Politik

Kongo-Konferenz | 13.03.2010 12:25 | Philipp Brugner

Feilschen um Afrika

Vor 125 Jahren teilten die europäischen Großmächte in Berlin einen ganzen Kontinent unter sich auf. Die Folgen dieser imperialen Willkür sind bis heute zu spüren

Es gibt eine Wissmannstraße in Berlin, wie das in Bochum oder Hannover einst auch der Fall war. Heute taucht dort der Name Wissmann im Stadtbild freilich längst nicht mehr auf. Hermann von Wissmann war ein deutscher Kolonial-Gouverneur, der sich unter dem Reichskanzler Otto von Bismarck um die Kolonie Deutsch-Ostafrika zu kümmern hatte. Nach der Einberufung der Berliner „Kongo-Konferenz“ 1884/1885, auf der sich die europäischen Großmächten darüber verständigten, wie sie den afrikanischen Kontinent unter sich aufteilen würden, war Deutsch-Ostafrika neben Deutsch-Südwestafrika die größte Eroberung des deutschen Kaiserreiches auf einem fremden Kontinent.

Warum keine Reparationen?

Im Berliner Haus der Kulturen der Welt erinnerte man vor Wochenfrist mit einem internationalen Kolloquium an das imperiale Verdikt vor 125 Jahren, dessen Folgen den Schwarzen Kontinent bis heute prägen. Aus den seinerzeit gezogenen Demarkationslinien zwischen Kolonien wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Grenzen zwischen souveränen Staaten. Wer einen Blick auf die politische Geografie Afrikas wirft, sieht teils schnurgerade Markierungen, die auf ethnische Zugehörigkeiten, Stammesgebiete oder geschlossene Biotope keine Rücksicht nehmen. Je nach Bedürfnis und Interessenlage wurde Ende des 19. Jahrhunderts im wilhelminischen Berlin der Kuchen „Afrika“ in Stücke zerlegt und wohl portioniert unter den europäischen Kolonialmächten verteilt. Die alt eingesessenen Konquistadoren Frankreich und Großbritannien, aber auch das als kolonialer Parvenü debütierende deutsche Kaiserreich sicherten sich die ergiebigsten Pfründe. Was folgte, waren Völkermorde, Zwangsenteignungen und Versklavung.

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„Die europäischen Mächte waren nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass auf afrikanischem Boden der erste große Völkermord des 20.Jahrhunderts begangen wurde“, erinnert Yonas Endrias, Generalsekretär des Afrika-Rates Berlin-Brandenburg, auf dem Berliner Treffen 125 Jahre später. Gemeint sind die Umstände der Kolonialisierung Deutsch-Südwestafrikas, dem heutigen Namibia, im Jahr 1904, als sich das Volk der Hereros durch einen Aufstand der eindringenden Kolonialarmee widersetzte und mit barbarischen Exzessen dafür bestraft wurde. Unter dem Kommando des Generalleutnants Lothar von Trotha wurden die Menschen gejagt, getötet oder in Lagern interniert. Danach war das Volk der Hereros nahezu komplett ausgelöscht. Forderungen nach einer Entschädigung für diesen Genozid, wie sie nach der Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1990 immer wieder laut wurden, hat bisher keine Bundesregierung Gehör schenken wollen. 2001 wurde eine Klage auf Reparationen in Höhe von vier Milliarden Dollar von einem US-Gericht in erster Instanz abgewiesen. Die Bundesrepublik betrachtet Entwicklungshilfe für Namibia als ausreichenden Akt der Wiedergutmachung für die Sünden und Verbrechen der kolonialen Vergangenheit. 

