Jakob Augstein

der Freitag

Schwarzes Brett

17.12.11 um 12.38 Uhr Christian Junker

Lieber Herr Augstein, vielen Dank für ein Jahr kritischen und angenehm unangepassten Journalismus. Weiter so! Beste Grüße, Christian Junker

28.11.11 um 17.50 Uhr Columbus

Lieber Herr Augstein, Ich schreibe nach dem Kuraufenthalt und ausreichender Sanierung meines "Linkshand- und Herzproblems", jenes gefürchteten Lagerkollers, natürlich weiter. Aber das wussten/ahnten Sie ja bereits. Nur das Beste für Sie und den dF, einschließlich und ausdrücklich auch für den Schweizer in uns allen. Christoph Leusch/Columbus

27.10.11 um 14.33 Uhr Peter Plöger

Lieber Herr Augstein, das Thema des Salons am 15.11. kommt zur richtigen Zeit, denke ich. Vielleicht brauchen wir gar nicht so sehr neue Utopien. Wir haben schon so viele, die bereits im Kleinen gelebt werden: in urbanen Gärten, in Fabbing-Werkstätten, in Tauschringen, auf Social Commerce-Plattformen, in neuen Genossenschaften, usw. Die Menschen organisieren sich bereits wieder selbst. Wenn ihre Ideen zu einem guten Leben mehr Raum bekommen würden, wären wir schon mehr als einen Schritt weiter. Ich habe mich mit dem Thema der "anderen Ökonomien" in meinem neuen Buch beschäftigt (Peter Plöger: Einfach ein gutes Leben – Aufbruch in eine neue Gesellschaft. Hanser Verlag, Sep. 2011) und gesehen, welches Potenzial dahinter in Menschen steckt, die Kapitalismus und Konsum eine Nase drehen und ihr Ding machen. Das sind zum Teil erstaunliche Geschichten und sehr spannende Geschichten. Die Utopien leben. (www.freitag.de/community/blogs/pploeger/nach-dem-protest---die-buergerwirtschaft)

14.10.11 um 19.29 Uhr Schall und Rauch

Sehr geehrter Herr Augstein, soeben sah ich "Wie tickt..." und es tut gut zu sehen, daß der Mann, der meines Erachtens meist sehr kluge Dinge im Spiegel von sich gibt (nein, das war kein Lob und erst recht kein Honig ums Maul), auch sonst ein sympathischer Mensch zu sein scheint, was bei Menschen, die es in die Öffentlichkeit geschafft haben, oft genug nicht der Fall ist, spätestens wenn man hinter die Fassade blickt. Wenn ich mir den Interviewer mit dem provokanten Dauergrinsen ansehe, das ich in jeder Hinsicht für deplaziert halte, dann scheinen mir da Welten zwischen den beiden Protagonisten dieser Sendung zu verlaufen, was ich auf der einen Seite gut finde und auf der anderen bedauerlich. Zum Thema "Denkverbote und Redeverbote" möchte ich Sie zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen: Es gab einmal eine Zeit, in welcher die Infragestellung des geozentrischen Weltbildes mit dem Tode geahndet wurde. Aufgrund diverser Entwicklungen sind wir über diesen bedauerlichen Umstand hinausgewachsen. All die Sätze, die die Herren Galilei, Kepler, Kopernikus und Co. nicht wirklich von sich geben durften, wurden jedoch durch neue ersetzt, die man heute ebensowenig von sich geben darf. Ich will hier mal ein paar der harmloseren aufzählen: "Die Akademiker sind mehrheitlich dumm und gefährlicher als der Dumme, der wenigstens noch erahnt, daß er dumm sein könnte." oder "Die moderne Philosophie ist eine Veranstaltung, die von denen, auf die sie sich beruft (Kant und Co.), in Stücke gehackt würde, wenn die auf das Wissen der Moderne Zugriff hätten." oder "Irgendjemand kann alles Relevante auf der Welt wissen und daraus etwas konstruieren, was ähnlich fundamental wie das heliozentrische Weltbild ist." Was wäre, wenn auch nur einer dieser Sätze WAHR wäre? Dann sollten sie gesagt werden dürfen, was sie aber eben nicht dürfen, zumindest nicht so, daß sie Wirkung entfalten würden. Sollten Sie es ungut finden, daß sich seit den letzten mehreren hundert Jahren unterm Strich GAR NICHTS geändert hat, dann sollten wir uns vielleicht einmal unterhalten (auch wenn Sie Akademiker sind, das mit den Regeln und den Ausnahmen ist ja nichts Neues) - eine private Nachricht sollten Sie mir dann zukommen lassen können. Mit freundlichen Grüßen, Schall und Rauch

