Tobias Müller
10.07.2011 | 10:00 5

Einmal im Kreis, bitte!

Nachhaltigkeit Die niederländische Provinz Limburg wird gerne belächelt. Mit Hilfe des Cradle-to-Cradle-Konzepts will sie zur internationalen Recyclinghochburg werden

Die Farbenlehre Henk van Houtums beginnt mit Rosa. So war das Flüsschen Schwalm in seiner Kindheit, wenn nebenan, in der Fabrik seines Vaters, rosa Toilettenpapier hergestellt wurde. „Heute wäre so was natürlich undenkbar“, lächelt van Houtum, nun 58 Jahre alt. Längst ist er selbst Direktor der Fabrik in Swalmen, einem Dorf bei Roermond nahe der deutschen Grenze, und die Farbe, um die es sich jetzt dreht, ist Schwarz. Satino Black ist Van Houtums Premiumprodukt, das einzige Toilettenpapier der Welt, so heißt es, das vollrecyclet, CO2-neutral und vierfach öko-zertifiziert sei – und doch so weich und weiß, wie der Konsument es mag. Wieso ein solches Produkt ausgerechnet black heißt? „Mit Grün werden die Leute doch tot geschmissen“, sagt der Direktor. „Und außerdem klingt grün nach grauem, kratzigen Papier.“

Es ist der Geist eines Aufbruchs, der aus diesen Worten spricht, und dem man allenthalben begegnet in den Fabriken, Unternehmen und Behörden Limburgs, der südlichsten Provinz der Niederlande. Er steht im Zeichen von Cradle to Cradle, einem Recyclingkonzept, das sich nicht zufällig am Symbol der Wiege orientiert: Abfallstoffe sollen in einem beständigen Kreislauf als Grundmaterialien anderer Produkte dienen. Entwickelt haben das Konzept der amerikanische Architekt William McDonough und Michael Braungart, ein deutscher Chemiker und früherer Greenpeace-Aktivist. Cradle to Cradle, griffig abgekürzt als C2C, gilt als etwas anderer Umweltschutz. Enthusiastisch statt moralisierend, genussorientiert statt Verzicht predigend.

Im Hause Van Houtum benutzt man nichts als Recyclingpapier, seit es das Flotationsverfahren in den 1960ern ermöglichte, Altpapier von der Druckfarbe zu befreien. Der CO2-Ausstoß ist niedrig, und die Schwalm pläschert längst nicht mehr in Rosa an der Fabrik vorbei, denn das Abwasser wird selbst gereinigt. Für den Direktor ist das die Fortsetzung von etwas, das sein Vater 1935 begann, und das er „verantwortliches Unternehmertum“ nennt. Um die Umwelt, sagt Van Houtum, machte man sich damals keine Gedanken. Wohl aber um die Belegschaft, die Menschen im Dorf, das bis heute den Großteil der knapp 200 Mitarbeiter stellt. Als die Limburger Handelskammer 2007 fragte, ob er sich an einem Cradle-to-Cradle-Pilotprojekt beteiligen würde, war sie an der richtigen Adresse. „Das passt genau zu unserer Betriebsphilosophie!“

WC-Papier aus Pappbechern

Seither wurden 29 der 30 Chemikalien im Produktionsprozess durch umweltfreundliche Stoffe ersetzt. Zentraler Aspekt des Pilotprojekts ist es, die Kette des Papierverbrauchs zu schließen. Aus dem Abfallprodukt, einem zähen grauen Brei von Papierfasern, wurden früher Steine oder Biobrennstoff gemacht. Nun bringt man die Fasern ein paar Kilometer weiter nach Roermond, wo die Firma Smurfit Kappa sie zu Kartons verarbeitet. In diesen wiederum stapelt man bei Van Houtum das recycelte Papier. Eine Sitzbank im Eingangsbereich kündet von dieser Allianz. Sie ist aus gepressten Pappdeckeln gefertigt, ein Geschenk vom Partnerbetrieb zum 75. Jubiläum im vergangenen Jahr. Gefeiert wurde auch das C2C-Zertifikat, das Van Houtum als weltweit einziger Papierfabrikant hat. Sein Vater, sagt der Direktor, wäre stolz gewesen, hätte er dabei sein können.

