Eine Reise in eine Welt zwischen Kälte und Wärme, Anpassung und Aussterben: Mit der Sonderausstellung »überLeben in der Eiszeit« wird das Ruhr Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zum Schauplatz des ersten Teils der Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein Westfalens. Inmitten der eindrucksvollen Industriekulisse der ehemaligen Kohlenwäsche eröffnet sich den Besuchenden ein faszinierender Blick auf die vergangenen 2,6 Millionen Jahre Erdgeschichte in der Region.
Über 350 Exponate – darunter spektakuläre Originalfunde wie der Mammutschädel von Haltern, lebensgroße Tier-Rekonstruktionen und seltene Zeugnisse eiszeitlicher Pflanzenwelt – erzählen vom Leben und Überleben in einer Zeit dramatischer Klimaveränderungen. Zusammen mit multimedialen Inszenierungen und eindrucksvollen Animationen wird sichtbar, wie eng Natur, Klima und Mensch miteinander verwoben sind.
Die Ausstellung schlägt dabei bewusst die Brücke in die Gegenwart: Dabei zeigt sie, wie frühere Umweltveränderungen das Leben geprägt haben und stellt zugleich die drängende Frage, wie der Mensch heute mit dem Klimawandel umgeht. Damit verbindet »überLeben in der Eiszeit« wissenschaftliche Erkenntnisse mit einem hochaktuellen gesellschaftlichen Thema.