Wie in vielen anderen afrikanischen Ländern ist auch in Namibia die Erbschaft der Kolonisation bis heute nicht abgetragen. Noch immer arbeiten viele Hereros auf Farmen, die den Nachfahren der einstigen Kolonialisten gehören. Die besäßen noch immer den Großteil der ertragreichsten und damit für die Landwirtschaft so wichtigen Agrarflächen Namibias, meint Endrias. „Und genau das wollen wir ändern, indem wir uns für Landreformen in den betroffenen Ländern stark machen“. Auch deshalb habe seine Organisation zu dieser Veranstaltung ins Berliner Haus der Kulturen der Welt eingeladen. „Was damals geschah, ist bis heute nicht wirklich aufgearbeitet worden. Keine deutsche Regierung hat sich je offiziell für den damaligen Völkermord entschuldigt. Nicht einmal in Schulbüchern wird die Kolonisation Afrikas thematisiert“. Man wolle endlich etwas für die afrikanischen Länder erreichen – warum sollten jene Staaten, die einst an der "Kongo-Konferenz" teilgenommen haben, keine Reparationszahlungen leisten müssen? 125 Jahre lang habe sich niemand ernsthaft um Restitution und Wiedergutmachung bemüht. Auch deshalb gelte es, die afrikanische Diaspora zu vernetzen, um so Druck auf die Politik ausüben zu können.

Umbenennung in May-Ayim-Ufer

Mit dem „Scramble for Africa“, wie das Feilschen der Kolonialmächte um ihre afrikanischen Filialen gelegentlich genannt wird, verbanden sich im auslaufenden 19. Jahrhundert vor allem imperiale Hoffnungen auf den wohlfeilen Rohstoff-Lieferanten im Süden, der von Gold über Erdöl und Mangan bis zum für die Waffenproduktion begehrten Cobalt so viel zu bieten hatte. Auf keinen Fall wollten die Kolonialmächte wegen dieser Ressourcen Krieg gegeneinander führen. Ganz im Gegenteil, also einigte man sich bei der Kongo-Konferenz fast brüderlich über die Aufteilung der beanspruchten Gebiete. Die Bevölkerung Afrikas wusste oder ahnte selbstverständlich nichts davon. Zu Ende des 19.Jahrhunderts sei man mehr denn je vom Vorrecht einer „überlegenen weißen Rasse“ überzeugt gewesen, die sich in vielen Regionen Afrikas etablieren dürfe, so Yonas Endrias.

Dabei waren sich die Kolonialmächte der Schwierigkeiten einer Verwaltung so großer Gebiete wie Französisch-Westafrika, wozu das Territorium der heutigen Staaten Mauretanien, Mali, Niger und Senegal gehörte, durchaus bewusst. Man achtete deshalb auf die richtige Balance zwischen der Einsetzung von hörigen afrikanischen Politikern in den kolonialen Administrationen und dem Aufbau politischer Institutionen in den Kolonien selbst. Unabhängig wurden die meisten afrikanischen Staaten bekanntlich erst nach 1960. Der Spagat zwischen scheinbar entwicklungsfördernder Regionalpolitik und imperialistischer Ideologie imprägniere auch heute noch die Afrika-Politik der großen westlichen Industriestaaten, ist ein Teilnehmer des Kolloquiums im Haus der Kulturen der Welt überzeugt. „Afrika ist der reichste Kontinent der Erde. Deshalb ist Macht über Afrika so wichtig. Heutige Regierungen in Afrika können noch immer der verlängerte Arm der Kolonisatoren sein – nur, dass die heute China oder Indien heißen“.

Zum Abschluss des Berliner Treffens zum Jahrestag der "Kongo-Konferenz" wird eine Charta angenommen. Sie fordert unter anderem Reparationen für die einst vom Kolonialismus heimgesuchten afrikanischen Völker und eine Erklärung, mit der damalige Kolonial-Gipfel als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verurteilt wird. Verlangt werden Ressourcen für die Erforschung und Dokumentation der afrikanischen Geschichte und ein weltweites Forum für Menschen afrikanischer Abstammung. Ein offizielles Dokument soll innerhalb der nächsten drei Monate den Vereinten Nationen zugeleitet werden.
In Erinnerung an eine afro-deutsche Aktivistin wurde nach dem Treffen das Berliner Gröben- symbolisch in May-Ayim-Ufer umbenannt. Als nächstes könnte man sich dann der Wissmannstraße annehmen.

