Seine ersten Auftritte hatte Tom Waits im November 1970. Seitdem hat sich seine Musik gewandelt, auch wenn er sich selbst treu blieb. Ein Rückblick in Musikclips>> mehr
Der 200. Geburtstag von Charles Dickens rufe in Erinnerung, so der Labour-Abgeordnete im Stadtrat von Newcastle, Cllr Nigel Todd, in einem Leserbrief an den britischen Guardian, dass die alte Debatte, ob die britische Labour Party den Methodisten oder Karl Mar...>> mehr
Tim Adams vom Observer traf Waits anlässlich der Veröffentlichung von Bad As Me zum Gespräch. Hier eine gekürzte Fassung des Originals in der Übersetzung
„Früher dachte ich, dass alle guten Aufnahmen um drei Uhr morgens ...>> mehr
Vor den Wahlen am 20. November kursierten in Spanien verschiedene Vorschläge für die beste Art der Stimmabgabe: Die einen schrieben „Wahlurne“ auf Gullydeckel, öffentliche Mülleimer und Toiletten, andere regten an,...>> mehr
Pauline Pearce gelangte im August zu einiger Berühmtheit. Als sie mitansehen musste, wie die Randalierer ihr Viertel in Schutt und Asche legten, fand sie deutliche Worte für deren konformistische Rebellion: „Get real, black people! Let's fight ...>> mehr
Seit über 40 Jahren gibt Ken Loach der britischen Arbeiterklasse mit seinen Filmen eine Stimme. Anlässlich einer Retrospektive seiner Arbeiten, die am ersten September am British Film Institute in London beginnt, sprach der linke Filmemacher mit der ...>> mehr
Hier ein Kommentar zum Verhalten der Brüder gegenüber den gegenwärtigen Protesten und die Folgen, die dieser Egoismus langfristig für die Bewegung haben dürfte. www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/nov/25/egypt-muslim-brotherhood-alienate-people
Na ja... Mir gefiel dieser Kommentar im Guardian besser, da m.E. realistischer: www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/nov/27/islamist-arab-spring-west-fears?CMP=twt_gu
Ich fand den auch besser, weil konkreter und wegen der, wenn auch kurzen, Diskussion der Frage, was unter Islamismus denn überhaupt verstanden wird. Nur leider hatten wir den hier schon länger übersetzt und hatten gestern auch wenig Zeit. Schade, aber manchmal nicht zu ändern.
Hätte mir in der Übersetzung den "Everybody knows shes the brains behind Pa" Verweis auf Dylans "Maggie's Farm" gewünscht. Außerdem kommt bei der Übersetzung von "the key is the key" zu "der Schlüssel...
Lieber Mercutio, leider sehe ich Ihren Kommentar erst jetzt und hoffe, die Antwort erreicht Sie noch. Bei Übersetzungen geht oft etwas verloren, weil eben Schlüssel im Deutschen nicht den selben Bedeutungsumfang hat wie im Englischen. Das ist sehr schade, lässt sich aber leider nicht ändern. Man muss versuchen, das aufzufangen, indem man es umschreibt oder an anderer Stelle einfügt. Man kann aber nicht jedes Wortspiel erklären. In diesem Fall ist eben von einem Türschlüssel die Rede und der Sprung zur Tonart wäre nicht recht nachvollziehbar. Mag sein, dass die Doppelbedeutung für Waits Amusement verantwortlich ist, weil er um die Bedeutung weiß, die die Tonart für ein Lied hat. Aber das bleibt wohl sein Geheimnis, bis ihn irgendwann mal ein Journalist danach fragt.
In einem anderen Kontext kam mir dieser Tage das Zitat von Robert Kurz unter. Der gleiche Robert Kurz, welcher dankenswerterweise auch schon mal eindeutig gegen die sog. Antideutschen Stellung bezogen...
Was die Regierung Netanjahu angeht, gebe ich Ihnen völlig Recht. Sie ist außen- wie innenpolitisch eine Katastrophe. Aber was hat das mit dem Existenzrecht Israels zu tun. Zuckermann hab ich gelesen und fand ihn unsäglich, weil er das Kind mit dem Bade ausschüttet, die reale Bedrohung einfach nicht sehen will und sich damit komplett unglaubwürdig macht. Ich will niemanden diffamieren, aber wer aus seiner Wut auf die Netanjahu/Liebermann-Regierung Tatsachen unterschlägt oder verzerrt darstellt, die Bedrohung durch Iran, Hisbollah und Hamas zu einem Popanz erklärt und herunterspielt, ... , ist mir, gelinde gesagt, suspekt. Ich brauche auch keinen Volker Kauder und keine Staatsräson, wenn es um das Existenzrecht Israels geht. Ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust, dieses zu diskutieren. Wie wär's denn zur Abwechslung mal mit einer Diskussion über das Existenzrecht Deutschlands oder meintwegen Islands? Wenn Ihre "große Lösung", die nur ohne die Schutzmacht USA realisierbar wäre, in diese Richtung geht, wäre ich sehr gespannt.
In einem anderen Kontext kam mir dieser Tage das Zitat von Robert Kurz unter. Der gleiche Robert Kurz, welcher dankenswerterweise auch schon mal eindeutig gegen die sog. Antideutschen Stellung bezogen...
Auf iranischen Landkarten ist dies zwar nicht vorgesehen, aber wie wär's mit: ziemlich genau zwischen Libanon, einem künftigen palästinensischen Staat, Syrien, Jordanien, Ägypten und dem mare mediterraneo? Also mal rein geographisch. Was die deutsche Staatsräson angeht, so gehört zu ihr das Existenzrecht Israels, und das möchte ich weder hier noch anderswo transzendiert wisssen, bevor die Vorgeschichte der Menschheit nicht abgeschlossen ist und überhaupt keine Staaten mehr gebraucht werden. Vielleicht ist dieser Augenblick ja gar nicht mehr weit, so kostspielig wie die Dinger in letzter Zeit zu werden scheinen. Aber ich fürche, das wäre dann wie mit den Banken, deren Verstaatlichung unter den herrschenden Verhältnissen ja auch wenig emanzipatorisches Potenzial freigesetzt hat. Eine Rückführung des Staates in die Gesellschaft würde dementsprechend eher wie eine Mischung aus Guido Westerwelles Vorstellungen und den Zuständen in Somalia aussehen, und nicht wie das Ende der Geschichte. Aber wir bleiben dran.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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