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      <title>Wirtschaft</title>
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      <pubDate>Sun, 23 Jul 2017 15:05:01 +0200</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Wirtschaft</title>
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        <title><![CDATA[Mit Fünfjahresplänen an die Weltspitze: Das Erfolgsrezept hinter Chinas Aufstieg]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Chinas Aufstieg beruht weniger auf Zufall als auf langfristiger staatlicher Planung, gezielten Investitionen in Forschung, Energie und Technologie. Mit der Schaffung einer „ökologischen Zivilisation“ ist das Land dem Westen weit voraus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-china-mit-planwirtschaft-zur-globalen-macht-wurde/@@images/image-1000-f2d3cc769dee72f06bb582b455c632e1.jpeg" alt="Mit Fünfjahresplänen an die Weltspitze: Das Erfolgsrezept hinter Chinas Aufstieg" title="Mit Fünfjahresplänen an die Weltspitze: Das Erfolgsrezept hinter Chinas Aufstieg" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Wissenschaftler hatten wir das zweifelhafte Privileg, Chinas Aufstieg fr&#252;her als die meisten anderen mitzuerleben. Lange bevor sich die Dominanz eines Landes in makro&#246;konomischen Kennzahlen und Aktienbewertungen zeigt, l&#228;sst sie sich an diskreten Zeichen erkennen: wissenschaftliche Publikationen, Patente, Talentf&#246;rderung, Infrastrukturinvestitionen, industrielle Koordination und der Aufbau von Kapazit&#228;ten in strategischen Bereichen.</p><p>Anders gesagt: Was viele als pl&#246;tzlichen Sprung nach vorn betrachten, ist in Wirklichkeit das vorhersehbare Ergebnis langfristiger Planung und staatlicher Strategie &#8211; geleitet von der Erkenntnis, dass technologische Macht auf Grundlagenforschung und starken Institutionen beruht. Mit <a href="https://www.timeshighereducation.com/news/world-university-rankings-2026-results-announced" rel="noopener">f&#252;nf Universit&#228;ten</a> unter den w</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Johan Rockström, Inga Strümke</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Biontech-Schließung: „Das Management fand uns Gewerkschafter schon immer lästig“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Ankündigung von Corona-Impfstoffhersteller Biontech, alle deutschen Produktionsstandorte zu schließen, sorgt für Empörung. 1.800 Beschäftigte sind betroffen. Was Marburgs Oberbürgermeister und eine Gewerkschafterin der IGBCE dazu sagen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julesm/biontech-schliessung-das-management-fand-uns-gewerkschafter-schon-immer-laestig/@@images/image-1000-4e5c308b9e898540431255884925fef0.jpeg" alt="Biontech-Schließung: „Das Management fand uns Gewerkschafter schon immer lästig“" title="Biontech-Schließung: „Das Management fand uns Gewerkschafter schon immer lästig“" height="562" width="1000" /></figure><p>Marburg ist ein traditionsreicher Standort, wenn es um Arzneimittelproduktion geht. Nachdem Emil von Behring 1901 den ersten Nobelpreis in Medizin f&#252;r seine bahnbrechende Antik&#246;rper-Therapie gegen Diphtherie erhalten hatte &#8211; was daf&#252;r sorgte, dass die Kindersterblichkeit drastisch sank &#8211;, gr&#252;ndete er die Behring-Werke in Bremen und Marburg.</p><p>Im Laufe der Zeit entwickelte sich Marburg danach zum international wichtigen Standort zur Herstellung von Impfstoffen und Biotechnologie. <a href="/autoren/ulrike-baureithel/was-waere-denn-die-alternative" rel="noopener">W&#228;hrend der Pandemie siedelte Biontech an</a>. Mit dem Aufkauf der Produktionsst&#228;tten des Schweizer Konzerns Novartis profitierte das Unternehmen von vorhandenen Anlagen und Know-how zur Herstellung gro&#223;er Mengen von Impfstoffen.</p><p>Das Unternehmen des Gr&#252;nderpaars U&#287;ur</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 29 May 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jules Mimkes</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[„Künstliche Intelligenz entsteht auf dem Rücken globaler Ausbeutung“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Milagros Miceli erforscht, wie die Daten entstehen, mit denen KI-Modelle trainiert werden. Im Interview erklärt die Informatikerin und Soziologin, wie globale Konzerne Clickworker:innen ausbeuten – und was Gewerkschaften dagegen tun können</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/milagros-miceli-kuenstliche-intelligenz-entsteht-durch-globale-ausbeutung/@@images/image-1000-76d994e9ac6eda348768405a02083360.jpeg" alt="„Künstliche Intelligenz entsteht auf dem Rücken globaler Ausbeutung“" title="„Künstliche Intelligenz entsteht auf dem Rücken globaler Ausbeutung“" height="562" width="1000" /></figure><p>Ohne Daten keine K&#252;nstliche Intelligenz. Doch wer erstellt, sortiert und bereinigt die Milliarden Datens&#228;tze, mit denen KI-Modelle trainiert werden? Die argentinische Soziologin und Informatikerin Milagros Miceli erforscht die Arbeitsbedingungen hinter der vermeintlich automatisierten Technologie. Im Interview spricht sie &#252;ber die Macht von Big Tech, die Ausbeutung von Clickworker:innen &#8211; und dar&#252;ber, wie sich digitale Arbeit organisieren l&#228;sst.</p><p class="interview-question">Der Freitag: Wenn Menschen von k&#252;nstlicher Intelligenz sprechen, stellen sie sich meistens immaterielle, futuristische Maschinen vor. Was bleibt bei diesem Bild unsichtbar?</p><p class="interview-answer"><strong>Milagros Miceli:</strong> Dieses Bild von KI ist beabsichtigt. Es ist eine Art, <a href="/autoren/katharina-koerting/auslaufmodell-sesselpupser-kuenstliche-intelligenz-uebernimmt-buerojobs-zuerst" rel="noopener">den Mythos einer k&#252;nstlichen Intelligenz aufrechtzuerhalten, die v&</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 27 May 2026 16:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jules Mimkes</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Vergesst den Tankrabatt: Eine echte Entlastung würde bei den Mieten anfangen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Bundesregierung ignoriert die größte Belastung vieler Menschen: die Wohnkosten. Wer Armut ernsthaft bekämpfen will, muss die Mieten endlich wirksam begrenzen - auch durch die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wimalasena/vergesst-den-tankrabatt-eine-echte-entlastung-wuerde-bei-den-wohnkosten-anfangen/@@images/image-1000-1ad4ec21c0bf75cce2087ed834e966f9.jpeg" alt="Vergesst den Tankrabatt: Eine echte Entlastung würde bei den Mieten anfangen" title="Vergesst den Tankrabatt: Eine echte Entlastung würde bei den Mieten anfangen" height="562" width="1000" /></figure><p>Angesichts der verabschiedeten und angedachten sozialen <a href="/autoren/wimalasena/die-menschen-sind-bereit-fuer-opfer-wie-die-spd-ihre-eigene-basis-verhoehnt" rel="noopener">K&#252;rzungspl&#228;ne der Bundesregierung</a> ist es erfreulich, dass zumindest auch &#252;ber Entlastungen diskutiert wird &#8211; vor allem seit der Angriff Israels und der <a href="/autoren/hans-georg-ehrhart/warum-heute-weder-die-usa-noch-russland-mit-angriffskriegen-ihre-ziele-erreichen" rel="noopener">USA auf den Iran</a> hierzulande wieder die Energiepreise ansteigen l&#228;sst. Aus der von Schwarz-Rot beschlossenen Entlastungspr&#228;mie wurde allerdings nichts, weil der Bundesrat sich querstellte. Und den <a href="/autoren/maurice-hoefgen/tankrabatt-die-einzige-gute-entscheidung-in-einem-schlechten-entlastungspaket" rel="noopener">Tankrabatt</a> haben die Energieunternehmen bisher nur teilweise an die Endverbraucher weitergegeben. </p><p>Verwunderlich ist, dass in der Entlastungsdebatte der f&#252;r Millionen Deutsche gr&#246;&#223;te finanzielle Belastungsposten kaum eine Rolle spielt &#8211; die Wohnkosten. <a href="https://mieterbund.de/app/uploads/2025/11/Mietenreport_2025_final03Nov.pdf" rel="noopener">Laut Mieterbund</a> geben mehr als ein Drittel der Mieterhaushalte mehr als 30 Prozent ihres ve</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 27 May 2026 14:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Wimalasena</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[„Bitcoin-Anhänger glauben, sie seien Teil einer Revolution gegen den Deep State“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Brett Scott ist Anthropologe und arbeitete in London als Broker. Bitcoin ist für ihn ein libertärer Fetisch. Im Interview erklärt er, warum die Bitcoin-Szene gerade deshalb für Donald Trump und Elon Musk so anschlussfähig ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanna-israel/brett-scott-bitcoin-anhaenger-sehen-sich-als-widerstand-gegen-den-deep-state/@@images/image-1000-4bf4e014fcd45767db24d8e4060f1fca.jpeg" alt="„Bitcoin-Anhänger glauben, sie seien Teil einer Revolution gegen den Deep State“" title="„Bitcoin-Anhänger glauben, sie seien Teil einer Revolution gegen den Deep State“" height="562" width="1000" /></figure><p>Bitcoin sollte ein Ausweg sein: ein digitales Gegenmodell zu Zentralbanken und staatlicher Kontrolle. F&#252;r den Anthropologen Brett Scott ist daraus ein politisch aufgeladenes Spekulationsobjekt geworden &#8211; ein Token, der mit Freiheitsversprechen, Rebellion und Anti-Establishment-Mythen &#252;berh&#246;ht wurde.</p><p>Im Gespr&#228;ch erkl&#228;rt Scott, warum Bitcoin f&#252;r ihn ein libert&#228;rer Fetisch ist, weshalb die Krypto-Kultur so gut zu Donald Trump und rechten Bewegungen passt &#8211; und warum nachhaltiges Investieren aus seiner Sicht keine systemische Antwort auf &#246;kologische und soziale Krisen ist.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Scott, Sie sind Anthropologe und haben in London als Broker gearbeitet. Was ist Bitcoin f&#252;r Sie? </p><p class="interview-answer"><strong>Brett Scott:</strong> Wenn man von <a href="/autoren/netzpiloten/die-verhinderte-revolution" rel="noopener">Blockchain</a>-Architekturen spr</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 23 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanna Israel und Jules Mimkes</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Auslaufmodell Sesselpupser: Künstliche Intelligenz übernimmt die Bürojobs zuerst]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die eigenen Kinder zum BWL-Studium überreden? Bloß nicht! Eine Studie zeigt, dass ausgerechnet die gut gepolsterten Schreibtischjobs ersetzbar sind. Handwerker, Pflegekräfte und Erzieherinnen können sich derweil zurücklehnen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/auslaufmodell-sesselpupser-kuenstliche-intelligenz-uebernimmt-buerojobs-zuerst/@@images/image-1000-718cdff6b9353c8a94780a2153d85b52.jpeg" alt="Auslaufmodell Sesselpupser: Künstliche Intelligenz übernimmt die Bürojobs zuerst" title="Auslaufmodell Sesselpupser: Künstliche Intelligenz übernimmt die Bürojobs zuerst" height="562" width="1000" /></figure><p>Eigentlich ist es nur gerecht &#8211; all die Nerds und Sesselpupser, die uns die K&#252;nstliche Intelligenz (KI) eingebrockt haben, m&#252;ssen die digitaltoxische Suppe jetzt ausl&#246;ffeln. Sie werden das, was in der Leistungsgesellschaft als H&#246;chststrafe gilt: ersetzbar. Und die notorisch unterbezahlten Handarbeiter bekommen endlich, was sie verdienen.