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      <title>Review News Articles</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 12:14:05 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Review News Articles</title>
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        <title><![CDATA[Filmbusiness | Ist das das neue Hollywood? Der Hype um die Horrorfilme „Backrooms“ und „Obsession“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wie kann es sein, dass zwei kleine Horrorfilme mehr Besucher ins Kino locken als der neueste „Star Wars“-Film? Der Erfolg von „Backrooms“ und „Obsession“ erschüttert die Branche. Aber ist das Phänomen wirklich so neu?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/das-neue-hollywood-ueberraschungserfolg-von-backrooms-und-obsession-im-kino/@@images/image-1000-19e1b6e23ba6f76c08295ca866bf2981.jpeg" alt="Ist das das neue Hollywood? Der Hype um die Horrorfilme „Backrooms“ und „Obsession“" title="Ist das das neue Hollywood? Der Hype um die Horrorfilme „Backrooms“ und „Obsession“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Nachricht musste erst mal verdaut werden: Zwei kleine Horrorfilme, <em>Backrooms</em> und <em>Obsession</em> ihre Titel, gedreht f&#252;r zusammen kaum elf Millionen Dollar, schlagen an der Kinokasse <em>Mandalorian &amp; Grogu</em>, die 160 Millionen Dollar teure Produktion aus dem <em>Star-Wars-</em>Franchise. Und dann steckten hinter den Horrorfilmen auch noch ein 20-J&#228;hriger mit Youtube-Serie als Filmografie und ein Internet-Comedian mit einer &#252;bersichtlichen Menge an Followern. <em>Mandalorian &amp; Grogu</em> dagegen war nach sieben Jahren wieder der erste <em>Star-Wars</em>-Film im Kino, mit Namen wie Pedro Pascal, Jon Favreau und Nick Nolte auf dem Plakat. Was ist da passiert?</p><p>Auch wenn die Zahlen sich wieder korrigiert haben &#8211; weltweit und auf l&#228;ngere Sicht wird <em>Mandalorian &amp; Grogu</em> doch das gr&#246;&#223;e</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 14:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Serien | 5 Serien, die gerade kaum jemand kennt – eine davon werden Sie nicht vergessen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Was habe ich jetzt schon wieder verpasst? Ob Horror-Comedy, Sowjets im All oder der nächste James Bond: Hier sind fünf Serien der ersten Jahreshäfte 2026, die bislang unter dem Radar blieben</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/fuenf-geniale-serien-die-sie-bislang-bestimmt-uebersehen-haben/@@images/image-1000-7938255fd6eb871e196a8a96a87a33c9.jpeg" alt="5 Serien, die gerade kaum jemand kennt – eine davon werden Sie nicht vergessen" title="5 Serien, die gerade kaum jemand kennt – eine davon werden Sie nicht vergessen" height="562" width="1000" /></figure><h2><strong>&#8222;Widow&#8217;s Bay&#8220; &#8211; Wenn man trotzdem lacht</strong></h2><p>Als Geheimtipp kann man die Apple-Serie <em>Widow&#8217;s Bay</em> mittlerweile nicht mehr bezeichnen. Kein Geringerer als Guillermo del Toro, selbst Spezialist f&#252;r Horror mit einem gewissen Etwas (<em>Pans Labyrinth</em>), pries sie auf X mit den Worten an, es handle sich um die beste Streaming-Serie seit Langem und sei &#8222;zweifellos eine der faszinierendsten Meisterleistungen narrativer Taschenspielerei im Genre&#8220;. Woraufhin der legend&#228;re japanische Videospieleerfinder Hideo Kojima berichtete, sie habe ihn so in den Bann gezogen, dass er die ihm verf&#252;gbaren neun Folgen am St&#252;ck bingen musste.</p><p><em>Widow&#8217;s Bay</em> handelt von einer Insel vor der K&#252;ste Neuenglands, die sowohl von der bedrohlichen Natur als auch durc</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:41:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[„Shouldn’t you be working?“ Wie der Basel Social Club die Absurdität von Arbeit entlarvt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kunst-Event in der Schweiz: Zwischen acht Stunden Bleistifte anspitzen und Cocktails aus „Blut und Schweiß“ verwischen Künstler:innen des Basel Social Club die Grenzen zwischen Job und Performance</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/basel-social-club-2026-wenn-kunst-die-absurditaet-unserer-arbeit-entlarvt/@@images/image-1000-533e0c2f23ddc480436746b82707da0c.jpeg" alt="„Shouldn’t you be working?“ Wie der Basel Social Club die Absurdität von Arbeit entlarvt" title="„Shouldn’t you be working?“ Wie der Basel Social Club die Absurdität von Arbeit entlarvt" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Schweiz ist nat&#252;rlich ein merkw&#252;rdiger Ort, um &#252;ber Arbeit nachzudenken. Das Land, von dem man vermutet, dass dort vor allem das Geld arbeiten w&#252;rde. In dem sich Jahr f&#252;r Jahr im Juni Menschen treffen, um Kunst zu kaufen und zu verkaufen. Was f&#252;r sich genommen eine komische Arbeit ist. Aber genau das m&#246;chte der Basel Social Club in diesem Jahr: &#252;ber Arbeit nachdenken.</p><p>Der <a href="https://baselsocialclub.com/" rel="noopener">Basel Social Club</a> wurde 2022 von einer Gruppe von Kulturschaffenden gegr&#252;ndet und soll in der Woche der Messe Art Basel ein unabh&#228;ngiger Ort f&#252;r Kunst sein. Was immer das hei&#223;en mag. Jedes Jahr zieht das Format an einen anderen Ort. Eine Mayonnaise-Fabrik oder eine Privatbank waren bisher Orte, an denen Kunst, Performances, und Musikauff&#252;hrungen gezeigt u</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 17:08:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ausstellung | Kuratierte Gegenkultur: Was bleibt, wenn Protest zum Ausstellungsstück wird?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>MC5, Valie Export, Claude Cahun: In Hamburg trifft Gegenkultur auf Museumswände. Was passiert, wenn Rebellion kuratiert wird – und wer entscheidet, welcher Protest ins Bild passt?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/inner-mornings-in-hamburg-zu-gegenkultur-ich-moechte-teil-einer-bewegung-sein/@@images/image-1000-374fe67fc5d6c9285267b4390dac6948.jpeg" alt="Kuratierte Gegenkultur: Was bleibt, wenn Protest zum Ausstellungsstück wird?" title="Kuratierte Gegenkultur: Was bleibt, wenn Protest zum Ausstellungsstück wird?" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Gegenkultur&#8220; &#8211; das Wort riecht nach Rauch. Nach brennenden Barrikaden und angez&#252;ndeten BHs, nach Timothy Learys Parole &#8222;Turn on, tune in, drop out&#8220; und Landkommunen, in denen Haschrebellen biodynamisch in die Erde griffen. Wer anders assoziiert, denkt vielleicht an die Stonewall Riots in der New Yorker Christopher Street, an Gay Pride und die Black-Panther-Party mit ihrem demonstrativ zur Schau getragenen Waffenarsenal &#8211; oder an den Magnetbanduntergrund der DDR, jenen vom Punk infizierten Widerstand der Achtziger.</p><p>Was Gegenkulturen von blo&#223;en Subkulturen unterscheidet, ist ihr Anspruch: keine Nischen, sondern Konfrontation. Nicht Duldung, sondern grunds&#228;tzliche Absage an die herrschenden Werte. &#8222;Wollt ihr Teil des Problems sein oder </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jürgen Ziemer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ausstellung | „Radikale Hoffnung“: Was Kunst über den Arbeitskampf von gestern und heute erzählt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Ruhrgebiet zeigt eine Ausstellung, was von den großen Arbeitskämpfen bleibt – von der Zeche Bismarck bis zum Kampf um gleiche Bezahlung. Und ob Hoffnung noch radikal sein kann, wenn es eigentlich keinen Grund mehr dazu gibt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hannes-klug/die-afd-hat-roma-in-gelsenkirchen-gedemuetigt-so-antwortete-eine-ausstellung/@@images/image-1000-23a07c9a6b64d66c551cd7f6885e42b1.jpeg" alt="„Radikale Hoffnung“: Was Kunst über den Arbeitskampf von gestern und heute erzählt" title="„Radikale Hoffnung“: Was Kunst über den Arbeitskampf von gestern und heute erzählt" height="562" width="1000" /></figure><p>Das Ruhrgebiet ist die symbolische Heimstatt bundesdeutscher Arbeitsk&#228;mpfe: von den fr&#252;hen Aufst&#228;nden der Bergarbeiter im 19. Jahrhundert &#252;ber Proteste gegen Zechenschlie&#223;ungen in den 1960er und 70er Jahren <a href="/autoren/wimalasena/arbeitssoziologe-klaus-doerre-man-muss-streiken-um-sichtbar-zu-sein" rel="noopener">bis hin zu den Streiks</a> w&#228;hrend der fl&#228;chendeckenden Deindustrialisierung zum Ende des 20. Jahrhunderts.</p><p>Eine Kunstausstellung, die sich, zumal in der Ruhrmetropole Gelsenkirchen, diesem Thema widmet, will legitimerweise Menschen ins Museum holen, indem sie an deren unmittelbare Erfahrungswelt ankn&#252;pft. Gesellschaftliche Konflikte &#252;bersetzt sie ins &#196;sthetische und rechnet &#246;rtliche Vorkommnisse ins Globale hoch. Ganz andere Frage: Wo beginnt und endet die Arbeitswelt &#252;berhaupt, in einer Zeit, da <a href="/autoren/michael-hirsch/das-salz-des-lebens" rel="noopener">Arbeit und Freizeit</a> sich oft zu ein</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 17:43:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hannes Klug</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Archiv | Kunstausstellung der DDR: Die Documenta des Ostens]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die letzte große Kunstausstellung der DDR war ein Kulturereignis mit über einer Million Besuchern. Eine Dresdner Ausstellung enthüllt, was die Menschen damals wirklich sehen wollten – und was die Stasi dabei protokollierte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sarah-alberti/das-geheimnis-der-letzten-ddr-kunstausstellung-jetzt-wird-es-gelueftet/@@images/image-1000-60338af15800ab938efdedc3f51878ca.jpeg" alt="Kunstausstellung der DDR: Die Documenta des Ostens" title="Kunstausstellung der DDR: Die Documenta des Ostens" height="562" width="1000" /></figure><p>Vier Frauen sind hochkonzentriert in die eigene Arbeit versunken, scheinen sich nichts zu sagen zu haben. <em>Am Band</em> entstand 1987 als Auftrag des Rates des Kreises Schm&#246;lln. Die in Ostberlin geborene Malerin Sabine Slatosch f&#252;hrte daf&#252;r intensive Gespr&#228;che im Gl&#252;hlampenwerk NARWA.</p><p>Obwohl ihre Entw&#252;rfe f&#252;r ein Triptychon zum Thema <em>Mensch und Umwelt</em> heftig kritisiert wurden, geh&#246;rte es 1987 zu den Werken, die auf der X. Kunstausstellung der DDR hingen. Seit Anfang der 90er-Jahre war das Bild verschollen. Es brauchte die Anfrage eines Dresdner Ausstellungsteams, um sie im Depot im Lindenau-Museum in Altenburg zu finden.</p><p>Als Leihgabe h&#228;ngt der Dreiteiler nun in der Ausstellung <em>Produktive Unruhe</em>, die sich Kunst, Publikum und Alternativkultur der DDR in d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sarah Alberti</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[FIFA, Geld und Macht: Wie Gianni Infantino den Fußball zu seinem Imperium machte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mehr „House of Cards" als Sport: Ein Podcast durchleuchtet die FIFA – und zeigt, warum Gianni Infantino zwielichtiger ist als sein Vorgänger. Wer ist der Mann, der den weltweiten Fußball kontrolliert – und wie kam er an die Macht?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/fifa-geld-und-macht-wie-gianni-infantino-die-fussball-wm-beherrscht/@@images/image-1000-b7cc28763e2aac45ca06204ad34a8f62.jpeg" alt="FIFA, Geld und Macht: Wie Gianni Infantino den Fußball zu seinem Imperium machte" title="FIFA, Geld und Macht: Wie Gianni Infantino den Fußball zu seinem Imperium machte" height="562" width="1000" /></figure><p>Fu&#223;ball hat schon immer f&#252;r allgemeine Lebensweisheiten getaugt: Der Ball ist rund, ein Spiel dauert 90 Minuten &#8211; so etwas eben. Zu den gr&#246;&#223;eren Dingen, die uns der Fu&#223;ball lehrt, geh&#246;rt, dass alles politisch ist &#8211; und dass es immer ums Geld geht. Und nirgends wird das deutlicher als beim Blick auf die FIFA.