Deutsche Demokratische Republik
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„Mehr als die Hälfte im Osten infiziert“: Was Kowalczuk auf dem linken Auge blind macht
Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk geht in seinem neuen Buch „Faschismus ist keine Meinung“ hart mit seinen Landsleuten ins Gericht. Bei aller berechtigten Sorge um die Demokratie verdrängt er dabei aber einen entscheidenden Faktor
Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen
Kurz vor Stalins Tod und dem 17. Juni 1953 wird den Bühnen im Osten das Theaterkonzept des sowjetischen Regisseurs Konstantin Stanislawski zur Nachahmung empfohlen, was sich vor allem gegen Bertolt Brecht und seine Theorie richtet
Roman „Weltzeituhr“ von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR
Ein zartes und kritisches Buch über das Leben in der DDR? Helga Kurzchalias unpolemische Beobachtungen
„Ich habe sie nie angepasst erlebt“: Ekke Maaß über das wahre Wesen von Bärbel Bohley
Der Film „Tagebuch einer Auflehnung“ erzählt vom Leben der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley. Ekkehard Maaß öffnet in seinem Salon alte Kalender und erinnert sich an Wohnungslesungen, Verhaftungen und ihr Leben nach der Wende. Ein Gespräch
Ilko-Sascha Kowalczuk: „Ja, ich verachte AfD-Wähler“
Ilko-Sascha Kowalczuk zählt sich zur Champions League der im Osten Meistgehassten. Nun hat er ein neues Buch geschrieben: „Faschismus ist keine Meinung“. Warum geht er darin erneut mit seinen Landsleuten so hart ins Gericht? Ein Gespräch
Nach Bohley-Doku: DDR-Zeitzeuge erinnert sich – so kämpfte sie gegen Hoffnungslosigkeit
Der Dokumentarfilm „Tagebuch einer Auflehnung“ will Bärbel Bohley fassen. Doch wer die Person des Augenblicks der DDR-Wendezeit verstehen will, muss dorthin, wo der Film endet, schreibt Klaus Wolfram. Er lernte Bohley im Oktober 89 kennen
Widerstand im Bild: Helga Paris' Dokumentation des DDR-Verfalls
Helga Paris' Werk zeigt die DDR aus einer seltenen Perspektive: Die Fotoserie von Halle verbindet den maroden Zustand der Stadt mit dem Stolz ihrer Bewohner. Eine einst verbotene Ausstellung erzählt heute eine kraftvolle Geschichte
„Lori“: Ein Bahnhof, sechs Kinder – und ein Geheimnis, das niemand aussprechen durfte
Anousch Muellers Roman „Lori“ erzählt von einer Familie mit sechs Kindern auf einem verlassenen Bahnhof in Thüringen – vom siebten Kind spricht keiner. Warum darf niemand die Wahrheit über Lori erfahren? Eine Geschichte über eine DDR-Flucht
4. Generation Ost: „Du kommst aus Marzahn? Du tust mir leid!“
Unser Autor ist 1995 geboren und gehört zu den „Postwendekindern“. Er kennt die DDR nur aus Gesprächen. Seine Verwurzelung in Berlin-Marzahn prägt ihn aber bis heute. Auch, weil er sich vor Westdeutschen ständig dafür rechtfertigen muss
DDR-Philosoph Wolfgang Heise: Marxismus als Vertiefung von Humanismus und Aufklärung
Nach der Wiedervereinigung wurde an der Humboldt-Universität um die Deutung des DDR-Marxismus gestritten. Im Fokus stand Wolfgang Heises Ansatz eines aufklärerischen Marxismus
DDR-Ikonen: Bärbel Bohley, Wolf Biermann und die Leerstellen des Dokumentarkinos
Auf Egon Krenz und Bärbel Bohley werden demnächst Manfred Krug und Wolf Biermann folgen: Ikonische Figuren der DDR-Geschichte erleben gerade einen Boom im Dokumentarfilm. Doch wer, oder auch was wird ausgelassen?
