Franziska Schulteß
Ausgabe 4714 | 21.11.2014 | 06:00 13

Der Streitbare

Porträt Hamado Dipama kam als Flüchtling nach Deutschland. Heute kämpft er gegen den Alltagsrassismus der Gesellschaft

Hamado Dipama sitzt im Büro des bayerischen Flüchtlingsrates, in der einen Hand eine Teetasse, die andere auf der Tastatur. Er telefoniert über ein Headset, auf Französisch. Es geht um eine Rundmail, zum Sturz des Präsidenten Blaise Compaoré in Burkina Faso. Ein anderer Aktivist betritt den Raum. „Darf man gratulieren?“, fragt er, an Dipama gewandt. Der nickt und strahlt. Das Regime in Burkina Faso, vor dem er 2001 geflohen ist, hat endlich abgedankt. Zeit zum Feiern bleibt allerdings kaum. Denn auch hierzulande ist viel zu tun.

Zwei Jahre ist es her, da machten Dipama und sechs Freunde aus dem Umfeld des Ausländerbeirates München einen Test. Einzeln, aber in jeweils derselben Schlange stehend versuchten sie, in Münchner Diskotheken gelassen zu werden. Zwei der Testpersonen waren afrikanischer, zwei türkischer, drei mitteleuropäischer Herkunft. Das Ergebnis: Die drei mitteleuropäischer Herkunft bekamen überall Zutritt. Die anderen wurden in 20 von 25 Clubs abgewiesen, ohne Begründung oder mit der Angabe „geschlossene Gesellschaft“ oder „nur für Stammgäste“. Auf den Einwand, das könne Zufall gewesen sein, winkt Dipama ab. Der Beschluss des Ausländerbeirates, den Test durchzuführen, sei ja nicht aus dem Nichts gekommen. „Wir hören dauernd Beschwerden über rassistische Türpolitik.“

Dipama spricht absichtlich von Rassismus, nicht von Diskriminierung oder, wie es im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) steht: von Benachteiligung. „Das wirft zu viel in einen Topf“, sagt Dipama. „Sexismus, Homophobie, Ausländerfeindlichkeit. Man muss das genau benennen.“ Das AGG verbietet in Deutschland jede Form von Benachteiligung aufgrund sogenannter personenbezogener Merkmale. Dazu gehören das Geschlecht, die Sexualität oder die Herkunft. Gegen zehn der getesteten Clubs hat Dipama nun Klagen nach dem AGG eingereicht, auf Entschädigung und Unterlassung.

Was ihn motiviert, sind die kleinen Erfolge

Was Alltagsrassismus heißt, das weiß Dipama auch von der Arbeits- und Wohnungssuche. Seine jetzige Bleibe in München zu finden, war Glück. „Weißt du, dass ich studiert habe?“, sagt er. Wirtschaft, an der Universität von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Er konnte sein Studium nicht abschließen, weil er fliehen musste. Lange hatte Dipama nur den Status einer Duldung als politischer Flüchtling, lebte sechs Jahre lang in Asylheimen. Erst Ende 2010 bekam er durch die Härtefallkommission eine Aufenthaltserlaubnis. Heute sortiert er nachts Briefe für die Deutsche Post, vormittags schläft er, nachmittags arbeitet er ehrenamtlich: unter anderem als Sprecher des bayrischen Flüchtlingsrates, als gewähltes Mitglied des Ausländerbeirats München und beim Arbeitskreis Panafrikanismus, den er selbst gegründet hat.

Geboren ist Dipama in Zorgo, einem kleinen Ort in Burkina Faso. Als Jugendlicher zog er in die Hauptstadt, ging dort zur Schule und arbeitete nebenbei als Verkäufer und in der Goldmine seines Onkels. Später, an der Universität, wurde er führendes Mitglied der Studentenbewegung, demonstrierte gegen den Machtanspruch von Präsident Compaoré. Eines Tages wurde einer von Dipamas engsten Mitstreitern ermordet. Dipama floh über Algerien und Frankreich bis nach Deutschland. Seine Vorbilder sind Verfechter der postkolonialen Idee: Kwame Nkrumah, oder Thomas Sankara, Ex-Präsident in Burkina Faso, der 1987 in dem Putsch, durch den Compaoré an die Macht kam, ermordet wurde. Mit seiner Witwe hat Dipama bis heute Kontakt.

