Ekkehard Knörer
09.06.2011 | 11:55 11

Der doppelte Marx

Showstar Wem gehört der Denker, der sich aktuell großen Interesses erfreut? Auf zwei Konferenzen in Berlin reklamierten ihn sowohl Philosophen als auch die Linkspartei für sich

Das Audimax der Berliner Humboldt-Uni ist rappelvoll. Hunderte Menschen auf den Stühlen, auf dem Boden, auf den Rängen, und weil der Platz nicht ausreicht, sogar noch ein Stockwerk tiefer bei der Liveübertragung des Geschehens im Kino. Junge Menschen mit teils kühnen Frisuren unterhalten sich in aus- und inländischen Zungen, machen Handy-Fotos und schreiben auch mit. Immer dazwischen ältere und sehr alte Damen und Herren, die ungebeugt wirken und von alten Schlachten erzählen. Das Interesse an der Konferenz Re-thinking Marx vor gut zwei Wochen war riesig – warum, das erschloss sich aus den Vorgängen auf dem Podium allerdings eher nicht.

Schon die Einführung von Konferenzveranstalterin Rahel Jaeggi fiel arg langatmig aus. Aufs Äußerste akademisch ging es dann, teils ermüdend, teils subtil und teils ermüdend subtil weiter. Ein Event ohne Aufruf zur Revolution, ohne Knalleffekt und ohne Parolen. Nur ein bisschen postdramatisches Theater als Abenddekoration. Leicht grotesk schien recht bald das Missverhältnis zwischen beflissen-gelehrtem akademischem Tun und dem Ansturm der Menge. Bis man kapierte: Der Star saß nicht auf dem Podium, der Star war der Name im Konferenztitel.

Marx plus mein Lieblingsthema

Marx zieht die Massen. Immer noch oder wieder, jedenfalls: Audimax voll. Dabei war der Hörsaal als Veranstaltungsort bei Re-thinking Marx fast schon die zentrale These der Konferenz. Für Jaeggi und Gäste ging es nämlich sozusagen darum, die elfte Feuerbachthese vom Kopf auf die Füße zu stellen oder, wie man es nimmt, von den Füßen auf den Kopf: „Die Menschen haben die Welt mit Marx zu ändern versucht; es kömmt aber darauf an, ihn verschieden zu interpretieren!“ Mit anderen Worten: Das Ziel war die Rücküberführung des revolutionär-politischen Marx in den (sozial)philosophischen Denker.

Man wählte als Veranstaltungsform die komplett überfrachtete akademische Konferenz, mit großen Podien und kleinen Parallelseminaren. Ernüchternd anzuhören war, wie die Mehrzahl der Vortragenden Marx durch aktuelle Theoriediskurse von Gender bis Postkolonialismus jagten oder nur als Fußnote zu ihrem eigenen Lieblingsthema benutzten. Die fast schon bizarre Manier, in der etwa Terry Pinkard den armen Karl Marx postum wieder zum Hegelianismus zu bekehren versuchte, war ein extremer, aber kein Ausnahmefall. Von Etienne Balibar kam als Maximum der Referenz ans aktuelle Geschehen immerhin ein freundliches Nicken in Richtung spanische Revolution. Ansonsten philosophisches business as ususal. Am Schlusstag waren die Reihen sehr deutlich gelichtet. Und Marx selbst? Der schien zunehmend blass um die Nase.

Die Konferenz war vielleicht vor allem dies: ein institutionenpolitisch interessantes, effektbewusst platziertes akademisches Leuchtturm-Event. Die Organisatorin Rahel Jaeggi ist auf einen der sichtbarsten Philosophie-Lehrstühle der Republik nämlich recht frisch berufen. Sie ist an der Humboldt-Universität die Nachfolgerin des sehr öffentlichkeitswirksamen, sicher nicht linken und von neuerer Theoriebildung wenig angekränkelten Große-Themen-Denkers Volker Gerhardt. Die Neubesetzung ist ein Geländegewinn für die jüngste Generation der Kritischen Theorie, der man Jaeggi zurechnen muss. Revolution ist allerdings keine zu fürchten. Schließlich ist die einst so radikale Kritische Theorie in ihrem heutigen Kern und post Habermas eine oft ziseliert argumentierende, aber disziplinär sehr gebändigte Sozialphilosophie mit Ausläufern in Ästhetik und politische Theorie.