Die neuen Kreisläufe Limburgs erschließen sich 20 Kilometer weiter nördlich. Im Flur der Stadtverwaltung in Venlo hängt ein Poster. „Von nun an trinken wir unsere warmen und kalten Getränke aus C2C-Bechern. Benutzen Sie die Becher bitte mehrmals. Van Houtum Papier macht aus den Bechern Hygienepapier.“ Das gebrauchte Büropapier wird hier in gesonderten Tonnen der Firma Van Gansewinkel eingesammelt. „Wir machen aus Abfall etwas Schönes“, ist das Credo des Marktführers aus Eindhoven, der in den Benelux-Staaten 120.000 Kunden hat. In diesem Fall ist es wiederverwertetes, gleichsam blütenweißes Druckpapier, in Kooperation mit einem anderen Schwergewicht: dem Drucker-Giganten OCÈ, dessen Hauptquartier in Venlo liegt. Neben Familienbetrieben sind auch Global Players Teil der Limburger Cradle-to-Cradle-Offensive.

Wie aber kam es eigentlich dazu? Warum löste im Herbst 2006 eine TV-Dokumentation über Cradle to Cradle gerade in dieser Gegend einen Boom aus, die als eine Art Zonenrandgebiet gilt? In das die Deutschen kommen, um Gras zu kaufen, und von wo einst Geert Wilders auszog, die Niederlande wieder niederländischer zu machen. Zunächst, sagt Roy Vercoulen, nahm die Handelskammer der Provinz den Gedanken auf. Cradle to Cradle schien ein Konzept, die Region in den Fokus zu rücken, um sie beständiger zu machen im Kampf gegen Vergreisung und die Einbahnstraße, auf der die Jungen Limburg verlassen.

So gesehen ist Roy Vercoulen die Hoffnung. 30 Jahre, in Venlo geboren, gut ausgebildet. Und nicht weggezogen. Was sich ausgezahlt hat, denn Vercoulen, eine elegante Erscheinung, ist nun C2C-Projektmanager der Stadtverwaltung. Für die stellte sich die Frage, ob Venlo durch Recycling attraktiver werden könne. Die Lösung lag auf der Hand und heißt Floriade. Die Blumen- und Gartenschau findet alle zehn Jahre in den Niederlanden statt, und gastiert 2012 in Venlo. Für die Cradle-Bewegung ist sie zugleich Fixpunkt am Horizont und Motor. Mit Hilfe der Pilotpartner soll die Ausstellung im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. Den zu erwartenden Müllbergen der zwei Millionen Besucher will man mit einem innovativen Konzept zu Leibe rücken, basierend auf organischen Verpackungen, Abfalltrennung und Wiederaufbereitung. Braungart und McDonough, die beiden C2C-Ikonen, wurden eingeladen und waren begeistert.

Zukunftspotenzial oder Hype?

Seitdem ist Gründerzeit in Venlo. Alles scheint Innovation zu atmen, kreislaufkompatibel, versteht sich. In den Bildungseinrichtungen der Region soll das Prinzip verankert werden. Ein Green Park entsteht, wo neben einem Bürokomplex nach C2C-Standards auch ein „InnovaTurm“ Betrieben Platz bietet, die sich dem Gedanken verschrieben haben. Roy Vercoulens Arbeitsplatz ist ab 2012 dort. Vorher aber eröffnet er noch ein C2C-ExpoLab mit einer „Produktbibliothek“, in der sich Interessierte informieren können. Vercoulens Büro ist dabei selbst Vorbild. Die Tische und Stühle sind nach dem Disassembly-Prinzip gefertigt, was bedeutet, das sie einfach demontiert und die Teile weiter verwertet werden können. Die Bilderrahmen an den Wänden sind aus schlichtem, hellen Holz. In einem früheren Stadium waren sie Möbelstücke.

