Unverzichtbarer Diskurs

Netzschau Stimmen aus dem Netz: „Flaßpöhler lässt sich nicht so leicht festlegen, wie ihre Gegner das gerne hätten. Wahrscheinlich lässt sie sich schwerer festlegen als ihre Gegner selbst. Das ist ihre größte Qualität.“
Unverzichtbarer Diskurs
Demonstrant*innen fordern eine Polizeireform während einer Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Todes von George Floyd in New York City. Floyds Ermordung durch den Polizeibeamten Derek Chauvin aus Minneapolis löste weltweite Proteste aus.

Foto: David Dee Delgado/Getty Images

„Berühmt und ein bisschen berüchtigt wurde Flaßpöhler als jene Feministin, die Feministinnen kritisiert. Die potente Frau hieß ihre Streitschrift, ein Bestseller 2018. Die #MeToo-Bewegung, so Flaßpöhlers These, sei in patriarchalen Denkmustern gefangen: hier die Frau als passives, moralisch reines Opfer, das von der Gesellschaft geschützt werden müsse – dort der Mann als aggressives Triebwesen und übermächtiger Täter. Flaßpöhler plädierte für mehr Selbstverantwortung, für einen offensiveren Begriff von [...]“ – spiegel.de

Von moralischem Totalitarismus

Wir sind als moderne Subjekte mit einer sensiblen Außengrenze ausgestattet: Wann tangiert mich etwas? Was verletzt mich? Wird durch dieses oder jenes meine Würde angetastet? An diesen Formulierungen merkt man schon, wie zentral das Fühlen und Empfinden für uns ist. Sensibilität ist der Motor des Anerkennungskampfes von unterdrückten Gruppen.taz.de (Svenja Flaßpöhler im Gespräch mit taz FUTURZWEI)

Die Grenzen des Zumutbaren

Anhand ihres neuen Buches, erörtern wir im taz Talk mit Svenja Flaßpöhler die Gründe für diese Schieflage. Das Buch nähert sich der Thematik ebenso philosophisch wie unterhaltsam und kommt zu dem Schluss: Die Resilienz ist die Schwester der Sensibilität. Die Zukunft meistern können sie nur gemeinsam. Es moderiert Jan Feddersen.“ – taz.de (Stream online ab dem 22.10.)

14:44 19.10.2021

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Zunehmende Sensibilisierung

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Leseprobe Mehr denn je sind wir damit beschäftigt, das Limit des Zumutbaren neu zu justieren. Wo liegt die Grenze des Sagbaren? Ab wann ist eine Berührung eine Belästigung? Svenja Flaßpöhler tritt einen Schritt zurück und beleuchtet den Glutkern des Konflikts
Bemerkenswerte Denkerin

Bemerkenswerte Denkerin

Biografie Die Philosophin Svenja Flaßpöhler greift in ihren Büchern immer wieder gesellschaftliche Debatten auf und geht diesen philosophisch nach. Überdies arbeitet sie als Journalistin für den Deutschlandfunk und ist Chefredakteurin des Philosophie Magazin
Eine Frage der Empfindlichkeit

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Hintergründe Svenja Flaßpöhler im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur: „[Ich habe den Eindruck], dass die Sensibilität in der Gesellschaft gegenwärtig in eine Art von Panzer umschlägt: Man ist so empfindlich, dass man überhaupt nichts mehr an sich heranlässt.“

Svenja Flaßpöhler | der Freitag Podcast

Video Jakob Augstein diskutiert mit Svenja Flaßpöhler über den Stand des feministischen Diskurses im Jahr zwei nach #MeToo – über weibliche Selbstermächtigung, Geschlechtergleichheit und den Gender Pay Gap


Svenja Flaßpöhler | Sternstunde Philosophie

Video Während der Pandemie wurden Expert*innen gefeiert wie Stars. Die Politik stützte sich mit wenig Fachwissen auf die Wissenschaftler. Heute gehen Corona-Kritiker auf die Strasse und fordern mehr Macht fürs Volk. Wer lenkt die Demokratie in der Krise?


Svenja Flaßpöhler | jung & naiv

Video jung & naiv trifft Svenja Flaßpöhler in der Redaktion des „Philosophie Magazins“, dessen Chefredakteurin sie ist. Svenja ist Philosophin, Journalistin und schreibt Bücher. Zuletzt sorgte sie mit ihrem Werk „Die potente Frau“ für Aufsehen


Svenja Flaßpöhler | jung & live

Video Wolfgang M. Schmitt & Tilo sprechen mit Svenja Flaßpöhler, Chefredakteurin des Philosophie-Magazin, über Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, Systemprobleme und Sextoys + eure naive Fragen!