Oscars
Die Oscars sind der bekannteste Filmpreis der Filmindustrie
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Was haben Vampire, Kant und Klassenkampf gemeinsam? Slavoj Žižek erklärt „Blood & Sinners“
„Blood & Sinners“ war in 16 Kategorien für den Oscar nominiert, vier hat er gewonnen. Er ist aber nicht nur deshalb außergewöhnlich. Vampirfilme erzählen viel über Eliten und Klassen, so der Philosoph Žižek und bezieht sich dabei auf Kant
Würdige Sieger, wenig Politik und wenig Überraschung: Das waren die Oscars
Zwei Filme, „Blood & Sinners“ und „One Battle After Another“, dominierten die 98. Oscar-Verleihung. Es gab würdige Sieger, wenig Überraschungen und verhalten-politische Statements. Zu spüren waren auch die Ängste vor KI und Publikumsverlust
Das ungeschriebene Gesetz der Oscars: Wer auch diesmal wieder leer ausgehen wird
Zum 98. Mal werden am Sonntag die Oscars vergeben. Triumphiert „Sinners“ oder „One Battle After Another“? DiCaprio oder Chalamet? Meistens spekuliert man über die Gewinner, wir brechen die Lanze für die voraussichtlichen Loser
Regisseurin von Oscar-Kandidat „Coexistence, My Ass!“: Kein Bock auf Berlinale
Die Doku „Coexistence, My Ass!“ über eine furchtlose israelische Stand-up-Komikerin macht gerade die Runde und schaffte es auf die Oscar-Short-List. Regisseurin Amber Fares erzählt, wie es dazu kam und warum er nicht auf der Berlinale läuft
Wir lieben Außenseiter: Diese Underdog-Filme haben eine Chance auf einen Oscar
Auch bei den Oscars wächst die Ungleichheit. Vier bis fünf Filme dominieren in allen Kategorien. Aber es gibt ein paar wenige Außenseiter – und manche von ihnen haben eine echte Chance auf den Sieg
Oscar-Nominierte Renate Reinsve: „Ich spürte, wie mein Gesicht steif wurde“
Renate Reinsve war dabei, das Schauspielern aufzugeben und Tischlerin zu werden – dann schrieb Joachim Trier einen Film für sie. Mit „Sentimental Value“ ist sie jetzt für einen Oscar nominiert
Oscar-Nominierungen 2026: Ein enges Feld
Die 16 Nominierungen für Ryan Cooglers „Blood & Sinners“ stellen einen neuen Rekord dar, aber „One Battle After Another“ mit Leonardo DiCaprio ist immer noch der Favorit. Was in diesem Jahr fehlt, sind die politischen Zeichensetzungen
Rache im Iran: Panahis Film auf Oscar-Kurs trotz Haftstrafe
Die Goldene Palme hat der iranische Regisseur Jafar Panahi mit „Ein einfacher Unfall“ schon gewonnen, nun geht er mit seinem Film über Menschlichkeit und Rache auf Oscar-Kampagne – trotzt drohender Haft und Berufsverbot im eigenen Land
Mehrfacher Oscar-Kandidat „Sentimental Value“: Ein Blick spricht Bände
In „Sentimental Value“ von Joachim Trier werden Familienbande auf den Prüfstand gestellt. Der Film erzählt von zwei Schwestern und ihrem entfremdeten Künstler-Vater. Das Haus, in dem sie aufgewachsen sind, ist ein stiller Hauptdarsteller
Deutscher Oscar-Kandidat „In die Sonne schauen“: Gespenstisches Kino zu vererbten Traumata
Mascha Schilinski inszeniert ein Jahrhundert deutscher Geschichte als gespenstischen Bewusstseinsstrom. In Cannes bereits hochgelobt und ausgezeichnet, geht ihr Film „In die Sonne schauen“ nun für Deutschland ins Oscar-Rennen
Hamdan Ballal: Deutsche Medien entdecken Siedlergewalt – wenn ein Oscar im Spiel ist
Jetzt berichten sogar Springer-Medien über die Gewalt im Westjordanland: Der Angriff israelischer Siedler auf den Regisseur von „No other Land“ schockierte. Was hinter der plötzlichen Empathie für den Palästinenser steckt
Regisseur von Oscar-Gewinner „No other Land“ von israelischen Siedlern angegriffen
Hamdan Ballal, Co-Regisseur des oscarprämierten Dokumentarfilms „No other Land“, ist nach einem Tag Gefangenschaft wieder auf freiem Fuß. Israelische Soldaten nahmen ihn nach einem Angriff von bewaffneten Siedlern fest
Oscar-Gewinner Gints Zilbalodis im Gespräch: Sein „Flow“ stahl Disney die Show
Damit hatten die wenigsten gerechnet: Der kleine, lettische Film „Flow" bootete die großen Animations-Studios Pixar („Alles steht Kopf 2“) und Dreamworks („Der wilde Roboter“) aus. Thomas Abeltshauser sprach mit dem Regisseur
Gute Laune, schlechte Zahlen: Sollten die Oscars mehr Reality-TV wagen?
