Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

09.06.2010 | 16:28

Henryk M. Broder, der Junge mit der Tröte

Henryk M. Broder, der Junge mit der Tröte

Henryk M. Broder, der sympathisch altkluge Junge mit der Tröte, die er hinter sich herschleift, wie eine zwölfendige Rindviehpeitsche, weil es zu einer Blechtrommel nicht gereicht, zieht in seiner Laudatio auf MRR (: tinyurl.com/36cwj7l ) diesen in die unwägbaren Niederungen der scheppernd krächzenden Tonlage seiner niederträchtig piepsigen  Tröte. 

Warum versagt Henryk  M. Broder der Mut überhaupt und insbesondere sein Mut zum Sarkasmus in seiner Laudatio auf RMM, wenn es um das kriminelle Regierungshandeln in Israel geht, das selbst vor militärischen Interventionen und dem Kapern von Hilfsgüterkonvois für Gaza in Internationalen Gewässern nicht Halt macht.

 Warum schreibt Broder dazu nichts, nichts dazu, das Israel wie die USA den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag nicht anerkennen und darüber hinaus, anders als die USA, wie Deutschland die UNO- Konvention gegen Korruption, Abgeordnetenbestechung nicht ratifizieren.

 In Israel beanspruchen orthodoxe Juden, bewilligt von der israelischen Regierung, als gebe es eine gesetzlich verankerte Apartheid in Israel, wie einst in Südafrika, eigene Buslinien für sich, zu denen Frauen unter Strafandrohung keinen Zutritt haben.

 Broder schreibt Vieles, schreibt Interessantes, aber dazu schreibt er beredt nichts.

 Fürchtet die israelische Regierung den Frieden, wie der Teufel das Weihwasser, weil ein Friedensabkommen mit Palästina schlagartig die horrende Überschuldung des israelischen Staates aufdeckt und der militärisch- industrielle Komplex in Israel monetär nicht mehr plausibel vermittelbar, geschweige denn  finanzierbar wäre?

 Sucht die israelische Regierung deshalb geradezu militärische Konflikte und Gefahrenlagen, um vom israelischen Staatsbankrott als Menetekel an der Wand abzulenken?

JP

Siehe dazu:

 www.freitag.de/politik/1022-jenseits-der-roten-linie

 Gaza-Hilfe | 02.06.2010 10:55 | Uri Avnery

Freibeuter erhöhen Fangquote Wenn israelische Marine-Einheiten Gaza-Hilfsschiffe in internationalen Gewässern kapern, ist das nicht ein Akt der Piraterie, sondern auch ein Augenblick der Schande

 

 

 
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Kommentare
Ehemaliger Nutzer schrieb am 09.06.2010 um 20:26
Joachim Petrick schrieb am 09.06.2010 um 21:51
Danke für den Link.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 10.06.2010 um 13:34
hab endlich mal geschaut wer das überhaupt ist. Bin nun aber doch etwas enttäuscht das so viel Wind um jemand gemacht wird der eigentlich bedeutungslos ist.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 10.06.2010 um 13:37
"nebekh" eben
Joachim Petrick schrieb am 10.06.2010 um 16:01
Henryk M. Broder hat einmal mit Stefan Aust im Zentralorgan der damaligen Sexfront „St. Pauli Nachrichten“ als ConDom des Schreckens sein journalistisches Unwesen getrieben.
Heute ist H. M. Broder als Sexfront Hinterlassenschaft der Zeilen—und Blogger Pausenclown seltener Güte, der Fußabdruck des gefeuerten Chefredakteurs Stefan Aust beim bundesdeutschen Nachrichten- Zentralorgan Der Spiegel.

tschüss
JP
Ehemaliger Nutzer schrieb am 10.06.2010 um 23:17
Sachen gibt's..., als ich seinen Blog sah dachte ich eher an einen "informattion-overload" geschädigten.
Joachim Petrick schrieb am 11.06.2010 um 01:07
Genau!,
man macht sich unwillkürlich willkürlich so seine Gedanken, wenn jemand so daher brodert.

tschüss
JP
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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