Was ihn hier sonst noch motiviert, sind die kleinen Erfolge. Zum Beispiel veröffentlichte der Arbeitskreis Panafrikanismus 2009 eine Resolution gegen die Bezeichnung für ein in Bayern beliebtes Mischgetränk: Weißbier mit Cola. Die zuständigen Ministerien und der Bayrische Gaststättenverband reagierten, sie schickten ein Schreiben an Restaurants und Bars mit der Bitte, den Namen zu ändern. „Vorher war es üblich, das N-Wort zu verwenden“, sagt Dipama. „Nun heißt das fast überall in Bayern Colaweizen.“

„Das Geld ist egal“

Im Fall der Nachtclubs ist die Sache schwieriger. Zwei sind inzwischen geschlossen. Mit zwei weiteren konnte ein Vergleich gefunden werden: Sie verpflichteten sich unter anderem dazu, ihre Mitarbeiter gegen Rassismus zu schulen. Von den übrigen sechs Klagen wurde eine bereits abgelehnt. Das Gericht sah nicht genug Beweise, dass der Grund für die Abweisung an der Tür Dipamas Hautfarbe war.

In Deutschland gibt es bislang nur wenige Vergleichsfälle. 2013 verurteilte ein Gericht in Hannover eine Diskothek nach dem AGG. Ein Deutscher türkischer Herkunft, dem der Zutritt verweigert worden war, bekam 1000 Euro Schadenersatz. „Das Geld ist egal“, sagt Dipama. Wichtig sei ihm, ein Zeichen zu setzen. Er hofft nun auf das Urteil im zweiten Verfahren, das am 25. November ansteht. Diesmal hat das Gericht die Beweislast umgekehrt. Dazu kommt es, wenn aus Sicht des Gerichts der Verdacht auf Diskriminierung groß genug ist. Nun ist die Gegenpartei dran: Sie muss beweisen, dass es sich bei dem Vorfall nicht um Diskriminierung gehandelt hat.

Warum dieser Prozess anders verläuft als der erste, versteht Dipama nicht. „Meine Beweise waren ähnlich, das Verhalten der Türsteher war ähnlich.“ Alle seine Klagen werden am Amtsgericht München verhandelt, für die erste war allerdings ein anderer Richter zuständig. Gegen die abgelehnte Klage hat er Berufung eingelegt, in zweiter Instanz am Landesgericht München. Nebenbei kümmert er sich um sein neuestes Projekt: die Gründung einer unabhängigen Antidiskriminierungsstelle in München. Ob er nie müde sei? „Es geht“, sagt Dipama. Und bietet mir noch einen Tee an. Zum Anstoßen, zumindest kurz. Auf die Demokratie in Burkina Faso.

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 47/14.

Kommentare (13)

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Alica 21.11.2014 | 13:51

Da missverstehen Sie wohl etwas sehr gründlich:
Es geht Hamado Dipama doch darum, die Rechte und Werte der westlichen Demokratien, die auf dem Papier stehen auch wirklich praktisch umgesetzt zu sehen. Sobald Migranten legal in Deutschland leben, müssen sie eben auch in den Genuss aller Rechte kommen und dürfen eben nicht aufgrund ihrer ethnischen Herkunft diskriminiert werden. Das ist doch ein berechtigter Anspruch, für den es sich zu kämpfen lohnt.

Streiten könnte man sich lediglich darum, wie sinnvoll es ist gegen Clubs vorzugehen, die sich ja allesamt das Recht auf Zutritt vorbehalten. Deshalb gibt es ja auch Türsteher. Und ich habe es auch durchaus schon miterlebt, wie in Clubs auch Mitteleuropäer abgewiesen wurden – aus welchen Gründen auch immer. Im Münchner P1 beispielsweise brauchten „Normalsterbliche“ es lange Zeit erst gar nicht versuchen, hineinkommen zu wollen. Und an den Enthüllungen eines ehemaligen Türstehers wird deutlich, wie vielfältig und willkürlich die Ablehnungsgründe sind. Da wundert es einen wenig, dass Dipamas Klagen (zum Teil) ausgehen wie das Hornberger Schießen.