 

 
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Kommentare
Calvin schrieb am 13.03.2010 um 14:17
Und an wen sollten die Reparationen fließen?
Sollen die ehemaligen Imperialisten einen Fonds einrichten, in dem sie entscheiden, wer wie viel bekommt?
Bei einem Großteil der afrikanischen Regierungen würde das Geld sofort in dunklen Kanälen versickern (und vielleicht in der Schweiz wieder auftauchen).

Was es zudem so schwer macht, Reparationen durchzusetzen, ist die Tatsache, dass an der Überlegenheit der "Weißen Rasse" damals überhaupt kein Zweifel bestand. Anders als im NS entsprach es vollkommen dem Zeitgeist und alle Europäischen Staaten waren sich darin einig. Exzesse, wie sie von Belgien im Kongo betrieben wurden, waren eher unangenehm, aber im großen und ganzen keine Bedrohung für das weiße Bündnis.

Daher: Ich sehe da keine Chance. Und für die neuen Kolonisatoren aus Asien kann Europa nichts. Es lässt sich ja nicht mal deren aktuelle Politik wirkungsvoll ändern (China in Sudan etc.).

Und es ist auch zu einfach, immer Gebetsmühlenartig die Leier von den bösen Kolonisatoren runterzuspielen, die am ganzen Elend Afrikas Schuld seien. Sie sind maßgeblich daran beteiligt gewesen, okay. Aber Generationen korrupter Politiker und durchgeknallter Militärs auf die Kolonisatoren zu schieben, ist dochein bisschen arg.
goedzak schrieb am 13.03.2010 um 18:39
"Aber Generationen korrupter Politiker und durchgeknallter Militärs auf die Kolonisatoren zu schieben, ist doch ein bisschen arg." - Die nachkoloniale Entwicklung in diesen Ländern hat nicht einfach da angeknüft, wo man mit Beginn der Kolonialisierung 'aufhören' musste. Insofern haben o.g. Erscheinungen sehr wohl etwas mit der Kolonialphase zu tun. Sie stehen allerdings auch in Beziehung zur globalen Politik der 'westlichen' Länder in postkolonialen Zeiten.
Philipp Brugner schrieb am 13.03.2010 um 17:27
Ich meine, dass diese Reparationszahlungen ganz klar an jene Länder fließen sollten, bei denen eindeutig feststellbar ist, dass die damalige Kolonisation noch heute für negative Folgen sorgt.

Dass das aber nicht so einfach durchsetzbar ist, beweist schon die Tatsache, dass in mittlerweile 125 Jahren noch nicht wirklich etwas dahingehend passiert ist.

Noch dazu kommt, dass heute anderes (Völker-)Recht gilt als damals. Deswegen ist eine einfache Umlegung der zu diesem Zeitpunkt geschehenen Verbrechen und ihrer möglichen Ahndung in heutige Bestimmungen auch einfach nicht möglich. Es ist klar, dass sich bswp. die Bundesrepublik Deutschland nicht als eindeutiger Nachfolger des damaligen deutschen Kaiserreiches hinstellen wird und somit für all das aufkommen müsste, was damals passiert ist.

Sollten sich einige schlaue Menschen ernsthaft dieser Problematik annehmen und die damaligen Rechtsbestände mit den heutigen vergleichen, die damaligen Staatengebilde in Beziehung zu den heutigen setzen und gewisse Tatsachen einfach neu beurteilen, dann glaube ich schon, dass angemessene Reparationen durchsetzbar sind. Allein, sie müssen erst einmal auf einer offiziellen und legitimen Basis fußen.
Und an dieser Basis versuchte man im Haus der Kulturen der Welt ja zu arbeiten.

