Katrin Rönicke
30.05.2012 | 17:01 13

Auf der richtigen Seite?

Safe Spaces „Triggerwarnungen“ haben eine neue Stufe erreicht, sie werden vor allem moralisch legitimiert. Doch wer sie inflationär benutzt, verwässert die Idee, sagt unsere Autorin

Auf der richtigen Seite?

Aus der Schusslinie! Weil Worte auch eine Waffe sein können

Foto: jaqian

Triggerwarnungen sind momentan recht häufig zu beobachten, vor allem in diesen sozialen digitalen Medien.

Menschen äußern sie und immer häufiger fordern Menschen sie von anderen ein. Thematisch ist die Bandbreite groß. Ursprünglich stammen sie aber aus Selbsthilfeforen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. ForenuserInnen, die zum Beispiel eine traumatische Erfahrung in ihrem Leben gemacht haben, sollen durch Triggerwarnungen geschützt werden.

Davor geschützt, Dinge zu lesen, die in ihnen Gefühle auslösen, die sie wieder diese Erfahrung durchleben lassen.Denn in Selbsthilfeforen ist es einerseits nötig, dass die dort miteinander Kommunizierenden offen über - zum Beispiel - Traumata reden können, andererseits ist es wichtig, die Mitlesenden dort davor zu schützen, mit den Geschichten anderer derart konfrontiert zu werden, dass es eine neuerliche Krise auslöst.

Von solchen Triggerwarnungen soll im Weiteren nicht die Rede sein. Sie sind so nachvollziehbar und sinnvoll, wie die „Triggerwarnungen neuer Art“ in anderen Kontexten in meinen Augen problematisch sind (diese Differenzierung führte schon zu der Triggerwarnung über eine Triggerwarnung über eine Triggerwarnung). Als ich im April 2008 anfing in der Mädchenmannschaft zu bloggen, war die „neue Art der Triggerwarnung“ noch nicht existent. Seit März 2011 bin ich nicht mehr Autorin in der Mädchenmannschaft und zufällig tauchte um diese Zeit herum zum ersten Mal das Wort „Triggerwarnung“ dort auf. Das Phänomen ist also in den neuen Kontexten gerade ein gutes Jahr alt.

Es ist so neu, dass man es einmal kritisch hinterfragen sollte

Das Ziel einer Triggerwarnung ist es, Schmerz bei den Betroffenen zu vermeiden und alte Wunden nicht aufreißen zu lassen. Es geht also um die Schaffung eines Safe Spaces. Es sollte eigentlich keine Frage sein, dass es solche Räume geben sollte. Aber es sollte einmal darüber gesprochen werden, wie weit dieser Schutz zu gehen hat, wie weit er in die Öffentlichkeit reichen sollte, oder umgekehrt, wie subjektiv oder privat er bleiben soll. Denn mit Hannah Arendt gedacht ist Öffentlichkeit immer auch ein Ort, der politische Diskurse in Freiheit ermöglicht. Bei ihr geht damit immer auch die Möglichkeit des Scheiterns und des Schmerzes einher. Es wäre anmaßend, die in Vita Activa dargestellte Vision einer politischen Öffentlichkeit, wie Hannah Arendt sie dachte, hier in wenigen Sätzen zu verkürzen, aber was Kurt Sontheimer über das Werk schreibt könnte genügen, um den Punkt zu verdeutlichen, um den es mir geht: „Dem Menschen den notwendigen Raum für die Politik, das heißt für das freie Handeln offenzuhalten, dies war das wesentliche Ziel von Hannah Arendts politischer Theorie.“ Triggerwarnungen sind damit im Kern unpolitisch. Denn sie sollen Risiken jeder Art abschaffen und schränken damit freies Handeln ein.

Hinzu kommt, dass in Öffentlichen Räumen und in Diskussionen zwischen moralischen und politischen Anliegen unterschieden werden sollte. Triggerwarnungen wie sie jüngst in Erscheinung treten beinhalten eine stark moralische Komponente, in der Form als dass sie das, was als „triggernd“ bezeichnet wird, moralisch abwerten. Sie stellen eine vorweggenommene (heftige) Wertung dar, die hinter einer BeschützerInnen-Intention versteckt wird. Abgesehen davon, dass sie wohl kaum wirklich dazu dienen können, dass der Inhalt, über den die Warnung verhängt wird, nicht gelesen wird (im Gegenteil: der Effekt ist wohl eher der gleiche wie bei der Aufforderung: „Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten!“), kommen sie mit der Intention des Undiskutierbaren daher. Oder wie Tim Weber (@Scytale) auf twitter kommentierte: „Triggerwarnungen sind Glaubenssache“.

