Auf Initiative des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen findet zum ersten Mal im Bundesland eine Paläontologische Landesausstellung statt. Von April 2026 bis September 2027 lädt sie zu einer einzigartigen Zeitreise durch die Erdgeschichte ein: Unter dem Titel »überLeben« verzahnen sich in den drei Landesteilen Rheinland, Westfalen und Lippe drei spannende Einzelausstellungen in Essen, Münster und Detmold. Sie zeigen, wie sich das Leben über Millionen von Jahren in Nordrhein Westfalen verändert hat und stellen dabei den reichen paläontologischen Sammlungsschatz des Bundeslandes ins Rampenlicht. Jede Ausstellung beleuchtet dabei eine andere erdgeschichtliche Epoche. Im Mittelpunkt stehen stets das Leben und Überleben von Pflanzen, Tieren und später auch Menschen. Spektakuläre Fossilfunde warten auf Besuchende. Highlights sind der größte Raubsaurier Deutschlands – zu sehen im LWL-Museum für Naturkunde in Münster –, der Wal von Kervenheim – ausgestellt im Lippischen Landesmuseum Detmold – und der Schädel des Halterner Mammuts – zu bestaunen im Ruhr Museum in Essen.
»Riesen, Spuren, Geheimnisse – Paläontologie zum Staunen und Entdecken: Eine Reise an die Grenze unseres Wissens, dorthin, wo Wissenschaft beginnt, Vergangenes sichtbar zu machen und neue Rätsel freizulegen. Eine Reise in die Urzeit für alle, die sich fragen, wie unsere Welt einmal war – und was sie uns heute noch erzählt.« – Ministerin Ina Scharrenbach MdL
Weitere Informationen zur Landesausstellung hier.