Antifaschismus
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Die AfD ähnelt einer Droge – deshalb wirken Argumente gegen sie nicht
Argumente gegen die AfD greifen ins Leere, weil sie einen emotionalen Kick bietet, den Fakten nicht liefern können. Die Partei schafft ein Zugehörigkeitsgefühl, das viele Wähler nicht mehr missen möchten – egal, wie unvernünftig es scheint
Ich verspüre seit der Sachsen-Anhalt-Wahl eine perverse Erleichterung über den „Dammbruch“
Jahrelang wählten viele Menschen in Ostdeutschland taktisch, um die AfD zu verhindern. Jetzt ist sie in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft – und die alte Verhinderungslogik am Ende. Eine sehr persönliche Sicht unserer Autorin Marlen Hobrack
VVN-Geschäftsführer Thomas Willms: Der Kampf gegen die AfD ist kein Fall fürs Finanzamt
Sieben Jahre nach dem letzten Angriff droht der VVN-BdA erneut der Entzug der Gemeinnützigkeit. Der Vorgang zeigt, wie Steuer- und Vereinsrecht zunehmend zum Repressionsinstrument werden, kritisiert Bundesgeschäftsführer Thomas Willms
Diesen Satz hört Monchi in Mecklenburg-Vorpommern ständig, wenn er über die AfD diskutiert
Auf den Partys seiner Jugend wurde gekifft und „abgehitlert“. Heute ist Monchi Sänger der linken Band „Feine Sahne Fischfilet“. In seinem Bestseller „Jenseits der Brandmauer“ erklärt er, warum Verständnis der beste Weg gegen die AfD ist
Ist Köln die antifaschistischste Stadt Deutschlands? Dieser Zwischenfall spricht dafür
„Mit Rechten leben“? An manchen Orten, vor allem im Osten, mag man auch auf seine AfD-Nachbarn angewiesen sein. In Köln ist das anders. Dort zog der AfD-Fraktionschef neulich in ein zentrumsnahes Viertel – dann geschah etwas Bezeichnendes
Christoph Butterwegge: Warum ich nie aufhören werde, ein Linker zu sein
Von Dieter Nuhr bis Harald Martenstein: Es ist gerade chic, sich als „Ex-Linker“ und Neu-Konservativer zu outen. Was für ein Opportunismus! Noch nie hat es so viel Sinn gemacht wie heute, gegen neoliberale Gewinnvorstellungen aufzubegehren
Die AfD ist noch keine faschistische Partei. Das macht sie aber nicht weniger gefährlich
Seit Jahren schon wird gestritten, ob man die AfD „faschistisch“ nennen muss. Dabei greift dieser historische Vergleich zu kurz. In Wahrheit ist die Partei eine toxische Mischung aus zwei brandgefährlichen Kräften. Welche sind das?
Plauen und das „Projekt M1llion“: Rechte besetzen die soziale Leerstelle
10.000 Menschen gingen in Plauen für Neuwahlen auf die Straße. Hinter teilweise sozialen Forderungen steckte eine rechte Agenda. Das funktionierte, weil die Linke ihre eigenen Protestversprechen nicht einlöst
Debatte um Ulrich Siegmunds Raumduft-Expertise: Der liberale Antifaschismus ist ratlos
Viel Häme erlitten Ampel-Politiker wegen angeblicher akademischer Untauglichkeit. Nun trifft sie mit Ulrich Siegmund jemanden von der AfD. Doch wer dessen BWL-Bachelor von einer Fernuni als „wertlos“ bezeichnet, wird die AfD nicht schwächen
Jana Glaese im Gespräch über das Leben mit AfD-Nachbarn: „Wir sind aufeinander angewiesen“
„Mit Faschisten spricht man nicht!“ Das sagt leicht, wer den Kontakt meiden kann. Was aber, wenn Leute AfD wählen, mit denen man Dorf, Verein oder Arbeitsplatz teilt? Das Buch „Mit Rechten leben“ der Soziologin Jana Glaese handelt davon
Hinterlandgang: „Leute wie Höcke oder Weidel haben doch keine Ahnung, wie es hier ist“
In Mecklenburg-Vorpommern ist die AfD stark – die Rapkombo Hinterlandgang organisiert mit ihrem Festival „100 Tage Sommer“ ein Gegenmodell in der Provinz. Warum glauben die zwei Musiker, dass Kultur die Rechten schlagen kann? Ein Gespräch
Wie wäre Alice Weidel als Kanzlerin? Diese Autorin beschreibt es in ihrem neuen Roman
Immer mehr Autorinnen erzählen von der rechten Mobilmachung. Şeyda Kurt ist eine von ihnen: In „Zeit der Monster“ tritt eine Kanzlerin auf, die „Sumpfviertel“ mit 300-Prozent-Zöllen bestraft. Wie viel Realität steckt in dieser Dystopie?
