In Kooperation mit Gedenkstätte Deutscher Widerstand (GDW)

„… dieser Feind steht rechts!“

Im Zentrum der Ausstellung stehen 27 Frauen und Männer, die bereits vor 1933 vor dem Nationalsozialismus warnen, über seine Ziele aufklären und die Weimarer Republik verteidigen. Aus unterschiedlichen Motiven stellen sie sich gegen die NS-Ideologie

Gedenkstätte Deutscher Widerstand/Foto: Georg Engels

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„… dieser Feind steht rechts!“ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

„… dieser Feind steht rechts!“ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Stauffenbergstr. 13-14 | 10785 Berlin

Bis zum 23. August 2026!

Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zum Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Die 1919 gegründete Weimarer Republik steht von Beginn an unter Druck. Autoritäre Ideen und nationalistisches Denken sind in Teilen der Gesellschaft tief verwurzelt. Aufstandsversuche sowie politische Morde prägen die ersten Jahre der Republik. Der wachsende Einfluss der NSDAP gefährdet die Demokratie zunehmend.

Zahlreiche Demokratinnen und Demokraten aus Politik und Gesellschaft warnen bereits früh vor diesen Gefahren. Sie fürchten um Grundrechte und soziale Errungenschaften der ersten parlamentarischen Demokratie in Deutschland und stellen sich der Gewalt, Desinformation und menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten entgegen.

Die Ausstellung präsentiert den Kampf engagierter Männer und Frauen gegen den Nationalsozialismus vor 1933. Anhand von 27 Biografien beleuchtet sie verschiedene Handlungsfelder, Motive und Formen der Auseinandersetzung mit der aufstrebenden NS-Bewegung.

Die Männer und Frauen engagieren sich journalistisch, politisch, literarisch, künstlerisch, juristisch, in Gewerkschaften, Frauenbewegung und Bündnissen, aus religiösen, pazifistischen oder politischen Motiven. Sie klären auf, fordern und ersinnen Maßnahmen, konfrontieren die Nationalsozialisten, dokumentieren Gewalt, Rechtsbrüche und Unwahrheiten.

Die Schau begreift die Weimarer Republik nicht von ihrem Scheitern her, sondern von ihren Möglichkeiten. Sie macht deutlich: Selbst in Zeiten sich verengender Handlungsspielräume war die Machtübernahme der Nationalsozialisten nicht alternativlos. Und sie zeigt: Die Weimarer Republik war keinesfalls eine „Demokratie ohne Demokraten“.

Die Ausstellung ist vom 22. Januar bis 23. August 2026 in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, zu sehen.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 9 – 18 Uhr
Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen 10 – 18 Uhr

Articles & Services

Publikation zur Sonderausstellung

Publikation zur Sonderausstellung

Der Katalog zeigt alle Ausstellungsinhalte in Bild und Text. Im Anschluss an eine thematische Einführung werden exemplarisch 27 Frauen und Männer porträtiert, die vor 1933 gegen den Nationalsozialismus kämpften

Einsatz für die Demokratie

Einsatz für die Demokratie

Stimmen aus dem Netz: „Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand erinnert an den Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933: ‚Dieser Feind steht rechts!‘“

„... dieser Feind steht rechts!“ | Eröffnung

Ausstellungseröffnung vom 22. Januar 2026 im Livestream: Begrüßung durch Dr. Julia Spohr, Vortrag „Aktive Abwehr. Welche Handlungsspielräume hatten NS-Gegner vor 1933?“ von Dr. Jens Bisky, Einführung in die Ausstellung durch Julia Pietsch

„... dieser Feind steht rechts“ | Vortrag

Dr. Stefan Heinz: „Für die Freiheit! Gegen den Faschismus!“ Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in der Übergangsphase zur nationalsozialistischen Diktatur 1932/33. Vortrag vom 24. September 2020 im Livestream