</p><p>Dass der Weltfu&#223;ballverband die WM 2022 nach Katar vergab, war in dieser Hinsicht ein vorl&#228;ufiger H&#246;hepunkt: Das gr&#246;&#223;te Fu&#223;ballturnier der Welt in einem Land, in dem Menschenrechte wenig z&#228;hlen und Arbeiter auf den Stadionbaustellen umkommen? Kein Wunder, dass rund um die WM damals jede Menge Podcasts erschienen, die sich mit dem <a href="/autoren/der-freitag/was-haelt-der-rest-der-welt-von-der-fussball-wm-in-katar" rel="noopener">dreckigen Fu&#223;ballgesch&#228;ft und einer mauernden FIFA</a> auseinandersetzten.</p><h2>FI</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:07:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Spaltung | Warum wählen Arbeiter rechts? Philip Manow entlarvt den Denkfehler der Eliten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Philip Manow rechnet in „Spaltungslinien“ ab: Die Wahlentscheidung von Arbeitern ist nicht dumm – sie wird nur von denen für falsch erklärt, die selbst am meisten von offenen Grenzen profitieren. Warum die AfD dadurch noch stärker wird</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/spaltungslinien-von-philip-manow-das-problem-sind-die-moralisch-selbstgerechten/@@images/image-1000-8e0b2bdc63d9cb793e0ad1dcd23969c1.jpeg" alt="Warum wählen Arbeiter rechts? Philip Manow entlarvt den Denkfehler der Eliten" title="Warum wählen Arbeiter rechts? Philip Manow entlarvt den Denkfehler der Eliten" height="562" width="1000" /></figure><p>Als die Welt noch in Ordnung war, w&#228;hlte die Arbeiterschaft <a href="/autoren/ji-hun-kim/wie-heidi-reichinnek-und-ikkimel-die-afd-dissen-nicht-aus-der-toilette-saufen" rel="noopener">links</a> und die Bourgeoisie rechts. Politische Konflikte gruppierten sich entlang dieses Links-Rechts-Schemas, doch seit einem Jahrzehnt erleben wir eine radikale Verwandlung: Neue Spaltungslinien er&#246;ffnen sich quer zu traditionellen Bruchkanten. Arbeiter w&#228;hlen pl&#246;tzlich rechts; die urbanen akademisch gepr&#228;gten Eliten sind links. Was die Ursache dieser neuen Spaltungslinie ist und wie man sie korrekt beschreibt, das analysiert der Politikwissenschaftler Philip Manow in seinem neuen Buch <em>Spaltungslinien. Europas Parteiensysteme und die Dekonsolidierung des Nationalstaats</em>.</p><p>Mit dem Untertitel sind wir bereits bei der von Manow identifizierten Ursache f&#252;r die Links-Rechts-Verkehrung im traditionellen Klasse</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Der neue „Scary Movie“ ist zum Heulen! Warum der Film in den 2000ern hätte bleiben sollen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>26 Jahre nach dem ersten Film kehrt die „Scary Movie"-Reihe zurück auf die Leinwand. Alles wie früher: Shorty kifft wieder, Cindy kämpft wieder und Ghostface mordet wieder. Aber warum fühlt sich jede Szene an wie eine gefühlte halbe Stunde?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/scary-movie-aus-diesen-gruenden-haette-der-film-in-den-2000ern-bleiben-sollen/@@images/image-1000-d57629ef4b22df9f9c28f887fa8b0cc4.gif" alt="Der neue „Scary Movie“ ist zum Heulen! Warum der Film in den 2000ern hätte bleiben sollen" title="Der neue „Scary Movie“ ist zum Heulen! Warum der Film in den 2000ern hätte bleiben sollen" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body">Die &#8222;Scary Movie&#8220;-Reihe war schon immer eine Frage des richtigen Timings. Nicht unbedingt was die Gags betrifft &#8211; die schwankten stets zwischen gelegentlich treffsicheren Pointen und vielem plattem Klamauk &#8211;, sondern was den Zeitpunkt des Kinostarts angeht.</p><p class="font-claude-response-body">Das galt besonders f&#252;r den ersten Teil, der nur wenige Monate nach &#8222;Scream 3&#8220; in die Kinos kam und die neue Welle der Slasher-Horrorfilme geschickt aufgriff, w&#228;hrend er der gerade beendeten Trilogie gleichzeitig eine sp&#246;ttische Abschiedsfeier bereitete. Ein Vierteljahrhundert sp&#228;ter boomt Horror nach wie vor. Und es gibt keinen Grund, warum Parodien nicht parallel dazu funktionieren sollten.</p><p class="font-claude-response-body">Der sechste &#8222;Scary Movie&#8220;-Film kommt allerdings zu fr&#252;h nach diesen &#220;be</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 16:03:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jesse Hassenger</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Zeitlos | Fünf Klassiker-Neuauflagen für den perfekten Sommer]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ursula K. Le Guin oder Joseph Roth: Den idealen Reisebegleiter gibt es nicht? Philipp Haibach hat sich fünf neu editierte Titel angesehen, in denen eine ganze Welt steckt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/buchempfehlungen-im-sommer-mit-diesen-fuenf-klassikern-von-balzac-bis-le-guin/@@images/image-1000-0c87fedae6a87bbefa7b26efbc2dd4cf.jpeg" alt="Fünf Klassiker-Neuauflagen für den perfekten Sommer" title="Fünf Klassiker-Neuauflagen für den perfekten Sommer" height="562" width="1000" /></figure><h2><strong>Der Gigantische: </strong><strong>Honor&#233; de Balzac </strong></h2><p>Jahrzehntelang war man gezwungen, sich mit handwerklich schwachen &#220;bersetzungen von Balzacs monumentalem Werk der <em>Com&#233;die humaine</em> abzufinden &#8211; einem Gesellschaftspanorama Frankreichs, von dem der notorische Kaffeetrinker immerhin 91 Romane und Erz&#228;hlungen zu vollenden vermochte. Der Hinweis auf den Literaturkritiker Rolf Vollmann, der <a href="/autoren/der-freitag/von-balzac-zu-sven-beckert-diese-fuenf-buecher-erklaeren-den-kapitalismus" target="_blank" rel="noopener">Balzac (1799&#8211;1850) ein derart &#252;berw&#228;ltigendes Genie attestierte</a>, dass selbst miserable &#220;bersetzungen ihm nichts anhaben k&#246;nnten, wirkt dabei kaum als Trost. Inzwischen jedoch w&#228;chst Die <em>Menschliche Kom&#246;die</em> allm&#228;hlich zusammen &#8211; getragen von sorgf&#228;ltig betreuten Neu&#252;bersetzungen, die von den Verlagen Hanser sowie Matthes &amp; Seitz konsequent v</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Haibach</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Tierisch | Heike Geißler versucht, einen Widerstandsklassiker zum Leben zu erwecken. Und scheitert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wenn Michael Kohlhaas eine Frau wäre, würde sie stinken? Das fragt sich die Schriftstellerin Heike Geißler in ihrem neuen Roman Michaela Kohlhaas. Unser Kritiker findet: Das ist ein fader Prosakuchen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/michael-kohlhaas-widerstand-im-neuen-roman-von-heike-geissler-fader-prosakuchen/@@images/image-1000-94c148f0f8c445dde1252c1c8c0cd4ea.jpeg" alt="Heike Geißler versucht, einen Widerstandsklassiker zum Leben zu erwecken. Und scheitert" title="Heike Geißler versucht, einen Widerstandsklassiker zum Leben zu erwecken. Und scheitert" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Nachbar m&#246;chte man ihn nicht haben. Und doch br&#228;uchte es in diesen Tagen ein wenig seiner Beharrlichkeit und Unerschrockenheit. Ja, so ein Michael Kohlhaas, wie ihn <a href="/autoren/eva-marburg/der-frauentag-im-theater-marquise-von-o-und-sehr-viel-wut-und-keine-maenner" rel="noopener">Heinrich von Kleist</a> in seiner gleichnamigen Novelle von 1810 entwarf, k&#246;nnte gewiss einer Politik die Stirn bieten, die seit Langem die weiter auseinanderklaffende Schere zwischen arm und reich ignoriert.</p><p>Denn letztlich ging es diesem &#8222;rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit&#8220; urspr&#252;nglich einmal um Gerechtigkeit. Nachdem der Rossh&#228;ndler um seine Pferde betrogen wird, trommelt er ein ganzes Heer zusammen, um damit gegen den Junker von Tronka zu Felde zu ziehen. Ein klarer Fall von &#220;berkompensation, wenn auch zumindest anfangs aus berechtigten Motiven heraus</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 18:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ostrock | Silly, Keimzeit, Gundermann – Warum diese 5 Ostrock-Songs heute noch groß sind]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sie haben von den „Zeichen der Zeit“ gesungen, von Langeweile, Lederjacken und Abschied. Mal laut, mal leise. Manche Songs von ostdeutschen Künstlern entdeckte unsere Autorin erst nach der Wende, andere kannte und spielte sie schon als Kind</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/silly-keimzeit-gundermann-warum-diese-5-ostrock-songs-heute-noch-gross-sind/@@images/image-1000-e8c3da9840ae08cc49b3d6690a8918be.jpeg" alt="Silly, Keimzeit, Gundermann – Warum diese 5 Ostrock-Songs heute noch groß sind" title="Silly, Keimzeit, Gundermann – Warum diese 5 Ostrock-Songs heute noch groß sind" height="562" width="1000" /></figure><h2>Keimzeit: &#8222;Die Schlauen ins Parlament&#8220;</h2><p>Lange Haare, Jesuslatschen, Unterhemd und Jeansjacke, so stand Norbert Leisegang in den 1990er Jahren auf der B&#252;hne. Keimzeit wollte nie eine Ostband sein. &#8222;Wir sind eine Brandenburger Truppe&#8220;, hat Leisegang mir mal <a href="/autoren/maxi-leinkauf/201eich-fuhr-einfach-los201c" rel="noopener">gesagt</a>. Sie haben auch im Westen treue Fans. Aber manche Songs von Keimzeit schienen die Lage nach dem Mauerfall widerzuspiegeln. <em>Irrenhaus</em>,das 1990 erschienen ist</p><p>&#8222;Du erinnerst mich an diesen Zeitungsburschen / Aus Boston oder New York, der sagte / Lieber geh ich vor die Hunde / Als dass ich von euch mir irgendwas borg&#8220;. Man konnte dieses Lied auf den Zustand der Nachwende beziehen, musste aber nicht. &#8222;Irre ins Irrenhaus / Die Schlauen ins Parlament / Selber schuld daran / Wer die Zeichen der Z</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 17:36:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausgebeutet im Niedriglohnsektor: Das Kino-Drama „Ich verstehe Ihren Unmut“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In „Ich verstehe Ihren Unmut“ wirft Regisseur Kilian Armando Friedrich einen ebenso realitätsnahen wie schonungslosen Blick auf die Reinigungsbranche und macht deren zermürbende Arbeitsbedingungen spürbar</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/dobrila-kontic/film-ueber-den-arbeitsdruck-im-niedriglohnsektor-ich-verstehe-ihren-unmut/@@images/image-1000-d0daefc78d4e75621f38511484f65903.jpeg" alt="Ausgebeutet im Niedriglohnsektor: Das Kino-Drama „Ich verstehe Ihren Unmut“" title="Ausgebeutet im Niedriglohnsektor: Das Kino-Drama „Ich verstehe Ihren Unmut“" height="562" width="1000" /></figure><p>Keine emotionssteuernde Musik untermalt Heikes (Sabine Thalau) gehetzten Gang durch ein Kaufhaus &#8211; stattdessen breitet sich ein Klangteppich aus dem Summen und Dr&#246;hnen von Bohnermaschinen und Staubsaugern aus, &#252;ber dem die angestrengte Atmung der &#228;lteren Frau deutlich vernehmbar ist. Als Objektleiterin einer Geb&#228;udereinigungsfirma bellt sie den Putzkr&#228;ften Anweisungen entgegen, weist schroff auf M&#228;ngel hin und nimmt sich kaum Zeit, einer Kollegin zum Geburtstag zu gratulieren.