246;chiger Haft wegen &#8222;landesverr&#228;terischer Agentent&#228;tigkeit&#8220; mit Sohn und Partner aus ihrem Land hinausgetrickst worden. Sie hatte es keinesfalls verlassen wollen. Daf&#252;r hatte sie den Unterh&#228;ndlern des Staates zwar das Versprechen f&#252;r eine R&#252;ckkehr nach sechs Monaten abringen k&#246;nnen &#8211; ein Novum! &#8211;, doch dessen Erf&#252;llung war g&#228;nzlich offen.</p><p>Diese erzwungene Reise steht im Zen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 09:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Silvia Hallensleben</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Achtsamkeit als Ideologie: Warum Meditation uns politisch ruhigstellt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Millionen Deutsche praktizieren Achtsamkeit. Kathrin Fischer kritisiert den Trend in ihrem neuen Buch „Achtsam geht die Welt zugrunde“: Der Kult ums innere Gleichgewicht mache uns politisch passiv. Stabilisiert Meditation die Verhältnisse?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/blockiert-die-ideologie-der-achtsamkeit-wirklich-gesellschaftlichen-wandel/@@images/image-1000-5f633cbe5b07d1094ee60d5e52345f3d.webp" alt="Achtsamkeit als Ideologie: Warum Meditation uns politisch ruhigstellt" title="Achtsamkeit als Ideologie: Warum Meditation uns politisch ruhigstellt" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Ob Meditation, Yoga oder Qigong: Achtsamkeits&#252;bungen sind f&#252;r Millionen Deutsche zur t&#228;glichen Praxis geworden. Sie dienen als heilsames Rezept gegen Stress und Ersch&#246;pfung in einer hektischen und anstrengenden Gegenwart. In-Sich-Ruhen, neue Kraft tanken, konzentriert, zufrieden und gelassen sein, resilient werden: In solch privater Selbstoptimierung gelten Konflikte und Belastungen als pers&#246;nliche Probleme, die individuell bew&#228;ltigt werden m&#252;ssen.</p><p class="p1">Gesellschaftliche Ursachen geraten dabei aus dem Blickfeld: Nur noch das eigene Innere scheint im Kult um die Achtsamkeit gestaltungsf&#228;hig &#8211; die Welt drumherum ist angeblich nicht (mehr) ver&#228;nderbar.</p><p class="p1">Die Flensburger Journalistin und langj&#228;hrige H&#246;rfunkredakteurin Kathrin Fischer, die sei</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Gesterkamp</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Neues Buch von Elfriede Jelinek „Unter Tieren“: Das Kapital versklavt nicht nur Menschen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin und Österreichs streitbarste Autorin, legt ein neues Werk vor. In „Unter Tieren“ lässt sie Kuh, Bär und Fuchs über Kapitalismus und Krieg sinnieren. Was verbindet Schlachthof mit Finanzkapitalismus?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/unter-tieren-von-elfriede-jelinek-baer-und-kuh-sinnieren-ueber-unsere-oekonomie/@@images/image-1000-119f91f02744e4c0366ffd911d05e201.webp" alt="Neues Buch von Elfriede Jelinek „Unter Tieren“: Das Kapital versklavt nicht nur Menschen" title="Neues Buch von Elfriede Jelinek „Unter Tieren“: Das Kapital versklavt nicht nur Menschen" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Uns nimmt man die armen Zehen auch noch weg, viele von uns hinken f&#252;rchterlich&#8220;, wei&#223; die Taube zu berichten. &#196;hnlich sieht es bei den Schweinen aus. Sie &#8222;sollen sich jetzt auch selbst beschauen, das spart den Tierarzt ein&#8220;. Am Ende z&#228;hlt jeder K&#246;rperteil in der Schlachtung. &#8222;Sogar den Darm rei&#223;en sie uns geschickt heraus, um uns selbst dort hineinzustopfen&#8220;.