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Angriffserwartung: Im Blick auf Iran hat ein rhetorisches Tontaubenschießen begonnen
Es ist kaum damit zu rechnen, dass die brachiale Kriegsführung Israels im Libanon und im Gazastreifen eine Kompensation für den angekündigten Angriff auf den Iran ist. Premier Netanjahu hat zu oft davon gesprochen
Wie einst die neue Ostpolitik: Es bedarf einer neuen deutschen Nahostpolitik
Israel wird geradezu angefleht, sich in seiner Kriegsführung zu mäßigen. Ohne Erfolg. Helfen könnten da nur wirksame Schritte Berlins zur Gründung eines palästinensischen Staats
Hingerichtet: Wie auf den Tod des Hisballoh-Führers reagiert wird, sagt viel über uns
Der Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah wurde getötet. Auch 568 Ziviliste mussten im Libanon sterben. Die politischen Reaktionen spiegeln die Akzeptanz für das gezielte Töten, das seit jeher zum Repertoire des israelischen Staates gehört
Hunderte Tote im Libanon: Als sei es das Selbstverständlichste der Welt
Für die israelische Führung scheint es irrelevant zu sein, wie viele Zivilisten durch ihre Angriffe sterben – so wie aktuell in Beirut, wenn ganze Wohnviertel getroffen werden und zahlreiche Menschen ihr Leben lassen müssen
Frankreich: Aus einem Linksruck beim Wählen wird ein Rechtsruck beim Regieren
So funktioniert Demokratie, die dem Irrlauben erliegt, auch dann noch für sich zu werben, wenn sie missachtet wird. Frankreich sorgt gerade für eine nachdrückliche Lektion. Nicht Ultrarechte oder „Linkspopulisten“ sind dafür zuständig
Affront: Deutsche Kriegsschiffe durch die Taiwanstraße zu schicken, brüskiert Peking
Eine deutlich schwächelnde Industrie- und Handelsmacht sollte Besseres zu tun haben, als mit der Marine ins Südchinesische Meer auszuschwärmen und sich wichtigzumachen – und das ausgerechnet gegenüber China
S-Bahn: Wo Berlin seinem historischen Jenseits im Diesseits begegnet
Die S-Bahn war lange ein Spiegel der Industrie- und Sozialgeschichte Berlins. Heute hat sie nichts weniger verdient als Liebesentzug
Frankreich: Keine Festtage der Demokratie
Nach den Wahlen übergeht Emmanuel Macron den Willen der Wähler und ernennt einen Premierminister mit der Unterstützung des Rassemblement National. Damit stärkt er die rechtsextremen Kräfte im Land
Aber die Fäuste haltet still
Es gereichte dem „Freitag“ zur Ehre, einst Friedrich Schorlemmer als Herausgeber zu haben. Er war ein Demokrat, weil er sich Demokratie ohne Engagement und fundamentale Rechte der Bürger nicht vorstellen wollte
Michel Barnier wird Premierminister: Macron demontiert die französische Demokratie
Ein bei den Parlamentswahlen der linken Volksfront vom Souverän erteilter Regierungsauftrag wird für null und nichtig erklärt. Der designierte Premierminister Michel Barnier kommt aus einer Sechs-Prozent-Partei
1. September 1939: Der Kampf um die „Polnische Post“ in Danzig
Vor 85 Jahren wird Polen von Deutschland überfallen und von seinen Alliierten Frankreich und Großbritannien im Stich gelassen. Polen „kämpft und stirbt allein“, auch in der „Freien Stadt“ Danzig ist das eine Frage der Ehre
US-Wahlen: Ist Kamala Harris außenpolitisch eine Alternative zu Donald Trump?