</p><p>Die <em>ZEIT </em>hat mit dem Kiel Institut f&#252;r Weltwirtschaft eine Studie des schwedischen Forschungslabors <a href="https://www.ai-econlab.com/ai-exposure-daioe" rel="noopener">AI-Econ Lab</a> ausgewertet. Bei &#252;ber 400 Berufen wurde untersucht, wie sehr sie von KI bedroht sind. Das Ergebnis: Vor allem Jobs von Kopfarbeitern werden gekillt. Journalisten sind demnach &#8222;stark automatisierbar&#8220;. Je weniger ein Job mit Menschen oder Handarbeit zu tun hat, desto &#252;berfl&#252;ssiger k&#246;nnte</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 21 May 2026 13:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Wie die Autorin Miriam Davoudvandi über Armut berichtet, schmerzt und berührt mich]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Miriam Davoudvandis Lesung über Armut in Hamburg ist mehr als nur ein Event. Ihr Buch zeigt ungeschönt die Realität von 17,6 Millionen Betroffenen, auch meine</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/wie-miriam-davoudvandi-ueber-armut-berichtet-schmerzt-und-beruehrt-mich/@@images/image-1000-93da79d7759da2bd466d1f909b99e7f8.jpeg" alt="Wie die Autorin Miriam Davoudvandi über Armut berichtet, schmerzt und berührt mich" title="Wie die Autorin Miriam Davoudvandi über Armut berichtet, schmerzt und berührt mich" height="562" width="1000" /></figure><p><em>Das k&#246;nnen wir uns nicht leisten</em> ist ein Buch &#252;ber Armut in Deutschland. Anfang Mai fand in Hamburg eine Lesung der Autorin des Buches, Miriam Davoudvandi, statt. F&#252;r mich als Armutsbetroffene war diese Lesung eine emotionale Herausforderung, denn Armutsgeschichten, egal von wem, beinhalten auch immer Erfahrungen, die sich mit meinen decken. Daher ist es nicht nur ein Buch &#252;ber Miriams Erleben von Armut. Sondern eine <a href="/autoren/cbaron/buergergeld-es-ist-egal-ob-ein-mensch-schuld-ist-an-seiner-armut-oder-nicht" rel="noopener">kollektive Erfahrung</a>, die sich auf jeden Armutsbetroffenen &#252;bertragen l&#228;sst.</p><p>Die Sprache des Buches bleibt bewusst einfach, damit, so erkl&#228;rte Davoudvandi, auch ihre 16-j&#228;hrige Schwester den Text versteht. Mit bestechender Ehrlichkeit und ungebrochenem Humor erz&#228;hlt die Autorin von ihren Armutserfahrungen bis nach dem Studium. Schonu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 19 May 2026 17:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Janina Lütt</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Netzwerk der Superreichen: Wie Unternehmerfamilien Sozialabbau predigen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nahe dem Brandenburger Tor wirbt die Stiftung Familienunternehmen für Deregulierung, Aktivrente und weniger staatliche Kontrolle. Macht sie politische Arbeit im Interesse von Milliardärsfamilien?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julesm/stiftung-familienunternehmen-wie-unternehmerfamilien-sozialabbau-predigen/@@images/image-1000-6fd448fb95ded7807a8d0456e1e3ebf1.jpeg" alt="Netzwerk der Superreichen: Wie Unternehmerfamilien Sozialabbau predigen" title="Netzwerk der Superreichen: Wie Unternehmerfamilien Sozialabbau predigen" height="562" width="1000" /></figure><p>Montagmorgen nahe dem Brandenburger Tor in Berlin: In einem Seitengeb&#228;ude gegen&#252;ber der amerikanischen Botschaft und dem Hotel Adlon stellt die &#8222;Stiftung Familienunternehmen&#8220; ihr Jahresheft zur wirtschaftlichen Lage vor.</p><p>Hier ist man sich heute sicher: Regulierungen m&#252;ssen abgebaut werden, denn K&#252;ndigungsschutz und die geringe Bereitschaft der Arbeitnehmer, auch in anderen EU-L&#228;ndern nach Arbeit zu suchen, verhindern das Wirtschaftswachstum.</p><p>Diese eigentlich altbekannte Forderung nach Deregulierung der Wirtschaft wird in reichlich viele sprachliche Bilder gegossen. Die Deutschen h&#228;tten mittlerweile eine &#8222;Beamtenmentalit&#228;t&#8220;, sie w&#252;rden von Anstellung auf Lebenszeit ausgehen. Deutschland sei ein St&#252;ck weit &#8222;zu satt&#822</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jules Mimkes</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Fossil | LNG statt Pipeline: Deutschlands teurer Irrweg bleibt fossil]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Deutschland hat sich von russischem Gas befreit – und ist sofort in die nächste Abhängigkeit marschiert. Wer profitiert, wer zahlt, und warum die Energiewende die einzige echte Antwort bleibt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/hub-hub-hurra/@@images/image-1000-a1fb63f2a889bd8da9f56238335a0c34.jpeg" alt="LNG statt Pipeline: Deutschlands teurer Irrweg bleibt fossil" title="LNG statt Pipeline: Deutschlands teurer Irrweg bleibt fossil" height="562" width="1000" /></figure><p>Unbemerkt von den meisten, begann die Sache an der Zapfs&#228;ule. Seit April gilt: Der Spritpreis darf pro Tag nur noch einmal nach oben. Wer ihn senken m&#246;chte, kann das weiterhin jederzeit tun. Die Regel klingt nach Schutz f&#252;r Verbraucherinnen und Verbraucher. Eine erste <a href="https://www.zew.de/fileadmin/FTP/gutachten/ZEW-DICE-Analysis-Predictable-Prices-Higher-Margins-April2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">Untersuchung</a> des Leibniz-Zentrums f&#252;r Europ&#228;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) legt allerdings nahe, dass sie vor allem eines bewirkt hat: Bei Benzin sind die Gewinnmargen der Anbieter gewachsen. Was als Entlastungsma&#223;nahme pr&#228;sentiert wurde, funktioniert in der Praxis als Renditegarantie.</p><p>Dieser Befund ist kein Nebenschauplatz. Er ist symptomatisch. Im Kleinen zeigt er, was die neue Energiepolitik im Gro&#223;en kennzeichnet: Der Staat reguliert &#8211; aber er r&#252;hrt selten an jenen Struk</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 19:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Biontech: Im freien Fall]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Biontech verdiente während der Pandemie mit dem Covid-Impfstoff Comirnaty Milliarden. Auch mithilfe von Steuergeldern. Jetzt schließt das Unternehmen fast alle deutschen Produktionsstandorte – und hinterlässt wütende Mitarbeiter</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-trares/biontech-schliesst-fast-alle-deutschen-standorte-im-freien-fall/@@images/image-1000-81084bbf2b5c91abe83c3c58cdff5426.jpeg" alt="Biontech: Im freien Fall" title="Biontech: Im freien Fall" height="562" width="1000" /></figure><p>Bei Biontech rei&#223;en die Hiobsbotschaften nicht ab. In der vergangenen Woche gab das Mainzer Biotechnologie-Unternehmen bekannt, die Impfstoffproduktion in Deutschland einzustellen und mehrere Standorte zu schlie&#223;en. Im M&#228;rz erst hatten die bisherigen Erfolgsgaranten des Unternehmens, das Gr&#252;nderehepaar U&#287;ur &#350;ahin und &#214;zlem T&#252;reci, ihren R&#252;ckzug aus dem operativen Gesch&#228;ft verk&#252;ndet. Fast zeitgleich musste Biontech dann auch noch den ersten Milliardenverlust der Firmengeschichte vermelden. Nach seinem kometenhaften Aufstieg w&#228;hrend der <a href="/autoren/thomas-gesterkamp/christian-drosten-und-georg-mascolo-ueber-corona-selbstrechtfertigung-der-elite" rel="noopener">Corona-Zeit</a> droht das einstige Vorzeigeunternehmen nun in sich zusammenzufallen wie ein Souffl&#233;.</p><p>Doch was genau ist passiert? In der vergangenen Woche teilte Biontech mit, die Produktionsstandort</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 17:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Trares</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Wie sich Donald Trumps Söhne mithilfe seiner Politik am Iran-Krieg bereichern]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/wie-sich-donald-trumps-soehne-mithilfe-seiner-politik-am-iran-krieg-bereichern</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Trump-Söhne steigen in die Drohnenindustrie ein – just als ihr Vater durch Kriegspolitik Milliarden in militärische Aufrüstung lenkt. Der Interessenkonflikt ist offensichtlich. Das Problem? Verboten ist das nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/wie-sich-donald-trumps-soehne-mithilfe-seiner-politik-am-iran-krieg-bereichern/@@images/image-1000-18dc4df99771c863c2cbade8915f4f92.jpeg" alt="Wie sich Donald Trumps Söhne mithilfe seiner Politik am Iran-Krieg bereichern" title="Wie sich Donald Trumps Söhne mithilfe seiner Politik am Iran-Krieg bereichern" height="562" width="1000" /></figure><p>Im M&#228;rz 2026, wenige Wochen nach dem Beginn des <a href="/autoren/lutz-herden/iran-krieg-donald-trump-will-den-durchbruch-in-der-strasse-von-hormus" rel="noopener">Iran-Kriegs</a>, gab ein kleines Unternehmen zur Drohnenfertigung eine <a href="https://www.globenewswire.com/news-release/2026/03/09/3251790/0/en/new-american-drone-and-defense-company-to-be-created-through-merger-of-powerus-and-aureus-greenway-holdings.html?_gl=1*nczgz8*_up*MQ..*_ga*MjAwMzI0NjIxOS4xNzc4NTIzMTUy*_ga_B6167QB2TF*czE3Nzg1MjMxNTEkbzEkZzAkdDE3Nzg1MjMxOTQkajE3JGwwJGgxOTY4NTU3OTkw*_ga_ERWPGTJ5X8*czE3Nzg1MjMxNTEkbzEkZzAkdDE3Nzg1MjMxOTQkajE3JGwwJGgw" rel="noopener">Pressemitteilung</a> heraus. Powerus Corporation, gegr&#252;ndet erst ein Jahr davor, teilte mit, es habe zwei &#8222;namhafte Investoren&#8220; gewonnen: Donald Trump Jr. und Eric Trump, die &#228;ltesten S&#246;hne des <a href="/autoren/konrad-ege/praesident-trump-reist-nicht-aus-einer-position-der-staerke-nach-china" rel="noopener">US&#8209;Pr&#228;sidenten</a>. Wenige Wochen sp&#228;ter vermeldete dieselbe Firma einen Vertrag mit der US&#8209;Air-Force &#252;ber eine nicht offengelegte Anzahl von Abfangdrohnen.<br/><br/>Donald Trump Jr. und Eric Trump sind keine gew&#246;hnlichen Privatinvestoren. Als stellvertretende Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Trump Organization verwalten sie das Immobilien- und Gesch&#228;ftsimperium ihres Vaters, w&#228;hrend dieser das Amt des Pr&#228;sidenten aus&#252;bt. In</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 May 2026 15:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sham Jaff</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Stagflation: Was Ökonomen jetzt befürchten, hat einst dem Neoliberalismus den Weg bereitet]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Iran-Krieg, Hormus-Blockade, Energiepreisschock – und dann Stagflation? Wie dieser volkswirtschaftliche Horror-Zustand entsteht, was gegen ihn hilft – und wie er in der Vergangenheit Wirtschaft und Gesellschaft auf Jahrzehnte geprägt hat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/stagflation-was-oekonomen-nun-fuerchten-ebnete-einst-dem-neoliberalismus-den-weg/@@images/image-1000-52be2d30929de18faa5f16e27ed3ebcf.jpeg" alt="Stagflation: Was Ökonomen jetzt befürchten, hat einst dem Neoliberalismus den Weg bereitet" title="Stagflation: Was Ökonomen jetzt befürchten, hat einst dem Neoliberalismus den Weg bereitet" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Bleibt die Stra&#223;e von Hormus geschlossen, sind die Auswirkungen f&#252;r die Welt <a href="/autoren/der-freitag/was-jetzt-in-der-groessten-fossilen-energiekrise-der-nachkriegszeit-helfen-wuerde" rel="noopener">verheerend</a>. Denn es geht um nichts weniger als die Energiezufuhr der Welt. Selbst Deutschland und seine Volkswirtschaft sind schon jetzt empfindlich betroffen, obwohl es vergleichsweise wenig Mineral&#246;l vom Persischen Golf bezieht. Die Preise steigen trotzdem.</p><p class="p1">Die Staaten der Welt konkurrieren jetzt um zehn Prozent weniger &#214;l. Das knappe Angebot f&#252;hrt zu steigenden Preisen. Wer mehr bietet, kann auch Tanker zum Umdrehen bewegen, die bereits auf dem Weg zu einem Abnehmer waren.</p><p class="p1">Bereits zu Beginn der Krise war absehbar, dass diese das Potenzial hat, <a href="/autoren/patrick-kaczmarczyk/blockade-von-hormus-wie-der-iran-krieg-die-globale-energieordnung-sprengt" rel="noopener">gr&#246;&#223;er zu sein als vergangene</a>. Fatih Birol, Chef der International Energy Agency (IEA), warnte, sie k&#246;nne sogar schlimmer werden als</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 08 May 2026 11:31:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jules Mimkes</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Panzer statt Autos? Die deutsche Automobilindustrie wittert ihre Chance]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während die Automobilindustrie schwächelt, boomt der Rüstungssektor – politisch gewollt und mit Milliarden gefördert. Unternehmen wie VW setzen jetzt auf Waffenproduktion, auch in Kooperation mit israelischen Rüstungskonzernen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-trares/panzer-statt-autos-die-deutsche-automobilindustrie-wittert-ihre-chance/@@images/image-1000-c7039a216e8772a51f9af3eb1b5d483b.jpeg" alt="Panzer statt Autos? Die deutsche Automobilindustrie wittert ihre Chance" title="Panzer statt Autos? Die deutsche Automobilindustrie wittert ihre Chance" height="562" width="1000" /></figure><p>Der deutschen Automobilindustrie geht es schlecht. Das hat einmal mehr die vergangene Woche gezeigt. Mit Volkswagen (VW), Mercedes-Benz und Porsche meldeten gleich drei Autohersteller f&#252;r das erste Quartal teils massive Gewinnr&#252;ckg&#228;nge. Zudem gingen mit Bohai und der Schlote-Gruppe <a href="https://www.maschinenmarkt.vogel.de/bohai-schlote-insolvenz-harz-arbeitsplaetze-gefaehrdet-a-fcf5086a0fcff46da22741642d522a4d/" rel="noopener">zwei Autozulieferer in die Insolvenz</a>.