In verlässlich solide gearbeiteten Theoriestücken kreist das Denken ihrer aktuellen Vertreter um Begriffe und Konstellationen wie Anerkennung (Axel Honneth), Normativität und Freiheit (Christoph Menke) oder Aneignung und Entfremdung (Rahel Jaeggi). Damit findet die einstige Frankfurter Schule heute neue Freunde in Frankreich – die meisten von ihnen waren bei der Konferenz zu Gast; auch hält sich der Widerstand an deutschen Universitäten inzwischen in Grenzen. Die allmächtige Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt ihre Drittmittel – siehe Re-thinking Marx – offenbar gern. Auf der anderen Seite fehlt es dieser radikalmoderaten Sorte kritischer Sozialphilosophie doch etwas an außerakademischer Anziehungs- und Ausstrahlungskraft. Die borgt sie sich dann per Konferenztitel von Marx und denkt ihn unterm Schwinden der Zuhörerschaft recht gründlich klein.

Žižek was here

Szenenwechsel. Das Astra Kulturhaus an den S-Bahn-Gleisen in Berlin-Friedrichshain ist rappelvoll. Hunderte Menschen auf den Stühlen, auf dem Boden, nur eine Liveübertragung anderswohin gibt es nicht. Im Astra Kulturhaus spielt für gewöhnlich Musik. Indie-Bands wie die Eels und Death Cab For Cutie treten in diesem Monat noch auf. In der Hitze des vergangenen Samstagabends war der Saal aber bestuhlt. Vorn auf dem Podium ragten von links und von rechts je eine rote Flagge mit der Aufschrift „Die Linke“ schräg ins Bild. An der hinteren Wand eine geballte Faust auf schwarzem Grund, das Poster zur Konferenz, darauf deren neckischer Titel: Marx is Muss.

Auf dem Podium sitzt die Linken-Politikerin Janine Wissler und drischt munter die üblichen Phrasen. Neben ihr Dietmar Dath, der oft ziemlich tolle, erklärt linksradikale Schriftsteller, der einst als Spex-Chef- und FAZ-Kulturredakteur durch den Kulturbetrieb zirkulierte. Dann Alex Callinicos, ein aufrechter Trotzkist und als solcher in den entsprechenden Zirkeln sehr geschätzt. Sie alle jedoch waren kaum der Grund für den abendlichen Umzug der Konferenz von der Alten Feuerwache in Kreuzberg ins größere und hippere Astra Kulturhaus. Nein, für den Massen-Appeal war ein anderer zuständig: Slavoj Žižek.

Der Slowene ist wohl der größte Theoriestar unserer Zeit, an Universitäten und außerhalb weit rezipiert. Der Philosoph als Standup-Comedian und Dauerperformer eines sich an sich selbst ständig weiter entzündenden Denkens. Ein pointenwütiger Irrwisch mit Sprachfehler und wilder Gestikulation, einer, der eine theoretische Pointe erst für geglückt hält, wenn er sie als obszönen Witz reformulieren kann. Žižek ist aber nicht nur der Theoriestar als Meisterdenker und Hochleistungsperformer; er ist auch derjenige, der zusammen mit seinem Mitstreiter Alain Badiou den Kommunismus wieder ins philosophische Gespräch zu bringen versucht.

