Buch der Woche

Surazo

Surazo

Am 12. Mai 1973 wird Monika Ertl in La Paz im Verlauf eines Feuergefechts auf der Straße erschossen. Sie ist zum Zeitpunkt ihres Todes Mitglied der bolivianischen Guerilla. Ihr Vater, Hans Ertl, erfährt vom Tod seiner Tochter auf seiner Farm im bolivianischen Regenwald. Dorthin war der Kameramann Leni Riefenstahls in den 1950er-Jahren ausgewandert
Surazo

Surazo

Am 12. Mai 1973 wird Monika Ertl in La Paz im Verlauf eines Feuergefechts auf der Straße erschossen. Sie ist zum Zeitpunkt ihres Todes Mitglied der bolivianischen Guerilla. Ihr Vater, Hans Ertl, erfährt vom Tod seiner Tochter auf seiner Farm im bolivianischen Regenwald. Dorthin war der Kameramann Leni Riefenstahls in den 1950er-Jahren ausgewandert

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„Eine deutsche Geschichte in Bolivien“

„Eine deutsche Geschichte in Bolivien“

Leseprobe Entlang der Spuren von Monika und Hans Ertl folgt Harrassers Recherche den Linien transatlantischer Verlängerungen nationalsozialistischer Karrieren und spürt dem Engagement der nächsten Generation in den internationalen Netzwerken der 1968er nach

Ungesühnte Kriegsverbrechen

Ungesühnte Kriegsverbrechen

Hintergründe „Der Österreicher Franz Stangl ist einer von Tausenden NS-Kriegsverbrechern, dem mit kirchlicher Hilfe die Flucht gelingt. Über die sogenannte Rattenlinie: von Innsbruck über die Alpen in Südtirol, nach Rom und von da in die Hafenstadt Genua.“

Aufschlüsslung großer Verstrickungen

Aufschlüsslung großer Verstrickungen

Biografie Als Kulturwissenschaftlerin forscht Karin Harrasser zu Fragen von kultureller Gewalt als Teil transatlantischer Beziehungen. Entstanden ist dabei „Surazo“: Tiefenbohrung auf der Suche nach Antworten auf Fragen, die wir uns nach wie vor stellen müssen

Beeindruckende Recherche

Beeindruckende Recherche

Netzlese Stimmen aus dem Netz: „Ein atemberaubendes Vater-Tochter-Abenteuer: Karin Harrasser hat ein Buch über Monika und Hans Ertl geschrieben – er war Riefenstahls Kameramann, sie wurde zur Guerilla-Kämpferin in Bolivien.“
Leni Riefenstahl

Helene Bertha Amalie „Leni“ Riefenstahl (* 22. August 1902 in Berlin; † 8. September 2003 in Pöcking) war eine deutsche Filmregisseurin, -produzentin und -schauspielerin sowie Drehbuchautorin, Schnittmeisterin, Fotografin und Tänzerin. Sie gilt als eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Filmgeschichte. Einerseits wird sie von vielen Filmschaffenden und -kritikern als „innovative Filmemacherin und kreative Ästhetin“ angesehen, andererseits für ihre Werke im Dienst der Propaganda während der Zeit des Nationalsozialismus kritisiert.

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Ohne Strafe, ohne Reue? | Dokumentation

Video Während der NS-Diktatur war Karl M. als SS-Mann an der Ermordung von 86 Zivilisten beteiligt. Reue? Empfindet der heute 96-Jährige nicht. Wie umgehen mit solchen NS-Tätern? Eine Dokumentation vom NDR


Das Erbe der Nazis | Dokumentation

Video Der lange Schatten des Dritten Reichs. Was wurde aus 8,5 Millionen Parteigenossen? Aus Spitzenbeamten in Justiz und Verwaltung? Aus zehn Millionen. Eine Dokumentation von ZDFinfo


Leni Riefenstahl | Dokumentation

Video Neue Erkenntnisse werfen ein anderes Licht auf Leben und Werk der Regisseurin. Riefenstahl, die von FilmhistorikerInnen als bahnbrechend gewürdigt wird, war nicht nur eine glühende Verehrerin Hitlers, sondern auch selbst in Naziverbrechen verstrickt


Eupepsia | Karin Harrasser

Video „Eupepsia - Dyspepsia, an archive of appropriations“ | concept: Karin Harrasser und Eva Reiter