</p><p>Sonderlich sympathisch wirkt Heike dabei nicht, aber ein Urteil kann man kaum f&#228;llen, bis man das Ausma&#223; ihrer &#220;berlastung erfasst: Ihr Alltag ist ein kr&#228;ftezehrender, psychischer und physischer Marathon ohne echte Erholungsphasen. Sogar w&#228;hrend der Fahrten </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Dobrila Kontic</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Kontrolle | In der Teslokratie wappnen sich nervöse Kapitalisten gegen den kommenden Aufstand]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Silicon-Valley-Milliardär Peter Thiel findet Ökonomie und Demokratie unvereinbar. Elon Musk sieht das ähnlich. Ein neuer Sammelband nennt das Teslokratie. Und bietet schlüssige Alternativen, wie wir Kontrolle zurückgewinnen können</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/teslokratie-von-peter-thiel-und-elon-musk-und-wie-wir-kontrolle-bekommen/@@images/image-1000-6b7fa30ed6c73ac48bf2893a64b462d2.jpeg" alt="In der Teslokratie wappnen sich nervöse Kapitalisten gegen den kommenden Aufstand" title="In der Teslokratie wappnen sich nervöse Kapitalisten gegen den kommenden Aufstand" height="562" width="1000" /></figure><p>Teslokratie meint nat&#252;rlich auch die <a href="/autoren/nina-scholz/tesla-in-gruenheide-haelt-deutsche-tarifpartnerschaft-musk-kapitalismus-stand" rel="noopener">Tesla-Fabrik in Gr&#252;nheide</a>. Dieser Sammelband stellt sie &#252;berzeugend auf eine Stufe mit Henry Fords Flie&#223;band-Fabrik, wo einst der &#8222;Fordismus&#8220; seinen Siegeszug antrat, ein eigenes &#8222;Akkumulationsregime&#8220; innerhalb der kapitalistischen Produktionsweise. Tats&#228;chlich scheint auch <a href="/autoren/nina-scholz/tesla-in-gruenheide-ig-metall-verliert-betriebsratswahl-was-ging-schief" rel="noopener">Tesla</a> f&#252;r einen neuen &#8222;Regulationsmodus&#8220; an der Schnittstelle von materieller Produktion, staatlicher Herrschaft und ideologischen Denkformen zu stehen.</p><p>Teslokratie statt Demokratie: Wie Teslas Gigafactory an Recht und Gesetz vorbei durchgesetzt wurde, in der wasserarmen Gr&#252;nheide, wo es nicht h&#228;tte geschehen d&#252;rfen, ist in dem Sammelband gut dokumentiert. Man k&#246;nnte sagen, wir haben da schon ein St&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Glauben & Verzweifeln | Was wollen Peter Thiel und Alexander Dugin mit dem biblischen Motiv des Katechon?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein hilfreiches Handbuch zum Verständnis des nahenden Weltbürgerkriegs: Der Historiker Volker Weiß entschlüsselt, warum Ultranationalisten gerade westliche Lebensweise und Liberalismus zu Ausgeburten des Antichristen erklären</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-wollen-peter-thiel-und-alexander-dugin-mit-biblischen-motiv-des-katechon/@@images/image-1000-5fd34b8c48782859665f102be7963b51.jpeg" alt="Was wollen Peter Thiel und Alexander Dugin mit dem biblischen Motiv des Katechon?" title="Was wollen Peter Thiel und Alexander Dugin mit dem biblischen Motiv des Katechon?" height="562" width="1000" /></figure><p>Mit den Bem&#252;hungen, der weltweiten Spektakelpolitik mit Abgekl&#228;rtheit zu begegnen, gingen zuletzt immer h&#228;ufiger starke Ersch&#246;pfungssymptome einher. So war den bizarren Attacken auf den Papst durch blo&#223;es Kopfsch&#252;tteln kaum noch beizukommen. Dabei war die Drohung, in theologischen Fragen lieber vorsichtig zu sein, weniger eine dreiste Anma&#223;ung gegen das katholische Oberhaupt, sondern offensichtlich der bittere Ernst der US-Regierung. Der Schl&#252;ssel zum Verst&#228;ndnis der Trump-Administration liegt denn auch in deren theologischen Pr&#228;missen.</p><p>In seinem just erschienenen Essay <em>Der Katechon. Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart</em> (Klett-Cotta 2026, 128 S., 18 &#8364;) geht der Historiker Volker Wei&#223; den Spuren eines radikalis</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Harry Nutt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Krimi | Die kleine Faschistin von Jérôme Leroy: Ein Roman um identitäre Schlägertrupps]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/angelo-algieri/die-kleine-faschistin-von-jerome-leroy-ein-roman-um-identitaere-schlaegertrupps</link>
        <description><![CDATA[<strong>In diesem Krimi verschmelzen Realität und Fiktion. Mit bitterer Ironie, absurden Details und satirischer Schärfe beschreibt Jérôme Leroy die Taktiken von Donald Trump und europäischer Rechter. Ob diesmal jemand auf seine Warnungen hört?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/angelo-algieri/die-kleine-faschistin-von-jerome-leroy-ein-roman-um-identitaere-schlaegertrupps/@@images/image-1000-b2e455d31144737dd0c5a1b86ebe3269.jpeg" alt="Die kleine Faschistin von Jérôme Leroy: Ein Roman um identitäre Schlägertrupps" title="Die kleine Faschistin von Jérôme Leroy: Ein Roman um identitäre Schlägertrupps" height="562" width="1000" /></figure><p>Der franz&#246;sische Schriftsteller J&#233;r&#244;me Leroy, Jahrgang 1964, wurde in Deutschland 2017 mit seinem vielfach ausgezeichneten Kriminalroman <em>Der Block</em> einem gr&#246;&#223;eren Publikum bekannt. Darin schildert er in satirischer Zuspitzung die Mechanismen einer rechtsradikalen Partei. Auch in anderen Romanen thematisiert der in Rouen geborene Autor <a href="/autoren/the-guardian/studie-warnt-die-politische-mitte-normalisiert-rechtsextremismus-unbeabsichtigt" rel="noopener">Rechtsextremismus</a>, Terrorismus und die Ohnmacht des politischen Systems gegen&#252;ber diesen Ph&#228;nomenen.</p><p>Sein neuer Kriminalroman <em>Die kleine Faschistin</em> entwirft erneut ein Szenario politischer Zuspitzung. Die franz&#246;sische Republik erscheint zerr&#252;ttet: Demonstrationen, Streiks sowie Betriebsbesetzungen pr&#228;gen das Bild, die Polizei ist &#252;berfordert. Im Zentrum steht ein Pr&#228;sident, von vielen nur &#8222;der Ve</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 16:35:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Angelo Algieri</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Nach Haftbefehl kommt das nächste Rapper-Porträt: Was die Xatar-Doku besser macht]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/alles-oder-nix-ndr-dreiteiler-ueber-xatar-ist-mehr-als-eine-weitere-rapper-doku</link>
        <description><![CDATA[<strong>Nach dem Erfolg der Haftbefehl-Doku rückt nun Xatar in den Fokus. Die NDR-Serie erzählt von Flucht, Goldraub und Rap-Ruhm – und zeichnet das überraschend vielschichtige Porträt eines Ausnahme-Musikers</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/alles-oder-nix-ndr-dreiteiler-ueber-xatar-ist-mehr-als-eine-weitere-rapper-doku/@@images/image-1000-727338f45ce9f53779fe2bbac60b46dc.jpeg" alt="Nach Haftbefehl kommt das nächste Rapper-Porträt: Was die Xatar-Doku besser macht" title="Nach Haftbefehl kommt das nächste Rapper-Porträt: Was die Xatar-Doku besser macht" height="562" width="1000" /></figure><p>Als die Rapper Xatar und SSIO diese Zeilen 2008 auf dem Song <em>Alles oder Nix</em> ver&#246;ffentlichten, d&#252;rften sie kaum damit gerechnet haben, dass ihre Diagnose noch viele Jahre sp&#228;ter Bestand haben w&#252;rde: &#8222;Es geht ums deutsche Rapgesch&#228;ft, schau es dir an / Sie rappen &#252;ber unser Leben und verkaufen sich dann&#8220;</p><p>Auch 18 Jahre danach &#252;ben kontroverse Geschichten aus dem Leben von Rappern ungebrochene Anziehungskraft aus. Erst k&#252;rzlich landete <a href="/autoren/der-freitag/was-fasziniert-so-sehr-an-haftbefehl-eine-passionsgeschichte-ohne-erloesung" target="_blank" rel="noopener">Netflix mit einer Dokumentation &#252;ber Haftbefehl</a> einen bemerkenswerten Erfolg bei Publikum und Kritik. Dass nun weitere Formate folgen, erscheint daher nahezu zwangsl&#228;ufig.</p><h2>Der Tod des Rappers l&#246;ste ein emotionales Echo aus </h2><p>Handelt es sich hierbei um popkulturelle Trittbrettfahrerei oder lediglich u</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 13:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Britischer Kinohit „Verflucht normal“: Ein Leben mit Tourette-Syndrom]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kirk Jones verfilmt in „Verflucht normal“ das Leben von John Davidson, der sein eigenes Leiden am Tourette-Syndrom zum Anlass nahm, andere darüber aufzuklären, wie man am besten damit umgeht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gerhard-midding/britischer-kinohit-verflucht-normal-ein-leben-mit-tourette-syndrom/@@images/image-1000-8787bc417a6b474a64f7fe4c15f49bae.jpeg" alt="Britischer Kinohit „Verflucht normal“: Ein Leben mit Tourette-Syndrom" title="Britischer Kinohit „Verflucht normal“: Ein Leben mit Tourette-Syndrom" height="562" width="1000" /></figure><p>Um B&#252;chereien hat John (Robert Aramayo) sein Leben lang einen Bogen gemacht. Nicht dass ihn die Bildung einsch&#252;chtern w&#252;rde; er respektiert, dass dort Ruhe herrschen soll. Und John kann nicht garantieren, die gebotene Stille einzuhalten. Nie kann er gew&#228;hrleisten, dass er sich je in irgendeiner Situation angemessen verh&#228;lt, denn er leidet am <a href="/autoren/peter-kuras/komm-mal-klar" rel="noopener">Tourette-Syndrom</a>. Er wird von heimt&#252;ckischen Tics, konvulsivischen Zuckungen, heimgesucht und sch&#246;pft schon als Teenager aus einem fr&#252;hreifen Reservoir erlesener Obsz&#246;nit&#228;ten.</p><p>In den 1980er Jahren, in denen die Handlung des Films einsetzt, stie&#223; das Syndrom noch auf drakonisches Unverst&#228;ndnis. In der Schule stempelt Johns vermeintlich renitentes Verhalten ihn zum Au&#223;enseiter. Der Schulleit</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Midding</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Und das Telefon sagt Du: Ein „Ferngespräch“ im Lenbachhaus mit der Weimarer Republik]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Museumsbesuch als Reise in die Weimarer Republik: Das Lenbachhaus lädt zu einem Gespräch mit der Vergangenheit ein. Ohne Wandtexte, dafür mit Zitaten, werden die gesellschaftlichen Widersprüche der 1920er Jahre erlebbar</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-die-ausstellung-ferngespraech-ueber-die-weimarer-republik-erzaehlt/@@images/image-1000-2a612fbc68bc71e436918a5424350c3c.jpeg" alt="Und das Telefon sagt Du: Ein „Ferngespräch“ im Lenbachhaus mit der Weimarer Republik" title="Und das Telefon sagt Du: Ein „Ferngespräch“ im Lenbachhaus mit der Weimarer Republik" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Fernsehen, <a href="/autoren/der-freitag/katja-hoyer-zu-weimar-waehrend-der-ns-zeit-und-heute-ein-erschreckendes-muster" rel="noopener">auf den B&#252;chertischen</a> und in den Museen haben die 1920er und 1930er Konjunktur. Gerade erst er&#246;ffnete <em>Ein Ferngespr&#228;ch</em> im M&#252;nchner Lenbachhaus, untertitelt mit<em> Szenen aus der Weimarer Republik</em>. Sich die eigene Welt, die zurzeit gelinde gesagt recht zerbrechlich ist, aus ihren Vorl&#228;ufern zu erkl&#228;ren, ist aufschlussreich. Doch werden aus dem Blick zur&#252;ck oft voreilig gro&#223;e Thesen nach vorne geworfen. In diesem Bewusstsein verzichten die Kurator:innen auf die &#252;blichen Erkl&#228;rtexte oder Einordnungen. Stattdessen schmei&#223;en sie das Museumspublikum &#8211; auf dessen visuelle Kompetenzen vertrauend &#8211; in eine Ausstellung mit 88 Kunstwerken und zero Wandtexten hinein.</p><p>&#8222;Ein Ferngespr&#228;ch&#8220; also zwischen Kunstwerk</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 27 May 2026 17:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Asta von Mandelsloh</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Dystopie | Neues vom Meister der Dystopie: George Orwells Verhältnis zur Linken ist kompliziert]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/meister-der-dystopie-george-orwells-verhaeltnis-zur-linken-bleibt-kompliziert</link>