</p><p>Ganz anders die R&#252;stungsindustrie. Hier hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) in der vergangenen Woche weitere Steuermilliarden lockergemacht. Nach den nun vorgelegten Haushaltseckwerten sollen die R&#252;stungsausgaben 2027 auf 105,8 Milliarden Euro steigen, 23,1 Milliarden Euro mehr als in diesem Jahr. Schon jetzt k&#246;nnen sich die <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/eckwerte-haushalt-2027-kabinett-2426940" rel="noopener">R&#252;stungsbetriebe vor Auftr&#228;gen kaum retten</a>.</p><p>Zum Sinnbild dieser Entwicklung ist inzwischen das VW-Werk i</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 08 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Trares</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Wir sind im siebten Krisenjahr – und das ist keine Faulheitskrise!“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Wirtschaftsweise Achim Truger kritisiert die Wirtschaftspolitik der schwarz-roten Koalition scharf: Er warnt vor Sozialkürzungen, fordert höhere Steuern für Reiche und die Lockerung der Schuldenbremse</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanna-israel/achim-truger-warnt-vor-sparhaushalt-kritik-an-finanzpolitik-von-schwarz-rot/@@images/image-1000-a9a204942eba588b20f22084b8e23479.jpeg" alt="„Wir sind im siebten Krisenjahr – und das ist keine Faulheitskrise!“" title="„Wir sind im siebten Krisenjahr – und das ist keine Faulheitskrise!“" height="562" width="1000" /></figure><p>Achim Truger ist seit 2019 Mitglied des Sachverst&#228;ndigenrates zur Begutachtung der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Seine Berufung in das Gremium der &#8222;Wirtschaftsweisen&#8220; stie&#223; bei einigen liberalen &#214;konomen auf Protest: Denn der von den Gewerkschaften nominierte &#214;konom vertritt eine Perspektive, die auf soziale Ausgewogenheit und eine aktive Rolle des Staates setzt.</p><p>Im Gespr&#228;ch mit dem <em>Freitag</em> erkl&#228;rt er, warum die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung die Demokratie gef&#228;hrdet und was jetzt n&#246;tig w&#228;re, um die AfD zu bek&#228;mpfen.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Truger, im Haushalt 2027 sind allein 105 Milliarden Euro f&#252;r Verteidigung vorgesehen, gleichzeitig wird der Sozialstaat abgebaut. Ist das gerechtfertigt?</p><p class="interview-answer"><strong>Achim Truger</strong>: Ob diese Mi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 07 May 2026 14:31:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanna Israel und Jules Mimkes</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Der gefühlte Bike-Boom: Wie geht es der Fahrradindustrie nach Corona?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zu Pandemie-Zeiten explodierte die Nachfrage nach Fahrrädern, doch der Boom war vergänglich. Der Umsatz beträgt heute in etwa ein Zwanzigstel der Autoindustrie. Eine Tour durch eine Zukunftsbranche zwischen Stagnation und Innovation</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julesm/der-gefuehlte-bike-boom-wie-geht-es-der-fahrradindustrie-nach-corona/@@images/image-1000-e24672a5a181558e4dd3f3bbd2256bfa.jpeg" alt="Der gefühlte Bike-Boom: Wie geht es der Fahrradindustrie nach Corona?" title="Der gefühlte Bike-Boom: Wie geht es der Fahrradindustrie nach Corona?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer regelm&#228;&#223;ig mit dem Rad durch eine deutsche Gro&#223;stadt f&#228;hrt, bekommt gelegentlich den Eindruck, dass der Siegeszug des Fahrrads unaufhaltsam sei: Regelm&#228;&#223;ig entstehen neue Fahrradstra&#223;en, es gibt farblich abgesetzte, verbreiterte Radwege, Leihr&#228;der stapeln sich am Wegesrand und es gibt neue Typen von R&#228;dern, die man noch vor wenigen Jahren nicht auf den Stra&#223;en gesehen hat.</p><p>Doch der Eindruck t&#228;uscht ein wenig: Die Fahrradbranche steckt seit vier Jahren in einer Absatzkrise. W&#228;hrend der Corona-Pandemie explodierte die Nachfrage, pl&#246;tzlich bestand Bedarf nach einer Million zus&#228;tzlicher R&#228;der. Der Handel reagierte, baute seine Kapazit&#228;ten aus und kaufte zus&#228;tzliche Teile.</p><p>Die Jahre 2020 bis 2022 stellen im N</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jules Mimkes</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Energiewende bremsen, Wirtschaft schützen? Warum der Kurs der CDU nicht aufgeht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Neue Gaskraftwerke, weniger Klimaschutz: Die Bundesregierung will die Wirtschaft mit fossiler Energie entlasten. Doch Studien zeigen, dass dieser Plan langfristig genau das Gegenteil bewirkt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marisa-becker/energiewende-bremsen-wirtschaft-schuetzen-warum-der-kurs-der-cdu-nicht-aufgeht/@@images/image-1000-e270699632fd2b5dad4e11d369981a6d.jpeg" alt="Energiewende bremsen, Wirtschaft schützen? Warum der Kurs der CDU nicht aufgeht" title="Energiewende bremsen, Wirtschaft schützen? Warum der Kurs der CDU nicht aufgeht" height="562" width="1000" /></figure><p>Deutschland erlebt gerade ein klimapolitisches Rollback. &#8222;Wirtschaft ist die Grundlage f&#252;r fast alles (&#8230;) auch f&#252;r Klimaschutz&#8220;, sagte Friedrich Merz Anfang des Jahres bei einer Grundsatzrede in Berlin. Umweltstandards d&#252;rften den industriellen Kern des Landes nicht gef&#228;hrden, so seine Linie, die er auch auf dem Petersberger Klimadialog bekr&#228;ftigte.</p><p>Wirtschaftsministerin Katherina Reiche folgt diesem Kurs: Mit dem Netzpaket, der EEG-Novelle und dem Bau neuer Gaskraftwerke bremst sie die Energiewende aus, um Stromkosten kurzfristig zu senken. Doch st&#228;rkt dieser Ansatz tats&#228;chlich die wirtschaftliche Resilienz &#8211; oder untergr&#228;bt er sie langfristig?</p><h2>Klimasch&#228;den verringern die Wirtschaftsleistung</h2><p>Ein Blick in die Forschung legt </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 15:54:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marisa Becker</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bestechung? Wegen Javier Milei bangt Argentiniens Krypto-Szene jetzt um ihre Krisenprofite]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Fünf Millionen Dollar Bestechungsgeld – Argentiniens Präsident Javier Milei gerät durch Enthüllungen im „$Libra“-Skandal in Bedrängnis. Auch die Kryptowährungs-Lobby sorgt sich: Buenos Aires galt ihr als perfektes Experimentierfeld</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/bestechung-wegen-javier-milei-bangt-argentiniens-krypto-szene-um-krisenprofite/@@images/image-1000-29b0d2c4feca39583606e20eb7500013.jpeg" alt="Bestechung? Wegen Javier Milei bangt Argentiniens Krypto-Szene jetzt um ihre Krisenprofite" title="Bestechung? Wegen Javier Milei bangt Argentiniens Krypto-Szene jetzt um ihre Krisenprofite" height="562" width="1000" /></figure><p>Javier Milei verzeichnet gerade die niedrigsten Zustimmungswerte seit seinem Amtsantritt. Vor bald drei Jahren wurde der rechtslibert&#228;re <a href="/autoren/lfb/javier-milei-wird-praesident-argentiniens-waehlerschaft-mit-wutanfall" rel="noopener">Kettens&#228;gen-Mann</a> zum Pr&#228;sidenten Argentiniens &#8211; jetzt steht er im Zentrum eines 5 Millionen US-Dollar schweren Bestechungsskandals. Es geht um Mileis &#246;ffentliche Unterst&#252;tzung f&#252;r ein umstrittenes Krypto-Projekt im vergangenen Jahr.</p><p>Der Bestechungsskandal f&#228;llt in eine Zeit, in der die Aussichten f&#252;r viele Menschen in Argentinien d&#252;ster sind: Milei f&#228;hrt einen harten Sparkurs und will so die Inflation eind&#228;mmen, die eine Rezession ausgel&#246;st und viele Menschen <a href="/autoren/der-freitag/sparwut-von-praesident-javier-milei-argentiniens-wachsende-armut-ist-gewollt" rel="noopener">in Armut gest&#252;rzt</a> hat. Tats&#228;chlich zeigten manche Wirtschaftsdaten Tendenzen zu einer Erholung, doch die allt&#228;gliche Re</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:18:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Adam Willems</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kriegswetten: Brisante Geschäfte zwischen Spekulation und Manipulation]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Polymarket ist ein sogenannter Prognosemarkt: Hier kann auf Nachrichtenereignisse gewettet werden – auch aktuelle Kriege. Eine Recherche des Guardian zeigt, wie Polymarket Nachrichten beeinflusst. Und wer entscheidet, was „die Wahrheit“ ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/polymarket-wo-spekulanten-millionen-verdienen-indem-sie-auf-kriege-wetten/@@images/image-1000-d589d5a12058264c799a9e905deec00b.jpeg" alt="Kriegswetten: Brisante Geschäfte zwischen Spekulation und Manipulation" title="Kriegswetten: Brisante Geschäfte zwischen Spekulation und Manipulation" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Horekunden&#8220; verlor schnell die Geduld. Ausl&#246;ser seines Frusts war das <a href="https://understandingwar.org/" rel="noopener">Institute for the Study of War</a> (ISW), ein US-amerikanischer Thinktank, der eine t&#228;gliche Karte der Frontlinie in der Ukraine erstellt.</p><p>F&#252;r Horekunden und einen anderen, anonymen Zocker, stellte die Karte ein &#8222;zusammenhangloses, inkoh&#228;rentes Durcheinander dar &#8230; wie die Zeichnung eines F&#252;nfj&#228;hrigen&#8220;. Nicht hilfreich f&#252;r ihr Vorhaben: Sie wollten eine Wette bei Polymarket abgeben.</p><p>Die Karte, mit der sie so unzufrieden waren, bildete die Stadt Kostjantyniwka ab, die ukrainische Truppen seit f&#252;nf Monaten inmitten von Bombardements und Dronenschw&#228;rmen hielten. Tausende von Zivilisten leben dort nach wie vor.</p><p>&#220;ber eine halbe Million Dollar sind <a href="https://polymarket.com/event/will-russia-capture-kostyantynivka-by" rel="noopener">darauf</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Aisha Down</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[30 Millionen Dollar pro Stunde extra: Big Oil kassiert enormen Kriegsgewinn]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/30-millionen-dollar-pro-stunde-extra-big-oil-kassiert-enormen-kriegsgewinn</link>