Auf dem Podium waren sich alle einig über die Wünschbarkeit und Möglichkeit eines radikal demokratisch zu erreichenden Kommunismus. Die Revolutionen in Arabien oder die Demonstrationen in Spanien nahm man mit aller Vorsicht als positive Signale; allerdings versäumte es Žižek nicht festzustellen, dass die Forderungskataloge der spanischen Jugend eigentlich auch jeder Faschist unterschreiben könnte. Umso nötiger seien ausgereifte Theorieangebote als Avantgarde des Denkens für die eines Tages eventuell auf den Straßen anzutreffenden kritischen Massen.

Lafontaines Marx

Die Marx is Muss-Konferenz war in vielerlei Hinsicht die Komplementär- und Konkurrenzveranstaltung zu Re-thinking Marx. Hier ging es auch um Wege zur Tat. Organisiert hatte die Gruppierung Marx21, die einmal Linksruck hieß und heute die Linkspartei, in die sie 2007 eintrat, auf Kommunismus, Systemkritik und Radikalopposition festlegen möchte. Von ihrem recht rabiaten Antizionimus – zweite Gaza-Flottille ahoi! – mal ganz sicher nicht zu schweigen. In der netzwerkeigenen und inzwischen recht fluffig-kulturalistisch daherkommenden Zeitschrift Marx21 wird freundlich über Ken Loach oder Stéphane Hessel geschrieben, es kommen Figuren mit viel kulturellem Kapital wie Dath und Žižek zu Wort, während zugleich Veteranen wie Elmar Altvater oder Arno Klönne neben Sahra Wagenknecht und Hans Modrow publizieren.

Die Leute von Marx21 sind – nicht weniger als Jaeggi Co auf ihrem Feld – Virtuosen der Vernetzung. Im derzeit tobenden innerparteilichen Programmkampf gelang ihnen bei Marx is Muss ein Coup. Als Eröffnungsredner war Oskar Lafontaine geladen. Der setzte in seiner Grundsatzrede deutliche Signale für die ganz klare Kante: für Fundamentalopposition und gegen die ostdeutsche Regierungsbeteiligungslinke. Marx21 sammelt für diese Linie die Truppen und rockt mit Slavoj Žižek das Haus. Viel mehr als theoretisch gepimpte Parteipolitik kam dabei nicht heraus.

Unübersehbar jedoch ist Marx, egal ob auf Kopf oder Füßen, wieder ein Star.

Kommentare (11)

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Ehemaliger Nutzer 10.06.2011 | 23:13

Ob Marx nun ein Star ist und bestimmte Leute sich ihn für sich vereinnahmen wollen, ist doch vollkommen neben der Sache.
Marx hat bewiesen, dass der Kapitalismus zum Untergang verurteilt ist und er sich das eigene Grab schaufelt.
Spricht einer in diesem Land das K-Wort aus, spielt die Obrigkeit gleich verrückt. Diese Partei sollte gleich verboten werden. Da ist die BRD auch nicht zimperlich. Die KPD wurde geradezu über Nacht verboten, bei der NPD tut man sich reichlich schwer. Warum auch? Die BRD maßte sich nach 1945 an, der Rechtsnachfolger Nazideutschlands zu sein.
Es wird nicht mehr lange dauern, da werden sich die Massen hoffentlich besinnen, sich in dieser brutalen Weise nicht mehr ausbeuten und schikanieren zu lassen. In diesem Land wird Schindluder mit dem Volk getrieben und das ist Kapitalismus.
Die BRD ist Weltmeister bei Dumpinglöhnen. Über 12 Millionen Menschen werden in diesem Land wie Sklaven behandelt.
Noch geht es den Menschen wahrscheinlich zu gut, obwohl das nicht der Fall ist. Es wird der Charakter des Michels sein, der einfach nur zu feige ist, sich mutig gegen die Orbigkeit zu wehren.
Hier könnten wir von den Franzosen viel lernen.

Pantherin 11.06.2011 | 00:17

"Marx21 sammelt für diese Linie die Truppen und rockt mit Slavoj Žižek das Haus. Viel mehr als theoretisch gepimpte Parteipolitik kam dabei nicht heraus."