Ähnlich wie andere Glaubenssachen sind sie damit zu einem Ritual geworden. Rituale folgen immer bestimmten Regeln, sie sollen Struktur, Orientierung und auch Zusammenhalt einer Gruppe stiften. Es gibt die unterschiedlichsten Rituale. Angefangen beim hysterischen Kreischen von Teenagern in der Gegenwart von Stars, über die Taufe oder Hochzeit, bis hin zu solch profanen Alltagsriten wie einem gemeinsamen Frühstück in einer Familie. Rituale dienen immer auch der Selbstversicherung: Wir sind wir. Damit erzeugt ein Ritual auch immer Rahmen: Symbolisches Wissen, kulturelle Identifikation, räumliche Zugehörigkeit oder auch Normen und Werte werden definiert – es bilden sich Gruppen, die diese Teilen. Und damit entstehen auch Intergruppenbeziehungen.

Denn mit Triggerwarnungen bildet sich ein WIR. Eines, das gekennzeichnet ist durch die Übereinkunft, jene, die sich nicht selbst schützen können, zu schützen; besonders aufmerksam zu sein und besonders befähigt, das potentielle Leid anderer zu teilen. Damit entsteht auch ein „die anderen“, das sind all jene, die keine Triggerwarnungen aussprechen. Warum die einen es tun, die anderen nicht, wird dabei nicht thematisiert. Es nicht zu tun wird jedoch abgewertet. Eine weitere interessante Theorie gesellt sich zu den Erklärungsansätzen über dieses Phänomen: Die „Bedrohungstheorie“, wie sie in „The role of threat in intergroup relations“ beschrieben wird. Bedrohungen werden hiernach von Gruppen definiert und zwar entlang subjektiver Wahrnehmungslinien was diese Bedrohungen angeht. Daniel Geschke sagt dazu: „Weil es dem eigenen Selbstwert dienlich ist, wird versucht, positive Distinktheit der eigenen Gruppe herzustellen.“ (Daniel Geschke: Vorurteile, Differenzierung und Diskriminierung – sozialpsychologische Erklärungsansätze; In: APuZ. Aus Politik und Zeitgeschichte, 16. April 2012). Es ist der gleiche Mechanismus, der in unserer Gesellschaft zu Sexismus, Rassismus, Klassismus und vielen anderen Diskriminierungen und Vorurteilen führt.

Nach innen flauschen, nach außen beißen

Wir sind alle Menschen und wir neigen alle dazu, uns in Gruppen zu begeben, die uns unseres Selbst versichern und die uns gegen potentielle Bedrohungen absichern. Es ist, wie neue Forschungen zeigen, ein Mechanismus, der vermutlich sogar in unsere Gene eingeschrieben ist (nach innen „flauschen“, nach außen beißen – ForscherInnen aus Amsterdam weisen nach, dass Oxytocin dabei eine sehr ambivalente Rolle spielt). Umso wichtiger aber scheint es mir, dass gerade die, die sich gegen die genannten Diskriminierungsformen nach eigener Selbstbeschreibung einsetzen wollen, bewusst die Konstruktion neuer Sozialer Identitäten umgehen (einen kleinen Abriss über die Theorie der Sozialen Identität findet sich bei wiseGEEK und in der Wikipedia).

Es gibt viele reale Probleme, die im öffentlichen Raum verhandelt werden sollten. Es gibt auch reale Traumata und psychische Erkrankungen. Menschen erleiden viel Schmerz. Menschen werden abgehängt und diskriminiert. Es muss möglich bleiben, diese Dinge zu differenzieren. In meinen Augen verwässert man die Ernsthaftigkeit hinter der Idee von Triggerwarnungen, indem man sie inflationär benutzt. Und gleichzeitig werden Ausgrenzungen erzeugt, die entlang moralischer statt politischer Kategorien geschehen. Beide Effekte können nach meinem Kenntnisstand nicht das Anliegen derjenigen sein, die heute zu diesem Mittel greifen. Es ist ja aber auch noch sehr jung. Denken wir darüber nach – und vielleicht finden wir andere Wege, Ärger und politische Meinungsverschiedenenheit auszudrücken.