        <description><![CDATA[<strong>Klimaschutz-Blockierer wie Saudi-Arabien, Russland und große Fossilkonzerne werden bis Ende 2026 zusätzliche 234 Milliarden Dollar einnehmen – nicht nur auf Kosten der Verbraucher</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/30-millionen-dollar-pro-stunde-extra-big-oil-kassiert-enormen-kriegsgewinn/@@images/image-1000-8e27f1db1c964227cc37bf8693430806.jpeg" alt="30 Millionen Dollar pro Stunde extra: Big Oil kassiert enormen Kriegsgewinn" title="30 Millionen Dollar pro Stunde extra: Big Oil kassiert enormen Kriegsgewinn" height="562" width="1000" /></figure><p>Die 100 gr&#246;&#223;ten &#214;l- und Gaskonzerne der Welt verdienten im ersten Monat des <a href="/thema/iran" rel="noopener">US-israelischen Krieges gegen den Iran</a> mehr als 30 Millionen Dollar pro Stunde an ungerechtfertigtem Profit &#8211; das zeigt eine exklusive Analyse f&#252;r den <em>Guardian</em>. Saudi Aramco, Gazprom und ExxonMobil geh&#246;ren zu den gr&#246;&#223;ten Nutznie&#223;ern dieses Booms, womit wichtige Gegner des Klimaschutzes weiter florieren.</p><p>Der Konflikt trieb den &#214;lpreis im M&#228;rz auf durchschnittlich 100 Dollar pro Barrel, was zu gesch&#228;tzten kriegsbedingten Sondergewinnen von 23 Milliarden Dollar allein in diesem Monat f&#252;hrte. Die &#214;l- und Gasversorgung wird noch Monate brauchen, um das Vorkriegsniveau zu erreichen, und die Unternehmen werden bis Ende des Jahres 234 Milliarden Dollar e</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:51:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Damian Carrington</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jetzt in Bitcoin investieren? Aaron Sahr kennt die Chancen und Tücken der Kryptowährung]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/thahn/in-bitcoins-investieren-aaron-sahr-kennt-chancen-wie-tuecken-der-kryptowaehrung</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ist Bitcoin eine „Währung der Freiheit“? Der Philosoph Aaron Sahr ist weder Enthusiast noch Gegner der größten Kryptowährung. Er weiß, womit Bitcoin-Fans recht haben und wie das digitale Geld funktioniert. Würde er jetzt darin investieren?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thahn/in-bitcoins-investieren-aaron-sahr-kennt-chancen-wie-tuecken-der-kryptowaehrung/@@images/image-1000-9685db838c0e11c4f0769dc8a8f9e0ff.jpeg" alt="Jetzt in Bitcoin investieren? Aaron Sahr kennt die Chancen und Tücken der Kryptowährung" title="Jetzt in Bitcoin investieren? Aaron Sahr kennt die Chancen und Tücken der Kryptowährung" height="560" width="1000" /></figure><p class="p1">Was Kryptow&#228;hrungen sind, hat der britische Comedian John Oliver einmal so <a href="https://www.youtube.com/watch?v=g6iDZspbRMg" rel="noopener">zusammengefasst</a>: &#8222;Alles, was ihr &#252;ber Geld nicht versteht, kombiniert mit allem, was ihr &#252;ber das Internet nicht versteht.&#8220; Vor allem an einer Kryptow&#228;hrung scheiden sich die Geister: Bitcoin gilt den einen als lange ersehntes Freiheitsversprechen, den anderen als betr&#252;gerische Masche von windigen Investoren. Dieser schlechte Ruf k&#228;me daher, dass die meisten nicht verstehen, was Bitcoin ist &#8211; so verteidigen ihn die Enthusiasten.</p><p class="p1">Dieses Defizit auszugleichen, ist der Wirtschaftssoziologe und Philosoph Aaron Sahr angetreten. Am Hamburger Institut f&#252;r Sozialforschung leitet er die Forschungsgruppe &#8222;<a href="https://www.his-online.de/forschung/forschungsgruppe-monetaere-souveraenitaet/" rel="noopener">Monet&#228;re Souver&#228;nit&#228;t</a>&#8220;, die sich mit allen </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 17:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Till Hahn</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Spanien | Verschwendung von Erneuerbaren Energien: „Von wegen der Strom geht nach Deutschland“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Um das Klima zu retten, soll Andalusien den Energiehunger nordeuropäischer Länder wie Deutschland stillen. Vor Ort regt sich Widerstand. Gegen eine von oben durchgesetzte Energiewende und die Zerstörung der Natur</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nik-afanasjew/erneuerbare-im-ueberfluss-spaniens-oekostrom-wird-nirgends-verbraucht/@@images/image-1000-d6c2086e75ba18891896663bf57027c0.jpeg" alt="Verschwendung von Erneuerbaren Energien: „Von wegen der Strom geht nach Deutschland“" title="Verschwendung von Erneuerbaren Energien: „Von wegen der Strom geht nach Deutschland“" height="562" width="1000" /></figure><p>Anni Zamora und Andr&#233;s Eterovich sind leise Menschen. Sie sind Anfang 50, w&#228;gen jedes Wort ab und scheinen fast mit der kargen, ockerfarbenen Steppenlandschaft im S&#252;dosten Spaniens zu verschmelzen. <br/><br/>&#8222;Es hat 2022 angefangen&#8220;, sagt Anni, w&#228;hrend sie zum hinteren Grundst&#252;ckszaun f&#252;hrt, &#8222;und ist manchmal nicht auszuhalten.&#8220; Vor f&#252;nf Jahren zogen sie ins Tal der Comarca Filabres-Alhamilla n&#246;rdlich von Almeria. Sie kauften drei Pferde, um mit f&#246;rderbed&#252;rftigen Kindern zu arbeiten.</p><p>Gerade als sie loslegen wollten, rollten die Bagger an. Ihre Lage beschreiben sie daher seufzend als &#8222;muy complejo&#8220;. Das sagen die Leute hier in der Gegend, wenn die Dinge unendlich verworren sind. </p><h2>Spanien durchlebt eine gigantische ene</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nik Afanasjew</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ökonom Daniel Stähr: „Menschen, die Wirtschaft studieren, sind egoistischer“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/oekonom-daniel-staehr-wirtschaft-studieren-menschen-die-egoistischer-sind</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ökonomie ist eine faktenfreie Wissenschaft ohne Konzept von Moral oder Gerechtigkeit, sagt Daniel Stähr. In seinem Buch „Die neuen Propheten“ hält er der eigenen Zunft vor, selbst Krisen zu verursachen – die Dominanz des Faches müsse enden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/oekonom-daniel-staehr-wirtschaft-studieren-menschen-die-egoistischer-sind/@@images/image-1000-22d0ef2de21b3534ec6c5b9a14928d8c.jpeg" alt="Ökonom Daniel Stähr: „Menschen, die Wirtschaft studieren, sind egoistischer“" title="Ökonom Daniel Stähr: „Menschen, die Wirtschaft studieren, sind egoistischer“" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Daniel St&#228;hr ver&#246;ffentlichte 2024 gemeinsam mit Simon Sahner <a href="/autoren/der-freitag/simon-sahner-und-daniel-staehr-im-gespraech-ueber-die-sprache-des-kapitalismus" rel="noopener"><em>Die Sprache des Kapitalismus</em></a>. Das Buch beschreibt, wie mit Begriffen wie &#8222;Reform&#8220; oder Floskeln wie der &#8222;Schw&#228;bischen Hausfrau&#8220; Entscheidungen legitimiert werden, die soziale Ungleichheit bef&#246;rdern.</p><p class="p1">Nun legt St&#228;hr eine &#8222;&#252;berf&#228;llige Intervention aus den eigenen Reihen&#8220; vor: In <em>Die neuen Propheten</em> seziert er die Mechanismen, mit deren Hilfe etablierte &#214;konomen zu Meinungsf&#252;hrern <a href="/autoren/joern-boewe/stuerzt-die-deutsche-wirtschaft-2026-endgueltig-ab-das-ist-eine-frage-der-macht" rel="noopener">im Zentrum der Macht</a> wurden &#8211; in Deutschland und erst recht in den USA oder Gro&#223;britannien. Politische Entscheidungstr&#228;ger, so die &#252;berspitzte Kernthese des Buches, vertrauen einer &#8222;faktenfreien Wissenschaft, die kein Konzept von Moral oder Gerechtigke</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Gesterkamp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Krieg | Hormus: Was die Bundesregierung gegen die größte fossile Energiekrise seit 1945 tun sollte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Durch den Iran-Krieg und die Hormus-Blockade fehlt der Welt 20-mal mehr Öl als 2022 durch die Russland-Sanktionen. In Asien und Afrika hat das bereits krasse Folgen, in Europa wird es bald ähnlich sein. Was die Bundesregierung tun sollte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-jetzt-in-der-groessten-fossilen-energiekrise-der-nachkriegszeit-helfen-wuerde/@@images/image-1000-2b3aed234f2663a0bbf82029c8edc315.jpeg" alt="Hormus: Was die Bundesregierung gegen die größte fossile Energiekrise seit 1945 tun sollte" title="Hormus: Was die Bundesregierung gegen die größte fossile Energiekrise seit 1945 tun sollte" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Wir befinden uns mitten in der gr&#246;&#223;ten fossilen Energiekrise der Nachkriegszeit. Gr&#246;&#223;er als 2022. Gr&#246;&#223;er als die <span>Krisen von 1973 und 1979</span>. Zum Vergleich: 2022 fehlten <a href="https://www.iea.org/articles/2022-energy-crisis-frequently-asked-questions" rel="noopener"><span>zirka 0,5 Prozent</span></a> des globalen Mineral&#246;langebots wegen der Sanktionen gegen Russland. Jetzt wird etwa 10 Prozent weniger produziert &#8211; das Loch ist 20-mal gr&#246;&#223;er.</p><p class="p1">Ausgel&#246;st durch den <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1158174/EU-6-028-26.pdf" rel="noopener"><span>illegalen</span></a> Angriff der USA und Israels auf den Iran, ist es unklar, wie lange die Krise andauern wird. Jeden Tag schlittert die Welt tiefer in eine Wirtschaftskrise &#8211; solange Irans Blockade der <a href="/autoren/lutz-herden/iran-seine-wirksamste-waffe-bleibt-vorerst-der-asymmetrische-krieg" rel="noopener">Stra&#223;e von Hormus</a>, durch die bis Februar 20 Prozent des globalen &#214;langebots floss, anh&#228;lt &#8211; und mehr und mehr F&#246;rderanlagen besch&#228;digt werden.</p><h2>D&#252;nger, Helium, Sch</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gregor Semieniuk</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[98 Prozent Erneuerbare Energien: Wie Uruguay zum globalen Vorbild der Energiewende wurde]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Uruguay hat in wenigen Jahren eine fast klimaneutrale Stromversorgung aus dem Boden gestampft. Den grünen Wandel hat kein Ideologiewechsel, sondern Krisen bedingt. Was kann Deutschland daraus lernen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julius-seibt/98-prozent-erneuerbare-energien-wie-uruguay-zum-vorbild-der-energiewende-wurde/@@images/image-1000-44e518a5a2e9852f436061cc14b8f4c7.jpeg" alt="98 Prozent Erneuerbare Energien: Wie Uruguay zum globalen Vorbild der Energiewende wurde" title="98 Prozent Erneuerbare Energien: Wie Uruguay zum globalen Vorbild der Energiewende wurde" height="562" width="1000" /></figure><p>Rinder, die faul im Gras fl&#228;zen, Gauchos, die zu Pferd und mit Lasso &#252;ber die Herde wachen &#8211; was nach einer abgeschmackten Postkarte klingt, pr&#228;gt bis heute weite Teile der uruguayischen Pampa. Doch seit einigen Jahren ragt &#252;ber dem platten Grasland etwas, das professionelle Postkartenfotografen stets aus dem Bildausschnitt verbannen w&#252;rden: Immer mehr Windr&#228;der drehen sich &#252;ber Uruguays Rinderherden.</p><p>Der gr&#252;ne Strom, den sie erzeugen, tr&#228;gt ma&#223;geblich zu Uruguays Unabh&#228;ngigkeit von fossilen Importen bei: Nach Angaben der Nationalen Energiedirektion erzeugte im Jahr 2025 das Land <a href="https://www.swissinfo.ch/spa/el-98-%25-de-la-energ%C3%ADa-el%C3%A9ctrica-generada-en-uruguay-en-2025-fue-de-origen-renovable/90728104" title="https://www.swissinfo.ch/spa/el-98-%25-de-la-energ%C3%ADa-el%C3%A9ctrica-generada-en-uruguay-en-2025-fue-de-origen-renovable/90728104" rel="noopener">98 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen</a>, &#252;ber ein Drittel stammte aus der Windkraft.</p><p>Noch 2008 lag der Anteil der Windenergiegewinnu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:42:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Julius Seibt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sanierungsfall Deutsche Bahn: Der Kaffee läuft wieder]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Deutsche Bahn kämpft an vielen Stellen um eine bessere Zukunft. Trotz neuer Milliarden fehlt immer noch Geld für ein modernes Netz. Kleine Lichtblicke gibt es aber auch: etwa mobile Teams, die defekte Kaffeemaschinen repariere</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wolfgang-mulke/sanierungsfall-deutsche-bahn-kaffee-laeuft-wieder/@@images/image-1000-b88a554ac329450c33fd51124979aa8f.jpeg" alt="Sanierungsfall Deutsche Bahn: Der Kaffee läuft wieder" title="Sanierungsfall Deutsche Bahn: Der Kaffee läuft wieder" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt auch gute Nachrichten vom Bahnfahren. So wird <a href="https://s3.eu-central-1.amazonaws.com/train.management/files/1764167670.pdf" rel="noopener">an diesem Donnerstag</a> eine einst beliebte Verbindung wieder aufgenommen. Es gibt wieder einen Nachtzug von Berlin nach Paris. Es ist allerdings nicht die Deutsche Bahn, die auf dieser Strecke k&#252;nftig verkehren wird. Vielmehr f&#228;hrt der &#8222;<a href="https://www.europeansleeper.eu/de?gad_source=1&amp;gad_campaignid=20660307247&amp;gclid=EAIaIQobChMI4YHwheq6kwMV289EBx3o6QOeEAAYASAAEgLRPPD_BwE" rel="noopener">European Sleeper</a>&#8220; nun dreimal w&#246;chentlich von der Spree an die Seine.</p><p>Das niederl&#228;ndisch-belgische Bahnunternehmen ist eine Genossenschaft und will den kontinentalen Nachtverkehr systematisch erschlie&#223;en. Zwischen Prag und Br&#252;ssel l&#228;uft der Verkehr bereits, mit Barcelona oder Mailand sollen weitere beliebte Ziele dazukommen.</p><p>Damit st&#246;&#223;t der European Sleeper in eine L&#252;cke, die von der Deutschen Bahn und der &#8222;&#214;sterreichischen Staatsbahn&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 15:23:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Mulke</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Endlich Freitag: Collien Fernandes, Dialekt, Bauhaus]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/bennyk/endlich-freitag-collien-fernandes-dialekt-bauhaus</link>