Naja, unabhängig wie man diese Gruppe nun einschätzt, ob man sie mag oder nicht:

"Viel mehr als theoretisch gepimpte Parteipolitik kam dabei nicht heraus."
Das ist glaube ich die inzige Fehleinschätzung in deinem Text, richtiger ist der Satz davor "Marx21 sammelt für diese Linie die Truppen und rockt mit Slavoj Žižek das Haus."

Es wird "gerockt".
das ist das was (heutzutage) zählt.
Ich würde eher sagen:
Im Gegensatz zu theoretisch gepimter Parteipolitik rockt Marx21 die Stadt.
Zumindest sorgen sie für Aufmerksamkeit.

Dahingestellt sei, ob ich sie mag oder nicht.
das "rocken" ist mir unabhängig davon sympathisch.

Hans-Jürgen Kapust 11.06.2011 | 14:56

Ja, einiges ist doch schon ganz spassig; und schön, dass Marx wieder als Fixstern am Theoriehimmel gesehen wird und zur Orientierung dient.

Mir fehlt zur Zeit die krtische Aufarbeitung der Rezeptionsgeschichte des Marx´schen Denkens. Die "Grundrisse" kamen z.B. erst nach 1945 wieder zum Vorschein; und obwohl grundlegend, irrelevant waren für die othodoxe Thoriebildung der realsozialistischen Systeme.
Mir fehlt zum "re-thinking Marx" die Betrachtung seiner Auseinandersetzungen mit der Thorie anderer Denker vor und zu seiner Zeit; nicht nur Hegel, auch Adam Smith, Ricardo usw. Unter anderem auch mit Feuerbach, auf den sich die Sozialdemokratie immer noch beruft.
Mir fehlt das Herausarbeiten seiner spezifischen Differenzen zu Friedrich Engels.
Mir fehlt, kurz gesagt, die Darstellung dessen, was Marx als seine Absicht, sein Programm bezeichnet hätte: "Naturalisierung des Menschen und Humanisierung der Natur" (Negt);
und nicht nur das Wiederentdecken, sondern es fehlt die Weiterführung seiner Arbeit, dessen wozu er nach eigenem Bekunden nicht mehr gekommen ist, das notwendige Gegenstück zum "Kapital" zu schreiben, eine "Kritik der politischen Ökonomie der Arbeit".

Wiesengrund 12.06.2011 | 04:08

So wünschenswert die Synopse der jüngsten Marx-Kongresse ist, der vorliegende Versuch wird dieser Aufgabe leider nicht gerecht.
Zwar wurde die Komplementarität von Re-thinking Marx und Marx is muss richtig erkannt, allerdings verhält sich der Text von Herrn Knörer selbst wiederum komplementär zur unbestritten voraussetzungsreichen HU-Veranstaltung – dort Hauptseminar hier Randnotiz. Denn über ein bemühtes Namedropping, und etwas Plattitüde kommt der Beitrag nicht hinaus. Die Kritik an der Organisation der Veranstaltung (Dichte der Panels etc.) sei dabei unbenommen, aber wäre es zu viel verlangt, anstatt sich in Hinweisen auf vermutete DFG-Politiken und marx21 Publikationskreise zu verlieren, einmal eine einzige Baustelle theoretisch fundiert zu diskutieren? Bevor man sich über die „kühnen Frisuren“ der KongressteilnehmerInnen auslässt, ließe sich doch sicherlich noch über etwas Gehaltvolleres ein Wort finden!
Der Vorwurf der HU-Kongress sei ein „Event ohne Aufruf zur Revolution, ohne Knalleffekt und ohne Parolen“ gewesen, zeugt davon welche Erwartungshaltung beim Autor Vater des Gedankens gewesen ist.
Ein lückenloses Denken über die Zukunft ist nicht möglich, deshalb versprach Frau Jaeggi ja auch keine „Abschlüsse, sondern Anschlüsse“; das heißt Marx ist die Methode nicht die Antwort und den „Vorwurf der falschen Praxis darf man nicht der Theorie machen“ (Adorno).
Ein Gegenmilieu zu organisieren bleibt problematisch, oder wie es Rudi Dutschke bereits 1967 formulierte: „Die eigentliche Schwierigkeit sehe ich heute darin, daß diese über die ganze Gesellschaft verteilten Gegner, Halbgegner, nicht ganz Angepaßten des Systems nicht organisiert werden durch eine spezifische Schicht, Gruppe, Klasse“ (Kursbuch 14, S.154).