Natürlich stimmt es, dass Gelder, die für Afrika bestimmt sind, allzu oft in falsche Hände gelangen.
Hier sehe ich den Grund auch in der Politik der einzelnen afrikanischen Staaten. Viel zu sehr befinden sich die lokalen Politiker in einer Abhängigkeit von Global Players und deren Ideen.

Und genau hier müsste man streiten, ob eine totale Unabhängigkeit Afrikas vom restlichen Weltmarkt nicht zu mehr politischem und infrastrukturellem Fortschritt führen würde. Zwar bringen Staaten wie Indien oder China Geld ins Land, überfluten gleichzeitig aber auch die Märkte mit Billigware (was zu Problemen bei den einheimischen Händlern führt) und korrumpieren die Politiker vor Ort. Denn nur so kommt man an das Erdöl (Bsp. Nigeria), von dessen Gewinnen allein die Konzerne und eine lokale Mithelfer-Klientel profitiert.
Calvin schrieb am 13.03.2010 um 20:57
Einige Länder Zentralafrikas hätten das Potential, zumindest Rentierstaaten zu werden. Das wäre zumindest eine Entwicklungschance.

Allerdings geht es den eliten (absichtlich kleingeschrieben) in den meisten afrikanischen Ländern darum, die Bevölkerung von Wohlstand auszuschließen. Das wenige was sie haben (Nigeria ist dafür auch ein gutes Beispiel) knöpfen ihnen irgendwelche Voodoo-Christen-Hybridpriester ab.

Das Afrika mit Billigwaren überflutet, wird liegt nicht allein an China: Die EU sorgt mit ihren Agrarsubventionen dafür, dass die meisten lokalen Märkte plattgemacht wurden oder werden.
Diese Märkte wurden in langer Arbeit von der UN in zusammenarbeit mit Entwicklungshilfeorganisationen aufgebaut. Da weiß die eine Hand nicht, was die andere tut.

Und die Argumentationen sind auch sehr widersprüchlich: Die einen wollen keine Hilfe, die anderen wollen Hilfe, aber souverän über deren Einsatz entscheiden, wiederum andere (überspitzt)wollen Europa bis ans Ende aller Tage für das Unrecht bezahlen lassen etc.pp.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Afrika braucht auf jeden Fall Hilfe und die verdienen sie auch. Aber ich glaube, dass bei dem institutionellen Umfeld und der endemischen Korruption eine sehr strenge Kontrolle notwendig ist.

Und eine Frage wird man noch stellen dürfen: Warum soll den Europäern die Bevölkerung wichtiger sein, als die es ihren Machthabern ist?
Pferde schrieb am 14.03.2010 um 16:22
Rom zahlt an Karthago. Israel würde für biblische Morde zahlen. Spanien an die Inkas und Mayas. Alles sollte nochmal neu berechnet werden. Bin mal gespannt wer für welchen Mord noch so Bezahlen muss. Deutschland bekommt unanständigerweise Geld zurück, und am Ende müssen die Hereros 12€ für eigene Missetaten zahlen. Was zahlt man eigentlich pro Toten?
Philipp Brugner schrieb am 14.03.2010 um 17:11
Ja, das wäre auch eine Frage: Wie weit geht man zurück in der Geschichte? Welche Verbrechen sind noch ungesühnt?

Ist das heilige römische Reich dasselbe Italien wie der heutige Berlusconi-Intrigantenstaat?

