Deutsche Demokratische Republik
Main articles
Die Linke lud mich aus dem Bundestag aus. Hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich den Grund
Ist die Links-Rechts-Unterscheidung überholt? Publizistin Daniela Dahn widerspricht vehement und nennt klare Kriterien fürs Linkssein – von Antikapitalismus bis Atomwaffenverbot. Doch selbst ihr wurde plötzlich ihre Gesinnung abgesprochen
Ausstellung über DDR-Architekt Josef Kaiser: Warum die Ostmoderne ein Revival hat
Josef Kaiser zählt zu den prägenden Architekten der DDR und entwarf u. a. das Kino International an der Karl-Marx-Allee. Die Berlinische Galerie zeigt nun eine Ausstellung über seine Architektur und Stadtplanung
Ilko-Sascha Kowalczuk schuf als Historiker sehr wohl ein „Opus Magnum“: Dieses Buch ist es
Kritiker mögen an Kowalczuks akademischem Status zweifeln, doch seine Werke sind für die DDR-Geschichtsforschung von unschätzbarem Wert
Arbeiter-Stimmen für die AfD, Harald Hauswald, das „Planko“-Denkmal im „Freitag“
Eine Analyse zeigt, warum Arbeiter die AfD nicht trotz, sondern wegen ihrer neoliberalen Politik wählen. Eine Ausstellungsempfehlung zum Fotografen Harald Hauswald. Ein runder Geburtstag in der Redaktion. Der „Freitag!“-Blick auf den Tag
Ingo Schulze: „Niemand von ihnen ist auf die Idee gekommen, mich anzurufen“
Ingo Schulze hat mit „Das Wasser im August“ einen neuen Roman geschrieben, der tief in die DDR-Vergangenheit zurückgeht. Hier spricht er über den „Gittersee“-Streit, der ihn fassungslos machte – und den Vorwurf des Rufmords. Ein Gespräch
Ingo Schulzes neuer DDR-Roman spielt 1979 – der Grund dafür ist überraschend persönlich
Ingo Schulze zieht sich in seinem neuen Roman „Das Wasser im August“ in die ostdeutsche Provinz zurück – drei Jahre nach Wolf Biermanns Ausbürgerung. Weil ihm für die Gegenwart etwas fehlt: die Gewissheit, dass Veränderung noch möglich ist
Nikolaus Blome gegen Sabine Rennefanz: Ihr Ost-West-Streit verdeckt eine höhere Wahrheit
Wieder einmal werden Ostdeutsche im „Spiegel“ als „Jammer-Ossis“ diskreditiert. Zwar hält Sabine Rennefanz tapfer dagegen. Aber als jüngere Ostdeutsche fühlt man sich an einen Familienstreit erinnert – der so alt ist wie die Einheit selbst
Annekatrin Hendel über ihre Hiddensee-Doku: „Ich will gar keine fette Kohle machen“
Der Dokumentarfilm „Hiddensee“ läuft ab 20. August in den Kinos und erzählt von der Ostsee-Insel – und von einem Kulturkampf, der dort tobt. Hier spricht die Regisseurin Annekatrin Hendel über Kapitalismus und ihre Rolle als Filmemacherin.
„Coming Out“ in Glasgow: Was fasziniert Studierende im Ausland heute so an DDR-Filmen?
