RE: Teure Freizeit | 19.01.2022 | 12:40

Wenn die Wehrpflicht wieder eingeführt wird, dann fehlen auch die jungen Leute in der Wirtschaft - vor und hinter dem Tresen.

RE: 1942: Villa mit Seeblick | 18.01.2022 | 12:30

"In der Stille vor dem Schuss versiegt jeder Laut, laut schlägt nur das eigene Herz." Dank an Lutz Herden für diesen Artikel und für den Kontrast zwischen brutalem Völkermord und deutsch-bürgerlichem Kulturanspruch.

RE: Reich des Bösen | 17.01.2022 | 11:53

Zur Begrüßung von Frau Baerbock droht heute die Regierungsclique in Kiew mit der Sprengung der Gaspipeline. Sie verkleiden diese Drohung als "Befürchtung", die Russen könnten dergleichen unternehmen. Und dieser Schwachsinn gerät dann ungefiltert in unsere Qualitätsmedien.

RE: Reich des Bösen | 16.01.2022 | 16:24

Angesichts der weitgehend einheitlichen Kriegspropaganda unserer Qualitätsmedien ist so ein Text von Ulrich Heyden geradezu erholsam. Jedenfalls eine Leistung des FREITAG.

Die Versagertruppe, die gegenwärtig in Kiew die Regierung bildet, beschäftigt die Presse gerade mit dem Zusammenbruch ihrer Regierungswebsite. Wie der Übergang zur antirussischen Propaganda funktioniert, zeigt die zugehörige Meldung von reuters:

"KYIV, Jan 15 (Reuters) – Kyiv believes a hacker group linked to Belarusian intelligence carried out a cyberattack that hit Ukrainian government websites this week and used malware similar to that used by a group tied to Russian intelligence, a senior Ukrainian security official said."

Die Gerüchte- und Tarnwörter lauten: "believes", "linked to", "similar to", "tied to" mit Bezug auf eine nicht namentliche Quelle. Jetzt kann man schauen, wie es bei SPON wieder rauskommt.

In der SZ gestern ein langer "Frontbericht" von Florian Hassel. Außer Vermutungen und Geschichten vom Hörensagen sowie unklaren Fotos bringt er jedenfalls eine Beobachtung: Dass ukrainische Soldaten in ihrem Kommandoposten in unmittelbarer Frontnähe mit scharfer Munition auf ein Putin-Portrait Scheibenschießen veranstalten. Man sollte meinen, dass just dort die strengste Feuerdisziplin herrscht. Aber eben nicht bei dieser Art von "Soldaten". Hassel fällt das weiter nicht auf.

Heyden möge weiter aus Russland berichten.

RE: Willkommen in der nullten Welt | 15.01.2022 | 16:34

Ich glaube, "Geschwurbel" ist eine Wortschöpfung von Dr. Erika Fuchs, der genialen Übersetzerin von Donald Duck. Gibt es in der aktuellen Neuauflage leider nur noch woke-zensiert.

RE: Wohnungskrise zwischen Luxuswohnungen, Airbnb und verfallenen Hütten | 14.01.2022 | 10:19

Die Milliarden, mit denen die Notenbanken die Banken und Finanzinstitute vor dem Untergang "gerettet" haben, fließen in Aktien und Immobilien und verursachen dort schon seit zwanzig Jahren eine Asset-Inflation. Ich würde deshalb auch nicht von "Investoren" sprechen, sondern nur von Käufern. Gegen diesen Irrsinn gibt es ein einziges Mittel: Erwerb durch die öffentliche Hand oder durch Genossenschaften. Was man braucht, ist ein wirksames Vorkuaufsrecht (hat in D gerade das Bundesverwaltungsgericht kaputt geschossen).

RE: Mehr Sichtbarkeit für Mörder*innen! | 13.01.2022 | 18:50

Vielleicht ist die Aufhebung der Geschlechtertrennung im Strafvollzug die richtige Konsequenz. Wahrscheinlich für alle Beteiligten ein Gewinn an Menschenwürde und Sozialverhalten. Danach kann man immer noch über die Schönheit von Sprache nachdenken.

RE: Ihr Austritt ist ein Weckruf | 13.01.2022 | 13:18

Hochverdiente, kluge Frau. Jetzt spart sie den Parteibeitrag. Ich fand das schon immer eine seltsame Sitte bei den Linken: Den Parteiaustritt durch seitenlange Briefe zu "begründen", dabei beendet man doch durch den Schritt gerade die verbindliche Kommunikation. Wolfgang Abendroth hat einmal gesagt, aus der SPD dürfe man als Sozialist nicht austreten, man ließe sich anstandshalber ausschließen. Das sollte erst recht für die Linkspartei gelten. Und jetzt erwarte ich von allen Mitgliedern fünf Seiten Begründung, weshalb sie Mitglied bleiben möchten. Da hätte die Parteiführung sinnvolle Lektüre.

RE: Aufbruch aus Brokdorf | 11.01.2022 | 21:04

wie auch immer, für Trittin ist leider kein Platz mehr bei den Regierungsgrünen. Nicht mal für Hofreiter. Aber als Autoren im Freitag eine Zierde!

RE: In der Familienfalle | 11.01.2022 | 20:41

Die Zustände, die Frau Kebir so interessant beschreibt, sind nicht allzu weit entfernt von den hiesigen Verhältnissen vor dem Ersten Weltkrieg. Hier gab es einen erbitterten Kampf gegen Empfängnisverhütung, Frauenwahlrecht, Berufswahlfreiheit, angeführt von der katholischen Kirche. Und Kopftücher waren hierzulande auch üblich. Wer es anschaulich mag, lese die wunderbaren Romane von Gabriele Tergit, die just neu aufgelegt werden. Mit den Schändlichkeiten des Islam kann unsere religiöse Tradition locker mithalten.