Die Arbeit an den Begriffen, den historisch aufgeladenen, ist dementsprechend unerlässlich und elementar. Hoffnung besteht nur in der Anwendung des Denkens, in der Reflexion als Breitbandantiidiotikum. Der Mündigkeit des Einzelnen steht zwar viel im Weg, aber man muss es als Herausforderung betrachten.

Insofern kann das Interesse einer linken Berichterstattung doch nur in der Verstetigung eines Diskurses, eben gerne auch an exemplarischen Motiven ausgeführt, liegen. Ansonsten wird man dem gewählten Gegenstand, also hier der Frage nach Marx` Relevanz im 21 Jhd., überhaupt nicht mehr gerecht. Spannend bis notwendig wäre deshalb auch die Verknüpfung der Inhalte und Ergebnisse der beiden Marx-Kongresse mit jenen des Postwachstumskongress` (ebenfalls 20.-22. Mai an der TU) gewesen. Es hätten sich vermutlich einige Thesen fruchtbar verknüpfen lassen.

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Ehemaliger Nutzer 13.06.2011 | 00:14

Ich schließe mich Wiesengrund an. Der Artikel von Knörer ist gut geschrieben, taugt zum Schmunzeln, enthält wichtige Informationen, wird aber den Phänomenen nicht wirklich gerecht. Dem Freitag als einem Medium, das sich als dezidiert linke Wochenzeitung versteht (oder vertue ich mich da?) würde es gut anstehen, die beiden Konferenzen gesondert und ausführlicher zu behandeln. Es fanden auf den beiden Kongressen schließlich -zig Veranstaltungen statt, die man nicht ernsthaft so nebenbei abhandeln kann. Dazu die attac-Konferenz, wie schon angemerkt.

Wenn man meint, dass Marx ein "Star" ist und sonst nichts, schaufelt man gleich das nächste Grab für den Mann.

Warum war bei Marx 21 eigentlich der Freitag als Unterstützer nicht dabei? Das hat sogar die taz geschafft!

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Ehemaliger Nutzer 13.06.2011 | 00:24

@ Hans-Jürgen Kapust

Machen Sie es doch sich nicht so schwer. Marx wollte, dass der Arbeiter nicht zur Ware wird. Er wollte, dass die Kapitalisten nicht so viel Kapital anhäufen, sondern das Kapital für den Menschen arbeiten soll.
Die Menschen sollen nicht ausgebeutet werden, sondern von dem was sie verdienen auch leben können. Das alles ist doch einfach zu verstehen.
Wenn die Widersprüche innerhalb der Gesellschaft immer größer werden, Reiche werden reicher und Arme werden ärmer, wird es eine und muss es eine Revolution geben. Vielleicht stehen wir in der BRD kurz davor.
Die heutige Zeit beweist doch, dass Marx Recht hatte.
Die BRD ist ein menschenverachtender kapitalistischer Staat, wo über 12 Millionen Menschen von dem Geld nicht leben können, was sie erarbeiten.
Schulbildung können sich nur noch Kinder von Reichen leisten und von außerschulischer Bildung (ein Instrument erlernen) sind für Millionen Kinder nur Träume.
Wenn ich Ihre Zeilen lese, denke ich an Guttenbergs Doktorarbeit, die keiner versteht.
Marx zeigte einen klaren Weg, der hätte viel Leid unter der Bevölkerung erspart.
Aber denken wir daran, der Kapitalist sägt seinen eigen Ast ab, auf dem er sitzt.