Şeyda Kurt: „Liberale wollen, dass die Welt so bleibt, wie sie ist. Ich will das nicht“
Şeyda Kurt erzählt in ihrem neuen Roman „Zeit der Monster“ die Geschichte von Menschen, die im Angesicht des drohenden Faschismus nicht aufgeben, sondern zusammenhalten. Kann Literatur etwas gegen die Bedrohung ausrichten? Ein Gespräch
Danger Dan, Stauffenberg und die Bonhoeffers: Wann wird politische Gewalt legitim?
Das ZDF untersagte Igor Levit und Danger Dan einen Auftritt mit dem Lied „Keine Angst“ – aus Sorge vor zu viel Antifaschismus. Tatsächlich ist das längst kein Einzelfall mehr. Wie tief sitzt die Angst vor rechts in unseren Institutionen?
Nach „Widersetzen“-Demo: Warum „Apollo News“ jetzt einen Antifa-Verein ins Visier nimmt
Kontokündigungen, Dauerfeuer aus rechten Medien, jetzt wieder eine Prüfung der Gemeinnützigkeit: Der VVN-BdA hat schon viel überstanden. Auch diesmal machen Berliner Behörden bei seiner Delegitimierung mit. Ist das noch Zufall oder System?
Auftrittsverbot für Danger Dan und Igor Levit: Wie viel Antifa erlaubt das ZDF?
Das ZDF verbietet Danger Dan und Igor Levit mit „Keine Angst“ in der Sendung „Die Anstalt“ aufzutreten – einem Song, der klassische Antifa-Strategien empfiehlt. Der Eklat zeigt: Mit Opposition zum Rechtsruck tun sich Medien zunehmend schwer
Nach Angriffen auf „Apollo News“: Sind rechte Journalisten „Faschisten mit Presseausweis“?
„Widersetzen“ war wohl die größte antifaschistische Massenblockade der deutschen Geschichte. Doch nach dem AfD-Parteitag in Erfurt dreht sich die Debatte vor allem um angebliche Attacken auf Rechtsaußen-Reporter. Wen schützen wir da?
Was bleibt von den AfD-Blockaden in Erfurt?
Straßenblockaden und zehntausende Demonstrierende in Erfurt. Doch der AfD-Parteitag ging ungestört weiter. Was können Antifaschisten aus diesem Protestwochenende lernen?
Obama wanzt sich an Mamdani ran, nicht umgekehrt – was die Linke daraus lernen muss
Beim Parteitag geht es um viel: Will sich Die Linke weiter Grünen, SPD und einem taumelnden Establishment anbiedern wie Heidi Reichinnek? Oder will sie etwas gegen die AfD bewirken? Bisher hat ihr Kampf gegen den Sozialabbau eine Leerstelle
Warum wir die Brandmauer-Metapher nie hätten benutzen dürfen
Während die CDU die AfD offiziell ausgrenzt, öffnet sie ihr heimlich die Türen. Dabei zündelt sie am eigenen Haus. War die Brandmauer von Anfang an nur eine Lüge? Oder unterschätzen wir die Heftigkeit des Feuers?
Was ich in Marseille über KI und über antifaschistische Wirtschaftspolitik gelernt habe
Die Medienbranche beschäftigt das Thema Künstliche Intelligenz. KI-Konzerne würde eine antifaschistische Wirtschaftspolitik wohl mindestens regulieren – während jene Politik in Marseille quasi Praxis ist. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Vier Strategien linker Content Creator: Vom Diskursverschieber bis zur Organizerin
Von Augenrollen begleitet kursieren die Begriffe „Politfluencer“ oder gar „Linksfluencer“ durchs Internet. Zeit, sich mit den verschiedenen Ausprägungen linker Content Creator und ihrer Strategien zu beschäftigen. Ein Überblick
Die Linke und der neue Strömungsstreit: Klassenpolitik ohne Kulturkampf finden manche blöd
Die „Bewegungslinke“ heißt nun „Morgenrot“, die Reformer nennen sich „Deli“: In der Linken leben vor dem Parteitag in Potsdam alte Strömungen neu auf – und damit frühere Konflikte. Das kann gerade für Ines Schwerdtner zum Problem werden
Wer in der NSDAP-Mitgliederkartei seinen Opi findet, kann die Wahrheit trotzdem leugnen
Seit der Online-Öffnung der NSDAP-Mitgliedskartei suchen viele Deutsche dort nach ihren Vorfahren. Doch was kann die Privat-Recherche in Zeiten der AfD bewirken? „Wie hätte ich mich damals verhalten?“ ist jedenfalls die falsche Frage
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