Palästinenser
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Der Film „Naza“ schockiert viele. Warum aber glaubte man zuvor den Palästinensern nicht?
Im Film „Naza“ sprechen israelische Täter über mutmaßliche Kriegsverbrechen und erschüttern uns. Palästinensische Stimmen werden dagegen oft als unzuverlässig angesehen. Wie tief sitzt die Hierarchie der Glaubwürdigkeit in uns?
Kein Wort zu palästinensischen Opfern hier, bedingungsloses Feiern des Widerstands dort
Der Historiker Gil Shohat ist enttäuscht von der Berliner Antisemitismus-Vereinbarung: Linke, Grüne und SPD würden jüdisches Leben damit mehr einschränken, als es zu stärken – und Palästinenser kämen nur am Rande vor. Ein Gastbeitrag
Wahlen in Israel: „Das bedeutet nicht, dass ich an die israelische Demokratie glaube“
Wird die Wahl in Israel etwas an der Politik gegenüber den Palästinensern ändern? Die Anwältin Diana Buttu darf in Israel wählen, kritisiert aber dessen Demokratie. Was erwartet sie – auch von möglichen Wahlen in Palästina im November?
Uffa Jensen: „Die Wählerschaft der CDU hat größere Antisemitismusprobleme als die Linken“
Können sich Juden und Jüdinnen in Berlin unter einer Linken-Bürgermeisterin Elif Eralp „nicht mehr sicher fühlen“? Der Historiker Uffa Jensen, Vize-Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung, hat darauf zwei Antworten. Ein Gespräch
„Vielleicht ein letztes Mal“: Was der Arzt Abu Safiya noch über seine Haft in Israel sagte
Der Arzt Abu Safiya sitzt seit mehr als 600 Tagen in Haft in Israel – ohne Anklage. Da er kein Einzelfall ist, gibt es nur noch wenige Mediziner, die in Gaza Verletzte behandeln können. Was das Auswärtige Amt in Berlin zu seinem Fall sagt
Nicaragua klagt in Den Haag: „Deutschland weiß genau, was in Gaza geschieht"
Der nicaraguanische Jurist und Diplomat Carlos Argüello Gómez vertritt vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) die Klage seines Land gegen Deutschland. Der Vorwurf: Beihilfe zum Völkermord in Gaza. Ein Gespräch über die jüngste Anhörung
„Rückzug 710“: Mit diesem Plan will Ben-Gvir Millionen Palästinenser aus Gaza vertreiben
Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir wirbt im Wahlkampf dafür, die Bevölkerung des Gazastreifens über sieben Jahre komplett zu vertreiben. Im ersten Jahr werde 250.000 Menschen die Ausreise „ermöglicht“. Stehen wir vor einem Exodus?
Tsafrir Cohen: „Die Regierung weiß, wie man Kriege führt, aber nicht, wie man sie beendet“
Am 1. September ist weltweiter Antikriegstag. Medico-International-Chef Tsafrir Cohen erzählt von nächtlicher Flucht in Katakomben voller Ratten, warnt vor „Warfare statt Welfare“ und verrät, wer aktuell den Krieg vorbereitet. Ein Gespräch
Wahl in Israel: Eine andere Regierung ist denkbar – aber wie wäre sie erreichbar?
Eine jüdisch-arabische Allianz könnte im Verbund mit weiteren Oppositionsparteien am 27. Oktober Benjamin Netanjahu aus dem Amt heben. Aber noch scheitert ein solches Bündnis der Vernunft an Rassismus und Ressentiments
Israels Ben-Gvir zu sanktionieren, erleichtert deutsche Seelen, hilft aber Palästina nicht
Israels Sicherheitsminister will jede Nacht in Gaza Menschen töten. In Deutschland ist die Empörung über Itamar Ben-Gvir groß. Doch hinter der Forderung nach Sanktionen gegen ihn steckt ein gefährlicher Irrtum über die Wahl am 27. Oktober
Wegen zwei Instagram-Posts staatenlos: Wie geht es Abdallah A.? Jetzt spricht sein Anwalt
Im September 2025 erhielt Abdallah A. die deutsche Staatsbürgerschaft – kurz darauf war sie wieder weg. Dem „Freitag“ berichtet er von Isolation und Angst, sein Anwalt spricht von einer „Denunziationsmaschine“. Wie konnte es so weit kommen?
Queer und palästinensisch: Zwischen Identitäten und Vorurteilen nach dem CSD-Anschlag
Als queerer Palästinenser in Berlin beschreibt der Autor, wie nach dem Anschlag auf die CSD-Parade die Opfer schnell in den Hintergrund gerieten. Statt Mitgefühl dominierte politische Instrumentalisierung die Berichterstattung. Warum?