Dass C2C vor allem ein Hype ist, eine Imagekampagne, um eine periphere Re­gion im Standortwettbewerb besser zu ­platzieren, bestreitet Roy Vercoulen. „Dies ist ein Qualitätskonzept“, betont er. „Wir wenden C2C nur an, wenn es ein positives Resultat hat.“ Kritiker hingegen bezweifeln, dass das Modell eine große Reichweite hat. Und sie bezweifeln, dass sich die Kreisläufe vollständig schließen ließen, weil immer nur einzelne Teile eines Produkts weiter verwertbar seien und dadurch entgegen der Philosophie Restprodukte zurückblieben. Auch die Frage nach den benötigten Energiereserven kommt immer wieder auf – zudem der Einwand, dass diese Wirtschaftsweise eine drastische Änderung menschlicher Gewohnheiten eben doch unerlässlich mache.

Und die beteiligten Unternehmen? Profitieren sie nicht im Sinne eines grüneren Kapitalismus vor allem vom Marketingeffekt? Henk Van Houtum sagt, er habe sich schon immer am 3P-Gedanken orientiert: People, Planet, Profit. C2C firmiert zwar als „die nächste industrielle Revolution“, hatte aber noch nie Ambitionen, das Wirtschaftssystem abzuschaffen. Und auch John Halmans macht aus der ökonomischen Dimension von Umweltbewusstsein kein Geheimnis. „Wir brauen kein Bier, um die Welt zu retten“, sagt er in einer aufwendig gestalteten Broschüre, die sich „Bericht über gesellschaftlich verantwortetes Unternehmertum 2010“ nennt. Herausgegeben wurde sie von der Gulpener Brauerei, deren Direktor er ist. Der erste seit 1825, der nicht aus der Gründerfamilie stammt.

Das lokale Bier

Tradition ist der Grundpfeiler, auf denen die Brauerei im südlichsten Zipfel Limburgs errichtet ist. In den letzten 20 Jahren hat man sich hier, in den Hügeln hinter Maastricht, just daraus ein zweites Standbein geschaffen: eine moderne Corporate Identity. Puurzaam ist einer der Schlüsselbegriffe, eine Melange aus duurzaam (nachhaltig) und puur, was sich auf die Reinheit der Zutaten bezieht. Localicious ist ein weiterer, ein Bekenntnis zu den Limburger Wurzeln, zum Prinzip, Hopfen und Gerste vor Ort anbauen zu lassen, aber auch zum Genießen als Wert an sich. Dazu richtet der allgegenwärtige Slogan op de toekomst den Blick in die Zukunft. Mitarbeiter des Hauses schließen gar ihre E-Mails so ab. Gulpener, das ist die Synthese von Limburg und Lifestyle.

Ausgangspunkt dieser Kampagne war der Überlebensdruck auf einem Biermarkt, auf dem immer mehr Familienunternehmen in Großkonzernen aufgingen. Zudem, erzählt Toos Hofstede, die Maketingbeauftragte, wollten viele Verbraucher wissen, was für Zutaten sie konsumieren. Ergebnis: der Schritt zur lokalen Produktion. Das Klima ist geeignet, die Hügellage begünstigt den Hopfenanbau, denn Gefälle erlaubt eine bessere Durchlüftung der schimmelempfindlichen Pflanzen. Allein, dass die Bauern der Region weder Hopfen noch Braugerste anbauten. „Zu unrentabel“, so Toos Hofstede. Also bezahlt die Brauerei ihren Lieferanten die Differenz zum Weltmarktpreis für Weizen und erstattet die Extrakosten, die durch das Umstellen auf nachhaltige Landwirtschaft entstehen. Gulpener hat eine Wassersäuberungsinstallation und arbeitet mit Solarenergie und Biogas, um CO2-neutral zu werden. Abfallstoffe wie Biertreber und Hefe gehen an die Landwirte der Umgebung.