Bei der Verleihung der Oscars ging gerade nochmal alles gut und Sean Baker übertraf einen kuriosen Rekord, den Walt Disney seit 1953 hielt. Für die Show gibt es dennoch Reformideen
Der Aufstieg und Fall von „Emilia Pérez“: Was alles für den Oscar-Favoriten falsch lief
Der französische Film „Emilia Pérez“ befand sich mit 13 Oscar-Nominierungen im Höhenflug. Dann deckte eine Journalistin diskriminierende Posts der Hauptdarstellerin Karla Sofía Gascón auf. Selbstsabotage oder sind dunkle Kräfte am Werk?
Oscar-Favorit „Der Brutalist“: Parabel über Kunst in Zeiten des Niedergangs
Die Nominierungen für die diesjährigen Oscars sind bekannt gegeben worden. Warum die Filmauswahl staunen lässt und „Der Brutalist“ die Parabel der Stunde ist
Regisseur Mohammad Rasoulof: „Alle warten auf einen bestimmten Moment“
Mohammad Rasoulof erzählt in seinem neuen Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ von den Nachwirkungen der Frauenproteste im Iran 2022 auf eine eigentlich angepasste Familie
Film „The Outrun“ mit Saoirse Ronan: Ausstieg
Nora Fingscheidt erzählt in „The Outrun“ vom Neuanfang einer Trinkerin, die in der rauen Natur der schottischen Orkney-Inseln von ihrer Sucht wegkommen will. Mit einem Oscar-verdächtigen Auftritt von Saoirse Ronan in der Hauptrolle
„Poor Things“, „Barbie“ und Co.: Wie feministisch sind die heutigen Filme?
Nicht alles, wo feministisch draufsteht, ist auch wirklich politisch. Heutzutage reicht eine ambivalente Hauptdarstellerin, um das Label zu erhalten
Oscar-Verleihung: Flitzer, ein Aussetzer und der heikelste Punkt des Abends
Dieser Oscar-Abend war einer der unterhaltsamsten der letzten Jahre. Auch mit seinen – wie üblich heiklen – politischen Aussagen
Oscars: Warum die Auszeichnung für Billie Eilishs Lied zu „Barbie“ sehr verdient ist
Billie Eilishs „What Was I Made For?“ handelt von nichts Geringerem als der existenziellen Krise des Subjekts im Kapitalismus. Dafür erhielt sie mit 22 Jahren schon den zweiten Oscar. Vollkommen zurecht, findet unser Kolumnist
Oscar-Nominierungen: Greta Gerwig und Margot Robbie sind nicht „kenug“
Für einen Film von, über und für Frauen soll ausgerechnet der einzige relevante Mann ausgezeichnet werden? Die Oscars hinken immer noch einige Jahrzehnte hinterher
Filmkomponistin Hildur Guðnadóttir: „Bei Horror bin ich Puristin“
„Joker“, „Tár“ und jetzt „A Haunting in Venice“: Hildur Guðnadóttir ist die gefragteste Filmkomponistin der Gegenwart
„Barbie“ von Greta Gerwig: Indie-Regisseurin verkauft sich an Mattel, aber wen kümmert es?
Mit Greta Gerwig hat sich mal wieder eine Ikone des Indie-Films dem Mainstream ergeben. Ihr Film „Barbie“ ist nicht viel mehr als Werbung für einen Konzern und eine Puppe. Caspar Salmon über die Konsequenzen, die hieraus folgen
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