Was steckt hinter Trumps Nebelkerze, die Hamas sei zur Entwaffnung bereit?
Der US-Präsident ist nicht groß vorangekommen mit seinem Gaza-Friedensplan. Die jetzige Ankündigung klingt nach Befreiungsschlag. Doch dürfte kaum etwas passieren, solange sich die israelische Armee nicht aus dem Gazastreifen zurückzieht
Ihre Mutter starb im Nahostkonflikt: „Niemand soll so etwas durchmachen müssen“
Im Juni hielt Vered Berman eine Rede auf dem Parteitag der Linken, die Menschen aus gegensätzlichen politischen Lagern zum Applaudieren brachte – ein seltenes Ereignis beim Nahost-Thema. Woher nahm sie die Versöhnungskraft? Ein Gespräch
Omer Bartov: „Israel wird zum Paria-Staat. Nur Sanktionen können Veränderung erzwingen“
Der Historiker Omer Bartov untersucht, wie Zionismus sich von einer sozialistischen Bewegung zu einer militaristischen Staatsideologie entwickelte, und fordert internationale Sanktionen für einen Wandel. Ein Gespräch
Dieses Interview fand im Gefängnis statt! „Bereue die Tat nicht“, sagt Palästina-Aktivist
Daniel Tatlow-Devally steht vor Gericht, weil er mit den palästinasolidarischen „Ulm 5“ den israelischen Rüstungskonzern Elbit Systems attackierte. Seit neun Monaten sitzt er oft 23 Stunden am Tag in einer Zelle. Hat er damit gerechnet?
Sam Fahd Abu Haikal war sieben Monate alt, als er in den Armen seiner Mutter starb
Israelische Soldaten haben im besetzten Westjordanland ein palästinensisches Baby erschossen. In Hebron hatten sie Feuer auf das Auto seiner Familie eröffnet – ohne jeden Anlass, wie der Vater sagt. Eine interne Untersuchung bestätigt das
„Es ist teuer, Vasall der USA zu sein“, sagt Michael Lüders nach deutscher UN-Niederlage
Der globale Süden halte Deutschland jetzt seine Heuchelei vor Augen, sagt BSW-Politiker Michael Lüders: zwischen Russlands Völkerrechtsbruch in der Ukraine einer- und dem Vorgehen Israels und der USA in Palästina und im Libanon andererseits
Wer sich zu Gaza verhält wie Deutschland, hat im UN-Sicherheitsrat keinen Platz mehr
Willkommen in der multipolaren Weltordnung: Nur 104 Staaten wollen Deutschland als nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Diese Niederlage ist Folge einer Außenpolitik à la Maas, Baerbock, Wadephul – und Merz, gerade gegenüber Israel
Palästinensischer Psychologe: Die Baseballschläger-Jahre in der Westbank haben begonnen
Der palästinensische Psychologe Abdulkarim Sadi dokumentiert Menschenrechtsverletzungen durch Israels Armee im Westjordanland für die NGO B’Tselem. Die Vertreibung von Palästinensern jetzt, vor allem durch Siedler, nennt er wohl „endgültig“
„Keine Beweise“: Hat Karim Khan über einen Genozid in Gaza gesagt, was „Bild“ behauptet?
Der Springer-Verlag schreibt, dass der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs Heikles zugegeben habe: Für einen Völkermord Israels in Gaza gebe es keine Beweise. Was Karim Khan im Interview mit Mehdi Hasan wirklich sagte
Notwehr gegen Genozid und Rüstung? Welches Ziel die Angeklagten im Ulm-5-Prozess verfolgen
Zuletzt besuchte Greta Thunberg diesen turbulenten Prozess: In Stuttgart stehen fünf Aktivisten vor Gericht, weil sie Büros des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems in Ulm verwüstet haben. Ihre Verteidigungsstrategie ist politisch
Israel, Gaza und die UN: Was Francesca Albanese so unverzichtbar und so unerträglich macht
Gerade mussten die USA ihre Sanktionen gegen Francesca Albanese aufheben: Warum die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete die polarisierendste Figur des Diskurses um Israel, Gaza und das Westjordanland ist
Foltervorwürfe gegen Israel: „New York Times“ verteidigt Kristof-Recherche gegen Netanjahu
Systematische Folter von Palästinensern und sexualisierte Übergriffe als Alltag in Israels Gefängnissen: Eine Recherche der „New York Times“ provoziert Drohungen von Premier Benjamin Netanjahu
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