        <description><![CDATA[<strong>Was hinter der digitalen Gewalt gegen Frauen steht, warum an Berlin nicht alles schlecht ist – und wie es sich in einer Bauhaussiedlung lebt: der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/endlich-freitag-collien-fernandes-dialekt-bauhaus/@@images/image-1000-1b2041a0f6aa2fc740aafa30df23ef51.gif" alt="Endlich Freitag: Collien Fernandes, Dialekt, Bauhaus" title="Endlich Freitag: Collien Fernandes, Dialekt, Bauhaus" height="561" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>was Collien Fernandes erlebt hat, ist kaum auszuhalten. Seit Jahren k&#228;mpft sie gegen &#8222;digitale sexuelle Gewalt&#8220;. Am Samstag nun berichtete der <em>Spiegel</em>, Collien Fernandes habe ihren Ex-Mann Christian Ulmen angezeigt, weil er mutma&#223;lich mehrere Fake-Profile seiner Ex-Frau mit pornografischen Deepfakes erstellt habe.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p class="default">Als Mann, als Partner, als Bruder, als Sohn, als Freund macht es mich krank, dass M&#228;nner so sind, so etwas tun. Und zwar nicht nur Machos, sondern auch solche, die sich als Feministen bezeichnen, nicht nur</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 17:28:55 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Energiekrise durch den Iran-Krieg: Niemand ist so gut wie China vorbereitet]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Asiatische Länder importieren nahezu 60 Prozent ihres Erdöls aus dem Nahen Osten. Die Folgen des Iran-Krieges treffen sie hart. China hingegen hat still und leise Vorkehrungen getroffen – mit Wind-, Sonnenenergie und riesigen Vorräten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/oelpreis-chinas-lange-vorbereitung-auf-globale-energiekrisen-zahlt-sich-nun-aus/@@images/image-1000-a01296e12f5b3456232eafe2825a2331.jpeg" alt="Energiekrise durch den Iran-Krieg: Niemand ist so gut wie China vorbereitet" title="Energiekrise durch den Iran-Krieg: Niemand ist so gut wie China vorbereitet" height="562" width="1000" /></figure><div><div class=""/></div><p>In den vergangenen Wochen sind die &#214;lexporte aus dem Nahen Osten um 61. Prozent eingebrochen. Das zeigen Daten des Schifffahrts-Tracking-Beratungsunternehmens KPLE. In ganz Asien sind deshalb L&#228;nder in Aufruhr, auch im Jahr 2025 waren sie zu 59 Prozent auf Roh&#246;limporte aus dieser Region angewiesen und sind nun gezwungen, Energie zu sparen. </p><p>Denn mit der <a href="/autoren/lutz-herden/iran-seine-wirksamste-waffe-bleibt-vorerst-der-asymmetrische-krieg" rel="noopener">Stra&#223;e von Hormus</a> ist eine der wichtigsten Wasserstra&#223;en f&#252;r den globalen Handel gesperrt. Energieanlagen in der gesamten Region stehen unter Beschuss mit Raketen und Drohnen. Somit st&#252;rzt der Krieg der USA und Israels gegen den Iran nicht nur den Nahen Osten in eine tiefe Krise.</p><p>Auf <a href="/autoren/patrick-kaczmarczyk/blockade-von-hormus-wie-der-iran-krieg-die-globale-energieordnung-sprengt" rel="noopener">eine solche globale Krise</a> bereitet sich Chinas Pr&#228;sident Xi Jinping seit Jahren vor. Das Land m&#252;sse seine Energiever</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 09:29:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Callum Jones</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ölpreis | 200 Dollar für Öl? Warum Trump an seiner Preisschock-Strategie scheitern könnte]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/200-dollar-oel-als-strategie-warum-die-usa-am-eigenen-plan-scheitern-koennten</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die USA könnten den globalen Ölpreis gezielt auf bis zu 200 Dollar treiben, sagt ein Energiemarkt-Experte. Doch selbst für den US-Binnenmarkt wäre ein solcher Preisschock kaum verkraftbar</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/200-dollar-oel-als-strategie-warum-die-usa-am-eigenen-plan-scheitern-koennten/@@images/image-1000-a2c566c56243edea5ad4779abe2ca398.jpeg" alt="200 Dollar für Öl? Warum Trump an seiner Preisschock-Strategie scheitern könnte" title="200 Dollar für Öl? Warum Trump an seiner Preisschock-Strategie scheitern könnte" height="562" width="1000" /></figure><p>W&#228;hrend <a href="/thema/donald-trump" rel="noopener">Donald Trump</a> sich r&#252;hmt, iranische &#214;lfelder in Brand schie&#223;en zu lassen, erkl&#228;rt die iranische F&#252;hrung, sie werde die wichtige <a href="/autoren/patrick-kaczmarczyk/blockade-von-hormus-wie-der-iran-krieg-die-globale-energieordnung-sprengt" rel="noopener">Meerenge von Hormus auf Dauer schlie&#223;en</a>. Das w&#252;rde den globalen &#214;lhandel empfindlich treffen. Wer wird sich bei einer derartigen Konfrontation durchsetzen und vor allem: Welche Wirtschaftsstrategie verfolgen die USA mit ihrem Angriffskrieg genau?</p><p>Seit der begonnen hat, ist der Referenz&#246;lpreis Brent von rund 65 Dollar pro Barrel auf mehr als 100 Dollar gestiegen. Donald Trump verkauft dies als Sieg: &#8222;Die Vereinigten Staaten sind mit Abstand der gr&#246;&#223;te &#214;lproduzent der Welt, deshalb verdienen wir viel Geld, wenn die &#214;lpreise steigen&#8220;, teilte er mit.</p><p>Tats&#228;chlich d&#252;rften di</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Simon Zeise</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Gewerkschaft | Rechte Konkurrenz bei Betriebsratswahlen: Warum die IG Metall mutige Vorschläge braucht]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/daphneweber/rechte-bei-betriebsratswahlen-warum-die-ig-metall-mutige-vorschlaege-braucht</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/daphneweber/rechte-bei-betriebsratswahlen-warum-die-ig-metall-mutige-vorschlaege-braucht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Bei den bundesweiten Betriebsratswahlen treten rechte Listen in Konkurrenz zur IG Metall an. Jedoch übernehmen sie kaum Verantwortung für die Beschäftigten. Nun sind erste Stimmen ausgezählt. Wie erfolgreich sind die AfD-nahen Vertretungen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/daphneweber/rechte-bei-betriebsratswahlen-warum-die-ig-metall-mutige-vorschlaege-braucht/@@images/image-1000-b1164fe58ebc21c180bd39f0320fbb32.jpeg" alt="Rechte Konkurrenz bei Betriebsratswahlen: Warum die IG Metall mutige Vorschläge braucht" title="Rechte Konkurrenz bei Betriebsratswahlen: Warum die IG Metall mutige Vorschläge braucht" height="562" width="1000" /></figure><p>Von Anfang M&#228;rz bis Ende Mai laufen in Deutschland Betriebsratswahlen. Sie sind eines der &#252;berschaubaren demokratischen Elemente, die hierzulande im Bereich der Wirtschaft existieren: Betriebsr&#228;te vertreten die Interessen der Besch&#228;ftigten im Betrieb und k&#246;nnen stellvertretend f&#252;r sie mit dem Arbeitgeber verhandeln.</p><p>Dieses Recht ist im Betriebsverfassungsgesetz festgeschrieben, darf vom Arbeitgeber also nicht ignoriert werden. Ob &#220;berstunden oder Urlaub, Bonizahlungen oder Arbeitsschutz, Gleichstellung oder die Einhaltung des Tarifvertrags, dar&#252;ber wacht der Betriebsrat.</p><p>Hinter dieser Erfindung kollektiver Vertretung steht der logische wie simple Gedanke, dass ein Besch&#228;ftigter allein gegen die &#220;bermacht des Arbeitgebers wenig ausrichten kann</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 16:02:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Daphne Weber</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Ökonomie des Ölpreises: Wie Konzerne jetzt Rekord-Profite auf unsere Kosten machen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Benzin, Heizen und Strom: Durch den Iran-Krieg wird alles teurer. Auch Flüssiggas verkaufen Energiekonzerne in Europa gerade zu teils doppelt so hohen Preisen, wie sie für die Beschaffung bezahlen. Wie diese Ungerechtigkeit funktioniert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/oekonomie-des-oelpreises-wie-konzerne-durch-den-iran-krieg-rekord-profite-machen/@@images/image-1000-40908fda882eaa25c0f4cd59ab1c5046.jpeg" alt="Die Ökonomie des Ölpreises: Wie Konzerne jetzt Rekord-Profite auf unsere Kosten machen" title="Die Ökonomie des Ölpreises: Wie Konzerne jetzt Rekord-Profite auf unsere Kosten machen" height="562" width="1000" /></figure><p>Geopolitische Konflikte beginnen selten an Orten, die nach Alltag aussehen. Sie beginnen in diplomatischen Krisen, milit&#228;rischen Drohungen und <a href="/autoren/the-guardian/4-fakten-zur-strasse-von-hormus-wird-der-wichtigste-seeweg-der-welt-geschlossen" rel="noopener">strategischen Meerengen</a>. Doch ihre wirtschaftlichen Folgen lassen sich erstaunlich leicht finden. Man muss nur auf den Preis schauen, der an der Tankstelle aufleuchtet.</p><h2>Wie eine zus&#228;tzliche Steuer</h2><p>Steigt der &#214;lpreis, ver&#228;ndert sich nicht nur die Lage auf den Weltm&#228;rkten. Er ver&#228;ndert auch die Verteilung von Einkommen innerhalb einer Gesellschaft. Energie geh&#246;rt zu den grundlegenden Kosten des Lebens &#8211; f&#252;r Haushalte ebenso wie f&#252;r <a href="/autoren/sebastian-baehr/warum-besucht-merz-halle-die-ostdeutsche-chemie-industrie-steckt-in-der-krise" rel="noopener">Unternehmen</a>. Wenn Energie teurer wird, wirkt das wie eine zus&#228;tzliche Steuer.</p><p>Diese Steuer ist allerdings keine, &#252;ber die Parlamente abstimmen. Sie entsteht aus <a href="/autoren/wolfgang-michal/die-neue-geopolitik-wiederkehr-einer-weltsicht-des-wahns" rel="noopener">geop</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 17:34:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Orthomol, Taxofit, Abtei: Ein Konzern profitiert besonders von unserem Vitamin-Hunger]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Morgens Vitamin C, abends Melatonin: Wer genau profitiert eigentlich von diesem Boom an Nahrungsergänzungsmitteln? Eine Recherche zeigt: Das beliebteste Produkt der Deutschen könnte problematisch sein</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julius-seibt/orthomol-immun-taxofit-klosterfrau-wer-profitiert-von-unserem-vitamin-hunger/@@images/image-1000-086c1c724a2cdf469920a5045b308241.jpeg" alt="Orthomol, Taxofit, Abtei: Ein Konzern profitiert besonders von unserem Vitamin-Hunger" title="Orthomol, Taxofit, Abtei: Ein Konzern profitiert besonders von unserem Vitamin-Hunger" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein besserer Start in den Tag? Probieren Sie es doch einmal mit Vitalpilz-Kaffee voller Adaptogene und Maulbeerextraktpulver f&#252;r den Blutzuckerspiegel. Nach dem Sport dann das <a href="/autoren/the-guardian/vitamin-d-magnesium-nehmen-sie-ihre-ergaenzungsmittel-korrekt-ein" rel="noopener">Kreatin- und Wheyproteinpulver</a>, zwischendurch die Longevity Greens und beim Schlafengehen das Melatoninspray. Vitamintabletten nicht vergessen!</p><p>Supplement Maxxing ist das viel coolere Wort f&#252;r die Einnahme von Nahrungserg&#228;nzungsmitteln und erscheint als Patentl&#246;sung f&#252;r alle, die sich m&#252;de und schwach f&#252;hlen, &#252;berfordert mit dem Balanceakt zwischen Job, Kindern, Sport, Freundinnen und Selbstverwirklichung. Und die sich dann abends im Bett beim Scrollen fragen, warum sie nicht so gesund, gl&#252;cklich und leistungsstark durchs Leben schweben wie <a href="/autoren/the-guardian/tradwives-warum-der-faschismus-die-hausfrau-braucht" rel="noopener">all die Momfluencer</a> und <a href="/autoren/the-guardian/erfolg-auf-pump-ueber-luegen-und-steroide-in-der-welt-der-fitness-influencer" rel="noopener">Fitnessco</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 12:57:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Julius Seibt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Ölraffinerie in Schwedt zeigt, Energiepolitik in Brandenburg ist Hegemonialpolitik]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ohne Öl in Schwedt kein Benzin für Ostdeutschland: Im April endet die US-Ausnahmegenehmigung, an der die Existenz der PCK-Raffinerie hängt. Die Bundesregierung muss handeln – ist aber von transatlantischer Sanktionsarchitektur abhängig</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/pck-in-schwedt-wie-sich-die-neue-weltordnung-weit-im-osten-brandenburgs-zeigt/@@images/image-1000-a43c92ce9a336759e93f6dd1a0c757d5.jpeg" alt="Die Ölraffinerie in Schwedt zeigt, Energiepolitik in Brandenburg ist Hegemonialpolitik" title="Die Ölraffinerie in Schwedt zeigt, Energiepolitik in Brandenburg ist Hegemonialpolitik" height="562" width="1000" /></figure><p>Ob der Betrieb eines der wichtigsten Industriestandorte Brandenburgs dauerhaft gesichert ist, h&#228;ngt nicht nur von M&#228;rkten und Lieferketten ab &#8211; sondern von politischen Entscheidungen jenseits Europas. <br/><br/>Der Ukrainekrieg hat Energie <a href="/autoren/wolfgang-michal/der-erste-krieg-der-energiewende" rel="noopener">vom wirtschaftlichen Bindemittel zum strategischen Machtinstrument</a> gemacht. An der Oder zeigt sich, wie eng Europas Energieordnung mit einem Hegemonialkonflikt verkn&#252;pft ist &#8211; und wie fragil der Anspruch &#8222;strategischer Autonomie&#8220; bleibt.