Deutsche Demokratische Republik
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Was für ein Spagat! Warum der DDR-Roman „Selbstregulierung des Herzens“ so mitreißt
Peggy Mädler findet in ihrem Roman „Selbstregulierung des Herzens“ große Fragen im Kleinen einer Brandenburger Datschensiedlung. Wie schön wäre es, wenn Selbstregulierung so funktionierte, wie man darin lesen kann
Sieben Schnäuzer für ein Halleluja: Wolf Biermanns Leben als Drachentöter
Das Staatstheater Meiningen bringt mit „Biermann – Drachentöter“ das Leben des 89-jährigen Liedermachers auf die Bühne, überraschend kurzweilig und einleuchtend. Wie viel Drache steckt aber in Wolf Biermann?
„Früher wart ihr meine Partei – heute seid ihr Verbrecher“: Woher diese Wut auf die SPD?
In Lutherstadt Eisleben versucht der linke Chemiearbeiter Aick Pietschmann Wähler zurückzugewinnen – doch auf dem Marktplatz begegnen ihm Wut, Skepsis und Gleichgültigkeit. Eine Reportage über verlorenes Vertrauen im Osten
Wisst ihr noch, wie 1994 die Frauen streikten? Werfen wir den Krempel hin!
Wie kann es sein, dass wir immer noch gegen Paragraph 218 protestieren müssen und für gleichen Lohn? Unsere Autorin erinnert sich an den Frauenstreik von 1994, bei dem Ost- und Westfrauen gemeinsam streikten. Und was dann nicht folgte
Frauenkampftag: Lassen wir die Wut zu!
Gleichberechtigung schien selbstverständlich – bis Mutterschaft, Herkunft und Geschichte neue Fragen aufwarfen. Ein persönlicher Blick auf patriarchale Strukturen, ostdeutsche Erfahrungen und warum feministischer Widerstand notwendig bleibt
Jürgen Kuttner über ostdeutsche Identität und die Bedeutung der OAZ für Ostdeutschland
Er hat eine Zeitung für Ostdeutschland mitgegründet, aber die „Ost-taz“ lebte nicht lang: Wie sieht Jürgen Kuttner das Projekt „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“? Mit dem Furor von OAZ-Verleger Holger Friedrich jedenfalls sympathisiert er
DDR-Architektur mit Familiengeschichte: Hermann Henselmanns Vermächtnis
Florentine Anders ist die Enkelin des DDR-Architekten Hermann Henselmann und hat ein Buch über ihre Familie geschrieben. Warum? Ein Spaziergang auf der Magistrale
Jana Hensel zum AfD-Aufstieg: „Der Osten kippt. Und der Westen will das nicht sehen“
Die Schriftstellerin Jana Hensel fragt sich in ihrem neuen Buch „Es war einmal ein Land“, wann das Abdriften so vieler Landsleute nach rechts begann. Ihre These: Der Abschied von der Demokratie fing weit vor Angela Merkel an
Sozialismus auf Augenhöhe: Marx, Engels und das Denkmal der verlorenen Nähe
Zwölf Jahre Arbeit für ein Denkmal, das am Ende niemandem wirklich gefällt – am wenigsten der Staatsmacht selbst. Im Marx-Engels-Forum in Ostberlin erscheinen die Vordenker des Sozialismus auf Augenhöhe
CDU in Ostdeutschland: Wird es eine Allianz mit der Linken geben?
Während die CDU öffentlich Abstand wahrt, funktioniert hinter den Kulissen die Zusammenarbeit mit der Linken erstaunlich geräuschlos. Ein kleiner historischer Diskurs zu CDU und Linkspartei in Thüringen und Sachsen
Brechts Berliner Ensemble studiert 1952 das dörfliche Leben in der DDR
Um den Klassenkampf auf dem Land kennenzulernen und das Stück „Katzgraben“ wahrheitsgetreu inszenieren zu können, besuchen Schauspieler, Dramaturgen und Bühnenbildner zwei Lausitz-Dörfer
Sind rechte Bewegungen im Osten die Fortsetzung der Protestkultur in der DDR?
