Nelly

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Nelly
RE: Mit Foucault durch Neukölln | 27.03.2011 | 00:43

"Welche Übersetzungsschwierigkeiten es tatsächlich zwischen Theorie und Praxis gibt ... "

Also, wir in der Wissenschaft machen das so: Wenn eine Theorie nicht zu den Experimenten (Praxis!) paßt, wird sie über Bord geworfen.

RE: Der Nicht-Leser in uns | 21.03.2011 | 18:18

Gut beobachtet: Wenn man sich anschaut, welche soziologische Gruppe eigentlich am meisten (oder überhaupt) liest (und was für Literatur), ist das Lesen von Belletristik eigentlich eine Tätigkeit, wie sie normalerweise in der Community und der Redaktion des Freitag als "bürgerlich" apostrophiert wird, gern auch mit dem Wörtchen "zutiefst" gesteigert, um der empfundenen Abscheu vollen Ausdruck zu verleihen.

RE: Der Nicht-Leser in uns | 19.03.2011 | 00:51

Ich kann dieses Lamento bezüglich des drohenden Aussterbens des Lesens nicht nachvollziehen. Bücher lesen war schon immer was für intelligente Menschen, und das sind nun mal nicht alle. Und selbst von denen, die ein bißchen mehr Grips haben, tut es nur ein Teil, und das war auch schon immer so.

Daß in der Schule die Ansprüche immer weiter heruntergeschraubt werden, ist leider wahr. Aber wer sich darüber beklagt, sollte an anderer Stelle einen Unterricht, der intelligenteren Kindern gerecht wird, nicht als "elitär" verteufeln.

RE: Der Nicht-Leser in uns | 19.03.2011 | 00:44

Pjotr, was wäre denn besser gewesen ? Vielleicht Pelewin ?

RE: Was war eigentlich gestern? | 13.03.2011 | 14:02

Gut beobachtet. Genauso ist es.
Ich führe Tagebuch, mit Stift auf Papier.
Aber ich gehöre auch einer anderen Generation an als der Autor.

RE: Der Traum der Deutschen | 11.03.2011 | 01:41

Huch, "Nationalcharakter im Freitag ? Wo sonst die Rassismuskeule geschwungen wird, daß es nur so eine Art hat, ob's grad paßt oder nicht ?
Ach so, es geht ja um den deutschen Nationalcharakter.
Danke, Herr Augstein, daß Sie uns mal wieder verklickert haben, daß "die Deutschen doch doch ganz was besonderes sind. Unvergleichlich eben !

RE: Gefährliche Homöopathie (Satire) | 08.03.2011 | 18:33

Merdeister - danke, danke, danke !

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, daß eine Temperatur von 0 Kelvin bisher nicht erreicht wurde und möglicherweise prinzipiell unerreichbar ist. Man sollte schon einmal ernsthaft darüber nachdenken, woher in Zukunft homöopathiefreies Wasser kommen soll. Vom Mond, vom Mars ? Synthese (die Reaktion soll nicht ganz ungefährlich sein) ?
Ich halte dieses Problem für weitaus gravierender als z.B. den Klimawandel. Leider ist die Öffentlichkeit bisher viel zu wenig dafür sensibilisiert worden. Umso größerer Dank gebührt Merdeister.

RE: Gefährliche Homöopathie (Satire) | 08.03.2011 | 18:20

Wenigstens sind Sie noch in der Lage, sich zu schämen. Ein Verwandter von mir hat seinen Prostatakrebs homöopathisch behandelt und ist jetzt unter Qualen daran gestorben.
Homöopathie ist gefährlich. Keine Satire.

RE: Bildung schützt vor Armut nicht | 04.03.2011 | 14:10

"ein Artikel aus der Realität"

Ist auch vom "Guardian" und nicht aus der "Freitag"-Redaktion.

RE: Sieg der Wissenschaft | 02.03.2011 | 13:28

Herr Läntzsch, Sie als Experte (muß wohl annehmen, daß Sie das sind), welche vordemokratischen Strukturen meinen Sie und was soll in einer davon befreiten Wissenschaft an deren Stelle treten ?