„Die Bonzen im Politbüro waren feige“: Warum die SED Kunstausstellungen fürchtete
Die großen Kunstausstellungen der DDR werden in einer Schau in Dresden wiederentdeckt. Die „Documenta des Ostens“ zog in den 1980ern die Massen an. Mitten unter ihnen: der Soziologe Bernd Lindner mit seinen Fragebögen
4. Generation Ost: „Sich ostdeutsch zu fühlen, kann eine Antwort auf Einsamkeit sein“
Immer mehr junge Deutsche fühlen sich ostdeutsch – obwohl sie die DDR nie erlebt haben. Kathrin Klausmeier erforscht dieses Phänomen und hat einen alarmierenden Befund. Ein Gespräch
Neue Doku über Bärbel Bohley: So wurde die DDR ihre mutigste Feindin los
Der Film „Tagebuch einer Auflehnung“ porträtiert Bärbel Bohley, die bekannteste DDR-Bürgerrechtlerin. Sie musste 1988 gegen ihren Willen in den Westen. Doch zeigt der Film wirklich, wer diese Frau war? Oder verfehlt er seine Protagonistin?
Kunstausstellung der DDR: Die Documenta des Ostens
Die letzte große Kunstausstellung der DDR war ein Kulturereignis mit über einer Million Besuchern. Eine Dresdner Ausstellung enthüllt, was die Menschen damals wirklich sehen wollten – und was die Stasi dabei protokollierte
DDR-Philosophen um Wolfgang Heise: Ein Freiraum für kritische Marxisten an der HU
An der Berliner Humboldt-Universität gab es ein Refugium für unangepasste Wissenschaftler in der DDR. Von 1968 an wirkte hier ein junges Team um den Philosophen Wolfgang Heise. Wer waren diese kritischen marxistischen Intellektuellen?
NSDAP-Mitgliederkartei: Warum das Nazi-Tool den Osten ins Mark trifft
Millionen Ostdeutsche gehörten NS-Organisationen an – doch die DDR erklärte sich zur nazifreien Zone. Die digitale NSDAP-Kartei zerstört dieses Illusionsgebäude. Erlebt Deutschland gerade seine überfällige Stunde der Wahrheit?
Wie tickt die 4. Generation Ost? So richtig zuhören will ihr niemand
Junge Ostdeutsche wollen über Identität, Herkunft und Gegenwart sprechen. Doch in Debatten über Ost und West dominieren häufig die Erfahrungen und Verletzungen der Älteren
Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?
Ich wuchs in Leipzig auf und hielt die Wiedervereinigung für perfekt. Später bekam dieses Bild Risse, ich dachte anders über Ost- und Westdeutschland nach, gerade als Grünen-Hochschulpolitiker. Was ich mir heute für meine Generation wünsche
Ein 19-jähriger Ostberliner soll kurz nach der Einheit zum Wehrdienst, taucht aber unter
Eine Musterung durch die NVA zu DDR-Zeiten soll reichen, um Sascha Braumann zum Wehrdienst einzuberufen. Als er sich dem entzieht, erfolgt schon bald seine Festnahme durch Feldjäger. Die vorgeschriebene Anhörung gab es nicht.
4. Generation Ost: Was haben Postwendekinder noch mit DDR zu tun?
Sie kennen die DDR nur aus Erzählungen und Unterricht – und fühlen sich dennoch ostdeutsch. Bei einer Diskussion geht es um die vierte Generation Ost, Identität und die Frage der Einheit
Dieses Buch über die Rockband Silly gilt ganz offiziell als „politische Bildung“
Der Musikwissenschaftler Michael Rauhut hat ein Buch über die Band Silly geschrieben und kennt deren Geschichte so gut wie wenige andere. Ein Gespräch über Musik und Grautöne in der DDR und das charmante Verhandlungsgeschick von Tamara Danz
Ostdeutsche Künstlerin Andrea Pichl: Höllenfahrt in Kleinbürgerparadiese
Andrea Pichl erhielt als erste Künstlerin mit DDR-Hintergrund den mit 30.000 Euro dotierten Ernst-Franz-Vogelmann-Preis für Skulptur. Warum ihre aktuelle Ausstellung „deutsch deutsch“ in der Kunsthalle Heilbronn ziemlich beklemmend ist
Linke-Spitzenkandidatin Eva von Angern: Adlige Anwältin als Alternative für Sachsen-Anhalt
Ihren Namen findet sie „schön, den vergisst man nicht“: Eva von Angern entstammt einem Magdeburger Adelsgeschlecht und führt jetzt Die Linke in Sachsen-Anhalts Landtagswahl. Wer ist die Frau, die einen Durchmarsch der AfD verhindern will?
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