„Die Kette klein halten“, das war auch in Gulpen schon ein Prinzip, bevor sich die Provinzregierung bei Toos Hofstede meldete. Gesucht wurden Unternehmen, die als „Spitzenreiter der Nachhaltigkeit“ das grüne Image Limburgs fördern wollten. Mit an Bord waren auch Van Houtum, Smurfit Kappa und Van Gansewinkel. Seither kreuzen sich Papier- und Bierkreisläufe, denn die Etikette der Gulpener-Flaschen enden nun in der Fabrik Henk Van Houtums. Auf der Floriade wiederum werden die Gäste vergeblich nach Heineken oder Amstel suchen. „Kein Tropfen anderes Bier“ wird es geben, sagt Toos Hofstede mit einem Grinsen. Nur das offizielle C2C-Zertifikat, verliehen von der EPEA International Umweltforschung, gegründet von Michael Braungart, war Gulpener keine 10.000 Euro wert. „Wir haben auch so genug Öko-Label.“

Das Thema Die Zukunft der Städte werden wir in den kommenden Wochen in der Zeitung und im Netz weiter verfolgen. Durch einen Klick auf das Logo gelangen Sie zum Freitag-Dossier.

Kommentare (5)

Hans-Jürgen Kapust 10.07.2011 | 16:50

Schön, dass das C2C-Konzept durch diesen Artikel weitere Aufmerksamkeit erhält, und bezogen auf die clever bis kluge Art des hier Limburgischen Unternehmertums und seiner Aufgeschlossenheit für innovative Konzepte bei Produktions- und Vermarktungsprozessen Anregungen gegeben werden.
Bleibt zu bemängeln, dass die hier vorgestellten Produktlinien, Papier bis zum "Hygieneartikel" und das Bierbrauen sich schlecht eignen, repräsentativ das C2C-Konzept zu vertreten. Papierfasern lassen sich nun mal nur begrenzt wiederverwenden für Papier, unterliegen dem, was man Downcycling nennt. Und auch bei der Lebensmittel Produktion, hier Bierbrauen stellt dies nur ein Beilspiel für einen besonderes nachhaltigen Prozess dar. Nur wenn man die Natur mit ihren Stoffkreisläufen in diesen Fällen mit einbezieht, kommt man wieder zum Ausgangsstoff oder -produkt, zur Wiege zurück.
C2C, das wird der Leser, wenn er den Links in dem Artikel folgt, feststellen, fängt an bei der Überlegung, wie konziepiere ich ein Produkt so, dass es möglichst keinem Downcyclen unterliegt, es als ganzes oder Teile davon wieder als neues gleiches Produkt wiederzuherstellen, und zum Gebrauch bereitstellen kann. So wie der Untertitel ankündet, den einmal herstellten Mehrwert möglichst zu erhalten.
Ein Beispiel für eine Cradle to Cradle-Produktlinie: Papier kann - nicht für jeden Gebrauch - ersetzt werden durch eine nicht kompostierbare, also wasserfeste Kunststoffolie, bedruckbar mit ebenfalls wasserfesten, aber in einem bestimmte chem. Prozess wieder ablösbaren Farben. Braucht man dann solche die Bücher, Zeitschriften, Drucksachen allgemein nicht mehr, lassen sich Folien und Farben wieder zu neuen Drucksachen verarbeiten. Auch das kann man energetisch CO2-neutral machen; der Holzverbrauch, der weltweit für diesen Bereich gar nicht nachhaltig gestaltet werden kann, geht gegen Null, und der Rohstoffverbrauch für Folie und Farben - hier insb. Öl - hält sich über sehr lange Zeit in Grenzen.
C2C bezieht sich also auf Produkte, die nicht vollständig konsumiert, verbraucht werden können; die benutzt, auch abgenutzt an den Hersteller zurückgehen, damit dieser sie zu neuwertigen Produkten gleiche Art verwenden kann. In der Regel sollen sie also eher vermietet als verkauft werden. Dafür lassen sich auch schon gute Beispiele finden, aber nicht die hier als aus Limburg vorgestellten.