Donald Trumps Außenpolitik war für einen US-Präsidenten außergewöhnlich, aber keineswegs erfolglos. Kamala Harris täte gut daran, ihr eigenes Profil zu schärfen
Von Coca Cola bis Wiener Schnitzel: Zehn Fakten über das Originalrezept
In Rom verlangt eine Pizzeria jetzt 100 Euro für Pizza Hawaii – als Schmerzensgeld. Ob Kalter Hund oder Currywurst: Zoff um die Frage nach Original und Fake gibt es überall. Manches Wissen bleibt besser in der Familie. Oder? Unser Lexikon
Deutsche Ukraine-Gelder: Die Zeit danach wirft ihre Schatten voraus
Am Wochenende wurde bekannt, dass Bundeskanzler Olaf Scholz und Finanzminister Lindner über die zugesagten Mittel hinaus, eine Alimentierung der Ukraine zügeln wollen. Ein Indiz nicht nur für offenbar erlahmende Finanzkraft
Moskau 1937: Lion Feuchtwanger besucht die „Trotzkisten-Prozesse“
Der Romancier Lion Feuchtwanger verbringt auf Einladung des sowjetischen Schriftstellerverbandes 1936/37 zehn Wochen in der UdSSR und schreibt danach das Buch „Moskau 1937“
Teheran kann sich keinen Krieg um die eigene Existenz leisten
Der Iran droht seit der Ermordung des Hamas-Führers Ismail Haniyeh Israel mit militärischer Vergeltung. Doch das könnte das Überleben der Islamischen Republik gefährden
Die Hölle von Gaza: Netanjahu kann diesen Krieg so lange und so hart führen, wie er will
Die israelische Regierung hat die Schlacht um die Legitimität des Gaza-Krieges längst verloren. Deshalb sind alle Gerichtsentscheide und Versuche der USA oder anderer Partner wirkungslos
Die US-Regierung muss ohnmächtig zusehen, wie sie von Netanjahu vorgeführt wird
Israels Premier Netanyahu hat vor dem US-Kongress durch Demagogie und Lügen die Grenzen dessen gesprengt, was vertretbar ist. Abgeliefert wurde reine Kriegspropaganda durch einen Politiker, der nichts mehr scheut als ein Ende des Krieges
Deutschland im Kalten Krieg: Dialog zwischen Helmut Kohl und Erich Honecker
Als 1983 die Kriegsgefahr steigt, bemühen sich sowohl Erich Honecker in Ostberlin als auch Helmut Kohl in Bonn um Diplomatie in der Abwendung des Ernstfalls. Der Blick zurück zeigt, warum Dialog einem Aufrüsten um jeden Preis überlegen ist
Die Weltmacht USA hat der Welt nicht mehr viel zu geben
Die Wahlen in den USA sind derzeit ein Synonym für Exzess und Offenbarung. Für die internationale Aura einer Weltmacht bleibt das nicht ohne Folgen. Die USA werden für die Verbündeten zum Sicherheitsrisiko – auch für Deutschland
Machtpoker: Macron spielt auf Zeit – Und wer rettet eigentlich wen?
Der Rassemblement National war auch im zweiten Wahlgang mit 8,7 Millionen Wählern die stärkte Partei. Wer ihn noch stärker machen will, muss nur die Linke um den Wahlsieg betrügen
Die linke Volksfront rettet Frankreich vor dem Rassemblement National
Der zweite Wahlgang bestätigt die Tendenz des ersten. Der Wunsch nach einem radikalen Wandel ist ungebrochen. Nur will den eine Mehrheit nicht mit Marine Le Pen, sondern mit den Parteien der Linken
Ein Mobilmachungskommando stößt in Kiew auf Feindseligkeit
Pavlo Pimakhov und Yuriy Pikhota sind in der Ukraine unterwegs, um Wehrdienstpflichtige zu erfassen und zur Musterung vorzuladen. Sie stoßen auf Abwehr und Angst. Was sie erleben, widerlegt die Legende von der kriegsentschlossenen Nation
Stichwahl: Wie viel Frankreich steckt künftig noch in der Europäischen Union?
Ob der Rassemblement National am 7. Juli die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung holt oder nicht – die EU bleibt vom Umschwung in Frankreich nicht unberührt
Macron wollte Klarheit? Voilà: Le Pen und die neue linke Volksfront
Präsident Macrons autoritäres Regieren war für den Rassemblement National ein wahrer Glücksfall: Le Pens Partei wurde stärkste Kraft, gefolgt von der neuen linken Volksfront. Das ist keine Gefahr für die Demokratie, das ist Demokratie