25.08.11 um 08.06 Uhr 4pi

Sehr geehrter Herr Augstein, kann ich bitte, neben meinem Freitag-Abo, noch ein Freitag-Internet-Abo erwerben, dass mir eine werbefreie Darstellung sichert. Mittlerweile finde ich das Werbungsaufkommen geradezu zum kotzen. Jetzt gibt es auch noch eine Bierwerbung, die bei unvorsichtig bewegter Maus den gesamten Bildschirm füllt! BITTE - ich zahle auch dafür!!! Frank Schmilgus (4pi)

29.07.11 um 14.51 Uhr w konker

Vergessen: Falls Sie mir persönlich antworten möchten, sehr gern. w.konker@gmx.de

29.07.11 um 14.50 Uhr w konker

Sehr geehrter Herr Augstein, zunächst einmal möchte ich mich herzlich für Ihren letzten Kolumnenbeitrag bei SPON bedanken. Das Thema brennt mir - und vielen anderen - nämlich unter den Nägeln. Ich möchte Sie weiterhin darum bitten sich die Mühe zu machen und die Diskussion zu Ihrem Artikel im SPON-Forum zu überfliegen (so etwa die Beiträge 80-100, gern mehr). Die dort gängige Praxis der Zensur ist nämlich mittlerweile unerträglich. Ich habe dies immer selbst bezweifelt, am gestrigen Tag jedoch bin mehrfach Zeuge geworden, wie sehr sachliche und konstruktive Beiträge zur Löschpraxis im Forum - nunja - eben gelöscht wurden. Es ist absolut offensichtlich, dass es dabei nicht um die Verhinderung von Rechtsverstößen, Aufrufen zur Störung, Flamewars oder Beleidigungen geht. Die Verhinderung von öffentlich wirksamer Kritik am SPON-Forum selbst ist absolut belegbar das Motiv. Was darüber hinaus noch zensiert wird, bleibt mir verschlossen, da ich nicht besonders oft dort kommentiere. Schwierig dabei ist v.a. auch, dass es keine Begründung seitens der Moderatoren gibt - selbst auf gezielte Nachfrage bleibt diese aus. Bevor ich hier nun immer weiter schreibe, warte ich zunächst auf eine Rückmeldung. Ich hoffe sehr, Sie fühlen sich berufen Ihren sicher vorhandenen Einfluss - und sei er noch so gering - bei SPON geltend zu machen, um zumindest eine Stellungnahme zur aktuellen Praxis zu erbitten. Um klar zu machen worum es geht, verlinke ich hier einen Screenshot meines Beitrages von gestern, der nach wenigen Minuten entfernt wurde. Ich möchte Sie bitten diesen zu lesen, denn damit ist mein ganzes Anliegen eigentlich auch schon erklärt. http://tinypic.com/r/m8eeqw/7 Bitte helfen Sie dabei, Ihre Prophezeiung zu widerlegen. Wehret den Anfängen: Zitat aus Ihrem Artikel: "Das Netz wird in zwanzig Jahren stärker sein als heute. Aber es wird ein Netz sein, das uns gefangen hält." Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,777073,00.html