Kommentare (13)

Katrin Rönicke 31.05.2012 | 11:14

ich wollte noch eine Quelle nachreichen, für ein Buch (es ist teuer, aber es gibt ja Bibliotheken, und ich finde es sehr empfehlenswert), das ich oben nanne: Ulrich Wagner, Linda Tropp, Gillian Finchilescu (Herausgeber): Improving Intergroup Relations: Building on the Legacy of Thomas F. Pettigrew (Social Issues and Interventions) - darin ist dieser Aufsatz über die Rolle von Bedrohungen für Intergruppenbeziehungen.

Katrin Rönicke 31.05.2012 | 11:21

hallo chrislow,
wie ich oben schrieb ist das Phänomen im Allgemeinen gerade mal gut ein Jahr jung. Es ist in der Tat auch kein Phänomen des Freitag, sondern vor allem in feminstischen und antirassistischen Blogs und auch auf twitter bei einer bestimmten Gruppe. Mir ist leider auch nicht ganz klar, wo es genau herkommt, dass die Methode der Triggerwarnung plötzlich so massiv aufgeweicht wurde. Man hat zum Beispiel vor diesen Text hier eine Triggerwarnung gepackt, die von diesem Service stammt: tr.gy/ - dort heißt es: "Um Trauma-Überlebenden zu helfen, derartige Trigger zu vermeiden, solltest Du vor möglicherweise vertörenden (sic!) Inhalten warnen."
damit wird in meinen Augen beeindruckend die Aussage meines Textes noch einmal unterstrichen.

freitagsmaedchen 31.05.2012 | 12:10

Interessanter Begriff, so noch nicht gehört und kann aus dem Artikel und Verlinktem bis dato auch noch nicht die tatsächliche Einsatzweise ersehen.
Ein Problem in der heutigen Medienlandschaft sehe ich aber noch woanders: Medien und Foristen, die gezielt Trigger setzen. Nennen wir es eine Kombination aus Astroturfing, Lobbying Auswüchse, Mobbing und unterschwelliger Kommunikation erwachsend aus Wissen um individuelles Surfverhalten, Persönlichkeitsmerkmale, vermischt mit NLP, embedded commands und Umgehung von Datenschutz. Kritiker können auf diese Art und Weise unter den Augen der Öffentlichkeit "getriggered" und destabilisiert werden ohne dass die Öffentlichkeit dies wahrnimmt. Triggerwarnungen wären an dieser Stelle daher hilfreich, sind aber eben gerade dort nicht zu erwarten, da davon auszugehen ist, dass mit Vorsatz gehandelt wird. Datenschutz beachte ich soweit dieser legitim nutzbar ist. Dennoch beobachte ich in den letzten ca. 2-3 Jahren zunehmend diese Art unterschwelliger Manipulation und halte sie für bedenklich. Hirigoyen nennt die Täter Perverse, Hare würde sie wohl teils zu den Psychopathen rechnen und George Simon "versteckt Aggressive". Hirigoyen beschreibt es auch treffend als sinngemäß "für andere unbemerkt auf Erinnerungsspuren wandeln", also Personenkenntnisse gezielt destabilisierend einzusetzen.

Derartiges verstecktes Vorgehen beobachte ich zunehmend in Mainstream Medien und in Kooperation mit großen, zahlungskräftigen Wirtschaftsakteuren, vielfach auch DAX Unternehmen. Kritik an dieser Phalanx aus Medien und Konzernen und fragwürdigen manipulativen Gruppierungen / Individuen wird daher ein weniger demokratisches, denn zu einer Demokratie gehören zivile Umgangsformen statt Schädigungsverhalten. Ich habe erlebt, dass Kritik und die Einforderung dieser zivilen Umgangsformen jenseits der grünen CSR Mäntelchen bei diesen Akteuren zu menschenunwürdigen Shitstorms und plattformübergreifenden und rufschädigen Angriffsversuchen geführt hat. Als Antimanipulations Akteurin und Mensch lehne ich derartiges Tun durchweg ab.
Auch lasse ich seitdem gerade die Mainstream Medien wie Spiegel und ZEIT daher zunehmend links liegen.