Ich selbst habe über viele Jahre hinweg in verschiedenen afrikanischen Ländern gelebt und so vor Ort allerdings auch miterlebt, wie reflexhaft dort mitunter Rassismus-Vorwürfe erhoben werden, wenn in irgendeiner Form Kritik geübt wurde, selbst wenn sie berechtigt war. Die ausgeprägte Sensibilität ist angesichts der Kolonialgeschichte natürlich auch nicht verwunderlich. Von daher sind Europäer natürlich sehr gut beraten, einen feinfühligen Umgang zu pflegen, damit ja der Verdacht nicht aufkommen kann, man könnte ein anderes Individuum nur aufgrund seiner Hautfarbe kritisieren oder zurückweisen.

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Jom 23.11.2014 | 11:58

Feinfühliger Umgang schön und gut, aber warum hier in D ? Keiner der heute Lebenden war "Kolonialherr" oder hat einen persönlichen Bezug zu dieser Geschichte. So sie sich völlig normal bewegen nehme ich die Hautfarbe nicht als Kriterium wahr.

Durch solche Hervorhebungen von "Problemen" wie einen Clubeintritt, der fürs Leben vollkommen irrelevant ist, macht er sich keine zusätzlichen Freunde. Da wären Energie und Leidenschaft besser in Burkina Faso aufgehoben, jetzt, da das Regime weg ist.

Franziska Schulteß 23.11.2014 | 16:20

Diskriminierung bedeutet sachlich unbegründeten Ausschluß von Dingen, die für alle gelten und selbstverständlich sein sollten. Dazu zählt auch die Teilhabe am öffentlichen Leben, an öffentlichen Gütern und Dienstleistungen. Auch die Möglichkeit, am Abend feiern gehen zu können, und zwar ohne in stigmatisierender, entwertender oder ausschließender Weise auf die eigene Herkunft/das Geschlecht/ die Sexualität etc. aufmerksam gemacht zu werden. Menschen, die sich gegen Diskriminierung einsetzen, leisten einen unersetzbaren gesellschaftlichen Beitrag. Wenn hier schon nach "Dankbarkeit gegenüber dem Land" gerufen wird...

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Ehemaliger Nutzer 23.11.2014 | 18:06

'... Dipama floh über Algerien und Frankreich bis nach Deutschland. ...'

Aus Frankreich muss man nicht nach Deutschland 'fliehen', allein diese Vorstellung ist schon absurd. Dazu kommt, dass Herr Dipama aus Burkina Faso kommt, wo Französisch Amtssprache ist. In Frankreich gibt es übrigens im Gegensatz zu Deutschland ein große 'Community' von Menschen aus Burkina Faso, der ehemaligen französischen Kolonie Obervolta. In dieser Community und in Frankreich wollte Herr Dipama wohl nicht bleiben.

Für Bürger aus Burkina Faso besteht seitens der Bundesrepublik eine Visapflicht. Vielleicht erklärt Herr Dipama mal, wie er nach Deutschland gelangte. Wo er doch auf Recht und Gesetz so Wert legt. Oder tut er das nur zu seinem Vorteil und seiner Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache?

Der von Herrn Dipama durchgeführte 'Test' spricht natürlich allen ernsthaften sozialwissenschaftlichen Untersuchungen blanken Hohn. Die 'Aussagekraft' des 'Tests' geht asymptotisch gegen Null. Er dient aber sicher gut als Vorlage für die mediale Skandalisierung eines alltäglichen und von vielen weiter gar nicht beachteten Vorgangs: das man aus für einen selbst unerfindlichen Gründen von irgendjemand abgelehnt wird.

Dank Rechtsschutzversicherungen, Lobby-Gruppen und dem AGG gibt es allerdings mehr Prozesshansel als je zuvor.

Wer klagt, weil er nicht in eine Disko kommt, hat ein Luxusproblem. Weiter nichts.

Wer das instrumentalisiert, um dem Aufnahmeland und seinen Bürgern etwas vorzuwerfen, hat eine andere Agenda, die er bitte offenlegen möchte.

Umerziehen müssen wir uns jedoch nicht lassen.

Vielleicht sollten wir einfach konsequenter die Dipamas der Welt nicht in unser Land lassen und die unrechtmäßig ins Land gekommenen unverzüglich ausweisen. Solche Stimmungen wachsen dank Herrn Dipama und anderen.

Herr Dipama hat anderen Menschen, die in Deutschland Aufnahme suchen, so einen Bärendienst erwiesen.

Alica 23.11.2014 | 23:32

Feinfühliger Umgang schön und gut, aber warum hier in D ? Keiner der heute Lebenden war "Kolonialherr" oder hat einen persönlichen Bezug zu dieser Geschichte.