Rechte Subkulturen im Osten gelten oft als Produkt autoritärer Prägung aus DDR-Zeiten. Der Soziologe Stefan Wellgraf widerspricht. Sein Buch „Staatsfeinde“ verdient eine breite Leserschaft
Die Volksbühne ehrt DDR-Philosoph Wolfgang Heise: Zweifel als Lebensmaxime
Der berühmte DDR-Philosoph Wolfgang Heise wurde anlässlich seines 100. Geburtstags mit einer Matinée an der Berliner Volksbühne geehrt. Ein buntes Nummernprogramm mit den Ikonen des ostdeutschen Geisteslebens. Was sagt Heise uns heute?
Die ganze Skala der Gefühle: Helga Schuberts „Luft zum Leben“ über den DDR-Alltag
Einst wurde sie von der Stasi bespitzelt: Jetzt erzählt die 86-jährige Bachmannpreisträgerin Helga Schubert in ihrem Buch „Luft zum Leben“ vom Alltag in Ost und West. Eine faszinierende Zeitreise mit 38 Texten aus 65 Jahren
Deutsche Russlandbilder: Der Westen hat die Meinung, der Osten die Erfahrung
Hat Putin „Die Dämonen“ gelesen? Für die heute in Deutschland vorherrschende West-Tradition stellt sich diese Frage nicht. Sie muss Dostojewski googeln – und weiß doch alles über die Russen. Ein Plädoyer für eine Horizonterweiterung
Berliner Theatertreffen-Auswahl 2026: Ein Hang zur Spießbürgerlichkeit
Historienschinken und politisch Kurzsichtiges: Unsere Kritikerin überzeugt die Auswahl der zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ für das Theatertreffen nicht. Zwei allerdings kann sie uneingeschränkt empfehlen
Zwischen Stasi-Verfolgung und Freiheitsdrang: Die Punk-Frauen der DDR
Allein durch ihre Erscheinung offenbarten die Punk-Frauen in der DDR die ersten Risse in einer bürgerlichen Fassade. Der Bild-Text-Band „Tanz auf dem Vulkan“ erzählt von Repression, Mut und Kreativität
Wenn niemand zuständig ist: Der Kampf um das Erbe des DDR-Fliesenkünstlers Lothar Scholz
DDR-Kunst verschwindet leise: durch Verfall, Diebstahl, bei Sanierungen. Eine Reportage über den prägenden Arbeiterkünstler Lothar Scholz – und die Menschen, die versuchen, sein Werk gegen alle Widerstände zu retten
„Ist denn heute mein Glückstag?“ – Begegnung mit einer Pfandsammlerin in Berlin
Frau Schenk sammelt Pfandflaschen im Innenhof eines Berliner Mietshauses. Sie will über die Runden kommen. Ihre Geschichte erzählt von Krankheit, DDR-Biografie, Abwertung nach 1990 – und davon, wie Altersarmut in Deutschland heute aussieht
Wieso schnappt bei Fotografien der späten DDR und Nachwendezeit die Klischeefalle zu?
Die Potsdamer Ausstellung „Das Weite suchen“ zeigt Fotografien aus der späten DDR und den frühen 1990er-Jahren – mit beeindruckenden Arbeiten. Und dennoch: Der Versuch, die Vielfalt der Umbruchserfahrungen zu zeigen, scheitert wieder einmal
1958 Bruno Apitz' Roman über das KZ Buchenwald: Das Kind, wie es im Buche steht
Gern möchte der Schriftsteller Bruno Apitz in der DDR auch Komödien schreiben. Aber zum einzigen, überragenden künstlerischen Erfolg seines Lebens wird 1958 der Buchenwald-Roman „Nackt unter Wölfen“, der von Frank Beyer 1962 verfilmt wird
Vietnam 1980: Das Land gerät in den Sog einer Flüchtlingswelle und braucht Reformen
Eine Parteikonferenz in Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, stellt die Weichen für eine Politik des Wandels („Doi Moi“), bei der chinesische Muster durchschimmern
Die Stille nach der DDR: Susanne Tägders Krimi „Die Farbe des Schattens“
Susanne Tägder lässt in „Die Farbe des Schattens“ die Geister eines Staates weiterleben – in den Menschen, im Schweigen, in den Akten. Sie verwebt einen Kriminalfall und Zeitgeschichte zu einem dichten Porträt der frühen Neunziger
Ostalgie im Kino: Lachen, bis es wehtut
Von heute aus gesehen sind es Komödien wie „Sonnenallee“, die der Ambivalenz von Alltagserfahrung in der DDR und Geschichtsschreibung den besseren Ausdruck verliehen
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