Lange Rede - Triggerwarnungen klingen interessant, doch die Täter und Gefahren sitzen woanders. Jeder PTSD Betroffene sollte seine eigenen wunden Punkte daher vor allem gut kennen und gegebenenfalls Reizumgebungen, die massiv schädigen, meiden.

freitagsmaedchen 31.05.2012 | 12:24

Randbemerkung:
Mit Gruppierungen und schädlichen Individuen meine ich u.a. Akteure aus dem Bereich "Persönlichkeitsentwicklung", Life Coaching und ähnlich fragwürdigen Gebieten. Der Zulauf zu diesen Monstranzen ist enorm, doch m. E. von Lemmingen getrieben. Aus dem Bereich Human Potential Movement kommend sind viele dieser Denkansätze aus dem Sekteneckchen mit soziologischen, psychologischen Einflusstechniken. Es gibt nicht wenige Unternehmen, die ihre Mitarbeiter unter dem Deckmantel derartiger "Trainings" ungebührlichem Einfluss aussetzen und so Persönlichkeitseinfluss und auf gewisser Ebene Konformität durch Gruppendruck durch Teilnahme auslösen. ("man muss nur positiv denken / alles ist eine Herausforderung" usw. die Einflussnahme ist weitgehender, doch anhand des Beispiels lässt sich das Konstrukt von Orwells Gedankenpolizei erkennen - wenn Du nicht positiv sondern negativ, also kritisch denkst, bist Du Feind)

Man sollte nicht vergessen, dass uns §2 GG Schutz der Persönlichkeitsrechte einräumt, die auf diesem Wege unterlaufen werden.

Die Triggersetzung steht hier also im Kontext von Wirtschaftsinteressen und erfolgt dennoch über eine Attacke auf höchstpersönliche wunde Punkte, also gefährliche psychologisce Flutung von PTSD Aspekten

j.kelim 01.06.2012 | 01:36

Das, was objektiv unterdrückt wird - das unaussprechliche -
wird nach kurzer Zeit auch subjektiv unterdrückt - das undenkbare -

Als du morgens
aufgewacht
in deinem Herzen
noch ungeschminkt
sah ich:
hinter den Mauern
deines Ichs
das weinende...
Die Fremdheit einer Nacht

Du hast
wegen der vielen
ungeweinten Tränen,
statt zu trauern,
über dich selbst gelacht

Den Schmerz
willst du nicht, kannst du nicht,
darfst du nicht fühlen

Niemals!
soll Liebe
in dich dringen -
du müsstest erst erlöschen,
sagst du:

Man kann auch ohne zu fühlen
Gefühle denken -

Solange der Schmerz
die anderen plagen
muss ich das Leid
nicht selbst ertragen

...ungeliebtes Kind .

…und sollten dennoch echte Gefühle ins Bewusstsein drängen,
so hilft dir kein Gott, sondern Triggern.

j.kelim 01.06.2012 | 02:35

Das Ziel, wenn man es so formulieren darf, ist dass der Mensch als Ware und Konsument dahingehend manipuliert/konditioniert werden wird, keine eigenen Bedürfnisse und eigene Gefühle mehr wahrzunehmen.
Das bedeutet: sich selbst und anderen, immer das Gegenteil dessen zu zeigen, was man wirklich ist.

Das Interessante dabei ist, um zwei Beispiele zu nennen:
Man gab Probanden verschiedene Cola zu trinken und schaute ihnen dabei mit C.T. ins Gehirn. Solange niemand wusste, um welche Marke es sich handelt stimmte die Zuordnung, was die Bilder im Belohnungszentrum anzeigten, mit der Wahrnehmung überein. Die Marke Coca Cola schmeckte blind getestet gegenüber anderen Colas den Probanden überhaupt nicht.
Als nun vor den trinken jede Marke mit Namen versehen wurde, behaupteten mehr als 90 Prozent, dass ihnen Coca Cola am besten schmeckte, obwohl das Belohnungszentrum im Gehirn etwas anderes bildlich anzeigte.
Bei einem anderen Test trugen Langstreckenläufer immer die selbe Kleidung einmal mit drei Streifen und einmal ohne drei Streifen.
Hinterher behaupteten ausnahmslos alle, dass ihnen die Laufkleidung mit den drei Streifen angenehmer und luftiger war, als die ohne Streifen, wohlgemerkt handelte es ich jedes Mal, um die selbe Bekleidung.

Triggern ist letztlich die Erweiterung dessen, eigene Bedürfnisse gänzlich als verwerflich zu verneinen.

Eine unheilvolle Entwicklung und doch nicht mehr aufzuhalten, denn die Dinge die geschehen werden, sind schon geschehen.

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Ehemaliger Nutzer 01.06.2012 | 22:28

Anmerkung:

"Oxytocin (auch Ocytocin, von (altgriech.) ὠκύς, ōkys „schnell“ und τόκος tokos „Geburt“: okytokos „leicht gebärend“; im Deutschen manchmal auch Oxitozin genannt) ist ein Hormon und hat eine wichtige Bedeutung beim Geburtsprozess. Gleichzeitig beeinflusst es nicht nur das Verhalten zwischen Mutter und Kind sowie zwischen Geschlechtspartnern, sondern auch ganz allgemein soziale Interaktionen."