        <description><![CDATA[<strong>Orwell warnte früh vor Selbstgerechtigkeit und dem inflationären Gebrauch des Wortes „Faschismus“. Seine Kolumnen wurden nun endlich ins Deutsche übersetzt, der Blick auf Krieg und Moral ist weder bequem noch sentimental.</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/meister-der-dystopie-george-orwells-verhaeltnis-zur-linken-bleibt-kompliziert/@@images/image-1000-321b7034d6d6ff862907ae81feb7fb86.jpeg" alt="Neues vom Meister der Dystopie: George Orwells Verhältnis zur Linken ist kompliziert" title="Neues vom Meister der Dystopie: George Orwells Verhältnis zur Linken ist kompliziert" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn dieses Buch einmal &#8211; was vermutlich ohnehin schon l&#228;ngst geschehen ist &#8211; von einer KI gr&#252;ndlich ausgeschlachtet worden ist, k&#246;nnte es als perfekter Textbaustein-Lieferant f&#252;r alle m&#246;glichen politischen Kommentare dienen. F&#252;r jeden Meinungsmacher, ob links oder rechts, w&#228;re etwas in der Kolumnensammlung <em>Zeilen der Zeit</em> dabei.</p><p>Man muss nur die knalligen Stellen aus ihrem Kontext rei&#223;en &#8211; denn die gesammelten Texte sind alles andere als assoziativ oder sprunghaft, sondern streng durchdacht. Aber daran hat man sich in unserer von Text-H&#228;ppchen-Kacheln zugestellten Social-Media-Welt ja l&#228;ngst gew&#246;hnt.</p><p>Orwell (1903&#8211;1950) scheint es heute allen recht zu machen. Er geh&#246;rt zu den wenigen Autoren, die posthum von </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 27 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Haibach</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Cannes 2026: Ein umstrittener Palmen-Gewinner und seine Widersprüche]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Auf dem Filmfestival in Cannes wurde die Goldene Palme an Cristian Mungius „Fjord“ vergeben. Der Film gehörte zu den umstrittensten des Festivals, weil er vermeintlich für die falsche Seite Partei ergreift</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/cannes-2026-ist-der-palmen-gewinner-ein-anti-wokeness-film/@@images/image-1000-f750b7b9df623ce1f0414b3be9d700a0.jpeg" alt="Cannes 2026: Ein umstrittener Palmen-Gewinner und seine Widersprüche" title="Cannes 2026: Ein umstrittener Palmen-Gewinner und seine Widersprüche" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Jane Fonda bei der Er&#246;ffnung das Kino als &#8222;Akt des Widerstands&#8220; bezeichnete, glaubten die meisten ziemlich genau zu wissen, welche Filme sie damit meinte: Solche, die sich f&#252;r die sozial und &#246;konomisch Benachteiligten und Unterdr&#252;ckten dieser Welt einsetzen.</p><p>Der Film, der schlie&#223;lich die Goldene Palme des 79. Filmfestivals von Cannes bekam, <em>Fjord</em>, aber ging <a href="/autoren/barbara-schweizerhof/welche-filme-von-cannes-2026-wirklich-im-gedaechtnis-bleiben-werden" rel="noopener">vielen gegen den Strich</a>. Bei der unterdr&#252;ckten Minderheit, f&#252;r die der rum&#228;nische Regisseur Cristian Mungiu darin vermeintlich Partei ergreift, handelt es sich n&#228;mlich um eine frisch aus Rum&#228;nien nach Norwegen immigrierte, streng religi&#246;se Familie. Mithin um Menschen, die man in den groben Schemata unsere Zeit der &#8222;Rechten&#8220; zuordnet. Der progressive Staat,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 25 May 2026 14:34:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Jubiläum | Drei neue Bücher über Ingeborg Bachmann: War sie das Opfer ihrer Liebhaber?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zum 100. Geburtstag erscheint ein elegantes Bändchen und zwei Biografien. Sie widmen sich der legendären österreichischen Schriftstellerin und fragen dabei besonders nach dem Privatleben von Ingeborg Bachmann</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wolfgang-asenhuber/buecher-ueber-ingeborg-bachmann-war-sie-das-opfer-ihrer-liebhaber/@@images/image-1000-0c4a30624f5c0e8ea5978f164ff92cd7.jpeg" alt="Drei neue Bücher über Ingeborg Bachmann: War sie das Opfer ihrer Liebhaber?" title="Drei neue Bücher über Ingeborg Bachmann: War sie das Opfer ihrer Liebhaber?" height="562" width="1000" /></figure><p>Kurz bevor sich im kommenden Juni Ingeborg Bachmanns Geburtstag zum hundertsten Mal j&#228;hrt, sind nun drei B&#252;cher erschienen, die unterschiedlicher nicht sein k&#246;nnten, aber sich gut erg&#228;nzen. Da ist etwa dieses schmale B&#228;ndchen aus dem Hause Suhrkamp, in dem die Schweizer Autorin Fleur Jaeggy drei ber&#252;hrende Episoden erz&#228;hlt: <em>Die letzten Tage von Ingeborg</em>, eine &#8222;Hommage in drei Akten&#8220;, wie es im Klappentext hei&#223;t.</p><p>Die heute 85-j&#228;hrige Schriftstellerin geh&#246;rte in <a href="/autoren/karsten-krampitz/ingeborg-bachmann-preis-2025-so-laeuft-der-lese-wettbewerb-in-klagenfurt" rel="noopener">Bachmanns</a> Rom-Jahren zum engsten Freundeskreis und war eine der wenigen, die ihr ganzes Elend aus Einsamkeit in Verbindung mit Alkohol- und Medikamentenmissbrauch kannte. Jaeggy erlebte auch das Sterben der Freundin aus n&#228;chster N&#228;he.</p><p>Man mag es f&#252;r wohlfeil h</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Asenhuber</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Deutscher Podcast Award: No-Show-Kaulitz-Brüder und Freiheitsversprechen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der neue Deutsche Podcast Award spiegelt die Entwicklung von einer Szene zu einer etablierten Branche wider. Mittlerweile bestimmen viele Formate von großen Rundfunk- und Medienhäusern das Geschehen. Aber ist das schon Establishment?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/deutscher-podcast-award-2026-no-show-kaulitz-brueder-und-freiheitsversprechen/@@images/image-1000-28330ff9a0a5cc6cea7883868f3a6e3a.jpeg" alt="Deutscher Podcast Award: No-Show-Kaulitz-Brüder und Freiheitsversprechen" title="Deutscher Podcast Award: No-Show-Kaulitz-Brüder und Freiheitsversprechen" height="562" width="1000" /></figure><p>Preisverleihungen sind in der Medienwelt eine ganz spezielle Angelegenheit. Man kann sich laut &#252;ber Jury-Entscheidungen echauffieren (man denke nur an <a href="/autoren/hami23/deutscher-buchpreis-2024-warum-clemens-meyer-haette-gewinnen-sollen" rel="noopener">Clemens Meyer</a>). Man kann Preise nicht annehmen (auch wenn diese Kulturtechnik vermutlich von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jsbhA64PvwA" rel="noopener">Marcel Reich-Ranicki beim Deutschen Fernsehpreis</a> schon durchgespielt worden ist). Oder man diskutiert &#252;ber die Frage, wie politisch ein Preis ist oder sein sollte (looking at you, Oscars!).</p><p>Gut, die deutsche Podcast-Landschaft ist nicht Hollywood, aber so ein bisschen Award-Debatte haben wir hier schon auch. Von 2020 bis 2024 gab es den Deutschen Podcast Preis. An dem wurde viel kritisiert, zum Beispiel ein eher intransparenter Jury-Prozess oder ein &#220;bergewicht gro&#223;er Medienh&#228;user und besonders reichweitenstarker Podcasts unte</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 21 May 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Linker Polit-Influencer Vincent G diskutiert mit Ricarda Lang: Amthor schickt Döner-Pics]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Leipziger Influencer Vincent G plädiert für einen kämpferischen Ansatz gegen Ungleichheit. Nun hat er mit der Grünen-Politikerin Ricarda Lang und dem CDU-Mann Philipp Amthor debattiert. Warum am Ende zu viel von Insta-Döner die Rede war</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vincent-g-auf-republica-2026-linker-influencer-laesst-den-saal-johlen/@@images/image-1000-4097b2e84b374b9a374b48ae28c7d3c2.jpeg" alt="Linker Polit-Influencer Vincent G diskutiert mit Ricarda Lang: Amthor schickt Döner-Pics" title="Linker Polit-Influencer Vincent G diskutiert mit Ricarda Lang: Amthor schickt Döner-Pics" height="562" width="1000" /></figure><p>Der politische Betrieb in Berlin hat ein seltsames Verh&#228;ltnis zu jungen Menschen. St&#228;ndig wird ger&#228;tselt, wie sie denn so tickt, die Gen Z, gleichzeitig wird f&#252;r junge Menschen politisch recht wenig getan: In den Hochzeiten der Pandemie litten Kinder und Jugendliche st&#228;rker an den Auswirkungen der Isolation und den Lockdowns mit ihren festen Regeln als alle anderen Alterskohorten. </p><p>Seit dem Ukraine-Krieg steigen die Preise, die Mieten sind unbezahlbar, die Aussichten schlecht. Das schl&#228;gt sich auch im Wahlverhalten nieder: Erstw&#228;hlende w&#228;hlten bei der letzten. Bundestagswahl 2025 mehrheitlich Die Linke &#8211; und die AfD.</p><p>&#220;ber die Gr&#252;nde <a href="https://www.youtube.com/watch?v=drOic2gVZ4Y" rel="noopener">sprechen auf der zweit&#228;gigen Digitalkonferenz re:publica in Berlin die Bundestagsabgeordnete der Gr&</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 20 May 2026 14:52:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jules Mimkes</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bauhaus-Archiv | Bauhaus: Wie Fotografinnen das Neue Sehen prägten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Fast die Hälfte der Bauhäusler waren Frauen, von denen viele fotografierten. Lange waren ihre Bilder vergessen. Eine Berliner Ausstellung holt sie zurück ins Licht. Was sie festhielten, ist verblüffend modern</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/frank-schirrmeister/bauhaus-fotografinnen-beim-leben-feiern-und-arbeiten/@@images/image-1000-ebcb652c2550fb6a2690f6330b31eea0.jpeg" alt="Bauhaus: Wie Fotografinnen das Neue Sehen prägten" title="Bauhaus: Wie Fotografinnen das Neue Sehen prägten" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Als Wiege von Design und Architektur ist <a href="/autoren/der-freitag/100-jahre-bauhaus-dessau-wie-lebt-es-sich-heute-in-gropius-meisterhaeusern" target="_blank" rel="noopener">das Bauhaus l&#228;ngst in die Geschichte eingegangen</a>. Mit der <a href="/thema/fotografie" target="_blank" rel="noopener">Fotografie</a> tat man sich dagegen schwer: Eine eigene Fotoklasse entstand erst 1929 in Dessau, unter der Leitung von Walter Peterhans. Dabei war das Medium alles andere als neu im Haus &#8211; L&#225;szl&#243; Moholy-Nagy setzte es ein, und f&#252;r Dokumentationszwecke war die Kamera ohnehin unentbehrlich.