</p><p>Genug der Existenzen, <a href="/autoren/cbaron/das-erbe-von-knut-und-bruno-was-der-krimi-um-timmy-wirklich-ueber-uns-verraet" rel="noopener">die nichts wert sind</a>? Von wegen! Ebenso kann es Gefl&#252;chtete, die Europas Z&#228;une &#252;berwinden, treffen. &#8222;Da soll keiner dr&#252;ber, auch keiner, der wieder ein Mensch wird, und von Menschen haben wir genug.&#8220; Das ist unverkennbar der Sound von Elfriede Jelinek. Ihr neuestes Werk, das zun&#228;chst als Prosaband erscheint und </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 17:54:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Serien | 5 Streaming-Serien, über die gerade alle reden: Verrät eine, wer der neue James Bond wird?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von „Bait“ bis „Widow’s Bay“: Diese fünf neuen Serien sorgen für Gesprächsstoff – und zeigen, wie gut Streaming-Fernsehen gerade ist. Eine davon stellt die wohl spannendste Frage des Kinojahres.</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/fuenf-geniale-serien-die-sie-bislang-bestimmt-uebersehen-haben/@@images/image-1000-14d79f8fa448beee9c67a3ba04f54735.webp" alt="5 Streaming-Serien, über die gerade alle reden: Verrät eine, wer der neue James Bond wird?" title="5 Streaming-Serien, über die gerade alle reden: Verrät eine, wer der neue James Bond wird?" height="562" width="1000" /></figure><h2><strong>&#8222;Widow&#8217;s Bay&#8220; &#8211; Wenn man trotzdem lacht</strong></h2><p>Als Geheimtipp kann man die Apple-Serie <em>Widow&#8217;s Bay</em> mittlerweile nicht mehr bezeichnen. Kein Geringerer als Guillermo del Toro, selbst Spezialist f&#252;r Horror mit einem gewissen Etwas (<em>Pans Labyrinth</em>), pries sie auf X mit den Worten an, es handle sich um die beste Streaming-Serie seit Langem und sei &#8222;zweifellos eine der faszinierendsten Meisterleistungen narrativer Taschenspielerei im Genre&#8220;. Woraufhin der legend&#228;re japanische Videospieleerfinder Hideo Kojima berichtete, sie habe ihn so in den Bann gezogen, dass er die ihm verf&#252;gbaren neun Folgen am St&#252;ck bingen musste.</p><p><em>Widow&#8217;s Bay</em> handelt von einer Insel vor der K&#252;ste Neuenglands, die sowohl von der bedrohlichen Natur als auch durc</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Kinohit „Backrooms“: Ein Film zeigt, warum uns leere Büros und Einkaufszentren so gruseln]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/kinohit-backrooms-der-horror-verlassener-raeume</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Überraschungshit „Backrooms“ läuft in den Kinos und ist der neue Horrorfilm des Kultlabels A24. Er zeigt: Das Gruseligste sind nicht Monster, sondern Neonlicht und leere Flure. Warum jagt uns das mehr Angst ein als jedes Gruselkabinett?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/kinohit-backrooms-der-horror-verlassener-raeume/@@images/image-1000-787e1e94fc0c446ab9a1d2c32291b81a.webp" alt="Kinohit „Backrooms“: Ein Film zeigt, warum uns leere Büros und Einkaufszentren so gruseln" title="Kinohit „Backrooms“: Ein Film zeigt, warum uns leere Büros und Einkaufszentren so gruseln" height="562" width="1000" /></figure><p>Als M&#246;belladenbesitzer Clark (Chiwetel Ejiofor) im Keller seines Ausstellungsraums auf ein Portal zu einem geheimnisvollen Reich der &#8222;Hinterzimmer&#8220; st&#246;&#223;t, f&#228;llt es ihm schwer, das seiner Therapeutin Dr. Mary Kline (Renate Reinsve) zu erkl&#228;ren.</p><p>&#8222;Ich habe da einen Ort entdeckt &#8230;.&#8220; Dieser an sich harmlose Satz summiert den speziellen architektonischen Horror, den <em>Backrooms,</em> der neueste Thriller des US-amerikanischen <a href="/autoren/arabella-wintermayr/kluges-kino" rel="noopener">Filmstudios A24</a>, heraufbeschw&#246;rt. Er entf&#252;hrt in die &#8222;liminal spaces&#8220;, die &#8222;Schwellenr&#228;ume&#8220; von B&#252;ros, verlassenen Einkaufszentren und anderen unbehaglichen Orten zwischen hier und dort.