In Kooperation mit Grandfilm

Zwischen Schmerz und Neuanfang

Ein Anruf, drei Tage und eine Liebe, die ins Wanken gerät: In „Meine Frau weint“ erzählt Angela Schanelec von der Macht der Worte, der Bedeutung von Freundschaft und den Spuren, die Verlust hinterlässt

Foto: Grandfilm

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Meine Frau weint

Meine Frau weint

Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

In Kooperation mit Grandfilm

Meine Frau weint

Ein gewöhnlicher Arbeitstag auf einer Baustelle verändert alles. Thomas, ein Kranführer in Berlin, erhält einen Anruf seiner Frau Carla, die ihn bittet, sie vom Krankenhaus abzuholen. Als er sie dort weinend antrifft, beginnt eine Geschichte über drei Tage, in denen eine Liebe erschüttert wird. Die Zeit vergeht, Freunde kommen und gehen, die Stadt bewegt sich weiter – doch der Schmerz bleibt.

In klaren, präzisen Bildern erzählt Angela Schanelec von Verlust, Sprachlosigkeit und der Macht der Worte. Gespräche können trösten, verletzen oder ganze Lebensentwürfe ins Wanken bringen. Vor weißen Wänden, die wie leere Leinwände wirken, treten die Figuren und ihre Gefühle umso deutlicher hervor. Gleichzeitig eröffnet der Film Räume für Freundschaft, Nähe und Momente unerwarteter Leichtigkeit, die der Verzweiflung etwas entgegensetzen.

Mit „Meine Frau weint“ gelingt Schanelec ein ebenso direkter wie poetischer Blick auf das Leben in der Großstadt. Zwischen Baustellen, Parks und Übergangsräumen entsteht das Bild eines gegenwärtigen Berlins, geprägt von unterschiedlichen Sprachen, Biografien und Erfahrungen. Nach MUSIC setzt sich die Regisseurin erneut mit den Möglichkeiten von Sprache und Kino auseinander und schafft eine bewegende Momentaufnahme von Schönheit, Trauer und Neuanfang. Der Film feierte seine Premiere im Wettbewerb der 76. Berlinale.

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Angela Schanelec über „Meine Frau weint“

Angela Schanelec über „Meine Frau weint“

Im Gespräch spricht Regisseurin Angela Schanelec über die Macht von Sprache, die weißen Wände und roten Wunden ihres Films, über Berlin als Schauplatz, Leonard Cohen und die Frage, wie Schmerz, Verlust und Neuanfang im Kino sichtbar werden können

Eine Regisseurin des Unsichtbaren

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Angela Schanelec zählt zu den prägenden Stimmen des europäischen Autorenkinos. In „Meine Frau weint“ verbindet sie präzise Beobachtung mit poetischer Bildsprache und erzählt von Sprache, Verlust und den leisen Verschiebungen im Alltag

Netzlese

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Kritik aus dem Netz: „„Die deutlich wahrnehmbaren Akzente von Agathe Bonitzer und Vladimir Vulević verleihen Angela Schanelecs Dialogen eine faszinierende zweite Ebene. Sie haben etwas von einem Verfremdungseffekt und schärfen den Blick“

Meine Frau weint | Trailer

Nach MUSIC gelingt Angela Schanelec ein so direkter wie poetischer Film, der sich auf unterschiedlichen Ebenen mit Sprache auseinandersetzt. Eine Momentaufnahme des Lebens in der Großstadt voller Schönheit und Trauer

Meine Frau weint | Berlinale

Pressekonferenz zu „Meine Frau weint“ mit Sylvester Koziolek, Birte Schnöink, Vladimir Vulević, Angela Schanelec (Regie, Drehbuch) auf der Berlinale in Berlin. Dienstag, 17. Februar 2026, im Pressezentrum der Berlinale.