Deutsche Demokratische Republik
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Zwischen Kritik und Belehrung: Die „Biermann“-Doku hat ein Manko
Der legendäre und immer zum Streit bereite Liedermacher Wolf Biermann feiert am 15. November seinen 90. Geburtstag. Jens Meurers Dokumentarfilm „Biermann“ erweist ihm Hommage, vergisst dabei aber etwas Wesentliches
Jörg Schüttauf: „Wenn ihr das so dreht, schaltet der Ex‑DDRler gleich weg“
In „Neues Land“ spielt Jörg Schüttauf wieder einen Bürgermeister, obwohl er diese Rolle nie mehr wollte. Schon in der DDR wusste der Schauspieler genau, was er nicht will. Dafür verzichtete er sogar auf eine Berliner Bühne. Ein Gespräch
Betterov singt über die DDR-Flucht seines Vaters. Besonders über die Nacht, in der er floh
Über Liebeskummer gibt es viele Songs, über ostdeutsche Familiengeschichten wenige. Der Thüringer Musiker Manuel Bittorf ändert das. Auf dem Album „Große Kunst“ erzählt er, warum seine Mutter den Zeitpunkt einer Flucht nicht kennen durfte
Erpenbeck-Verfilmung „Heimsuchung“: Volker Schlöndorff widersteht dem Drang zur Ausdehnung
Ein Haus am See wird zum stillen Zeugen der deutschen Geschichte: Volker Schlöndorff hat Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ adaptiert, prominent besetzt mit Lars Eidinger, Martina Gedeck und Ulrich Matthes
Volker Schlöndorff: „Ich wagte nicht, Jenny Erpenbeck zu sagen, dass ich da drehen will“
Volker Schlöndorff war ein begeisterter Leser von Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ – und verfilmte den Roman kurzerhand. Nur beim Drehort hatte der Regisseur Sorge vor Erpenbecks Reaktion. Ein Interview
Alle Wessis Selbstdarsteller? Ossis, glaubt mir: Ein aufgesetztes Lächeln tut nicht weh!
Das Klischee von der westdeutschen Verkäufermentalität ist im Osten weit verbreitet, wo gilt: Lieber ehrlich öffentlich meckern, als sich zu verstellen! Welches problematische Verständnis von Authentizität dieser Mentalität zugrunde liegt
Nostalgie-Alarm: In Japan gibt es eine Trockenreinigung, nur für Pokémon
Der Deutsche Buchpreis wird verliehen, ein Trockenreiniger nimmt sich Pokémon-Plüschtieren an und Pumpkin Spice Latte ist verboten. Aber nur, weil die Gilmores es niemals trinken würden. Der „Freitag“-Blick auf den Montag
Deutschland, einig Babylon: Wer nicht sieht, was uns spaltet, findet nicht zu einem Wir
Wir feiern jetzt wieder die „Deutsche Einheit“, sind aber von sozialem Zusammenhalt so weit entfernt wie nie. Das hat jüngst eine parlamentarische Enquete-Kommission in Berlin sehr deutlich herausgearbeitet – indem sie scheiterte
Ist Jürgen Klopps Patriotismus hilfreich im Kampf gegen die AfD?
Seit 1990 ist Deutschland vereint, doch die Deutschlandfahne weht im Osten weit häufiger als im Westen. Unser Autor sieht darin ein Symptom verdrängter Nationenbildung. Was hat Bundestrainer Jürgen Klopp verstanden, das der Politik fehlt?
Hendrik Bolz: „Das war wie ein Orden, wenn jemand an der Uni sagte: Krass, du bist Ossi?“
In „Nullerjahre“ erzählte der Rapper Hendrik Bolz von den #Baseballschlägerjahren in Stralsund. Sein neuer Roman „Aus Ruinen“ führt nun an die FU, tief in den Berliner Westen. Eine klassische Aufsteigergeschichte? Nicht ganz. Ein Gespräch
Helmut Kohl in Halle 1991: Als der Kanzler es dem ostdeutschen „Pöbel“ zeigen wollte
Am 10. Mai 1991 empfängt Sachsen-Anhalt den Kanzler der „blühenden Landschaften“ mit Eiern und Farbbeuteln. Der „Eierwurf von Halle“ wird zu einer Liedzeile Gerhard Gundermanns und Helmut Kohls Reaktion zum Motiv eines „Freitag“-Posters
„Nützliche Idioten“ Moskaus? Antwort auf einen Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“
Kaum ein Thema spaltet Deutschland so wie der Umgang mit Russland. Der Schriftsteller Alexander Estis attackiert in diesem Kontext auch den „Freitag“. Unser Autor Gunnar Decker antwortet mit einem Vergleich, der Estis unangenehm sein dürfte
Wer Merz’ Kriegsrhetorik verstehen will, muss diese verdrängte Geschichte kennen
Am Tag nach der Sachsen-Anhalt-Wahl verkündete Friedrich Merz, er werde „keinen Millimeter“ von seinem Russland-Kurs abweichen. Wer nach Gründen für diese Sprache sucht, landet bei antisowjetischen Ressentiments, die sich nach 1945 entluden
Henry Hübchen: „Es wäre nicht schlecht, wenn man Putin oder die Russen verstehen würde“
Henry Hübchen, bekannt für seine ostdeutsche Prägung, setzt sich für eine differenzierte Sichtweise im Ukrainekonflikt ein. Er fordert, die Russen besser zu verstehen, um den Krieg zu deeskalieren. Welche Lehren zieht er aus der Geschichte?