</p><p>Der 20-j&#228;hrige Kane Parsons ist der j&#252;ngste Regisseur, mit dem das Studio je zusammengear</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Matt Shaw</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Weltstaat | Kohei Saito hat eine Idee, um in den Ruinen des Kapitalismus zu überleben]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Philosoph Kohei Saito plädiert in seinem neuen Buch „Am Ende des Fortschritts“ für eine Diktatur des Proletariats. Klimakollaps und Faschismus gehören für ihn zusammen. Ist seine Idee des „Dark Socialism“ die letzte realistische Utopie?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/kohei-saito-hat-eine-dunkle-idee-um-in-den-ruinen-des-kapitalismus-zu-ueberleben/@@images/image-1000-4686e60750189865f88b2f92686bb916.webp" alt="Kohei Saito hat eine Idee, um in den Ruinen des Kapitalismus zu überleben" title="Kohei Saito hat eine Idee, um in den Ruinen des Kapitalismus zu überleben" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Aufmerksamkeits-Ranking der Untergangsszenarien rangiert der <a href="/autoren/sebastian-baehr/eva-von-redecker-zum-rechtsruck-der-neue-faschismus-lebt-vom-phantombesitz" rel="noopener">Faschismus</a> derzeit vor der Klimakatastrophe. In der Zukunftsprognose des Philosophen Kohei Saito indes fungiert das eine als Erkl&#228;rung f&#252;r das andere: Die Menschen werden sich in nationalen Banden zusammenschlie&#223;en, die um das Wenige k&#228;mpfen, das bleiben wird, wenn die Ernten ausfallen und das Wasser &#252;ber die R&#228;nder tritt.</p><p><em>Am Ende des Fortschritts</em> versprach keine Wohlf&#252;hllekt&#252;re, und tats&#228;chlich handelt es sich bei dem neuen Buch des mit &#246;komarxistischen Analysen <a href="/autoren/der-freitag/von-montesquieu-ueber-umberto-eco-bis-stephane-hessel-ueberraschende-bestseller" rel="noopener">bekannt gewordenen</a> Saito um eine naturwissenschaftlich fundierte Apokalyptik. Saito geht von einem Temperaturanstieg um bis zu drei Grad Celsius bis 2100 aus. Aus den drastischen Auswirkungen, die das etwa auf Weidefl&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Haziran Zeller</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Filmbusiness | Ist das das neue Hollywood? Der Hype um die Horrorfilme „Backrooms“ und „Obsession“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wie kann es sein, dass zwei kleine Horrorfilme mehr Besucher ins Kino locken als der neueste „Star Wars“-Film? Der Erfolg von „Backrooms“ und „Obsession“ erschüttert die Branche. Aber ist das Phänomen wirklich so neu?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/das-neue-hollywood-ueberraschungserfolg-von-backrooms-und-obsession-im-kino/@@images/image-1000-6067d3dfb6db7a1b22d61d4cc677ea77.webp" alt="Ist das das neue Hollywood? Der Hype um die Horrorfilme „Backrooms“ und „Obsession“" title="Ist das das neue Hollywood? Der Hype um die Horrorfilme „Backrooms“ und „Obsession“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Nachricht musste erst mal verdaut werden: Zwei kleine Horrorfilme, <em>Backrooms</em> und <em>Obsession</em> ihre Titel, gedreht f&#252;r zusammen kaum elf Millionen Dollar, schlagen an der Kinokasse <em>Mandalorian &amp; Grogu</em>, die 160 Millionen Dollar teure Produktion aus dem <em>Star-Wars-</em>Franchise. Und dann steckten hinter den Horrorfilmen auch noch ein 20-J&#228;hriger mit Youtube-Serie als Filmografie und ein Internet-Comedian mit einer &#252;bersichtlichen Menge an Followern. <em>Mandalorian &amp; Grogu</em> dagegen war nach sieben Jahren wieder der erste <em>Star-Wars</em>-Film im Kino, mit Namen wie Pedro Pascal, Jon Favreau und Nick Nolte auf dem Plakat. Was ist da passiert?