Abgesehen von solch unlösbaren Fragen muss das rechte Augenmaß behalten werden: Wer kann heute für gewisse historische Taten wirklich noch legitim verantwortlich gemacht werden? Das ist die entscheidende Frage.
Philipp Brugner schrieb am 14.03.2010 um 21:18
Ich muss mich korrigieren: Ich meinte natürlich das Imperium Romanum und nicht das Heilige Römische Reich.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 15.03.2010 um 11:37
Soviel Info auf nur eine Seite pressen ist schon allein Kunst. Ein Rückblick in die ältere Kolonialionsphase ist der einzige Weg die gegenwärtige Kolonisation zu begreifen. Und mit Geld soll alles vergessen gemacht werden. Wenn es überhaupt zu Entschädigungszahlungen kommen sollte, werden diese sicher als "Wirtschaftsförderhilfe" im Eigeninteresse verteilt. Und wenn erst einmal die UNO die Finger im Spiel hat, bleibt nur zu hoffen das die UNO-Bürokraten wenigstens gnädig mit den Afrikanern umgehen und nicht alles für ihre Expertengehälter verbraten.

Europa zahlt z.Z. gut an Afrika: Frankreich, Spanien und Deutschland haben Millionensummen für die Freilassung von verschlafenen Wüstenabenteuern an kriminelle Erpresserbanden gezahlt. Als Feigenblatt für eine unzulängliche EU-weite Politik wird dann behautet AQIM, el-kaida in magreb, seien die Entführer was schlicht nicht stimmt aber so von den Massenmedien verbreitet wird. Mit Somalia, Chad u.a. haben wir ein ähnliches Problem.

Wie andere hier schon erwähnt haben, Geld zahlen bringt wenig. Mich erinnert es an die Zahlungen an Roma. In all den NGOs für Roma sitzen zu 90 % Nicht-Roma. Klar das dann nichts von Seiten der Roma geschieht. Afrikaner und Roma gehen nicht wählen. Die finden das unnütz, klar gibt's eine politische Szene, aber die ist nicht im entferntesten mit unserem Verständnis von Wahlen zu vergleichen.

@Calvin: 'Das Afrika mit Billigwaren überflutet, wird liegt nicht allein an China:...' Nein, Calvin, die EU hat sich mit all ihrer Aussenhandelspolitik in Afrika ihr eigenes Grab geschaufelt, weil die Brüssler Bürokratie europäischen Unternehmen keine Chance gibt auch nur annähernd mit "chinesischen" Unternehmen zu konkurrieren. Ein praktisches Beispiel: vor ein paar Wochen ging es im Süd-Sudan um ein Projekt für ein Hydro-Kraftwerk. Ein europäisches Unternehmen machte ein Angebot. Ein "chinesisches", repräsentiert durch ein global arbeitendes US Beratungsunternehmen mit einer Dependance in Shanghai machte auch ein Angebot. Der europäische Anbieter hatte nicht die geringste Chance, Beijing hatte eine Woche später einen Finanzierungsplan präsentiert. Es geht also nun wirklich überhaupt nicht um Billigwaren, die richten nur die von Dir richtig erwähnten Schäden für lokale Märkte an. Überall. So wie deutsche HarzIV Empfänger das BSP Chinas aufpeppen und sich so um noch mehr selbst schaden. dbdbhkp, sachichma
Calvin schrieb am 16.03.2010 um 17:50
@ Sachima

Dann sind wir uns ja im Großen und Ganzen einig. Ich fände es gut, wenn es im Umgang mit Afrika einfach mehr Fairness geben würde.
Eine Kombination aus Entwicklungshilfe (die erst einmal die Grundversorgung der Bevölkerung im Auge hat) und von Großprojekten abrückt. Großprojekte dienen eher dem Entwicklungshilfe-Recycling, womit das Geld dann wieder bei heimischen Konzernen landet.

Es gibt in der Sahelzone ein gutes und vergleichsweise günstiges Projekt, das den Bauern hilft, nicht den letzten Akazienbaum umzuhauen und das Mikroklima der Region zu verbessern.

Wichtig wären auch internationale Abkommen, um die schlimmsten Auswüchse unternehmerischen Handelns in Afrika zu begrenzen (Tabakindustrie z.B) und nicht das letzte Quäntchen Profit aus dem Land herausquetschen zu wollen. Illusorisch, ich weiß.


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