</p><p>In Schwedt steht die PCK-Raffinerie, eine der gr&#246;&#223;ten in Deutschland. Sie versorgt weite Teile Ostdeutschlands mit Benzin, Diesel und Kerosin. Rund 11,5 Millionen Tonnen Roh&#246;l kann die PCK j&#228;hrlich verarbeiten. Tats&#228;chlich lag die Auslastung zuletzt deutlich darunter &</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Europa | Ob Macron, Merz oder Meloni: Europa hat keine Antwort auf die Wirtschaftskrise]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein EU-Gipfel legt offen: Die wirtschaftliche Stagnation führt zu immer größeren sozialen Spannungen und riskiert auch politisch eine gefährliche Eskalation. Auch weil man den Klassenaspekt aller Reformideen geflissentlich ausblendet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/ob-macron-merz-oder-meloni-europa-hat-keine-antwort-auf-die-wirtschaftskrise/@@images/image-1000-66429e6ae65240d1770c66706bf8084b.jpeg" alt="Ob Macron, Merz oder Meloni: Europa hat keine Antwort auf die Wirtschaftskrise" title="Ob Macron, Merz oder Meloni: Europa hat keine Antwort auf die Wirtschaftskrise" height="562" width="1000" /></figure><p>Im fl&#228;mischen<a href="https://www.consilium.europa.eu/de/meetings/european-council/2026/02/12/" rel="noopener"> Alden Biesen diskutierten Europas Regierungschefs </a>&#252;ber Wettbewerbsf&#228;higkeit. Friedrich Merz forderte radikale Deregulierung, Emmanuel Macron pl&#228;dierte f&#252;r gemeinsame EU-Kreditaufnahme, Giorgia Meloni setzte auf fiskalische Disziplin. Jenseits der Differenzen offenbarte der Gipfel eine tiefe Leerstelle: <a href="https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-forecast-and-surveys/economic-forecasts_en" rel="noopener">Europa hat kein neues Wachstumsmodell.</a> Seit 2019 w&#228;chst die Eurozone real kaum mehr als ein Prozent pro Jahr. Prognosen bis 2027 versprechen keine Beschleunigung. Das Problem ist nicht konjunkturell. Es ist systemisch.</p><p>Die Europ&#228;ische Union ist in ihrer institutionellen Architektur auf Marktintegration, Wettbewerbsf&#228;higkeit und fiskalische Disziplin ausgerichtet. Binnenmarkt, Beihilferecht, Stabilit&#228;tsregeln &#8211; all das priorisier</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum Elon Musk – so wie Henry Ford – ein Stadium des Kapitalismus definiert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Henry Ford hat das Fließband erfunden und mit dem „Fordismus“ eine Ära des Kapitalismus definiert. Auf Elon Musk könnte man einst ähnlich zurückblicken, so Quinn Slobodian und Ben Tarnoff. Aber was hat Musk mit rassistischen Cyborgs zu tun?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julius-seibt/quinn-slobodian-der-muskismus-ist-die-naechste-stufe-des-kapitalismus/@@images/image-1000-4d3c3cad6353a766b831ba063efa5965.jpeg" alt="Warum Elon Musk – so wie Henry Ford – ein Stadium des Kapitalismus definiert" title="Warum Elon Musk – so wie Henry Ford – ein Stadium des Kapitalismus definiert" height="562" width="1000" /></figure><p>Mal machte er Schlagzeilen als sogenannter <a href="/autoren/pep/elon-im-weissen-haus-willkommen-in-der-broligarchie" rel="noopener">Effizienz-Berater der Regierung Donald Trumps</a> &#8211; wobei sein &#8222;Titel&#8220; DOGE wohl nicht von ungef&#228;hr an die Quasi-Diktatoren des Staates Venedig erinnerte, den viele als fr&#252;hmoderne Keimzelle des Kapitalismus betrachten. Ein anderes Mal sah ihn die Welt&#246;ffentlichkeit in offenbar h&#246;chst aufgew&#252;hltem Zustand beim <a href="/autoren/the-guardian/elon-musk-zeigt-hitlergruss-bei-trump-amtseinfuehrung" rel="noopener">Zeigen eines &#8222;R&#246;mischen Gru&#223;es&#8220;</a> auf offener B&#252;hne zu. Dann wieder belieferte er die Klatschpresse mit einem &#246;ffentlichen <a href="/autoren/alina-saha/elon-musks-groesste-angst-er-koennte-ein-zweites-trans-kind-haben" rel="noopener">Rosenkrieg gegen seine eigene Tochter</a>, die trans ist: Elon Musk, der mit Unternehmen wie Paypal und Tesla reich wurde und unter anderem bereits seit 2015 eine KI-Firma besitzt, geh&#246;rt nicht zu den Stillen unter den Superreichen.</p><p>Der derzeit &#8222;v</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Julius Seibt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Neue Studie zur Vermögenssteuer: 147 Milliarden Euro jährlich, wenn die Reichsten zahlen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine aktuelle DIW-Studie zur Vermögenssteuer zeigt erhebliche Einnahmepotenziale – und die Chance, erstmals ein klareres Bild der Vermögensverhältnisse in Deutschland zu erhalten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wimalasena/vermoegenssteuer-studie-147-milliarden-euro-jaehrlich-wenn-die-reichsten-zahlen/@@images/image-1000-5bbfa3daf864290a170e1fef2a8a32d9.jpeg" alt="Neue Studie zur Vermögenssteuer: 147 Milliarden Euro jährlich, wenn die Reichsten zahlen" title="Neue Studie zur Vermögenssteuer: 147 Milliarden Euro jährlich, wenn die Reichsten zahlen" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gab eine Zeit in Deutschland &#8211; die &#196;lteren m&#246;gen sich noch erinnern &#8211;, als gro&#223;e Verm&#246;gen gesondert besteuert wurden. Zwischen 0,5 und einem Prozent auf Verm&#246;gen &#252;ber 120.000 Mark zahlte man j&#228;hrlich.</p><p>Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe monierte dann aber 1995, dass Immobilien aufgrund veralteter Einheitswerte zu niedrig bewertet wurden. Diese R&#252;ge nahm Altkanzler Helmut Kohl aber nicht etwa zum Anlass, das Gesetz zu aktualisieren. Stattdessen setzten CDU und FDP <a href="/autoren/der-freitag/la-taxe-zucman-wie-wir-superreiche-endlich-fair-besteuern-auch-in-deutschland" rel="noopener">die Verm&#246;genssteuer</a> 1997 g&#228;nzlich au&#223;er Kraft. </p><p>Jahrzehnte sp&#228;ter (2025) nutzte Bundeskanzler Friedrich Merz das Urteil, <a href="/autoren/elsa-koester/bei-buergergeld-und-vermoegenssteuer-braucht-friedrich-merz-grundgesetz-nachhilfe" rel="noopener">um Forderungen nach einer Wiedereinf&#252;hrung mit dem scheinheiligen Argument abzub&#252;geln</a>. Karlsruhe habe festgestellt, dass d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 11:23:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Wimalasena</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Sabine Nuss: „Eine Vermögenssteuer verteilt den Reichtum an die Arbeiter zurück“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/gereon-haas/ueber-antifaschismus-und-wirtschaftspolitik-rueckverteilung-nicht-umverteilung</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die rot-schwarze Regierung zeigt jeden Tag, dass man die AfD nicht damit kleinkriegt, die Grenzen dichtzumachen und den Sozialstaat abzubauen. Was aber hilft? Und was ist „antifaschistische Wirtschaftspolitik“?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gereon-haas/ueber-antifaschismus-und-wirtschaftspolitik-rueckverteilung-nicht-umverteilung/@@images/image-1000-7d3d53fe6c025e93e33ee1cf0dae4689.jpeg" alt="Sabine Nuss: „Eine Vermögenssteuer verteilt den Reichtum an die Arbeiter zurück“" title="Sabine Nuss: „Eine Vermögenssteuer verteilt den Reichtum an die Arbeiter zurück“" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Begriff wurde in letzter Zeit <a href="/autoren/nina-scholz/isabella-weber-fuenf-antifaschistische-wirtschaftsideen-gegen-den-rechtsruck" rel="noopener">vor allem von der deutschen &#214;konomin Isabella Weber in die Debatte eingebracht</a>: &#8222;antifaschistische Wirtschaftspolitik&#8220;. Wie aber <a href="/thema/antifaschismus" rel="noopener">Antifaschismus</a> und <a href="/thema/wirtschaftspolitik" rel="noopener">Wirtschaftspolitik</a> zusammengehen k&#246;nnten, bleibt auf den ersten Blick vage. Die <em>Freitag</em>-Autorin, Podcasterin und Marx-Expertin Sabine Nuss hat nun einen Gespr&#228;chsband publiziert, der genau das ausbuchstabieren will.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Nuss, wie l&#228;sst sich Wirtschaft mit Antifaschismus verbinden?</p><p class="interview-answer"><strong>Sabine Nuss: </strong>Viele Studien der letzten Jahre zeigen einen Zusammenhang zwischen wachsender sozialer Unsicherheit und dem Erstarken der Rechten. Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung hat zum Beispiel gezeigt, dass da, wo die soziale Infrastruktur besser ausgebaut ist, die Ergebnisse f&#252</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 17:58:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Gereon Haas</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Es liegt weder an Trump noch am Ukrainekrieg: Der Zerfall der Globalisierungs-Weltordnung]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die gegenwärtige Krise der Weltwirtschaft wird häufig als Abfolge externer Schocks beschrieben: Corona, Ukrainekrieg, Klimakrise. Dabei bleibt ausgeblendet, dass schon der Entwicklungspfad der Globalisierung selbst krisenhaft ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/patrick-kaczmarczyk/corona-ukrainekrieg-klimakrise-der-zerfall-der-wirtschaflichen-weltordnung/@@images/image-1000-2d9b6d8f856e3e2fbcd931a40326f513.jpeg" alt="Es liegt weder an Trump noch am Ukrainekrieg: Der Zerfall der Globalisierungs-Weltordnung" title="Es liegt weder an Trump noch am Ukrainekrieg: Der Zerfall der Globalisierungs-Weltordnung" height="562" width="1000" /></figure><p>Nicht nur die sogenannte regelbasierte Ordnung ger&#228;t derzeit unter Druck, sondern auch das Narrativ, mit dem die marktliberale Globalisierung jahrzehntelang legitimiert wurde. <a href="/autoren/wimalasena/das-narrativ-von-der-regelbasierten-weltordnung-war-teilweise-falsch" rel="noopener">Darauf hat zuletzt selbst Kanadas Premierminister Mark Carney ungew&#246;hnlich offen hingewiesen</a>. Eine ehrliche Neubewertung muss daher bei den blinden Flecken dieser Erz&#228;hlung ansetzen.</p><p>Im Westen gilt <a href="/thema/globalisierung" rel="noopener">Globalisierung</a> bis heute als globale Erfolgsgeschichte. Aggregierte Zahlen scheinen dies zu best&#228;tigen: Zwischen 1990 und 2019 sank die Zahl der extrem Armen weltweit von rund 1,9 Milliarden auf etwa 680 Millionen Menschen (der Bev&#246;lkerungsanteil fiel von 36 auf 9 Prozent).