</p><p>Auch wenn die Zahlen sich wieder korrigiert haben &#8211; weltweit und auf l&#228;ngere Sicht wird <em>Mandalorian &amp; Grogu</em> doch das gr&#246;&#223;e</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 14:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Shouldn’t you be working?“ Wie der Basel Social Club die Absurdität von Arbeit entlarvt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kunst-Event in der Schweiz: Zwischen acht Stunden Bleistifte anspitzen und Cocktails aus „Blut und Schweiß“ verwischen Künstler:innen des Basel Social Club die Grenzen zwischen Job und Performance</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/basel-social-club-2026-wenn-kunst-die-absurditaet-unserer-arbeit-entlarvt/@@images/image-1000-52365642abfb9228ebfab4da74a26b7c.webp" alt="„Shouldn’t you be working?“ Wie der Basel Social Club die Absurdität von Arbeit entlarvt" title="„Shouldn’t you be working?“ Wie der Basel Social Club die Absurdität von Arbeit entlarvt" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Schweiz ist nat&#252;rlich ein merkw&#252;rdiger Ort, um &#252;ber Arbeit nachzudenken. Das Land, von dem man vermutet, dass dort vor allem das Geld arbeiten w&#252;rde. In dem sich Jahr f&#252;r Jahr im Juni Menschen treffen, um Kunst zu kaufen und zu verkaufen. Was f&#252;r sich genommen eine komische Arbeit ist. Aber genau das m&#246;chte der Basel Social Club in diesem Jahr: &#252;ber Arbeit nachdenken.</p><p>Der <a href="https://baselsocialclub.com/" rel="noopener">Basel Social Club</a> wurde 2022 von einer Gruppe von Kulturschaffenden gegr&#252;ndet und soll in der Woche der Messe Art Basel ein unabh&#228;ngiger Ort f&#252;r Kunst sein. Was immer das hei&#223;en mag. Jedes Jahr zieht das Format an einen anderen Ort. Eine Mayonnaise-Fabrik oder eine Privatbank waren bisher Orte, an denen Kunst, Performances, und Musikauff&#252;hrungen gezeigt u</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 17:08:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Kuratierte Gegenkultur: Was bleibt, wenn Protest zum Ausstellungsstück wird?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>MC5, Valie Export, Claude Cahun: In Hamburg trifft Gegenkultur auf Museumswände. Was passiert, wenn Rebellion kuratiert wird – und wer entscheidet, welcher Protest ins Bild passt?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/inner-mornings-in-hamburg-zu-gegenkultur-ich-moechte-teil-einer-bewegung-sein/@@images/image-1000-7c8824eab9acbaf9069ae831624ff93e.webp" alt="Kuratierte Gegenkultur: Was bleibt, wenn Protest zum Ausstellungsstück wird?" title="Kuratierte Gegenkultur: Was bleibt, wenn Protest zum Ausstellungsstück wird?" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Gegenkultur&#8220; &#8211; das Wort riecht nach Rauch. Nach brennenden Barrikaden und angez&#252;ndeten BHs, nach Timothy Learys Parole &#8222;Turn on, tune in, drop out&#8220; und Landkommunen, in denen Haschrebellen biodynamisch in die Erde griffen. Wer anders assoziiert, denkt vielleicht an die Stonewall Riots in der New Yorker Christopher Street, an Gay Pride und die Black-Panther-Party mit ihrem demonstrativ zur Schau getragenen Waffenarsenal &#8211; oder an den Magnetbanduntergrund der DDR, jenen vom Punk infizierten Widerstand der Achtziger.