Anzunehmen ist demnach, das menschliche Kommunikation bis hin zur sexuellen immer auch "Triggerwarnungen" enthält - die sich nach Bourdieu in allerlei Codes verstecken.

Letztlich stellt sich hier die Frage nach Verletzlichkeiten und nicht nach deren Vermeidbarkeit.

ich behaupte nun, daß wer sich von Triggerwarnungen beeindrucken lässt, dafür ein Motiv hat: verletzt vom Eros (der Verletzlichkeit schlechthin) meidet der/die Gewarnte die Sehnsucht nach Erfüllung.

Getriggert werden kann nur der / die Verletzte.

I.

j.kelim 01.06.2012 | 23:11

Denken Sie über das gesagte hinaus, bis hin zu einer Entwicklung, dass eigene Bedürfnisse die gelebt werden wollen der Norm gegenüber jedoch als unartig, aufmüpfig, widerspenstig angesehen sind und dasjenige Mensch weiß, dass innerhalb der Gruppe von der es abhängig ist akzeptiert zu werden und Zuwendung bekommt, wenn es die Sitten befolgt und einhält; So wird es ihn arg schmerzen, in einer Situation der allgemeinen Zustimmung, eine andere Empfindung, gegenüber der Beurteilung z. b. einem Gruppenmitglied zu fühlen, darf das, was es fühlt aber nicht mitteilen, es quält sich deswegen, also verlangt es zu Triggern, damit das eigene Gefühl nicht durchbricht.

j.kelim 11.06.2012 | 03:11

"Wer nicht rollenkonform ist, erleidet später außerdem häufiger posttraumatische Belastungsstörungen

Wer nicht geschlechtstypisch spielt wird eher missbraucht
© gemeinfrei, Wikimedia Commons
Boston (USA) - Mädchen und Jungen, die in ihrer Geschlechterrolle nicht so konform sind wie Gleichaltrige, werden eher Opfer physischer, psychischer und sexueller Gewalt. Das fanden US-Forscher in einer Studie mit fast 9.000 Teilnehmern heraus. Die weniger rollenkonformen Kinder hatten außerdem ein erhöhtes Risiko, im jungen Erwachsenalter an einer posttraumatischen Belastungsstörung zu erkranken, wie die Psychologen im Fachblatt „Pediatrics“ berichten.

„Der Missbrauch ging meist von den Eltern oder anderen Erwachsenen zu Hause aus”, sagt Andrea Roberts von der Harvard School of Public Health. “Eltern sollten sich bewusst sein, dass Diskriminierung gegen nicht rollenkonformes Verhalten eines von zehn Kindern betrifft – in einem sehr jungen Alter und mit langfristigen Gesundheitseffekten.“ In ihrer Studie hatte das Forscherteam Daten von Jungen und Mädchen ausgewertet, die 1996 erstmals zu ihrem Gesundheitszustand untersucht worden waren. 2007 luden die Forscher die inzwischen jungen Erwachsenen ein zweites Mal ein und fragten nach ihren damaligen Lieblingsspielzeugen und Freizeitbeschäftigungen. Außerdem wollten sie wissen, welche Vorbilder oder Helden aus den Medien die Kinder gehabt hatten und wie mädchen- oder jungenhaft sie sich selbst fanden. Dann glichen die Psychologen die Daten mit den Informationen zu körperlichen, psychischen und sexuellem Missbrauch der Kinder ab.

Das Ergebnis: Jungen und Mädchen, deren Spielverhalten im Alter von bis zu elf Jahren nicht rollenkonform war, hatten ein erhöhtes Risiko missbraucht zu werden. Bei ihnen kam es außerdem im jungen Erwachsenenalter fast doppelt so häufig zu einer posttraumatischen Belastungsstörung. Warum gerade diese Kinder Zielscheibe von Gewalt werden, wollen die Psychologen nun in weiteren Studien genauer untersuchen. Sie vermuten, dass nicht rollenkonform spielenden Kindern häufiger spätere homosexuelle Tendenzen unterstellt werden – dies könnte ein Grund für Diskriminierung sein. Doch 85 Prozent der untersuchten nicht konformen Kinder in der Studie waren als junge Erwachsene heterosexuell."
Quelle:
www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Untypische_Maedchen_und_Jungen_werden_eher_Opfer_von_Gewalt1771015588297.html

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