</p><p>Doch fast zwei Drittel dieses R&#252;ckgangs entfallen allein auf China. Rechnet man China und Indien heraus, sank die Zahl der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Patrick Kaczmarczyk</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Harvard-Professor Sven Beckert: Der Kapitalismus ist 800 Jahre älter, als viele denken]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Interview räumt der Historiker Sven Beckert mit so einigen Mythen über unser Wirtschaftssystem auf. Vor allem sei der Kapitalismus nicht erst 200 Jahre alt, wie wir denken, und er führe auch nicht notwendigerweise zu Demokratie</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julius-seibt/harvard-professor-sven-beckert-kapitalismus-ist-800-jahre-aelter-als-sie-denken/@@images/image-1000-65df713347ed82c1a3207b905ede47c3.jpeg" alt="Harvard-Professor Sven Beckert: Der Kapitalismus ist 800 Jahre älter, als viele denken" title="Harvard-Professor Sven Beckert: Der Kapitalismus ist 800 Jahre älter, als viele denken" height="562" width="1000" /></figure><p>Wieso gibt es Kapitalismus? Seit wann gibt es Kapitalismus? Und f&#252;hrt der Kapitalismus wirklich zwangsl&#228;ufig zu einer Demokratie? Auf alle diese Fragen antwortet Harvard-Professor Sven Beckert. Er sagt au&#223;erdem: Der Kapitalismus sei f&#252;r Menschen wie Wasser f&#252;r Fische: genauso wie Fische das Wasser nicht wahrnehmen, k&#246;nnten wir uns keine <a href="/autoren/sebastianpuschner/wir-arbeiten-dran-1" rel="noopener">Alternativen</a> zum Kapitalismus vorstellen. </p><p>Sein Buch &#8222;<em>Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution&#8220;</em> umfasst 1.200 Seiten und ist entsanden&#8222;auch aus einer tiefen Frustration heraus, dass so viele der Geschichten, die uns &#252;ber den Kapitalismus dargeboten werden, unvollst&#228;ndig und manchmal schlichtweg falsch sind&#8220;, so Sven Beckert. </p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Beckert, im Sozialkundeunterricht beginnt der Ka</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Julius Seibt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Auf nur 50 Seiten zeigt dieses Buch, wie Ultrareiche endlich fair besteuert werden können]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In „Reichensteuer: Aber richtig“ führt der französische Ökonom Gabriel Zucman vor Augen, dass Milliardäre viel weniger Steuern zahlen als alle anderen – und wie das und die soziale Ungleichheit nicht nur in Frankreich zu ändern wäre</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julius-seibt/auf-nur-50-seiten-zeigt-dieses-buch-so-koennen-ultrareiche-fair-besteuert-werden/@@images/image-1000-842ed8728c27723c57bbcc91de303f30.jpeg" alt="Auf nur 50 Seiten zeigt dieses Buch, wie Ultrareiche endlich fair besteuert werden können" title="Auf nur 50 Seiten zeigt dieses Buch, wie Ultrareiche endlich fair besteuert werden können" height="562" width="1000" /></figure><p>Gabriel Zucman gelingt es, Frankreichs Milliard&#228;re nerv&#246;s zu machen, das muss man ihm lassen. Als &#8222;linksextremer Aktivist&#8220;, der die &#8222;franz&#246;sische Wirtschaft zerst&#246;ren&#8220; wolle, wurde er von niemand Geringerem als Bernard Arnault, dem reichsten Mann Frankreichs, in einem von dessen seltenen <a href="https://www.lemonde.fr/en/france/article/2025/09/21/bernard-arnault-riles-french-left-with-attack-on-economist-behind-wealth-tax-plan_6745608_7.html" rel="noopener">Interviews</a> beschimpft. Zucman konterte auf <a href="https://x.com/gabriel_zucman/status/1969482777708925228?lang=de" rel="noopener">X</a>: &#8222;Nervosit&#228;t berechtigt nicht zur Verleumdung.&#8220;</p><p>In seinem nun auf Deutsch erschienenen B&#252;chlein <em>Reichensteuer: Aber richtig</em> breitet Zucman auf nur rund 50 Seiten nun den Vorschlag aus, der Arnault zu seiner Attacke bewogen hatte: eine Mindeststeuer von j&#228;hrlich zwei Prozent auf die Verm&#246;gen aller &#8222;<a href="/autoren/the-guardian/ubs-studie-warum-die-zahl-der-milliardaere-weltweit-auf-3-000-steigt" rel="noopener">ultrareichen</a>&#8220; Franzosen, die mehr als 100 Millionen Euro besitzen.</p><p>Und auch wenn </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 15:14:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Julius Seibt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Auf den Spuren der Treuhand: Lasst euch von Tönnies nicht die Teewurst-Messe lesen!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unsere Autorin ist Tochter einer ostdeutschen Fleischwarenfachverkäuferin. Als sie von der Abwicklung der Eberswalder Wurstwerke durch den westdeutschen Tönnies-Konzern erfuhr, zuckte sie trotzdem erst einmal arrogant mit den Schultern</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/toennies-im-stil-der-treuhand-lasst-euch-nicht-laenger-die-teewurst-messe-lesen/@@images/image-1000-952f80b35a75a80a27bebcf568b6dacb.jpeg" alt="Auf den Spuren der Treuhand: Lasst euch von Tönnies nicht die Teewurst-Messe lesen!" title="Auf den Spuren der Treuhand: Lasst euch von Tönnies nicht die Teewurst-Messe lesen!" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Marktbereinigung&#8220;, so nennt man das heute, wenn ein Gro&#223;konzern ein potenzielles Konkurrenzunternehmen aufkauft, nur um es einige Jahre sp&#228;ter dichtzumachen. Da kann der Laie nur staunen: Von der Betriebswirtschaftslehre zur betriebswirtschaftlichen Leere ist es, jedenfalls im Osten, nie sonderlich weit. Das zeigt die <a href="/autoren/sebastian-baehr/eberswalder-wurst-toennies-macht-ostdeutschen-traditionsbetrieb-dicht" rel="noopener">Abwicklung der Eberswalder Wurstwerke</a> im brandenburgischen Britz.</p><p>&#220;ber 500 Mitarbeiter stehen nun vor dem Nichts. Dabei war das Unternehmen erst 2023 vom Wurstgiganten T&#246;nnies &#252;bernommen worden. Der versprach Investitionen in der eher strukturschwachen Region &#8211; und lieferte stattdessen Jobverluste. Besonders zynisch: Weil das Unternehmen die &#220;bernahme als Neugr&#252;ndung etikettiert, kann es sich wohl die Abfindungen f&#252;r l</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Diese 10 ostdeutschen Traditionsbetriebe wurden von Westfirmen übernommen und abgewickelt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Eberswalder Wurstwerke sind nur das jüngste Beispiel: Auch andere Westfirmen wie Haribo, Melitta oder Henkel haben ostdeutsche Traditionsbetriebe gekauft und abgewickelt. 10 Beispiele eines Trends, der für Frust und Wut sorgt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joscha-frahm/diese-10-ostdeutschen-traditionsbetriebe-wurden-von-westfirmen-abgewickelt/@@images/image-1000-7b6b2935bc153cdf5142eae77a9056b8.jpeg" alt="Diese 10 ostdeutschen Traditionsbetriebe wurden von Westfirmen übernommen und abgewickelt" title="Diese 10 ostdeutschen Traditionsbetriebe wurden von Westfirmen übernommen und abgewickelt" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Ein S&#252;&#223;warenhersteller in Sachsen, ein Gummi-Produzent in Th&#252;ringen, mehrere Fleischbetriebe in Brandenburg: Immer wieder h&#246;rt man von ostdeutschen Traditionsbetrieben, die schlie&#223;en m&#252;ssen.</span></p><p><span>Dahinter steckt oftmals ein Muster: Gro&#223;e westdeutsche oder internationale Konzerne kaufen kleine Unternehmen im Osten auf, verschleppen wichtige Investitionen und machen die Betriebe schlie&#223;lich dicht. Von den Unternehmen hei&#223;t es, die Standorte w&#252;rden nicht ausreichend Rendite abwerfen, man passe sich ver&#228;nderten Marktbedingungen an oder strukturiere um.</span></p><p><span>Nicht selten steht der Vorwurf der Marktbereinigung im Raum. Unternehmen w&#252;rden Betriebe aufkaufen und am ausgestreckten Arm verhungern lassen, um Konkurrenz aus dem Weg zu r&#228;umen, argume</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 17:14:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Joscha Frahm</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Infrastruktur kollabiert und mit ihr das deutsche Selbstbild]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/ingar-solty/infrastrukturkrise-wird-in-deutschland-zur-identitaetskrise</link>
        <description><![CDATA[<strong>Deutsche Bahn im Kollaps, einstürzende Brücken, marode Schulen: Die Krise der öffentlichen Infrastruktur ist die Folge des deutschen Wirtschaftsmodells. Deshalb bringt sie das deutsche Selbstbild ins Wanken. Mit gefährlichen Folgen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ingar-solty/infrastrukturkrise-wird-in-deutschland-zur-identitaetskrise/@@images/image-1000-657ff93ea4a59d5e2f3dc9d7afdc87ba.jpeg" alt="Die Infrastruktur kollabiert und mit ihr das deutsche Selbstbild" title="Die Infrastruktur kollabiert und mit ihr das deutsche Selbstbild" height="562" width="1000" /></figure><p>Jahrzehntelang hielt sich das Klischee &#252;ber Deutschland, es sei das Land der Ingenieurskunst, der wirtschaftlichen Effizienz, der P&#252;nktlichkeit und Zuverl&#228;ssigkeit. Als Deutscher im Ausland wurde man &#8211; selbst wenn man notorisch unp&#252;nktlich war, zwei linke H&#228;nde hatte und schon beim Zusammenschrauben von IKEA-Regalen an seine Grenzen stie&#223; &#8211; damit konfrontiert.</p><p>Das war einmal. In &#214;sterreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien scherzt man schon seit einigen Jahren &#252;ber den rapiden <a href="/autoren/linkerhand/db-fiasko-warum-ich-fuer-mein-kind-in-frankreich-gern-ein-bahnticket-zahle" rel="noopener">Qualit&#228;tsverlust der Deutschen Bahn</a> nach dem Grenz&#252;bergang &#8211; bis kurz vor Aachen ist noch alles gut. Aber dann kommt das Bahnstellwerk bei K&#246;ln. Dann kommen B&#246;schungsbr&#228;nde, Weichensch&#228;den, Oberleitungssch&#228;den und nat</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 15:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Ingar Solty</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was der Staat aus der Zalando-Schließung in Erfurt über Plattformökonomie lernen sollte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zalando schließt ein Logistikzentrum in Erfurt, für das es Subventionen kassiert hatte. Das ist brutal. Doch der Fall des Online-Versandhändlers zeigt Politik und Gewerkschaften, wie sich Ansiedlungspolitik viel klüger gestalten ließe</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/zalando-schliessung-in-erfurt-eine-lehrstunde-in-plattformoekonomie-fuer-den-staat/@@images/image-1000-35d5b54eabb895ac959d7456945ccedc.jpeg" alt="Was der Staat aus der Zalando-Schließung in Erfurt über Plattformökonomie lernen sollte" title="Was der Staat aus der Zalando-Schließung in Erfurt über Plattformökonomie lernen sollte" height="562" width="1000" /></figure><p>In Erfurt steht ein Logistikzentrum, das jahrelang als Beweis daf&#252;r galt, dass <a href="/autoren/ines-schwerdtner/ost-new-deal-fuer-eine-neue-industriepolitik-in-deutschlands-osten" rel="noopener">ostdeutsche Ansiedlungspolitik</a> funktionieren kann: Tausende Jobs, Schichtarbeit, ein Standort, der die Stadt wirtschaftlich mitpr&#228;gt. Jetzt soll Schluss sein. Zalando schlie&#223;t &#8211; und baut anderswo neu.</p><p>Die Reflexe sind schnell vernehmbar: Emp&#246;rung, Schuldzuweisung, Forderung nach R&#252;ckzahlung. Doch wer nur moralisch reagiert, verpasst die eigentliche Lektion. Denn die Entscheidung ist kein Betriebsunfall, sondern eine Folge der Netzwerklogik der <a href="/autoren/der-freitag/on-demand-prekaer-systemrelevant" rel="noopener">Plattform&#246;konomie</a>: Standorte sind Knoten, und Knoten lassen sich verschieben. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, ob F&#246;rderung &#8222;sich gelohnt&#8220; hat. Sie lautet: Wie kann ein Staat, der Standorte finanziell anz</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 21:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ökonomie | Geht die deutsche Wirtschaft 2026 endgültig vor die Hunde? Das ist eine Frage der Macht!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Abstieg oder Aufbruch? Nach langer Rezession ist absehbar, wohin sich die deutsche Wirtschaft im neuen Jahr entwickelt. Geraten dabei Beschäftigte, Gewerkschaften, Betriebsräte weiter derart unter Druck, erodiert die Demokratie</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/stuerzt-die-deutsche-wirtschaft-2026-endgueltig-ab-das-ist-eine-frage-der-macht/@@images/image-1000-b9655f4439b45e7e84ec95d67239d2cf.jpeg" alt="Geht die deutsche Wirtschaft 2026 endgültig vor die Hunde? Das ist eine Frage der Macht!" title="Geht die deutsche Wirtschaft 2026 endgültig vor die Hunde? Das ist eine Frage der Macht!" height="562" width="1000" /></figure><p>Die deutsche Wirtschaft wird 2026 voraussichtlich wachsen. Nicht stark, aber genug, um von einer Erholung zu sprechen. Die <a href="/autoren/wolfgang-michal/inflationsangst-essen-seele-auf" rel="noopener">Inflation</a> ist deutlich gesunken, die Tarifabschl&#252;sse der vergangenen Jahre haben reale Verluste zumindest teilweise ausgeglichen. Vieles deutet auf Entspannung. Doch die entscheidende Frage bleibt offen: F&#252;r wen wirkt diese Erholung &#8211; und unter welchen Bedingungen wird sie organisiert?</p><p>Denn gerade in einer Phase m&#228;&#223;igen Wachstums entscheidet nicht die H&#246;he der Zuw&#228;chse, sondern ihre soziale und <a href="/autoren/der-freitag/nullsummen-denken-wie-eine-schwache-wirtschaft-zum-erstarken-der-afd-fuehrt" rel="noopener">politische Verteilung</a> dar&#252;ber, ob sich ein Wirtschaftsmodell stabilisiert oder weiter unter Spannung ger&#228;t.