Lutz Herden

Blog von Lutz Herden

Artikel

Politik | 18.03.2010 | 13:00 Lutz Herden
Adieu DDR, adieu Wende
Am 18. März 1990 wählt die DDR sich selbst ab, werden aus Revolutionären der Wende wendige Revolutionäre, ist ein mündiges Volk auf neue Fremdbestimmung erpicht >> mehr
Politik | 04.03.2010 | 13:00 Lutz Herden
Name, Anschrift und Gesicht
Weil die Würde des "Hohen Hauses" beschädigt worden sei, ist die Linkspartei jüngst des Parlaments verwiesen worden. Beschädigt hat sich aber nur der Bundestag selbst >> mehr
Politik | 24.02.2010 | 14:00 Lutz Herden
Das Entweder-Oder-Dogma
Schärfere Sanktionen gegen sein Land müssen den iranischen Präsidenten Ahmadinedjad innenpolitisch nicht schwächen. Für die Opposition sind sie ein Schlag ins Kontor >> mehr
Politik | 11.02.2010 | 17:00 Lutz Herden
Die Macht des Wortes
Wenn es die Bundeswehr in Afghanistan neuerdings mit einem "nicht internationalen bewaffneten Konflikt" zu tun hat, gibt es dafür nicht nur rechtliche Gründe >> mehr
Politik | 04.02.2010 | 12:15 Lutz Herden
Nicht chic, aber praktisch
Wie die NATO so hat auch Schwarz-Gelb den "moderaten Taliban" entdeckt. Was ist passiert, wenn dem terroristischen Monster plötzlich die Friedens­glocken läuten? >> mehr
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Adieu DDR, adieu Wende

Politik | 18.03.2010 | 13:00 Lutz Herden
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19.03.2010 | 22:44 Red Bavarian
"48 Prozent für die aus CDU, DSU und Demokratischem Aufbruch formierte Allianz für Deutschland, ..." Dieser Satz klingt für mich als kritischer Bürger, der ich aus einer drückend konservativ CSU-last...
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20.03.2010 | 20:40 Lutz Herden
Es ist ja allgemein bekannt und auch beobachtet worden, dass die Demonstranten, die im Oktober und November 1989 unterwegs gewesen sind, kaum mit denen identisch waren, die dann ab Dezember Deutschland-Fahnen schwenkend Straßen und Plätze bevölkerten. Einer erneuerten und gewendeten DDR wurde nicht mehr zugetraut, sich durchzusetzen. Die Flucht in die DM war letzten Endes auch eine Flucht des DDR-Mittelbaus in die BRD, auch wenn die Leute in Leizpig oder Dresden blieben.
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Adieu DDR, adieu Wende

Politik | 18.03.2010 | 13:00 Lutz Herden
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19.03.2010 | 22:44 Red Bavarian
"48 Prozent für die aus CDU, DSU und Demokratischem Aufbruch formierte Allianz für Deutschland, ..." Dieser Satz klingt für mich als kritischer Bürger, der ich aus einer drückend konservativ CSU-last...
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20.03.2010 | 10:49 Lutz Herden
Die CDU-Ost hatte dabei mit fast 41 Prozent den größten Stimmenanteil, was allerdings weniger etwas damit zu tun hatte, dass ihr die Leute abnahmen, sie habe sich glaubwürdig mit ihrer Rolle als größte Partei im Demokratischen Block der DDR (Blockpartei) und Regierungspartner der SED auseinander gesetzt. Die CDU-Ost war seit Mitte Februar 1990 in den Augen der CDU-West einfach zum Juniorpartner beim Vollzug der Einheit aufgestiegen - und die DDR-Wähler wussten das. Auch Kanzler Kohl hatte sich von Eberhard Diepgen, dem damaligen Regierenden Bürgermeister in Berlin-West, davon überzeugen lassen, dass man nicht auf Schnur und Eppelmann aus dem "Demokratischen Aufbruch", sondern auf de Maiziere und eine zu DDR-Zeiten entstandene Organisationsstuktur der Ost-CDU setzen musste.
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Adieu DDR, adieu Wende