15.12.10 um 23.31 Uhr poisson

Ich war heute im Freitags- Salon im Maxim- Gorki- Theater und möchte noch einige Zusätze zu dem machen, was dort gesagt wurde 1. Die Diskussion war anregend und vielschichtig- das Thema bringt es mit sich. Leider geschieht es darum oft, wie auch an diesem Abend, dass die Diskussion aus dem Ruder läuft und der eine Punkt, den man eigentlich genauer betrachten wollte, aus dem Blick gerät, weil sich die vielen anderen Teile des Themas dazwischendrängen, auftürmen, breit machen...wie auch immer... 2. Ich habe vor einigen Wochen irgendwo einen Spruch gelesen- keine Ahnung von wem der stammt: "In der Natur gibt es keine Belohnungen oder Bestrafungen. Es gibt Folgen." Ich glaube, dass dieser Spruch eine ganz gute Basis sein kann für eine Auseinandersetzung zu der Frage nach Strafen und/ oder Konsequenzen, die heute Abend u.a. diskutiert wurde, wie auch zu der Ausgangsfrage des Abends: "Ist keine Erziehung die beste Erziehung?" 3. Ich habe mich auf der Fahrt nach Hause gefragt, was Erziehung ist, wo beginnt Erziehung durch andere, erziehen Kinder sich selbst, werden sie durch ihr Umfeld erzogen, erziehen Eltern, die behaupten, nicht zu erziehen tatsächlich nicht oder nur anders? er- ziehen klingt nach notwendiger Gewalteinwirkung, womit wir bei dem nicht minder spannenden Thema wären: wo beginnt Gewalt und ist jede Erziehung Gewalt? Ich könnte die Liste der Fragen beliebig fortsetzen...fühle mich also sehr angeregt von diesem Abend, wenngleich viele Fragen eben auch nach vielen Antworten verlangen- oder gibt es die eine Antwort?...Eine Fortsetzung der Diskussion erscheint notwendig... 4. Abschluss: Ihre 4 Punkte, Herr Augstein, die Sie zwischenzeitlich einwarfen haben mir gefallen, ich würde sie etwa so formulieren (um von der Bildungsdiskussion zum eigentlichen Thema zurückzukehren): Kinder brauchen Menschen (Eltern, Nachbarn, Lehrer u.a.), die sie mit liebenden Augen sehen, die authentisch sind und in der Lage einen Rahmen zu geben, in dem sich Kinder sicher bewegen können...letzteres ist nach meiner 24 jährigen Erfahrung als Grundschullehrerin etwas, wofür Kinder einfach (und zunehmend, weil sie es so selten erfahren) unendlich dankbar sind...diese meine Überzeugung wird auch von Michael Winterhoff vertreten, u.a. Autor des Buches "Tyrannen müssen nicht sein" so, damit schließe ich meinen Eintrag im Gästebuch, danke für den Abend und wünsche eine angenehme Restwoche.

08.04.10 um 17.51 Uhr Ugonna

Hallo! Wenn Ihr ein Magazin währt würde man sagen die "Deutsche Antwort auf den New Yorker" - Danke! HELP! https://secure.eff.org/site/Advocacy?cmd=display&page=UserAction&id=420 von Electronic Frontier Foundation bzgl des "Geheimthemas" ACTA - = Rote Karte fuers Internet a la Frankreich Textauszug: "ACTA is currently being negotiated between the US, Europe and other states, including Japan, Australia, and Canada. It reaches a fifth round of deliberations in Morocco next month. Some expect the document to......" Ist das überhaupt schon thematisiert? Falls nicht : BITTE....... Danke, JSG

17.03.10 um 07.20 Uhr Dr. Wo

der Freitag sollte sich mal dem modernen Feudalismus in Deutschland widmen. Das Thema ist eine reichhaltige Fundgrube.

12.11.09 um 00.05 Uhr ordovizium

Über den OZ-Blog bin ich gestern zum "Freitag" gekommen. Heute habe ich zufällig in 3-SAT das Interwiev mit J. Augstein gesehen, ich fand es erfrischend interessant. ordovizium

Jakob Augstein
Journalist und Gärtner in Berlin
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
3 Jahre 1 Woche
Zuletzt aktiv:
09.02.2012
Status:
Redakteur
Aktivität:
Beiträge: 115
Kommentare: 619
Logbuch
16:42
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
16:40
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
16:39
GeroSteiner hat gerade einen Kommentar geschrieben.
16:38
Dreizehn hat gerade einen Kommentar geschrieben.
16:34
Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Liebeshandlung - Eugenides

Berlinale

Freitag_Salon

PortletSalon_120216.png

Christoph von Marschall Was ist mit den Amis los? Herder Verlag 2012

260 Seiten. Gebunden.

18,99
 
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten >> mehr
Occupy

portlet_occupy.png

Rote Perlen

wir müssen reden

IGEL

portlet_IGEL.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Anti-Terror-Zelle Kraftklub

Ausgabe 06/12
09.02.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_05_06.jpg

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG