Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Kultur : Frauen, die den Islam studieren und reformieren

Es gibt sie, die islamischen Frauen, die Kritik an ihrer Religion üben. Eine Übersicht

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Namen wie Necla Kelek und Seyran Ateş sind der deutschen Öffentlichkeit vertraut: Die Berliner Verfassungsrechtlerin Susanne Baer verwies neulich in einer Podiumsdiskussion jedoch darauf, dass es viel mehr Expertinnen zum Thema Frau und Islam gebe. Für den Freitag hat sie eine Liste muslimischer Feministinnen zusammengestellt.

Katajun Amirpur, Islamwissenschaftlerin und Journalistin, der Vater war Kulturattaché bei Schah Reza Pahlavi. Sie lebt in Köln, schreibt u.a. für die Süddeutsche Zeitung. Buch: Der Islam am Wendepunkt.

Nilüfer Göle, türkische Soziologin, lehrt am Pariser Institut École des Hautes Études en Sciences Sociales, kritisiert den Eurozentrismus, forscht zu islamischer Iden­tität und Verschleierung. Buch: Anverwandlungen: Der Islam in Europa zwischen Kopftuchverbot und Extremismus.

Amina Wadud, als Tochter eines Methodistenpfarrers in den USA geboren, trat mit 20 zum Islam über, lehrte an Universitäten in Virginia und Indonesien. 2005 sorgte sie für Proteste, als sie in New York ein Freitagsgebet vor Männern und Frauen leitete. Schrieb eine Neuinterpretation des Islams aus weiblicher Perspektive.

Fatima Mernissi, marokka­nische Soziologin, wuchs in einem Harem auf, studierte an der Sorbonne in Paris und in den USA. Lehrt heute an der Universität Rabat. In ihren Werken zweifelt sie unter anderem am Hadith – den Überlieferungen über Mohammed –, aus denen die untergeordnete Rolle der Frau im Islam abgeleitet wird.

Ziba Mir-Hosseini, iranische Anthropologin. Befürwortete 1979 die iranische Revolution und kehrte nach einem Studium in England in den Iran zurück, wurde jedoch als Dozentin an der Teheraner Universität abgelehnt. 1984 emigrierte sie nach London. Sie schreibt Bücher und dreht Dokumentarfilme mit dem Ziel, Islam, Demokratie und Feminismus zu versöhnen.

Asra Nomani, gebürtige Inderin, aufgewachsen in den USA, wurde Korrespondentin beim Wall Street Journal, lehrt heute Journalismus an der Universität Georgetown. Schreibt Leit­artikel, autobiografische Bücher und unterstützt gemischte Gebete für Männer und Frauen, so auch das Freitags­gebet von Amina Wadud 2005.Frauen, die den Islam studieren und reformieren

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