Politik | 18.03.2010 | 13:00 Lutz Herden
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18.03.2010 | 16:51 SchmidtH.
In diesem Zusammenhang möchte auf einen Artikel (Chronik) im Berliner "Tagesspiegel" vom 17.12.2009 hinweisen. Darin findet sich folgende "Erinnerung": Ich zitiere: [.....]Nach einer Meinungsumfra...
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19.03.2010 | 15:46 Lutz Herden
Es hatte vor dem Modrow-Besuch am 13. Februar 1990 in Bonn beim kurz zuvor stattgefundenen Weltwirtchaftsforum in Davos eine informelle Absprache zwischen Vertretern beider deutscher Regierungen gegeben (Modrow war selbst dort), wonach die DDR mit 15 Mrd. DM unterstützt werden sollte, u.a. für ökonomische Verluste, die ihr durch den Abkauf von subventionierten Waren bei der seit dem 9.11. 1989 offenen Grenze und einem künstlich hoch gehaltenen Wechselkurs entstanden. Die Summe sollte jedoch auch ein Ausgleich für die Reparationsleistungen gegenüber der Sowjetunion sein, die von der DDR als Kompensation für die auf sowjetischem Territorium angerichteten Kriegszerstörungen aus den Jahren 1941 und 1945 ganz allein getragen wurden. Und das bis Mitte der fünfziger Jahre hinein, während die Bundesrepublik der Segnungen des Marshall-Planes teilhaftig wurde.
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Adieu DDR, adieu Wende

Politik | 18.03.2010 | 13:00 Lutz Herden
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19.03.2010 | 10:44 SiebzehnterJuni
Adieu DDR!! Na Gott sei Dank!! Komisch, in den 10 Jahren Ostdeutschland waren unter den Menschen, denen ich begegnet bin, kaum welche, die sich - so meine zugegeben subjektive Auffassung - mit diesem...
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19.03.2010 | 15:28 Lutz Herden
Wenn Sie die Leser von Christa Wolf als "abgeschotteten Lesezirkel" bezeichnen, ist allein das schon Indiz dafür, wie wenig Sie den Osten verstanden haben. Es mag nach großer Keule aussehen, aber das muss Ihnen dann schon entgegen halten werden: Zu diesem "abgeschotteten Lesezirkel" gehörten dann ja wohl auch die 300.000 oder 400.000 Leute, die Christa Wold mit erkennbarer Zuwendung folgten, als sie am 4. November 1989 bei der bewussten Kundgebung auf dem Berliner Alexanderplatz sprach. Ein Teilnehmerzahl, die heute von Westdeutschen, die erfreulicher Weise nicht dabei waren, aber natürlich heute genau wissen, wie das damals alles ablief, gern übertrieben hoch angegeben wird. Ich nehme an, um anzudeuten, dass es sich da um "abgeschottete" Außenseiter handelte.
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Adieu DDR, adieu Wende

Politik | 18.03.2010 | 13:00 Lutz Herden
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18.03.2010 | 16:51 SchmidtH.
In diesem Zusammenhang möchte auf einen Artikel (Chronik) im Berliner "Tagesspiegel" vom 17.12.2009 hinweisen. Darin findet sich folgende "Erinnerung": Ich zitiere: [.....]Nach einer Meinungsumfra...
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18.03.2010 | 17:04 Lutz Herden
Die Realität der offenen Grenze, anfangs mit großer Euphorie bedacht, führte auch zu völlig neuen ökonomischen Realitäten und damit für viele DDR-Bürger zu der Frage, wie würden beide deutsche Staaten damit umgehen? Gab es eine schrittweise Vereinigung und konföderative Strukturen oder eben eine baldige Währungsunion, die dann auch den Beitritt der DDR nur noch als Frage der Zeit erscheinen ließ. Der letzte Besuch von Hans Modrow in Bonn (Februar 1990) als DDR-Ministerpräsident brachte die Gewissheit, dass die Regierung Kohl nicht bereit war, durch ökonomische Hilfe einer souveränen DDR unter die Arme zu greifen.
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Kommentare

Mikael Krogerus 22.09.2009 | 10:14

Richtig, aber ich würde mit Favre sagen: "Er hat Rückstand". Apropos Favre: erinnere mich an einen Text im Freitag, in dem Herr Angele sich zu der Behauptung verstieg, Favre werde nach erfolgreichen Jahren bei Hertha zu Arsenal London wechseln... gilt die Prognose noch?

Lutz Herden 22.09.2009 | 17:40

Die Fragestellung ist völlig abwegig, man könnte ebenso fragen, ob Torhüter Sascha Burchert nicht letzten Endes besser spielte als Arne Friedrich.
Der entscheidende Grund für die jetzige Flaute ist die verspielte Meisterschaft in der Spielzeit 08/09, weil es an der letzten Entschlossenheit fehlte, darum zu spielen.

Lutz Herden
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Logbuch
00:16
Carl Gibson hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:00
wahr hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
23:43
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:28
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:11
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