Unser Autor ist Nachwendekind und hat DDR‑Filme erst während des Studiums entdeckt. Jetzt unterrichtet er sie selbst in Glasgow, wo DEFA-Filme heute mit ihrer Offenheit und gesellschaftlichen Aktualität auf viel Zuspruch stoßen
„Doña Quichote“ aus Mecklenburg: Ein Roman über den Kampf gegen die DDR-Windmühlen
Erst 45 Jahre nach dem Verbot erscheint Gerti Tetzners Roman „Gegen Wind“. Eine eindrucksvolle Parabel über das Scheitern der sozialistischen Utopie, die fragt, was aus den Idealen der DDR geworden ist und welche Relevanz sie heute haben
Mauerbau in Berlin: Als Willy Brandt die Massen beruhigte
Stell dir vor, deine Stadt wird über Nacht geteilt. Unser Autor erlebte als Neuntklässler eines Berliner Gymnasiums im August 1961 die Zeit des Mauerbaus
Plauen und das „Projekt M1llion“: Rechte besetzen die soziale Leerstelle
10.000 Menschen gingen in Plauen für Neuwahlen auf die Straße. Hinter teilweise sozialen Forderungen steckte eine rechte Agenda. Das funktionierte, weil die Linke ihre eigenen Protestversprechen nicht einlöst
Lukas Rietzschel zu großer Literatur: „Der Osten erzählt die besseren Geschichten“
Lukas Rietzschel gehört zur „Vierten Generation Ost“. In seinen gefeierten Romanen schreibt er über DDR, Nachwende und Ostdeutschland – ohne erklären oder korrigieren zu wollen. Ein Gespräch
„Mehr als die Hälfte im Osten infiziert“: Was Kowalczuk auf dem linken Auge blind macht
Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk geht in seinem neuen Buch „Faschismus ist keine Meinung“ hart mit seinen Landsleuten ins Gericht. Bei aller berechtigten Sorge um die Demokratie verdrängt er dabei aber einen entscheidenden Faktor
Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen
Kurz vor Stalins Tod und dem 17. Juni 1953 wird den Bühnen im Osten das Theaterkonzept des sowjetischen Regisseurs Konstantin Stanislawski zur Nachahmung empfohlen, was sich vor allem gegen Bertolt Brecht und seine Theorie richtet
Roman „Weltzeituhr“ von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR
Ein zartes und kritisches Buch über das Leben in der DDR? Helga Kurzchalias unpolemische Beobachtungen
„Ich habe sie nie angepasst erlebt“: Ekke Maaß über das wahre Wesen von Bärbel Bohley
Der Film „Tagebuch einer Auflehnung“ erzählt vom Leben der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley. Ekkehard Maaß öffnet in seinem Salon alte Kalender und erinnert sich an Wohnungslesungen, Verhaftungen und ihr Leben nach der Wende. Ein Gespräch
Ilko-Sascha Kowalczuk: „Ja, ich verachte AfD-Wähler“
Ilko-Sascha Kowalczuk zählt sich zur Champions League der im Osten Meistgehassten. Nun hat er ein neues Buch geschrieben: „Faschismus ist keine Meinung“. Warum geht er darin erneut mit seinen Landsleuten so hart ins Gericht? Ein Gespräch
Nach Bohley-Doku: DDR-Zeitzeuge erinnert sich – so kämpfte sie gegen Hoffnungslosigkeit
Der Dokumentarfilm „Tagebuch einer Auflehnung“ will Bärbel Bohley fassen. Doch wer die Person des Augenblicks der DDR-Wendezeit verstehen will, muss dorthin, wo der Film endet, schreibt Klaus Wolfram. Er lernte Bohley im Oktober 89 kennen
Widerstand im Bild: Helga Paris' Dokumentation des DDR-Verfalls
Helga Paris' Werk zeigt die DDR aus einer seltenen Perspektive: Die Fotoserie von Halle verbindet den maroden Zustand der Stadt mit dem Stolz ihrer Bewohner. Eine einst verbotene Ausstellung erzählt heute eine kraftvolle Geschichte
„Lori“: Ein Bahnhof, sechs Kinder – und ein Geheimnis, das niemand aussprechen durfte
Anousch Muellers Roman „Lori“ erzählt von einer Familie mit sechs Kindern auf einem verlassenen Bahnhof in Thüringen – vom siebten Kind spricht keiner. Warum darf niemand die Wahrheit über Lori erfahren? Eine Geschichte über eine DDR-Flucht
4. Generation Ost: „Du kommst aus Marzahn? Du tust mir leid!“
Unser Autor ist 1995 geboren und gehört zu den „Postwendekindern“. Er kennt die DDR nur aus Gesprächen. Seine Verwurzelung in Berlin-Marzahn prägt ihn aber bis heute. Auch, weil er sich vor Westdeutschen ständig dafür rechtfertigen muss
DDR-Philosoph Wolfgang Heise: Marxismus als Vertiefung von Humanismus und Aufklärung
Nach der Wiedervereinigung wurde an der Humboldt-Universität um die Deutung des DDR-Marxismus gestritten. Im Fokus stand Wolfgang Heises Ansatz eines aufklärerischen Marxismus
DDR-Ikonen: Bärbel Bohley, Wolf Biermann und die Leerstellen des Dokumentarkinos
Auf Egon Krenz und Bärbel Bohley werden demnächst Manfred Krug und Wolf Biermann folgen: Ikonische Figuren der DDR-Geschichte erleben gerade einen Boom im Dokumentarfilm. Doch wer, oder auch was wird ausgelassen?
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