</p><p>Die derzeitige Lage l&#228;sst sich nur verstehen, wenn man <a href="/autoren/joern-boewe/stellenabbau-bei-thyssenkrupp-vw-bosch-das-ist-keine-normale-rezession-mehr" rel="noopener">die lange Rezession</a> ernst nimmt, aus der Deutschland sich bislang k</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 14:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Superreiche besteuern: So gelingt auch in Deutschland eine faire Umverteilung von Vermögen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zwei Prozent auf Vermögen von über 100 Millionen Euro: In Frankreich wird die „Zucman-Steuer“ heiß diskutiert. Hier erklärt ihr Erfinder, wie sie endlich die strukturelle Ungerechtigkeit zugunsten Superreicher beendet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/la-taxe-zucman-wie-wir-superreiche-endlich-fair-besteuern-auch-in-deutschland/@@images/image-1000-0b54337207c67630db9216fa3f957b56.jpeg" alt="Superreiche besteuern: So gelingt auch in Deutschland eine faire Umverteilung von Vermögen" title="Superreiche besteuern: So gelingt auch in Deutschland eine faire Umverteilung von Vermögen" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine <a href="/autoren/mareice-kaiser/mutige-charite-mitarbeiterin-fuer-meine-kollegen-kaempfen-das-kann-ich" rel="noopener">Krankenschwester</a> oder ein gelernter Fabrikarbeiter bezahlt in der Regel einen h&#246;heren Anteil des Einkommens an Steuern als viele Milliard&#228;re in Frankreich oder Deutschland. Und das das schlie&#223;t alle Steuern ein &#8211; das ist keine rhetorische &#220;bertreibung, sondern die strukturell bedingte Realit&#228;t moderner Steuersysteme.</p><p>In alarmierender Geschwindigkeit ist der Anteil des Verm&#246;gens, das sich im Besitz der Superreichen befindet, in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen. 1987 besa&#223;en die Milliard&#228;re weltweit umgerechnet drei Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. Heute besitzen sie umgerechnet <a href="https://gabriel-zucman.eu/files/report-g20.pdf" rel="noopener">fast 15 Prozent des weltweiten BIP</a>. Dennoch zeigen <a href="https://www.taxobservatory.eu/publication/a-blueprint-for-a-coordinated-minimum-effective-taxation-standard-for-ultra-high-net-worth-individuals/" rel="noopener">immer mehr Untersuchungen</a>, dass Milliard&#228;re als Gruppe proportional zu ihrem Einkommen wenig</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 08:45:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Gabriel Zucman</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Arbeitskampf | „Lidl macht uns kaputt“: Wie sich Angestellte gegen den Discounter-Giganten wehren]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vor 20 Jahren erschien das „Schwarzbuch Lidl“, das katastrophale Bedingungen bei Europas größter Discounterkette offenbarte. Einiges hat sich seither verbessert – solange Mitarbeiter die Füße stillhalten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joscha-frahm/lidl-macht-uns-kaputt-wie-sich-angestellte-gegen-den-discounter-wehren/@@images/image-1000-bbf32b335b28cfc302269f135de75de1.jpeg" alt="„Lidl macht uns kaputt“: Wie sich Angestellte gegen den Discounter-Giganten wehren" title="„Lidl macht uns kaputt“: Wie sich Angestellte gegen den Discounter-Giganten wehren" height="560" width="1000" /></figure><p>Marius Webers Gelenke schmerzen, der Stress macht ihm zu schaffen. &#8222;Nach &#252;ber 20 Jahren <a href="/autoren/joscha-frahm/magnum-vs-lidl-eis-ist-es-heimlich-das-gleiche-ueber-die-tricks-der-discounter" rel="noopener">bei Lidl </a>bin ich Kummer gewohnt&#8220;, sagt der 44-J&#228;hrige.</p><p>Er arbeitet in einem Lager der gr&#246;&#223;ten Discounterkette Europas. Sein echter Name sowie Details zu dem Lager, in dem er arbeitet, sollen in diesem Text nicht vorkommen. Zu gro&#223; die Gefahr, dass er seinen Arbeitsplatz verliere, meint Weber. Am Telefon berichtet er dem <em>Freitag</em> von k&#246;rperlicher Belastung, strikter Kontrolle und systematischer Einschr&#228;nkung von Betriebsratsarbeit. &#8222;Lidl macht seine Mitarbeiter kaputt.&#8220; Weber geh&#246;rt zu den wenigen innerhalb des Unternehmens, die sich trauen, sich dagegen zur Wehr zu setzen.</p><p><a href="/autoren/joscha-frahm/kaufland-insider-packt-aus-so-eklig-geht-es-hinter-den-kulissen-des-discounters" rel="noopener">Wie Kaufland</a> geh&#246;rt auch Lidl zur Schwarz-Gruppe. Mit rund 12.600 </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 15:50:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Joscha Frahm</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Geldanlage | Linke, geht an die Börse!]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/maurice-hoefgen/linke-geht-an-die-boerse</link>
        <description><![CDATA[<strong>Man kann den Kapitalismus ablehnen, die Aktienrente kritisieren und trotzdem selbst Geld an der Börse anlegen. Warum kritische Aktionäre sturen Antikapitalisten überlegen sind</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maurice-hoefgen/linke-geht-an-die-boerse/@@images/image-1000-b3c12de6f05597445f1e85d4953647fb.jpeg" alt="Linke, geht an die Börse!" title="Linke, geht an die Börse!" height="562" width="1000" /></figure><p>Die B&#246;rse, das ist f&#252;r Linke ein verruchter Ort. Das Herz des Kapitalismus: Hier geht es um Gewinne, Dividenden, Kurssteigerungen, um Verm&#246;gen, nicht um gute Arbeitsbedingungen, anst&#228;ndige L&#246;hne und soziale Sicherheit. Kein Wunder, dass sich Linke hier nicht wohlf&#252;hlen, den Ort gar scheuen und Aktien verteufeln. Der B&#246;rse fernzubleiben, sei gar ein politischer Protestakt. Aber: Ist das wirklich gerechtfertigt?</p><p>Die Antwort lautet: nein. Ein wirksamer Protest ist das Fernbleiben nicht. Die Gelder, die an der B&#246;rse bewegt werden, sind so gro&#223;, dass das Engagement von Kleinaktion&#228;ren nicht auff&#228;llt. Wer damit eine Botschaft senden will, findet schlicht keinen Empf&#228;nger. Was auch oft missverstanden wird: Wer Aktien kauft, &#252;berweist</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 15:53:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Maurice Höfgen</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Hanno Sauer über Gerechtigkeit und Oberschicht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Philosoph Hanno Sauer erklärt, warum soziale Ungleichheit kein Zufall ist und wie moralische Vorstellungen unsere Gesellschaft formen. Ist das ein kluger Impuls zur Debattengerechtigkeit?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bernd-kramer/philosoph-hanno-sauer-wir-koennen-nicht-alle-teil-der-oberschicht-sein/@@images/image-1000-fc952854f11c3504f6fca78a79ea30ac.jpeg" alt="Hanno Sauer über Gerechtigkeit und Oberschicht" title="Hanno Sauer über Gerechtigkeit und Oberschicht" height="562" width="1000" /></figure><p>Wo liegen die Urspr&#252;nge sozialer Ungleichheit? Dieser Frage sp&#252;rt Hanno Sauer in seinem neuen Buch <em>Klasse: Die Entstehung von Oben und Unten</em> nach. F&#252;r den Philosophen sind Klassen nicht in erster Linie &#246;konomische Kategorien, sondern symbolische. Er interessiert sich mehr f&#252;r den Unterschied durch prestigetr&#228;chtige Titel und Verhaltensweisen als durch Materielles. Was hei&#223;t das f&#252;r den linken Kampf gegen Ungleichheit? </p><p class="interview-question">der Freitag: Woran denken Sie bei folgenden W&#246;rtern: Gedanke, und, sch&#246;n, von, ausdenken, gelb, der?</p><p class="interview-answer"><strong>Hanno Sauer</strong>: Das sind die sieben W&#246;rter, anhand derer man<a href="https://www.pnas.org/doi/full/10.1073/pnas.1900500116?utm_source=chatgpt.com" rel="noopener"> einer US-Studie zufolge</a> bereits ziemlich verl&#228;sslich die Klassenzugeh&#246;rigkeit des Sprechers ablesen kann. Ob ich Ihre Klasse anhand dieser sieben W&#246;rt</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Bernd Kramer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Geschenkökonomie | Der ökonomische (Un)Sinn von Weihnachten: Warum es keine „richtigen“ Geschenke gibt]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/warum-schenken-nie-so-richtig-hinhaut</link>
        <description><![CDATA[<strong>Jedes Weihnachten werden Unsummen für ungewollte Geschenke ausgegeben. Eine riesige Wertevernichtung, mahnt ein Ökonomie-Professor. Also besser nichts mehr schenken?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/warum-schenken-nie-so-richtig-hinhaut/@@images/image-1000-2ff7eb32564d367cf1c61f1d499dfb74.jpeg" alt="Der ökonomische (Un)Sinn von Weihnachten: Warum es keine „richtigen“ Geschenke gibt" title="Der ökonomische (Un)Sinn von Weihnachten: Warum es keine „richtigen“ Geschenke gibt" height="562" width="1000" /></figure><p>In den Siebzigern bekam meine Mutter von mir einmal das wohl <a href="/autoren/thembi-wolf/bling-bling-wie-viel-karat-hat-die-ex-first-lady" rel="noopener">entt&#228;uschendste Geschenk</a>, das jemals zu Weihnachten verschenkt wurde. Ich hatte es selbst gemacht, was immer ein schlechtes Zeichen ist. Zun&#228;chst nahm ich einen Kleiderb&#252;gel, den ich gefunden hatte und bog ihn auseinander. Dann stahl ich aus dem Strickkorb meiner Mutter zwei Kn&#228;uel Wolle, ein gelbes und ein blaues.</p><p>Ich wickelte die Wolle um den Kleiderb&#252;gel, gerade so, wie man einen Maibaum mit bunten B&#228;ndern umwickelt. Dann schnitt ich etwa f&#252;nf Zentimeter lange Wollschn&#252;re von beiden Kn&#228;ueln ab und kn&#252;pfte sie in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden an den bunten Kleiderb&#252;gel. </p><h2>Das mieseste Geschenk der Welt machte ich meiner Mutter</h2><p>Schlie&#223;lich schlang ich das letzte Wol</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Stuart Jeffries, The Guardian</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Anne Brorhilker über Cum-Ex: „Die Finanzlobby und ihre teuren Anwälte kennen alle Tricks“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/anne-brorhilker-die-finanzlobby-und-ihre-teuren-anwaelte-kennen-alle-tricks</link>
        <description><![CDATA[<strong>Sie hat als Staatsanwältin Cum-Ex-Betrüger überführt – gab aber dann den Beamtenstatus auf und wechselte zur Bürgerbewegung Finanzwende. Dort tritt sie gegen Steuerhinterziehung und die Finanzlobby an – künftig mit Kevin Kühnert zusammen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/anne-brorhilker-die-finanzlobby-und-ihre-teuren-anwaelte-kennen-alle-tricks/@@images/image-1000-f1105acb168449ab4b80f01ede6eeaba.jpeg" alt="Anne Brorhilker über Cum-Ex: „Die Finanzlobby und ihre teuren Anwälte kennen alle Tricks“" title="Anne Brorhilker über Cum-Ex: „Die Finanzlobby und ihre teuren Anwälte kennen alle Tricks“" height="562" width="1000" /></figure><p>Gerade hat die B&#252;rgerbewegung Finanzwende ihre j&#252;ngste Neuverpflichtung <a href="https://www.finanzwende.de/ueber-uns/aktuelles/kevin-kuehnert-wird-bereichsleiter-fuer-steuern-verteilung-und-lobbyismus" rel="noopener">bekannt gegeben</a>: Kevin K&#252;hnert, zuletzt SPD-Generalsekret&#228;r, wird f&#252;r die NGO fortan den Bereich Steuern, Verteilung, Lobbyismus leiten. Bei Finanzwende ist er nicht der einzige prominente Name: 2008 vom Gr&#252;nen <a href="/autoren/pep/gerhard-schick-aergert-sich-ueber-fehlende-reformen-im-bankensektor-nach-2008" rel="noopener">Gerhard Schick</a> gegr&#252;ndet, sitzen heute der ehemalige SPD-Chef und nordrhein-westf&#228;lische Finanzminister <a href="/autoren/sebastianpuschner/norbert-walter-borjans-lars-klingbeil-braucht-mut-und-gute-finanzexperten" rel="noopener">Norbert Walter-Borjans</a> oder auch <a href="/autoren/felix-werdermann/die-mitmachmacht" rel="noopener">Campact</a>-Chef Christoph Bautz im Aufsichtsrat von Finanzwende. Als &#8222;Fellows&#8220; unterst&#252;tzen unter anderem der Million&#228;r <a href="/autoren/pep/die-sozialistin-und-der-millionaer" rel="noopener">Josef Rick</a> und der fr&#252;here NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) das &#8222;Gegengewicht zur Finanzlobby&#8220;.</p><p>Biesenbach hat Anne Brorhilker einmal &#8222;das Gehirn und die treibende Kraft&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Puschner</dc:creator>
        
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