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">K&#252;nstlerisch galt die Fotografie im Bauhaus trotzdem lange als informelles Experimentierfeld, als Spielwiese f&#252;r Studierende aller Geschlechter. Denn Frauen waren am Bauhaus von Anfang an stark vertreten &#8211; rund die H&#228;lfte aller Studierenden, auch in der Fotoklasse. Viele von ihnen sind heute kaum mehr als ein Name, manche noch nicht einmal das &#8211; selbst dort, wo</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 19 May 2026 12:35:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Frank Schirrmeister</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Soziale Plastik | Ostdeutsche Künstlerin Andrea Pichl: Höllenfahrt in Kleinbürgerparadiese]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Andrea Pichl erhielt als erste Künstlerin mit DDR-Hintergrund den mit 30.000 Euro dotierten Ernst-Franz-Vogelmann-Preis für Skulptur. Warum ihre aktuelle Ausstellung „deutsch deutsch“ in der Kunsthalle Heilbronn ziemlich beklemmend ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/mglauner/ostdeutsche-kuenstlerin-andrea-pichl-hoellenfahrt-in-kleinbuergerparadiese/@@images/image-1000-94367215a8b198af64fd421bed694260.jpeg" alt="Ostdeutsche Künstlerin Andrea Pichl: Höllenfahrt in Kleinbürgerparadiese" title="Ostdeutsche Künstlerin Andrea Pichl: Höllenfahrt in Kleinbürgerparadiese" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Berliner Konzept- und Installationsk&#252;nstlerin <a href="/autoren/sarah-alberti/worin-unsere-staerke-besteht-zeigt-drei-generationen-kuenstlerinnen-aus-der-ddr" rel="noopener">Andrea Pichl </a>steht als Preistr&#228;gerin in Heilbronn in einer beeindruckenden Reihe von Roman Signer &#252;ber Franz Erhard Walther bis Ay&#351;e Erkmen und Gregor Schneider. Sie alle haben teils wegweisend den Begriff des Plastischen, der Skulptur, des K&#246;rpers im Raum erweitert. Daran kn&#252;pft Pichl nun in eigenwilliger Weise an. Was wir in der mit dem Preis verbundenen Einzelausstellung in der Kunsthalle Heilbronn von Pichl sehen, verst&#246;rt, fasziniert, st&#246;&#223;t ab und zieht uns gleicherma&#223;en an &#8211; eine H&#246;llenfahrt in die Politiken der Kleinb&#252;rgerparadiese in drei Kapiteln.</p><p>Als Ausstellungsdisplay stellt sie auf zwei Stockwerken je drei H&#228;user eng und unheimlich nebeneinander. Im ersten Ob</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 17:49:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Max Glauner</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Streaming | Serie über Tagebücher von Etty Hillesum: Mensch werden und bleiben]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der israelische Serienschöpfer Hagai Levi hat die Tagebücher der Amsterdamer Jüdin Etty Hillesum zu einer Miniserie über ihre letzten Lebensjahre adaptiert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/serie-ueber-tagebuecher-von-etty-hillesum-mensch-werden-und-bleiben/@@images/image-1000-c91e18a87d63bb55dd06a47b6c2f94cf.jpeg" alt="Serie über Tagebücher von Etty Hillesum: Mensch werden und bleiben" title="Serie über Tagebücher von Etty Hillesum: Mensch werden und bleiben" height="562" width="1000" /></figure><p>Etty Hillesums Tageb&#252;cher sind weniger bekannt als das von Anne Frank. Man will sie unwillk&#252;rlich vergleichen, weil beide in Amsterdam gelebt haben und von den Nazis verschleppt und get&#246;tet wurden. Aber allein schon ihre jeweilige Rezeptionsgeschichte k&#246;nnte kaum unterschiedlicher sein.</p><p>Hillesum hat ihre Tageb&#252;cher 1942 bei einer Vertrauten in Amsterdam zur&#252;ckgelassen, in der Hoffnung, ja geradezu Zuversicht auf eine sp&#228;tere Ver&#246;ffentlichung. Im November 1943 kam sie in Auschwitz ums Leben. Doch erst Anfang der 1980er gelang es, einen Verlag f&#252;r ihre Tageb&#252;cher zu finden. Seither scheint sich das Interesse an Hillesum und an ihrem Denken von Jahr zu Jahr stetig zu intensivieren.</p><p>Die Miniserie <em>Etty</em>, die der israelische Regisseur und Seriensch&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 12:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Film über Enrico Berlinguer, den Eurokommunisten: Er erreichte die Menschen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Biopic „Enrico Berlinguer – La grande ambizione“ zeichnet Andrea Segre ein aufschlussreiches Porträt des italienischen Ausnahmepolitikers, der die kommunistische Partei seines Landes vom Einfluss der Sowjetunion befreien wollte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gerhard-midding/film-ueber-enrico-berlinguer-den-eurokommunisten-er-erreichte-die-menschen/@@images/image-1000-8f281270b2b89176ea95b5f8a1f0ae30.jpeg" alt="Film über Enrico Berlinguer, den Eurokommunisten: Er erreichte die Menschen" title="Film über Enrico Berlinguer, den Eurokommunisten: Er erreichte die Menschen" height="562" width="1000" /></figure><p>Ihm f&#228;llt partout nicht ein, wo er den 50.000-Lire-Schein versteckt hat. Er muss ihn irgendwo im B&#252;cherregal abgelegt haben, aber das ist gro&#223; im Haushalt Berlinguer. Nun stellt dieser Betrag in den 1970er-Jahren keinen exorbitanten Wert dar. Es handelt sich wohl eher um eine Art Talisman. Dann f&#228;llt es ihm schlagartig ein, als er gerade wieder mit seiner Familie debattiert: Nat&#252;rlich, in Rosa Luxemburgs <em>Die Akkumulation des Kapitals</em>!</p><p>Der Enrico Berlinguer dieses Films ist ein kapitelfester Kommunist. <a href="/autoren/maxi-leinkauf/wo-ist-berlinguer" rel="noopener">Der langj&#228;hrige Generalsekret&#228;r der PCI ist nie um ein Zitat des Parteigr&#252;nders Antonio Gramsci</a> verlegen und bei seinem Mentor Palmiro Togliatti durch eine gr&#252;ndliche Schule gegangen. Dennoch ist es eine f&#252;r die Ideologie unpassende Biografie, </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 13 May 2026 12:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Midding</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Macht, Verrat, Aufruhr: Das Theatertreffen wird zum politischen Spiegel]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/theatertreffen-berlin-2026-wird-zum-politischen-spiegel-macht-verrat-aufruhr</link>
        <description><![CDATA[<strong>Von „Wallenstein“ über „Mephisto“ bis zu „Il Gattopardo“: Das diesjährige Theatertreffen in Berlin sucht das Politische im Klassischen. Eine Zwischenbilanz</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/theatertreffen-berlin-2026-wird-zum-politischen-spiegel-macht-verrat-aufruhr/@@images/image-1000-d9e6ffa2c5cc328cf1c9cc55fdeea34c.jpeg" alt="Macht, Verrat, Aufruhr: Das Theatertreffen wird zum politischen Spiegel" title="Macht, Verrat, Aufruhr: Das Theatertreffen wird zum politischen Spiegel" height="562" width="1000" /></figure><p>Theater, das nach Essen duftet. Das fl&#252;stert, verf&#252;hrt, charmiert. Und droht. Theater, das mit Luxus-Interieurs prunkt oder auf ein einziges Requisit setzt. Theater mit Nerd-Girls und souver&#228;n schlagfertigen Fr&#228;uleins, mit NS-Granden und Kriegstreibern. Sieben Stunden lang oder nur 90 Minuten: Vielf&#228;ltig ist die Kunst, die beim diesj&#228;hrigen Theatertreffen 2026 in Berlin zu sehen ist.</p><p>Zehn Inszenierungen zitiert die siebenk&#246;pfige Jury aus Kritiker*innen allj&#228;hrlich nach Berlin. &#8222;Bemerkenswert&#8220; m&#252;ssen die Produktionen sein, um eingeladen zu werden. Ein interpretationsoffenes Kriterium, das &#220;berraschungen erm&#246;glicht und ungew&#246;hnliche Entscheidungen rechtfertigt.</p><p>Umstritten ist gleich der Er&#246;ffnungsabend: <em>Il Gattopardo</em> </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 13 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Russell Crowe als Göring: „Nürnberg“ erzählt, wie es zu den Nürnberger Prozessen kam]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/ralf-kraemer/russell-crowe-spiel-hermann-goering-der-film-nuernberg</link>
        <description><![CDATA[<strong>James Vanderbilts neueste Verfilmung zu den Nürnberger Prozessen ist altmodisch – vielleicht aus Absicht. Wie virulent die Nazi-Prozesse heute noch sind, zeigte sich jüngst in der Debatte um eine Forderung von Friedrich Küppersbusch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ralf-kraemer/russell-crowe-spiel-hermann-goering-der-film-nuernberg/@@images/image-1000-3b4b52c4e171a737c8ca9e3eca19f266.jpeg" alt="Russell Crowe als Göring: „Nürnberg“ erzählt, wie es zu den Nürnberger Prozessen kam" title="Russell Crowe als Göring: „Nürnberg“ erzählt, wie es zu den Nürnberger Prozessen kam" height="562" width="1000" /></figure><p>Am 7. Mai 1945 ist ein Fl&#252;chtlingstreck auf einer Landstra&#223;e unterwegs. Eine Mercedes-Limousine bahnt sich den Weg durch die Menschenmenge und stoppt vor einigen amerikanischen GIs mit Gewehren im Anschlag. Aus dem Wagen steigt Hermann G&#246;ring (Russell Crowe) in blassblauer Uniform. Stolz h&#228;lt er seinen Marschallstab in den H&#228;nden und ergibt sich &#8222;ganz f&#246;rmlich&#8220;.</p><p>So beginnt <em>N&#252;rnberg</em> vom US-amerikanischen Regisseur James Vanderbilt, der zuvor eher als Drehbuchautor eines spannenden Thrillers (<a href="/autoren/barbara-schweizerhof/helles-strahlen-vor-dusterem-hintergrund" rel="noopener"><em>Zodiac. Die Spur des Killers</em></a>), mittelpr&#228;chtiger Superhelden-Filme (<a href="/autoren/ekkehard-knoerer/ecce-praesidentensohn" rel="noopener"><em>The Amazing Spider-Man</em></a>) und mauer Fortsetzungen (<a href="/autoren/sebastian-friedrich/was-uns-independence-day-mitteilen-wollte" rel="noopener"><em>Independence Day. Wiederkehr</em></a>) bekannt war.</p><p>Dass er sich nun mit der Verfilmung von Jack El-Hais Buch <em>Der Nazi und der Psychiater</em> dem <a href="/autoren/ulrike-baureithel/baustellen-der-internationalen-gerechtigkeit" rel="noopener">N&#25</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 07 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ralf Krämer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Roman | Rassismus und Identität: Rachel Khongs packender Roman „Real Americans“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Rachel Khongs „Real Americans“ entfaltet ein literarisches Panorama über chinesische Migrantenfamilien, Rassismus und Identität in den USA. Eine faszinierende Reise durch  die Generationen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/florian-schmid/rassismus-und-identitaet-rachel-khongs-packender-roman-real-americans/@@images/image-1000-f8ad1bbe74ed98c5ecbde7129906d0dc.jpeg" alt="Rassismus und Identität: Rachel Khongs packender Roman „Real Americans“" title="Rassismus und Identität: Rachel Khongs packender Roman „Real Americans“" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer oder was sind eigentlich echte Amerikaner? Diese Frage ist angesichts der Debatten um die rassistische Einwanderungspolitik unter Trump eine brisante Frage. Eine weitschweifige, aber literarisch faszinierende Antwort darauf gibt die 1985 geborene und in Los Angeles lebende Schriftstellerin Rachel Khong in ihrem ziegelsteindicken Roman <em>Real Americans</em>. Aber auch wenn es in dem Buch immer wieder um Rassismus geht, handelt es nicht von den derzeit so brachialen Repressionsmethoden der Trump-Administration.</p><p>In drei Zeitebenen (1999, 2021 und 2030) erz&#228;hlt Khong die spannende Generationengeschichte einer von China in die USA migrierten Familie. 1999 arbeitet die junge chinesisch-st&#228;mmige Lily Chen als unbezahlte Praktikantin f&#252;r ein New Yorker Reisemagazin. Ihr Chef l&#228;sst </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 07 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Florian Schmid</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Euphoria“ Staffel 3 zeigt Frauen so, wie Incels sie sehen wollen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sind die Frauen in „Euphoria“ nur sexy Spielbälle der Manosphere? Die dritte Staffel der weltweiten Erfolgsserie provoziert auch diesmal – allerdings mit wenig Substanz und verstärkt dabei sexistische Frauenbilder</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/euphoria-staffel-3-zeigt-frauen-so-wie-incels-sie-sehen-wollen/@@images/image-1000-5139d80ddb2151eeebc8078c8da1c8ca.jpeg" alt="„Euphoria“ Staffel 3 zeigt Frauen so, wie Incels sie sehen wollen" title="„Euphoria“ Staffel 3 zeigt Frauen so, wie Incels sie sehen wollen" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Du bist kein Mann!&#8220;, schreit Cassie Howard in der neuesten Folge von Euphoria, dem hedonistischen Highschool-Drama von HBO. &#8222;M&#228;nner sorgen f&#252;r uns.