Völkermord
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Molly Crabapple: „New Yorks Bürgermeister führt das Erbe des Jüdischen Arbeiterbunds fort“
Molly Crabapple ist New Yorkerin und wie Bürgermeister Zohran Mamdani bei den Democratic Socialists aktiv. Im Interview erzählt sie von ihrem Buch über die einst wichtigste jüdische antizionistische Organisation, der ihr Uropa angehörte
Gil Shohat: „Israel hat sich verändert. Die Linke muss ihre Position in Nahost überdenken“
Die politische Lage hat sich dramatisch zugespitzt. Gil Shohat von der Rosa-Luxemburg-Stiftung erklärt, wie rechte Angriffe die Arbeit linker Gruppen in Israel erschweren und welche Lektion die Linkspartei daraus lernen sollte
Wie politisch ist der neue Tatort? Das Ermittler-Duo Foroutan und Hasanović im Gespräch
Im aktuellen Frankfurt-„Tatort“ dreht sich der Plot um den Brand eines Hochhauses mit Sozialwohnungen. Wie politisch ist das Schauspiel-Duo Melika Foroutan und Edin Hasanović abseits der Kamera – und was hält es von der Polizei?
Antizionismus: Die Linke, Palästina und Israel – ein Skandal, der keiner ist
Kritik am Zionismus gilt fix als antisemitisch, erfährt Die Linke nach einem Antrag in Niedersachsen gerade wieder. Diesem Framing liegen sehr unterschiedliche Interpretationen der Begriffe zugrunde – das sollte die Partei offensiv benennen
Antizionismus-Skandal um die Niedersachsen-Linke: Die Anatomie eines Eigentors
Kaum jemand bestreitet, dass Israels Rechtsregierung rassistische und militaristische Politik betreibt. Die Linke in Niedersachsen jedoch schafft es, sich aus eben diesem Befund einen Skandal zu basteln. Was ist daraus zu lernen?
Israel-Streit um Antizionismus: Die Linke gerät jetzt ins Visier des Verfassungsschutzes
Ein Antrag des Linken-Landesverbands von Heidi Reichinnek in Niedersachsen zu Israel hat den Parteiaustritt des Antisemitismus-Beauftragten Brandenburgs zur Folge – und zieht Kreise über Die Linke hinaus: Der Landesverfassungsschutz prüft
Israel, Palästina und Francesca Albanese: Wovon ein „absichtlich gekürztes Video“ ablenkt
Hat Francesca Albanese Israel als „gemeinsamen Feind der Menschheit“ bezeichnet? Die Linksfraktion kritisiert: Desinformation in Bezug auf die UN-Sonderberichterstatterin verdecke, womit sich Deutschland eigentlich beschäftigen sollte
Indische Autorin Arundhati Roy sagt wegen Wim-Wenders-Aussagen Berlinale-Besuch ab
Arundhati Roy kommt nicht, wie geplant, zur Berlinale. Die preisgekrönte indische Autorin ist „empört“ über die Aussage von Jurypräsident Wim Wenders, Filmemacher sollten unpolitisch bleiben
Rojava in Gefahr: „Ein Einmarsch würde ethnische Säuberungen bedeuten“
Der Konflikt in Nordsyrien eskaliert weiter. Ahmes al-Scharaa sucht internationale Rückendeckung, die SDF-Milizen ziehen sich in ihre Kerngebiete zurück. Der Autor und Aktivist Kerem Schamberger befürchtet eine genozidale Kriegsführung
Der Mann hinter Tschechiens unerschütterlicher „Munitionsinitiative“ für die Ukraine
Sogar die neue Regierung von Andrej Babiš hält daran wider Erwarten fest: Die Tschechische Republik versorgt die Ukraine ausgiebig mit Munition. Hinter der Initiative stecken drei Kumpels aus Uni-Zeiten. Einen traf unser Reporter in Prag
Naomi Klein: „Wie ich von den Surrealisten lernte, was Antifaschismus heute bedeutet“
Was bedeutet Widerstand? Naomi Klein befragt dafür die Surrealisten, die schon vor 100 Jahren nach der Antithese zum Faschismus suchten. Und danach, wie die Kraft des Rausches für die Revolution zu gewinnen wäre
Wann gilt die Ausladung jüdischer Künstler als antisemitisch – und wann nicht?
