Rainer Volk im SWR, 25.09.2026:
1850 Aktenordner, private Korrespondenz und Geschäftsbilanzen: Für die neue Biografie „Augstein. Ein deutsches Leben“ konnten die Autoren Martin Doerry und Hauke Janssen erstmals umfassend das Augstein-Archiv auswerten.
„Das merkt man beim Lesen“, sagt SWR Kultur-Redakteur Rainer Volk. Das Buch zeichne ein neues, differenziertes Bild des Spiegel-Gründers, auch von dessen Rolle vor 1945.
Weiterlesen/-hören: https://www.swr.de/kultur/literatur/biografie-rudolf-augstein-100.html
Majd El-Safadi in der FAZ, 08.10.2026:
Die Biographie ist exzellent geschrieben, nüchtern im Ton, sachlich in der Darstellung und klar im Urteil.
Willi Winkler in der SZ, 23.09.2026:
Eine neue Biografie zeigt den ,Spiegel‘-Gründer Rudolf Augstein als Chef, dem sein Magazin niemals genug sein konnte und blendet auch dessen Schattenseiten nicht aus ... In schöner Offenheit, also in bester Spiegel-Manier, können Martin Doerry und Hauke Janssen in ihrer Biografie ‚Rudolf Augstein. Ein deutsches Leben‘ enthüllen, dass Augstein sich die folgenlose Kandidatur durch reichliche Spenden für seine Partei erkauft hatte ... Die Biografie von Doerry und Janssen macht den großen Mann nicht unbedingt kleiner.
Weiterlesen: https://www.sueddeutsche.de/medien/augstein-deutsches-leben-doerry-janssen-beck-kritik-li.3541581?reduced=true
Reinhard Mohr in der NZZ, 25.09.2026:
Ein gut 500-seitiges Werk, in dem Augsteins Leben und Wirken in einer nie da gewesenen Gründlichkeit erzählt wird … Auffallend ist die ungeschminkte, ja schonungslose Darstellung all der Prägungen und Widersprüche, die in der Nazi-Epoche ihren Urgrund haben. In ihnen spiegelt sich das ganze Land – bis heute. Augstein, ein deutsches Leben. Aber was für eines.