Mit anderen Augen

Netzschau „Ozan Zakariya Keskinkılıç räumt mit seinem Buch gründlich auf mit gängigen Pauschalurteilen und Halbwahrheiten über ,den‘ Islam. Ohne Bitterkeit, dafür bissig und humorvoll seziert er die Obsession vieler Deutschen mit Muslim*innen [...].“
Mit anderen Augen
Anwohner*innen und Unterstützer*innen haben eine Mahnwache am Kottbusser Tor in Berlin errichtet, um gegen die steigenden Mieten in Berlin, insbesondere im Kreuzberger Kottbusser Tor (Kotti), zu demonstrieren.

Foto: DAVID GANNON/AFP/GettyImages

„ [M]it bissigem Humor und elegantem Sprachwitz seziert er die Faszination, man möchte fast sagen: die Obsession der Deutschen mit dem Thema Islam sachlich und fundiert – und bringt jede Menge Licht ins Dunkle.“ – sonntagsblatt.de

Grundlegende Veränderungen

„Ozan Zakariya Keskinkılıç forscht zu antimuslimischem Rassismus und promoviert an der Humboldt-Universität Berlin. Er sagt, dass Hanau für viele Menschen eine Zäsur gewesen sei, ,ein großer Teil der Gesellschaft kann das aber sehr gut verdrängen, weil sie vielleicht nicht unbedingt eine Betroffenheit darin erkennen oder spüren‘.“ – deutschlandfunknova.de

Notwendiger Diskurs

„Spätestens seit 9/11 erleben Muslime im Alltag immer wieder, dass sie für die Taten anderer verantwortlich gemacht werden. In seinem Buch Muslimaniac spürt der Autor Ozan Zakariya Keskinkılıç dem Phänomen des antimuslimischen Rassismus nach.“ – deutschlandfunkkultur.de

Fortwährende Schuldzuweisungen

„Das Problem bin nicht ich, sondern der Blick auf Menschen wie mich. Es heißt, Muslime seien undankbare Migranten. Sie würden sich in angeblichen Parallelgesellschaften abschotten, Deutschland unterwandern und ,islamisieren‘. Wenn ich höre, wie viele sich vom Islam bedroht fühlen und ihre schöne Heimat wegen der ganzen Migranten und Muslime nicht wiedererkennen, dann dreht sich mir der Magen um.“ – zeit.de

17:36 14.09.2021

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