&#8220; Cassie, brillant gespielt von der charismatischen Sydney Sweeney, ist w&#252;tend auf ihren neuen Ehemann Nate Jacobs (<a href="/autoren/fikri-anil-altintas/harry-styles-timothee-chalamet-jacob-elordi-die-posterboys-des-kapitalismus" rel="noopener">Jacob Elordi</a>).</p><p>Sie hat n&#228;mlich herausgefunden, dass Nate, der mittlerweile erwachsene Highschool-Sportler, sich Unsummen geliehen hat &#8211; nicht nur um ihren luxuri&#246;sen Lebensstil zu finanzieren. Mitten w&#228;hrend der Hochzeitsparty &#8211; die offensichtlich mit schmutzigem Geld bezahlt wurde &#8211; beschimpft sie ihn lauthals. Die peinlich ber&#252;hrten G&#228;ste tun, als w&#252;rden sie von alledem nichts mitkriegen.</p><p>Die Hochzeit von Cassie und Nate wurde ungew&#246;hnliche</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 06 May 2026 17:29:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Louis Staples</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Theater | Der Zirkus verlässt die Welt: „Spooky Paradise“ von Philippe Quesne]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Künstler und Regisseur Philippe Quesne inszeniert mit „Spooky Paradise“ erstmalig an der Berliner Volksbühne. In dem beeindruckenden tragikomischen Theaterstück sucht eine Zirkusfamilie die finale Manege. Die Hoffnung stirbt zuletzt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/malin-kraus/spooky-paradise-von-philippe-quesne-der-zirkus-verlaesst-die-welt/@@images/image-1000-12ce5f8ca191945a0ed40b7393a37ca6.jpeg" alt="Der Zirkus verlässt die Welt: „Spooky Paradise“ von Philippe Quesne" title="Der Zirkus verlässt die Welt: „Spooky Paradise“ von Philippe Quesne" height="562" width="1000" /></figure><p>Am Ende ist nur noch Nebel. Oder war es der Anfang? Wenige irren noch umher, zusammengehalten von etwas, das gr&#246;&#223;er scheint als sie selbst &#8211; und das nun bedrohlich auf sie zukommt. So er&#246;ffnet <em>Spooky Paradise</em> von Regisseur Philippe Quesne den Blick auf eine Welt, in der nicht mehr ganz klar ist, wo Anfang und Ende oder Richtig und Falsch liegen. Vergangene Woche feierte die Inszenierung <a href="https://www.volksbuehne.berlin/de/repertoire/spooky-paradise" rel="noopener">an der Volksb&#252;hne Berlin Premiere</a>.</p><p>Die B&#252;hne ist zun&#228;chst nur ein nachgl&#252;hender Ort zwischen W&#252;ste und Brache &#8211; ein &#214;dland, gleicherma&#223;en Endpunkt und M&#246;glichkeitsraum. In dieses Niemandsland tritt nach und nach eine Zirkusfamilie, ein vermeintlich loser Haufen, zumal es keinen Zirkus mehr gibt, dem sie angeh&#246;ren k&#246;nnten. Quesne, de</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 06 May 2026 13:39:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Malin Kraus</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Sabotage | Zwei Nord-Stream-Bücher haben ein Problem: Die Autoren sind ihren Quellen viel zu nah]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Bojan Pancevski hat einen Polit-Thriller über die Nord-Stream-Sprengung geschrieben. Doch aus seiner glänzenden Recherche macht der Reporter eine ukrainischen Heldenerzählung. In Oliver Schröms und Ulrich Thieles Buch ist das ähnlich</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wolfgangmichal/zwei-nord-stream-buecher-ein-problem-die-autoren-sind-ihren-quellen-viel-zu-nah/@@images/image-1000-5c77607d99031092faaba2b5f11bd351.jpeg" alt="Zwei Nord-Stream-Bücher haben ein Problem: Die Autoren sind ihren Quellen viel zu nah" title="Zwei Nord-Stream-Bücher haben ein Problem: Die Autoren sind ihren Quellen viel zu nah" height="560" width="1000" /></figure><p>In diesen aufgeregten Zeiten muss man bisweilen an die Definition des legend&#228;ren <em>Tagesthemen</em>-Moderators <a href="/autoren/michael-angele/friedrich-kueppersbusch-kritisiert-die-rolle-der-talkshows-im-ukraine-krieg" rel="noopener">Hanns Joachim Friedrichs</a> erinnern: &#8222;Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache &#8211; auch nicht mit einer guten. Dass er &#252;berall dabei ist, aber nirgendwo dazugeh&#246;rt.&#8220;</p><h2>Donald Tusk wird das gefallen</h2><p>Die Autoren der beiden Neuerscheinungen zur Sprengung der Nord-Stream-Pipelines lassen diese Pflicht zur journalistischen Distanz vermissen, sowohl der Europakorrespondent des <em>Wall Street Journal</em>, Bojan Pancevski, als auch die deutschen Investigativ-Reporter Oliver Schr&#246;m und Ulrich Thiele.</p><p>Im Zuge ihrer jahrelangen Recherchen zum Fall Nord Stream haben sie eine fatale N&#228;he zu den interviewten Saboteuren entwi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 04 May 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Frauen, Feuilleton und Freiheit: Hier sind die fünf besten Sachbücher für den Mai]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Prof. Erhard Schütz präsentiert jeden Monat die fünf besten Sachbücher abseits der Bestsellerlisten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/frauen-feuilleton-und-freiheit-hier-sind-die-besten-sachbuecher-fuer-den-mai/@@images/image-1000-d2eed11b40c90cbdec1176c68df50086.jpeg" alt="Frauen, Feuilleton und Freiheit: Hier sind die fünf besten Sachbücher für den Mai" title="Frauen, Feuilleton und Freiheit: Hier sind die fünf besten Sachbücher für den Mai" height="562" width="1000" /></figure><h2>1. Eindrucksvoll und lakonisch: Die Erinnerungen von Marie Langer</h2><p>Wien hat fr&#252;h viele Frauen gesehen, die ihrer Zeit voraus waren und noch immer Vorbild f&#252;r die unsre sind. Marie Langer geh&#246;rt unbedingt zu ihnen. 1910 in eine reiche Familie geboren, s&#228;kulare J&#252;din, wohl die erste verheiratete Frau damals, die dennoch ihr Abitur machen durfte, alsbald geschieden, noch mehrfach verheiratet, promovierte &#196;rztin, Psychoanalytikerin und Kommunistin (&#8222;mit der Psychoanalyse und der Partei gleichzeitig zu leben, war nicht immer einfach&#8220;), als An&#228;sthesistin im Spanischen B&#252;rgerkrieg, wo die Genossen sie zun&#228;chst f&#252;r eine Spionin hielten und beinahe liquidiert h&#228;tten, danach im s&#252;damerikanischen Exil, die erste Psychoanalytikerin,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 04 May 2026 15:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Prof. Erhard Schütz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ole Liebl seziert in „Brutal fragile Typen“ die Gefühlswelt der Manosphere]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zwischen Luxusfantasien und Frauenhass formiert sich im Netz ein reaktionäres Männerbild. Der Podcaster Ole Liebl will es nicht nur kritisieren, sondern verstehen – und riskiert damit einen irritierenden Perspektivwechsel im Feminismus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/ole-liebls-brutal-fragile-typen-und-die-gefuehlswelt-der-manosphere/@@images/image-1000-74b97d5eef01b1de821d29610004f87a.jpeg" alt="Ole Liebl seziert in „Brutal fragile Typen“ die Gefühlswelt der Manosphere" title="Ole Liebl seziert in „Brutal fragile Typen“ die Gefühlswelt der Manosphere" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine Welt aus Swimmingpools und Palmen, schnellen Autos, nackten Frauen und Gewalt: In der sogenannten Manosphere erhalten Heranwachsende von gest&#228;hlten Silberuhrentr&#228;gern alle n&#246;tigen Tipps, um zu erfolgreichen Selbstunternehmern zu werden. Frauenfeindlichkeit inklusive.</p><p>Eine<a href="/autoren/barbara-schweizerhof/netflix-doku-inside-the-manosphere-wo-louis-theroux-scheitert" rel="noopener"> Netflix-Dokumentation hat das Ph&#228;nomen j&#252;ngst beleuchtet</a> und die Frage aufgeworfen, ob man diesem misogynen Universum seine Aufmerksamkeit schenken sollte. Auf jeden Fall!, w&#252;rde Ole Liebl wahrscheinlich antworten. Denn richtig verstehen kann man eine Herrschaftsideologie nur, wenn man auch das ideologische Subjekt versteht. So unangenehm es ist: Wir m&#252;ssen uns den Mann anschauen! </p><p>Der bislang vor allem als Influencer bekannte Liebl hat ein Buch mit dem Titel <em>Brutal fragile Typen</em> gesc</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 03 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Haziran Zeller</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Romane | Generation „Jugosphäre“: Drei neue Romane über Krieg, Frieden und Migration]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während im deutschen Feuilleton weiter über Peter Handke gestritten wird, hat die postjugoslawische Literatur längst ihre eigenen, ganz anderen Erzählungen gefunden. Eine Auswahl der wichtigsten Gegenwartsromane</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/norbert-mappes-niediek/generation-jugosphaere-drei-neue-romane-ueber-krieg-frieden-und-migration/@@images/image-1000-77d9b1f3ce6edc6f7430a4f8427a37f0.jpeg" alt="Generation „Jugosphäre“: Drei neue Romane über Krieg, Frieden und Migration" title="Generation „Jugosphäre“: Drei neue Romane über Krieg, Frieden und Migration" height="562" width="1000" /></figure><p>Von den ersten europ&#228;ischen Kriegen nach 1945, <a href="/autoren/alida-bremer/jugoslawien-die-unheilvolle-dynamik-des-krieges-nahm-ihren-lauf" rel="noopener">den jugoslawischen in den 1990er Jahren</a>, k&#246;nnen wir oft h&#246;ren oder lesen, sie seien so gut wie vergessen. Das stimmt wohl, wenn man an die Debatten um aktuelle Kriegsschaupl&#228;tze denkt, die Ukraine, Gaza, den Iran. Es stimmt nicht f&#252;r die Literatur und das Feuilleton. Noch im Januar kreuzten <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/peter-handkes-winterliche-reise-der-anfang-der-alternativen-fakten-accg-110816260.html" rel="noopener"><em>FAZ</em></a> und <a href="https://www.welt.de/kultur/article696b98d3c65ebb9e4d7144c9/peter-handke-der-nobelpreistraeger-die-muetter-und-der-unserioese-afd-vorwurf.html" rel="noopener"><em>Welt</em></a> seitenweise die Klingen. Nicht direkt &#252;ber die Kriege der 1990er, sondern &#252;ber deren prominenten Deuter: <a href="/autoren/alexander-schimmelbusch/das-schweigen-der-pilze" rel="noopener">Peter Handke</a>.</p><p>In den Nachfolgestaaten Jugoslawiens, um die es in den wiederkehrenden Feuilleton-Debatten vordergr&#252;ndig geht, ist dagegen von den Kontroversen, wie sie in Deutschland um Handke gef&#252;hrt werden, nirgends auch nur ein Hauch zu sp&#252;ren. Die Literatur aus S&#252;dosteuropa bl&#252;ht </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 02 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Norbert Mappes-Niediek</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[New-York-Roman | Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein ambitioniertes Projekt: Zoe Dubno versucht die New Yorker Kunstszene zu entlarven, stößt aber an die Grenzen ihrer satirischen Mittel. Der Vergleich mit Thomas Bernhards Meisterwerk „Holzfällen“ läuft ins Leere</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zoe-dubnos-nur-das-allerbeste-ein-musterbeispiel-post-woker-milieu-satire/@@images/image-1000-c8fc3a7d8462a8485e0300422313725d.jpeg" alt="Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire" title="Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire" height="562" width="1000" /></figure><p>M&#252;sste man ein Musterbeispiel f&#252;r die Post-Woke-Milieu-Satire finden, dann w&#228;re Zoe Dubnos <em>Nur das Allerbeste</em> die erste Wahl. Das Deb&#252;t, das gleichzeitig New-York-Roman, K&#252;nstlerpersiflage und <a href="/autoren/christoph-h-winter/arzt-und-patient" rel="noopener">Thomas-Bernhard-Huldigung </a>sein will, wirbelt noch einmal einige der Zeitgeist-Debatten der vergangenen Jahre neu auf.