Ostmoderne statt Brutalismus: Das neue Interesse an der DDR-Architektur
In Deutschland radikalisiert sich die rechtsextreme Partei immer weiter. Gegen den europäischen Trend und in Berlin gibt es statt „Mid Century“ auf Kleinanzeigen ostmoderne Architektur im Stadtbild. Der „Endlich Freitag!“-Blick auf den Tag
Die Rückkehr der Ostmoderne: Warum die DDR-Architektur plötzlich im Trend liegt
Nach Jahrzehnten der Geringschätzung kommt plötzlich Interesse an der Ostmoderne auf. Die Berlinische Galerie widmet Josef Kaiser, einem der einflussreichsten DDR‑Architekten, nun eine Ausstellung
Sind wir Wessis alle Selbstdarsteller? Was die ostdeutsche Kritik übersieht
Ostdeutsche sind aufrichtiger, sie glauben an Substanz, nicht an Show – so war im „Freitag“ kürzlich zu lesen. Unsere Autorin irritiert diese Debatte um die „ostdeutsche Seele“. Vor allem auch durch die feministische Brille betrachtet
Die Linke lud mich aus dem Bundestag aus. Hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich den Grund
Ist die Links-Rechts-Unterscheidung überholt? Publizistin Daniela Dahn widerspricht vehement und nennt klare Kriterien fürs Linkssein – von Antikapitalismus bis Atomwaffenverbot. Doch selbst ihr wurde plötzlich ihre Gesinnung abgesprochen
Ilko-Sascha Kowalczuk schuf als Historiker sehr wohl ein „Opus Magnum“: Dieses Buch ist es
Kritiker mögen an Kowalczuks akademischem Status zweifeln, doch seine Werke sind für die DDR-Geschichtsforschung von unschätzbarem Wert
Arbeiter-Stimmen für die AfD, Harald Hauswald, das „Planko“-Denkmal im „Freitag“
Eine Analyse zeigt, warum Arbeiter die AfD nicht trotz, sondern wegen ihrer neoliberalen Politik wählen. Eine Ausstellungsempfehlung zum Fotografen Harald Hauswald. Ein runder Geburtstag in der Redaktion. Der „Freitag!“-Blick auf den Tag
Ingo Schulze: „Niemand von ihnen ist auf die Idee gekommen, mich anzurufen“
Ingo Schulze hat mit „Das Wasser im August“ einen neuen Roman geschrieben, der tief in die DDR-Vergangenheit zurückgeht. Hier spricht er über den „Gittersee“-Streit, der ihn fassungslos machte – und den Vorwurf des Rufmords. Ein Gespräch
Ingo Schulzes neuer DDR-Roman spielt 1979 – der Grund dafür ist überraschend persönlich
Ingo Schulze zieht sich in seinem neuen Roman „Das Wasser im August“ in die ostdeutsche Provinz zurück – drei Jahre nach Wolf Biermanns Ausbürgerung. Weil ihm für die Gegenwart etwas fehlt: die Gewissheit, dass Veränderung noch möglich ist
Nikolaus Blome gegen Sabine Rennefanz: Ihr Ost-West-Streit verdeckt eine höhere Wahrheit
Wieder einmal werden Ostdeutsche im „Spiegel“ als „Jammer-Ossis“ diskreditiert. Zwar hält Sabine Rennefanz tapfer dagegen. Aber als jüngere Ostdeutsche fühlt man sich an einen Familienstreit erinnert – der so alt ist wie die Einheit selbst
Annekatrin Hendel über ihre Hiddensee-Doku: „Ich will gar keine fette Kohle machen“
Der Dokumentarfilm „Hiddensee“ läuft ab 20. August in den Kinos und erzählt von der Ostsee-Insel – und von einem Kulturkampf, der dort tobt. Hier spricht die Regisseurin Annekatrin Hendel über Kapitalismus und ihre Rolle als Filmemacherin.
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