In Kooperation mit Verlag Klaus Wagenbach 2026

Analytiker der digitalen Bildkultur

Wolfgang Ullrich, Philosoph und Kunsttheoretiker, beschäftigt sich mit Bildkulturen der Gegenwart – von Kunstbegriff und Konsum bis zu digitalen Bildern. Ullrich lebt heute als Autor in Leipzig und publiziert regelmäßig zu visueller Kultur

Der Autor Wolfgang Ullrich

Foto: privat

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Memokratie

Memokratie

Wolfgang Ullrich

Broschiert.

192 Seiten

23 €

Wolfgang Ullrich

Autor

Wolfgang Ullrich, geboren 1967 in München, studierte dort ab 1986 Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftstheorie und Germanistik. 1994 promovierte er mit einer Dissertation über das Spätwerk und Ereignis-Denken Martin Heideggers. Neben Lehraufträgen an verschiedenen Hochschulen war er von 1997 bis 2003 als Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in München, 2003/04 war er Gastprofessor für Kunsttheorie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Seine Professur für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, die er seit 2006 innehatte, legte er 2015 nieder. Seither lebt er als freier Autor in Leipzig. Zahlreiche Publikationen, insbesondere zur Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, über moderne Bildwelten sowie Wohlstandsphänomene. Er ist Mitherausgeber der Reihe DIGITALE BILDKULTUREN.

Instagram: @ideenfreiheit // Blog: ideenfreiheit.de

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