</p><p>Weder die Autorin noch der Verlag machen einen Hehl daraus, dass <em>Nur das Allerbeste </em>einer jener immer beliebteren Abrechnungsromane sein soll, in denen derb und zynisch &#252;ber urbane Cliquen, die selbstgerechte K&#252;nstlerszene und die entgrenzte Kleingeistigkeit der Wohlsituierten hergezogen wird: Von einer &#8222;perfekten Strandlekt&#252;re f&#252;r den kleinen Hater in uns&#8220; ist da die Rede, und statt einer Inhaltsangabe warb dtv mit buchst&#228;b</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nico Hoppe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Hamburg | Dystopisches Hundeherz: Bulgakow trifft Blade Runner im Deutschen Schauspielhaus]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Claudia Bauer und Armin Petras verwandeln Michail Bulgakows Satire in eine zeitgenössische Schwarzmalerei. Die Inszenierung ist eine krasse Fahrt durch gesellschaftliche Abgründe. Ein lauter, aber gescheiterter Roadtrip</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/dystopisches-hundeherz-bulgakow-trifft-blade-runner-im-deutschen-schauspielhaus/@@images/image-1000-0d4598ba36752413eea3705bedf0b967.jpeg" alt="Dystopisches Hundeherz: Bulgakow trifft Blade Runner im Deutschen Schauspielhaus" title="Dystopisches Hundeherz: Bulgakow trifft Blade Runner im Deutschen Schauspielhaus" height="562" width="1000" /></figure><p>In <em>Hundeherz</em>, Michail Bulgakows Roman von 1925, ist das Problem noch &#252;berschaubar: Ein Chirurg und Spezialist f&#252;r &#228;sthetische Optimierung menschlicher K&#246;rper pflanzt einem Stra&#223;enhund Hypophyse und Hoden eines kleinkriminellen Kneipenmusikers ein. Doch die Erschaffung des &#8222;Neuen Menschen&#8220;, ein zentrales Thema in der Sowjetunion unter Stalin, geht schief.</p><p>Das geschundene Tier verwandelt sich nicht wie geplant in einen idealistischen Super-Genossen, sondern wird zu einem p&#246;belnden und triebgesteuerten Proleten &#8211; der bald Karriere macht: als Leiter der Unterabteilung zur S&#228;uberung Moskaus von allen Katzenartigen.</p><p>Im Hamburger Schauspielhaus verwandeln Claudia Bauer und Armin Petras Bulgakows heitere Satire in eine Rundreise durch die Dystopie</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:55:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jürgen Ziemer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Hosenrolle | Sandra Hüller als Mann im Film „Rose“: Ist ja nur ein  Stückchen Stoff]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert erfolgreich als Mann ausgibt? Sandra Hüller lässt es in Markus Schleinzers Film „Rose“ glaubhaft erscheinen – und bekam auf der Berlinale prompt den Schauspieler-Bären dafür</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-pekler/sandra-hueller-spielt-einen-mann-markus-schleinzers-film-rose/@@images/image-1000-1c80742239e7c13db593149b98828090.jpeg" alt="Sandra Hüller als Mann im Film „Rose“: Ist ja nur ein  Stückchen Stoff" title="Sandra Hüller als Mann im Film „Rose“: Ist ja nur ein  Stückchen Stoff" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Name des Mannes, der aus dem <a href="/autoren/jaugstein/kuenstler-in-einer-rohen-welt" rel="noopener">Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg</a> heimkehrt, wird nie genannt. Er hat ein zerschossenes Gesicht und tr&#228;gt die daf&#252;r verantwortliche Kugel um den Hals. Vor allem aber besitzt er eine Urkunde, die ihn als rechtm&#228;&#223;igen Eigent&#252;mer eines verwaisten Gutshofs ausweist.</p><p>Bald hat er zwei Knechte, mit denen er Haus und Stall repariert. &#8222;Was ist das Leben in Betrug und L&#252;ge?&#8220;, raunt eine Frauenstimme aus dem Off. &#8222;Kann man Freiheit nennen, so zu leben?&#8220; Das ist die entscheidende Frage in <em>Rose</em>, einem Film, der &#8211; als Variante der Geschichte des Kriegsheimkehrers Martin Guerre &#8211; erz&#228;hlt, wie sich der geheimnisvolle Soldat mit Betrug und L&#252;ge die Freiheit herausnimmt, ein selbstbestimmtes Leben zu f&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Pekler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Mode-Kino | Der Teufel trägt Prada 2: Wofür Frauen töten würden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>20 Jahre nach dem Kulterfolg von „Der Teufel trägt Prada“ kommen Anne Hathaway, Meryl Streep, Emily Blunt und Stanley Tucci für die Fortsetzung zurück. Diesmal geht es weniger um Mode als um die düstere Zukunft des Hochglanz-Journalismus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-teufel-traegt-prada-2-wofuer-frauen-toeten-wuerden/@@images/image-1000-5a89eec3cd7705bee33dfe890e647227.jpeg" alt="Der Teufel trägt Prada 2: Wofür Frauen töten würden" title="Der Teufel trägt Prada 2: Wofür Frauen töten würden" height="562" width="1000" /></figure><p>Regelm&#228;&#223;ig bewirft die Chefin einen mit M&#228;nteln und Taschen? Der Kollege r&#228;t einem in der Mittagspause vom Eintopf ab, weil man ohnehin schon zu dick sei? <em>That&#8217;s the job, baby</em>. Zumindest war das der Job von Andrea Sachs (Anne Hathaway) in dem Film <em><a href="https://www.filmdienst.de/artikel/fd151631/der-teufel-tragt-prada" rel="noopener">Der Teufel tr&#228;gt Prada</a> </em>von 2006.</p><p>Die Kom&#246;die um die unmodische zweite Assistentin der gef&#252;rchteten Chefredakteurin Miranda Priestly (<a href="/autoren/barbara-schweizerhof/vielleicht-einfach-die-grosste" rel="noopener">Meryl Streep</a>) hat heute absoluten Kultstatus. Die lieferte n&#228;mlich nicht nur einen sehr humorvollen Einblick in die teils gnadenlose Welt des Hochglanzjournalismus, sondern gilt bis heute als ein ziemlich pr&#228;zises Portr&#228;t der <a href="/autoren/klaus-dermutz/der-grosse-y2k-flop" rel="noopener">&#8222;Y2K&#8220;</a>-Kultur der sogenannten nuller Jahre.</p><p>Damals war <a href="/autoren/katharina-kuehn/darf2019s-ein-bisschen-mehr-sein" rel="noopener">Body Positivity</a> noch ein Fremdwort (&#8222;Ich bin nur eine Darmgrippe vo</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 18:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Walser</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Wie Millennials wirklich ticken? Diese fünf Serien und Filme verraten alles über sie]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Leif Randts Millennial-Roman „Allegro Pastell“ und dessen Verfilmung erzählen vor allem von privilegierten Menschen. Wer die Gen Y besser verstehen will, sollte diese fünf Filme und Serien kennen. Die Klassenfrage wird hier auch gestellt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-millennials-wirklich-ticken-diese-fuenf-serien-und-filme-zeigen-es/@@images/image-1000-6e1f92ba1f5d236b7f7f7a68d948d23a.jpeg" alt="Wie Millennials wirklich ticken? Diese fünf Serien und Filme verraten alles über sie" title="Wie Millennials wirklich ticken? Diese fünf Serien und Filme verraten alles über sie" height="562" width="1000" /></figure><p>Auf Social Media wird 2016 als vermeintlich letztes unproblematisches Jahr des aktuellen Jahrhunderts romantisiert, Skinny Jeans sind wieder en vogue und die Gen Z entdeckt CDs wieder f&#252;r sich. Kurz: Die Millennial-Kultur feiert ein Comeback! Aber was macht die Generation Y eigentlich aus, die zwischen 1981 und 1995 geboren wurde? Diese f&#252;nf Filme und Serien geben einen Einblick.</p><h2>&#8222;Fleabag&#8220;: Auch mal im Dazwischen steckenbleiben</h2><p>Millennials sind Meister im Loslassen. Loslassen <a href="/autoren/der-freitag/haben-wir-die-liebe-zu-eng-definiert" rel="noopener">traditioneller Beziehungsmuster</a>, <a href="/autoren/oezge-inan/sommer-sonne-16-sein-was-ich-ueber-meinen-koerper-gerne-vorher-gewusst-haette" rel="noopener">ungesunder K&#246;rperbilder</a>, toxischer Erziehungsmethoden. Dass die Generation bei diesen gro&#223;en Emanzipationsprozessen nat&#252;rlicherweise auch mal im Dazwischen stecken bleibt, daf&#252;r steht Phoebe Waller-Bridges widerspr&#252;chliche Fleabag vielleicht</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 16:03:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Walser</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Berlin | Zwischen Bunker und Putins Soldaten: Tschechows „Drei Schwestern“ im Alarmzustand]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die slowenische Regisseurin Mateja Koležnik inszeniert am Berliner Ensemble einen Abend im permanenten Alarmzustand. Zwischen Wodka, Sirenen und radioaktiven Kisten wird Tschechows Klassiker zur beklemmenden Prognose unserer Gegenwart</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/tschechows-drei-schwestern-am-berliner-ensemble-bunker-und-putins-soldaten/@@images/image-1000-73f7e855bba3f4971d39aa31c7ca1680.jpeg" alt="Zwischen Bunker und Putins Soldaten: Tschechows „Drei Schwestern“ im Alarmzustand" title="Zwischen Bunker und Putins Soldaten: Tschechows „Drei Schwestern“ im Alarmzustand" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Frosch steckt keiner der drei Schwestern im Hals. Nach dem Willen ihres Sch&#246;pfers <a href="/autoren/georg-kasch/wunschen-nutzt-nichts" rel="noopener">Anton Tschechow</a> sind sie schlie&#223;lich dazu verdammt, abwechselnd zu quaken &#8211; gefangen in ihrer unendlichen Lethargie, auch um ein wenig Handlung zu simulieren. Die sch&#246;nste Mangelware des Russen Tschechow f&#252;r alle Ewigkeit.</p><p>Irina, Mascha und Olga reden und reden, tr&#228;umen vom geliebten Moskau ihrer Kindheit, das sie nach der Versetzung ihres nunmehr verstorbenen Vaters, eines Generals, hinter sich lassen mussten. Sie leiden an der Gegenwart, sprechen in sehnsuchtsges&#228;ttigten S&#228;tzen gegen die eigene Vergeblichkeit an und ziehen selbst aus der kleinsten Hoffnung, wenn sie denn aufblitzt, mond&#228;ne Verzweiflung.</p><p>Und so springt nur einem der Frosch f&#246;rmlich aus dem</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 14:52:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Haibach</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Popliteratur | Kulturkritik im Wandel: Maik Brüggemeyers liebevoller Blick auf die Generation X]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der neue Roman von Maik Brüggemeyer erzählt von einem gescheiterten Musikjournalisten, der unfreiwillig in seine westfälische Heimat zurückkehrt. Sein Buch beleuchtet die Krise der Kulturkritik und die Wandlungsprozesse in der Popwelt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ji-hun-kim/kulturkritik-im-wandel-maik-brueggemeyers-liebevoller-blick-auf-die-generation-x/@@images/image-1000-a6a08b99f5228c93b5e6bc7c0c05dcb3.jpeg" alt="Kulturkritik im Wandel: Maik Brüggemeyers liebevoller Blick auf die Generation X" title="Kulturkritik im Wandel: Maik Brüggemeyers liebevoller Blick auf die Generation X" height="562" width="1000" /></figure><p>Peter Justen, geboren 1976 in T&#252;skenb&#252;ren, kehrt nach vielen Jahren als Berliner Musikjournalist in seine westf&#228;lische Heimat Fl&#246;thenbeck zur&#252;ck. Justen heuert bei einer piefigen Lokalzeitung an. Das ist alles andere als ein Aufstieg, mehr eine aufoktroyierte Heimkehr, nachdem in der Hauptstadt seine &#252;berlebensnotwendigen Felle ins Nichts abgeflossen sind. Auch privat hat Justen monumental verkackt.