</p><p>Was Gegenkulturen von blo&#223;en Subkulturen unterscheidet, ist ihr Anspruch: keine Nischen, sondern Konfrontation. Nicht Duldung, sondern grunds&#228;tzliche Absage an die herrschenden Werte. &#8222;Wollt ihr Teil des Problems sein oder </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jürgen Ziemer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | „Radikale Hoffnung“: Was Kunst über den Arbeitskampf von gestern und heute erzählt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Ruhrgebiet zeigt eine Ausstellung, was von den großen Arbeitskämpfen bleibt – von der Zeche Bismarck bis zum Kampf um gleiche Bezahlung. Und ob Hoffnung noch radikal sein kann, wenn es eigentlich keinen Grund mehr dazu gibt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hannes-klug/die-afd-hat-roma-in-gelsenkirchen-gedemuetigt-so-antwortete-eine-ausstellung/@@images/image-1000-7dda7b5a72f480a5c5410c8e1396e39c.webp" alt="„Radikale Hoffnung“: Was Kunst über den Arbeitskampf von gestern und heute erzählt" title="„Radikale Hoffnung“: Was Kunst über den Arbeitskampf von gestern und heute erzählt" height="562" width="1000" /></figure><p>Das Ruhrgebiet ist die symbolische Heimstatt bundesdeutscher Arbeitsk&#228;mpfe: von den fr&#252;hen Aufst&#228;nden der Bergarbeiter im 19. Jahrhundert &#252;ber Proteste gegen Zechenschlie&#223;ungen in den 1960er und 70er Jahren <a href="/autoren/wimalasena/arbeitssoziologe-klaus-doerre-man-muss-streiken-um-sichtbar-zu-sein" rel="noopener">bis hin zu den Streiks</a> w&#228;hrend der fl&#228;chendeckenden Deindustrialisierung zum Ende des 20. Jahrhunderts.</p><p>Eine Kunstausstellung, die sich, zumal in der Ruhrmetropole Gelsenkirchen, diesem Thema widmet, will legitimerweise Menschen ins Museum holen, indem sie an deren unmittelbare Erfahrungswelt ankn&#252;pft. Gesellschaftliche Konflikte &#252;bersetzt sie ins &#196;sthetische und rechnet &#246;rtliche Vorkommnisse ins Globale hoch. Ganz andere Frage: Wo beginnt und endet die Arbeitswelt &#252;berhaupt, in einer Zeit, da <a href="/autoren/michael-hirsch/das-salz-des-lebens" rel="noopener">Arbeit und Freizeit</a> sich oft zu ein</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 17:43:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hannes Klug</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Archiv | Kunstausstellung der DDR: Die Documenta des Ostens]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die letzte große Kunstausstellung der DDR war ein Kulturereignis mit über einer Million Besuchern. Eine Dresdner Ausstellung enthüllt, was die Menschen damals wirklich sehen wollten – und was die Stasi dabei protokollierte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sarah-alberti/das-geheimnis-der-letzten-ddr-kunstausstellung-jetzt-wird-es-gelueftet/@@images/image-1000-c57ea9d6006666f7032101ef51bcead8.webp" alt="Kunstausstellung der DDR: Die Documenta des Ostens" title="Kunstausstellung der DDR: Die Documenta des Ostens" height="562" width="1000" /></figure><p>Vier Frauen sind hochkonzentriert in die eigene Arbeit versunken, scheinen sich nichts zu sagen zu haben. <em>Am Band</em> entstand 1987 als Auftrag des Rates des Kreises Schm&#246;lln. Die in Ostberlin geborene Malerin Sabine Slatosch f&#252;hrte daf&#252;r intensive Gespr&#228;che im Gl&#252;hlampenwerk NARWA.</p><p>Obwohl ihre Entw&#252;rfe f&#252;r ein Triptychon zum Thema <em>Mensch und Umwelt</em> heftig kritisiert wurden, geh&#246;rte es 1987 zu den Werken, die auf der X. Kunstausstellung der DDR hingen. Seit Anfang der 90er-Jahre war das Bild verschollen. Es brauchte die Anfrage eines Dresdner Ausstellungsteams, um sie im Depot im Lindenau-Museum in Altenburg zu finden.</p><p>Als Leihgabe h&#228;ngt der Dreiteiler nun in der Ausstellung <em>Produktive Unruhe</em>, die sich Kunst, Publikum und Alternativkultur der DDR in d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sarah Alberti</dc:creator>
        
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