Hans-Jürgen Kapust 10.07.2011 | 16:59

Schön, dass das C2C-Konzept durch diesen Artikel weitere Aufmerksamkeit erhält, und bezogen auf die clever bis kluge Art des hier Limburgischen Unternehmertums und seiner Aufgeschlossenheit für innovative Konzepte bei Produktions- und Vermarktungsprozessen Anregungen gegeben werden.
Bleibt zu bemängeln, dass die hier vorgestellten Produktlinien, Papier bis zum "Hygieneartikel" und das Bierbrauen sich schlecht eignen, repräsentativ das C2C-Konzept zu vertreten. Papierfasern lassen sich nun mal nur begrenzt wiederverwenden für Papier, unterliegen dem, was man Downcycling nennt. Und auch bei der Lebensmittel Produktion, hier Bierbrauen stellt dies nur ein Beilspiel für einen besonderes nachhaltigen Prozess dar. Nur wenn man die Natur mit ihren Stoffkreisläufen in diesen Fällen mit einbezieht, kommt man wieder zum Ausgangsstoff oder -produkt, zur Wiege zurück. Auch das ist, bezogen dann auch diese insb. Nährstoffkreisläufe im Prinzip C2C.
C2C im engeren Sinne, das wird der Leser, wenn er den Links in dem Artikel folgt, feststellen, fängt an bei der Überlegung, wie konziepiere ich ein Produkt so, dass es möglichst keinem Downcyclen unterliegt, es als ganzes oder Teile davon wieder als neues gleiches Produkt wiederzuherstellen, und zum Gebrauch bereitstellen kann. So wie der Untertitel ankündet, den einmal herstellten Mehrwert möglichst zu erhalten.
Ein Beispiel für eine Cradle to Cradle-Produktlinie: Papier kann - nicht für jeden Gebrauch - ersetzt werden durch eine nicht kompostierbare, also wasserfeste Kunststoffolie, bedruckbar mit ebenfalls wasserfesten, aber in einem bestimmte chem. Prozess wieder ablösbaren Farben. Braucht man dann solche die Bücher, Zeitschriften, Drucksachen allgemein nicht mehr, lassen sich Folien und Farben wieder zu neuen Drucksachen verarbeiten. Auch das kann man energetisch CO2-neutral machen; der Holzverbrauch, der weltweit für diesen Bereich gar nicht nachhaltig gestaltet werden kann, geht gegen Null, und der Rohstoffverbrauch für Folie und Farben - hier insb. Öl - hält sich über sehr lange Zeit in Grenzen.
C2C bezieht sich also auf Produkte, die nicht vollständig konsumiert, verbraucht werden können; die benutzt, auch abgenutzt an den Hersteller zurückgehen, damit dieser sie zu neuwertigen Produkten gleiche Art verwenden kann. In der Regel sollen sie also eher vermietet als verkauft werden. Dafür lassen sich auch schon gute Beispiele finden, aber nicht die hier als aus Limburg vorgestellten.

Hans-Jürgen Kapust 12.07.2011 | 14:25

@ chrislow
das Problem liegt tief verborgen in der dunklen cloud des Freitags. Hier war es aber meine Ungeduld. Als nach einer halben Stunde der Kommentar immer noch bearbeitet wurde, habe ich ihn auch noch einmal bearbeitet, und zwei Orthographiefehler korrigiert; wie man das so notdürftig macht nach der Rechtschreibreform. Und dann nochmal auf den OK-Button geklickt. Und siehe da - statt einer spuckte der Server gleich zwei Versionen aus.
Sorry

Tiefendenker 12.07.2011 | 16:59

Das C2C-Prinzip auf der stofflich-energetischen Ebene ist wunderbar, selbst wenn sich manche Kreisläufe nicht 100%ig schließen lassen.

Dennoch gibt ein großes ABER: passt das tatsächlich zur Kombination "People, Planet, Profit", also zu einem "grünen Kapitalismus"? Liegt darin tatsächlich ein derartiges Akkumulationspotenzial wie unterstellt? Ist C2C etwa die "nächste industrielle Revolution"?

Wie man sich gedanklich so einer grünen "Postwachstumsgesellschaft" nähern? Hier ein bzw. zwei Beiträge dazu, welche zumindest die Richtung der Lösung andeuten:

www.hh-violette.de/wirtschaft/marktwirtschaft-grun-lackiert.html