</p><p>Peter geht es wie anderen Popjournalisten der <a href="/autoren/tom-wohlfarth/die-politisierung-einer-generation" rel="noopener">Generation X</a>. Mit dem <a href="/autoren/ji-hun-kim/was-ist-aus-der-popkritik-geworden" rel="noopener">Sterben der Musikmagazine</a> und v&#246;llig neuen Gesetzen in der Popkultur ist kaum mehr als stille Verbitterung in Sicht. Dabei war Peter mal sonore Stimme einer Pop-Intelligenzia. Er reiste um die Welt, traf gro&#223;e Stars und baute sich ein imposantes popkulturelles Referenzsystem auf, das im 21</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 15:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ji-Hun Kim</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Antwort auf Dirk Oschmann? Ein Buch über den Westen, von Ostdeutschen erzählt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Westen als Traum? Ostdeutsche hatten immer ein Verhältnis zu ihm. Autoren und Autorinnen wie Constanze Neumann, Annett Gröschner oder Jakob Hein erzählen im neuen Buch von Cornelia Geißler, wie das aussieht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/antwort-auf-dirk-oschmann-ein-buch-ueber-den-westen-von-ostdeutschen-erzaehlt/@@images/image-1000-839d63af10d1963a65096d780775e852.jpeg" alt="Antwort auf Dirk Oschmann? Ein Buch über den Westen, von Ostdeutschen erzählt" title="Antwort auf Dirk Oschmann? Ein Buch über den Westen, von Ostdeutschen erzählt" height="562" width="1000" /></figure><p>Soll das jetzt ein Pamphlet werden? Eine Streitschrift &#224; la <a href="/autoren/der-freitag/dirk-oschmann-zu-75-jahre-grundgesetz-der-westen-feiert-der-osten-guckt-zu" rel="noopener">Dirk Oschmann</a>, der in seinem Bestseller <a href="https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/lesetipp/der-osten-eine-westdeutsche-erfindung" rel="noopener"><em>Der Osten &#8211; eine westdeutsche Erfindung </em></a>(2023) beklagt hat, dieser werde noch immer als Norm wahrgenommen? Wird die <a href="/autoren/maxi-leinkauf/katja-hoyer-ich-finde-es-schwierig-sich-staendig-positionieren-zu-muessen" rel="noopener">Debatte</a> weitergehen?</p><p>&#8222;Den Westen muss keiner mehr erfinden&#8220;, schreibt die Herausgeberin Cornelia Gei&#223;ler in ihrem Vorwort, &#8222;er wirkt wie immer schon dagewesen&#8220;. Ostdeutsche hatten ein Verh&#228;ltnis zum Westen, so oder so. Er war Sehnsuchtsort oder Gefahr, Glanz oder Elend. Im Westen tr&#228;umte niemand vom Osten.</p><p>Gei&#223;ler, die Literaturjournalistin ist, hat f&#252;r ihren Sammelband <a href="https://kanon-verlag.de/shop/sachbuecher/cornelia-geissler-der-westen/" rel="noopener"><em>Der Westen &#8211; eine ostdeutsche Empfindung</em></a> (Kanon) verschiedene ostdeutsche Autoren und Autorinnen um ihre Sicht gebeten und hat ihnen je eine Frage </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Serien | The Pitt und die Krise der Kritik: Wenn Fans ihre Serien nicht mehr verstehen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Muss das Zuschauen bei Serien und Filmen in Zeiten von Social Media neu erlernt werden? Der Online-Backlash um die gerade abgelaufene Serie „The Pitt“ macht ein Kultur-Phänomen sichtbar: die Krise der Kritik</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/the-pitt-und-die-krise-der-kritik-wenn-fans-ihre-serien-nicht-mehr-verstehen/@@images/image-1000-70665e954243ebb91dcf3dd9c64f24d3.jpeg" alt="The Pitt und die Krise der Kritik: Wenn Fans ihre Serien nicht mehr verstehen" title="The Pitt und die Krise der Kritik: Wenn Fans ihre Serien nicht mehr verstehen" height="562" width="1000" /></figure><p>Dass gro&#223;e Popularit&#228;t zum Fluch werden kann, ist keine Neuentwicklung des Social-Media-Zeitalters. Wie gering jedoch heutzutage die Distanz zwischen Lob und Shitstorm oft ist, bekamen j&#252;ngst die <a href="/autoren/jenni-zylka/noah-wyle-in-the-pitt-medizinische-realitaet-ohne-heldenmythos" rel="noopener">Macher der Krankenhausserie <em>The Pitt</em></a> zu sp&#252;ren. Von der Freude &#252;ber ungew&#246;hnlich gro&#223;en Zuschauerzuspruch bis zur Online-Debatte zum Thema &#8222;Schauen Fans die Serie falsch?&#8220; dauerte es nur wenige Wochen. Was war passiert?</p><p>Als die erste Staffel von <em>The Pitt</em> im vergangenen Jahr startete, galt die gr&#246;&#223;te Sorge noch den juristischen Vorw&#252;rfen, inwieweit <em>The Pitt</em> eine Fortsetzung von Michael Crichtons <em>Emergency Room </em>aus den 1990ern w&#228;re. Um der andauernden Copyright-Auseinandersetzung mit den Crichton-Erben kein unn&#246;tiges Futter zu ge</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Bettencourt-Skandal: In der Kino-Adaption macht Isabelle Huppert die Farce zum Drama]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Thierry Klifa versucht in „Die reichste Frau der Welt“ den Skandal um die L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt als Farce zu adaptieren. Doch Isabelle Huppert in der Titelrolle macht im Duo mit Laurent Lafitte als Erbschleicher mehr daraus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gerhard-midding/so-gut-ist-der-film-die-reichste-frau-der-welt/@@images/image-1000-3f15fae6c6bfa413f1b0e8155000c983.jpeg" alt="Bettencourt-Skandal: In der Kino-Adaption macht Isabelle Huppert die Farce zum Drama" title="Bettencourt-Skandal: In der Kino-Adaption macht Isabelle Huppert die Farce zum Drama" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer zu Beginn dieses Jahrtausends aufmerksam die Presse dies- und jenseits des Rheins verfolgte, dem wurde klar, dass <a href="/autoren/rudolf-walther/gift-in-den-adern-der-republik" rel="noopener">die Aff&#228;re um Liliane Bettencourt</a> gleicherma&#223;en das Zeug zur Farce wie zur Trag&#246;die hatte. Wahn und Macht spielten eine kapitale Rolle. Die Erbin des L&#8217;Or&#233;al-Konzerns machte dem mond&#228;nen Fotografen, verkrachten Schriftsteller und hauptberuflichen Dandy Jean-Marie Barnier im Verlauf zweier turbulenter Jahrzehnte Geschenke im Wert von rund einer Milliarde Euro. Die Vormundschaftsklage der Familie setzte dem Spuk ein sp&#228;tes Ende.</p><p>Wie die Gro&#223;bourgeoisie ihrem eigenen Niedergang zuschaute, w&#228;re ein gefundenes Fressen f&#252;r Claude Chabrol gewesen. Der vergn&#252;gte Sp&#246;tter h&#228;tte daraus zweifellos eine dramatische Kom&#24</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:18:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Midding</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[King of Pop | Held ohne Makel? Warum das Michael-Jackson-Biopic eine verpasste Chance ist]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Michael Jackson war ein komplexer Megastar. Er hätte ein besseres Biopic verdient als diese ausgewalzte Heldenerzählung, die alle Kontroversen umgeht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jenni-zylka/held-ohne-makel-warum-das-michael-jackson-biopic-eine-verpasste-chance-ist/@@images/image-1000-e2f9c64d862fa883afd6155730c28d16.jpeg" alt="Held ohne Makel? Warum das Michael-Jackson-Biopic eine verpasste Chance ist" title="Held ohne Makel? Warum das Michael-Jackson-Biopic eine verpasste Chance ist" height="562" width="1000" /></figure><p>Was war das nur f&#252;r ein Mensch, dieser Michael Jackson? Dessen Stimme als kleiner Junge unter der Fuchtel eines gewaltt&#228;tigen Vaters so sehns&#252;chtig Songtexte &#252;ber Liebe beseelte, dass es einem das Herz brach. Dessen Sound sp&#228;ter den Pop revolutionierte, mit k&#252;hnen, trockenen Discobeats und rollenden Basslinien. Der einen <a href="/autoren/der-freitag/lets-dance-zehn-beruehmte-tanzschritte-aus-der-pop-kultur" rel="noopener">eigenen Tanzstil</a> entwickelte, dazu einen eigenen Gesangsstil, gepr&#228;gt von gekieksten, au&#223;erweltlichen &#8222;Hee-heeees!&#8220;. Der mit einem Zoo an echten Tieren in einem Fantasieschloss lebte, das Peter Pans von Kindern bev&#246;lkertem Feenreich nachempfunden war. Der beim Plattenverkauf bis heute g&#252;ltige Rekorde setzte.</p><p>Und der mit 50 Jahren an einer &#220;berdosis des Narkosemittels Propofol starb, nachdem ein erster Schwun</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jenni Zylka</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Essays | „An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Bestsellerautorin Elena Ferrante zeigt in vier Vorträgen, wie weibliche Wahrheit auch aus männlichem Erbe entstehen kann – vor allem Dante spielt eine große Rolle. Eine Hymne an das Lesen und das Schreiben jenseits patriarchaler Grenzen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/an-den-raendern-elena-ferrante-denkt-in-ihren-essays-die-frauenliteratur-neu/@@images/image-1000-3c47866a82ea1a0f5f624f6a3a11fc75.jpeg" alt="„An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats" title="„An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Jahr 2020 erhielt <a href="/autoren/andrea-affaticati/das-grosse-geschwaetz" rel="noopener">Elena Ferrante </a>eine Einladung der Universit&#228;t Bologna, sie sollte dort eine Poetikvorlesung abhalten. Ungew&#246;hnlich daran ist weniger, dass die Pandemie den Plan durchkreuzte &#8211; die bereits konzipierten Vortr&#228;ge wurden sp&#228;ter in einem Theater pr&#228;sentiert &#8211; als dass die Autorin nicht physisch h&#228;tte erscheinen k&#246;nnen. Denn Elena Ferrante ist ein Pseudonym, die Identit&#228;t der italienischen Bestsellerautorin ist bis heute nicht offiziell best&#228;tigt, aller ambitionierten bis &#252;bergriffigen Recherchen von Journalisten zum Trotz.</p><p>Ein nicht zu untersch&#228;tzender Kniff in dieser Mythologisierung ist die auktoriale Entscheidung, explizit als Frau rezipiert zu werden: Nicht nur der weiblich gelesene Name, auch ihre so leb</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Anna Raab</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ein Wal in der Themse, Menschen im Schwebezustand: Oisín McKennas Roman „Hitzetage“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hitzetage-von-oisin-mckenna-ein-wal-in-der-themse-menschen-im-schwebezustand</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hitzetage-von-oisin-mckenna-ein-wal-in-der-themse-menschen-im-schwebezustand</link>
        <description><![CDATA[<strong>In „Hitzetage“ zeigt Oisín McKenna ein London, das zwischen Versprechen und Überforderung schwankt. Sein flirrendes Debüt beleuchtet, wie moderne Liebe in einem sozialen Gefüge existiert, das von Klasse und Geld geprägt ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hitzetage-von-oisin-mckenna-ein-wal-in-der-themse-menschen-im-schwebezustand/@@images/image-1000-8ffbb9ca1606272177ce9b9863476cf5.jpeg" alt="Ein Wal in der Themse, Menschen im Schwebezustand: Oisín McKennas Roman „Hitzetage“" title="Ein Wal in der Themse, Menschen im Schwebezustand: Oisín McKennas Roman „Hitzetage“" height="562" width="1000" /></figure><p>London im Ausnahmezustand: Die Hitze steht zwischen den H&#228;usern, K&#246;rper r&#252;cken zu nah zusammen, Gespr&#228;che kippen schneller ins Intime. Ois&#237;n McKennas Roman <em>Hitzetage</em> beginnt nicht mit einer klassischen Exposition, sondern mit einem irritierenden Bild &#8211; einem <a href="/autoren/katharina-schmitz/wal-timmy-warum-laesst-sein-schicksal-meine-blase-kalt" rel="noopener">gestrandeten Wal</a> an der Themse &#8211;, das sofort die eigentliche Frage freilegt: Wie lebt man heute in einer Stadt, die gleichzeitig Versprechen und &#220;berforderung ist?</p><p>McKenna interessiert sich weniger f&#252;r spektakul&#228;re Wendungen als f&#252;r Zust&#228;nde: f&#252;r Gespr&#228;che, die abbrechen, f&#252;r Blicke, die zu lange dauern, und f&#252;r Beziehungen, die sich eher verschieben als klar beginnen oder enden. &#220;ber ein einziges Wochenende w&#228;hrend einer extremen Hitzewelle im J</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 17:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Pramschüfer</dc:creator>
        
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