metafuzz

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RE: Bauen für Frauen | 31.07.2019 | 15:38

Guter Inhalt, irreführender Titel.Prinzipiell finde ich es gut, dass die baulichen Bedingungen in einer Stadt verbessert werden, um zu Fuß, mit Kinderwagen oder im Rollstuhl sich zu bewegen. Aber das können/sollen doch prinzipiell auch Männer tun, oder?! Es geht also im Kern viel mehr um das Mobilitätsverhalten, dass sollte m.E. der Titel so einer Politik auch hervorheben.

RE: Hardliner brauchen Hooligans | 23.12.2017 | 09:32

Bei der Überschrift musste ich irgendwie an den NSU-Skandal denken...

RE: Nationale Schrankwand | 24.11.2017 | 19:28

Irgendwie finde ich das Konzept dieser Künstlerin ziemlich willkürlich und auch realitätsverzerrend. Beispiele:

1) Sie wirft den Rechten Radikalismus und Pseudowissenschaftlichkeit vor. Dies kann neoliberaler Politik genauso vorgeworfen werden.

2) Ich weiß auch nicht, inwiefern die Wende an sich oder gar die Einrichtung der Kinderzimmer Menschen nach rechts abdriften lässt. Vielleicht war es ja auch die Politik der Treuhand und Westdeutscher Firmen?

3) Darüber hinaus hat ihre Kunst etwas Voyeristisches: Die Einrichtung von Menschen, die sich eben keine "bessere" Einrichtung leisten können oder denen es einfach egal ist (für manche Menschen sind eben andere Dinge im Leben wichtiger), wird zur Schau gestellt.

4) Die Rechten sind auch in staatliche Strukturen eingebettet, thematisiert sie dies auch in ihrer Kunst? Zu erwähnen wäre z.B. der NSU-Skandal oder der Bundeswehr-Offizier Franco Albrecht mit seinen Komplizen, die trotz konkreter Anschlagspläne freigesprochen wurden.All das fällt aber hinten runter in ihrer Kunst und Nazis werden auf Menschen mit einem bestimmten Einrichtungsstil reduziert.

RE: Die 68er haben alles erreicht | 13.07.2017 | 21:21

Das Gefährliche an dem Fortschreiten dieser sozialliberalen Politik ist ja, dass sich zwei konträre Fraktionen daran abarbeiten: die, die dafür sind und sich freuen auf der einen Seite; auf der anderen Seite die, die dagegen sind und sich darüber aufregen. Eine super Nebelkerze, damit die Neoliberale Wirtschaftspolitik (Sozialabbau, Niedriglohnsektor, Lobbyismus,...) nicht so auffällt.

RE: Die Gretchenfrage | 26.06.2017 | 17:42

Die Titelfrage halte ich für irreführend. Technische Systeme sind zunächst erstmal Werkzeuge und Werkzeuge können für verschiedene Interessen eingesetzt werden.

Natürlich kann das konkrete Design eines technischen Systems schon auf einen Zweck hindeuten, aber das muss ja nicht notwendigerweise der einzige Anwendungsfall sein. Manche Systeme, v.a. ein Digitalrechner, sind bewusst vielseitig gehalten. Denn was bitte ist bei einem Mobiltelefon, einem PC oder einem lokalen/globalen Datennetz an sich kapitalistisch? Am Ehesten der geplante Verschleiß von Komponenten, die mangelnde Reparaturfreundlichkeit oder die darauf laufende Software, die meine Privatsphäre missachtet.

Und warum sind die Bücher neu? Im grauen Feld unter dem Artikel steht, dass die Bücher von 2007 sind.

RE: Totgesagte leben länger | 21.04.2017 | 15:43

Ohne dem Beitrag von ANDYC jetzt gut oder schlecht zu finden, verstehe ich den Beitrag wie folgt:

Oligarchen = Reiche Leute, hohe Führungskräfte in Politik und Wirtschaft oder auch nur ganz allgemein die Eliten

Zurücklehnen können sich die Oligarchen deshalb, weil die einfachen Leute gegeneinander ausgespielt werden und somit von den eigentlichen Machthabern abgelenkt wird.

RE: Auf Patrouille | 14.10.2016 | 16:46

Gibt es auch Milizen für die Menschlichkeit?

RE: Die Freiheit von Berlin | 07.10.2016 | 19:14

Die Hipster und Nobel-Renter bedeuten nicht immer Freiheit, sondern auch Gentrifizierung und Vertreibung von Menschen mit geringem Geldbeutel aus der Innenstadt.
Aber das, was die Autorin an Berlin so schätzt, findet sie auch in vielen anderen Großstädten Europas. In Städten mit weniger als 1 mio. Menschen m.M.n. sogar authentischer und weniger gentrifiziert ohne dabei gleich provizinziell zu sein.

RE: Die Freiheit von Berlin | 07.10.2016 | 19:14

Die Hipster und Nobel-Renter bedeuten nicht immer Freiheit, sondern auch Gentrifizierung und Vertreibung von Menschen mit geringem Geldbeutel aus der Innenstadt.
Aber das, was die Autorin an Berlin so schätzt, findet sie auch in vielen anderen Großstädten Europas. In Städten mit weniger als 1 mio. Menschen m.M.n. sogar authentischer und weniger gentrifiziert ohne dabei gleich provizinziell zu sein.

RE: Generation Unverbindlich | 25.08.2016 | 12:35

Zur marktkonformen Selbstoptimierung gehört eben auch der "optimale" Partner ;-)