Die Künstlerin Stella Leder beschrieb im „Freitag“ Ausladungen jüdischer Künstler als antisemitische Drangsalierung. Der Autor Tomer Dotan-Dreyfus fragt: Wieso schreibt Leder über manche Fälle und über andere nicht?
Stanišić: „Wir brauchen Literatur, aber noch mehr brauchen wir engagierte Menschen“
Der Schriftsteller Saša Stanišić spricht darüber, wie es ihm gelingt, sich aus Ohnmachtsgefühlen herauszuholen – und über eine Literatur, die sich engagiert und versucht, den Menschen zu verbessern
Max-Planck-Institut zählt 126.000 Gaza-Tote: Was heißt das für die Genozid-Frage?
Eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zeigt, dass womöglich viel mehr Palästinenser in Gaza getötet wurden als bisher angenommen. Über die Hälfte der Opfer sind Zivilisten – spricht das für einen Genozid?
Deutsche Waffenexporten nach Israel: „Fast 40 meiner Schulfreunde wurden bisher getötet“
Der Kinderarzt Qassem Massri hat gegen Deutschlands Waffenlieferungen an Israel geklagt. Er wurde abgewiesen – und jetzt hat die Bundesregierung den Teil-Exportstopp aus dem Sommer wieder aufgehoben. Ein Gespräch über Gaza, Recht und Werte
Können sich Palästinenser gegen Waffenexporte nach Israel wehren? Klage scheitert
Mehrere Palästinenser klagen in Berlin gegen deutsche Waffenlieferungen an Israel – und scheitern. Die Verhandlung zeigt, wie schwer es ist, das Völkerrecht vor deutschen Gerichten durchzusetzen. Vor allem als Betroffene
Generation Gaza: All-In gegen den neuen Faschismus
Der Widerstand gegen den Genozid am Mittelmeer ist das Vietnam von heute. Aber einen zweiten „Marsch durch die Institutionen“ wird es nicht geben. Die Bewegung muss viel radikaler sein als die 68er
Wir haben den Genozid klar benannt – und Kritik an der Gaza Flotilla geübt. Das gab Ärger
Eine Zeitung ist nicht propalästinensisch und nicht proisraelisch. Journalistische Arbeit zeichnet sich durch das zähe Ringen um die Wahrheit aus – nicht durch wohlfeilen Aktivismus
Massenmorde und Gräueltaten in Darfur: Das Blut ist aus dem Weltraum sichtbar
Niemand kann die Augen vor dem verschließen, was in dieser Region, besonders in der Stadt El Fascher, passiert. Die RSF-Milizen verüben Massaker. Ihre Geldgeber, vor allem die Vereinigten Arabischen Emirate, scheint das nicht zu stören
Tessa Hofmann: Die Frau, die Deutschland das Erinnern lehrte
Tessa Hofmann hat sich jahrelang dafür engagiert, dass Deutschland den Völkermord an den Armeniern anerkennt. Nun wurde der Genozidforscherin das Bundesverdienstkreuz an die Brust geheftet. Wie guckt sie auf das Grauen in Gaza? Ein Porträt
Slavoj Žižek: „Trump behandelt den Völkermord in Gaza als hätte er nie stattgefunden“
Ob Nahostkonflikt, Irankrise oder Ukrainekrieg – Trumps „Friedenspolitik“ besteht aus Druck und Demütigung. Was als Triumph verkauft wird, ist in Wahrheit eine Fortsetzung des Kriegs mit anderen Mitteln. Kann das Gerechtigkeit bringen?
Ich kam als Radikaler nach Deutschland und wurde moderat – dann kam der Gazakrieg
Unser iranisch-stämmiger Autor war auf bestem Wege vom radikalen Aktivisten zum liberalen Bürger. Er gewann Vertrauen in die deutschen Institutionen. Doch dann kam der Genozid als Livestream. Eine persönlich-politische Bilanz
Philosoph Shaul Setter: „In Israel hat ein Prozess der Barbarisierung eingesetzt“
Das autoritäre Regime Netanjahus wird viele Formen des Lebens in Israel zerstören. Palästinenser werden hier kein Leben mehr haben, aber auch liberal und demokratisch gesinnte Israelis nicht, sagt der israelische Philosoph Shaul Setter
Wieso wird ausgerechnet uns linken Juden vorgeworfen, Antisemitismus zu schüren?
Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel hat das Sprechen über den Antisemitismus verändert. Aus Sicht unseres Autors greift der Antisemitismus jene Juden besonders an, die Israels Regierung kritisieren
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