Auch wenn die „Kolonialzeit“ mittlerweile Geschichte ist – zumindest formal – lebt der Rassismus, mit dem die weiße Vorherrschaft legitimiert wurde, in Form von gewissen Vorurteilen bis heute noch in vielen Köpfen weiter.
Von daher
halte ich einen entsprechend feinfühligen Umgang grundsätzlich für notwendig.

So sie sich völlig normal bewegen nehme ich die Hautfarbe nicht als Kriterium wahr.

Um diese Aussage
ganz verstehen zu können, müsste man erst einmal wissen, was Sie mit „normal bewegen“ meinen.
Wobei aber die Tendenz, ein echtes oder vermeintliches Fehlverhalten bei einem fremdartig aussehenden Individuum als eine spezifisch ethnische Besonderheit statt einer individuellen zu werten, schon problematisch ist. Denn dahinter dürfte wohl mit ziemlicher Sicherheit ein Vorurteil verborgen sein.

Was das Engagement bezüglich der Verweigerung von Club-Zutritten anbelangt, habe ich meine Meinung ja
bereits kundgetan. Ich halte das ebenfalls für wenig zielführend um (rassistische) Diskriminierungen zu bekämpfen, weil es ja zig Gründe gibt, weshalb ein Türsteher jemandem den Zutritt verweigert. Das kann jeden treffenvor allem männliche Besucher, ganz egal welche Hautfarbe diese haben. Da spielen Prominenz, Geld, Kleidung und der Frauenanteil unter den bereits anwesenden Gästen wohl die entscheidende Rolle (wie das auch aus dem Link in meinem vorigen Kommentar hervorgeht).

Selbst bei der Vergabe von Wohnungen halte ich es für sehr schwierig, rassistische
Vorurteile beweisen zu wollen, weil neben einem regelmäßigen und ausreichenden Einkommen durchaus auch persönliche Faktoren mitentscheidend sind, wer letztlich den Zuschlag bekommt.

Ich denke, dass an ganz anderen Stellen angesetzt werden muss, um Rassismus wirksam zu bekämpfen.
Im Übrigen teile ich Ihre Ansicht, dass vor allem die Lebensbedingungen in Ländern wie Burkina Faso verbessert werden müssen – aber das ist natürlich vergleichsweise schwierig und erfordert einen sehr langen Atem.

Doris 24.11.2014 | 00:09

Meine große Bewunderung geht an die Arbeit von Herrn Hamado Dipama. Es erfordert ohne Zweifel großen Mut, sich trotz seiner Biografie mit einem solchen Thema öffentlich auseinander zu setzen.

Hier wird eindrucksvoll gezeigt, wie ein Mensch eins seiner Grundrechte verteidigen will und auch wenn ich mir wünschte, über den Inhalt vieler offensichtlich rechten Kommentare noch geschockt zu sein, gelingt es mir leider nicht mehr wirklich...

Es will mir nicht einleuchten, dass es hier ellenlange Texte von Menschen gibt, die offenbar versuchen, eben diese Grundrechte nicht für alle gelten zu lassen. Kolonialistische Strukturen werden in ihre Ursprungszeit verbannt und aus dem Opfer soll nun ein Täter gemacht werden, der sich auf einmal nicht über Rassismus an der Tür, sondern über sein Recht, in Deutschland leben zu dürfen, rechtfertigen muss.

Das ist ja glücklicherweise alles nicht rassistisch, weil Rassisten sind ja 1945 abgeschafft worden... Aber man wird ja wohl noch sagen dürfen...

Doris 24.11.2014 | 00:30

Es ist erstaunlich, dass Menschen, die von Rassismus betroffen sind und den am eigenen Leib erleben, einfach nicht geglaubt wird, wenn sie davon berichten...

Herr Dipama hat ja betont, dass sie beim Ausländerbeirat München oft Beschwerden über rassistische Türpolitik bekommen haben. Glauben sie wirklich, dass diese Beschwerden komplett aus der Luft gegriffen sind?

Nur weil es, eventuell, auch andere Gründe für das Verhalten von Türstehern geben könnte, heißt das nicht, dass Rassismus hier keine Rolle spielt.

Alica 24.11.2014 | 02:35

Nur weil es, eventuell, auch andere Gründe für das Verhalten von Türstehern geben könnte, heißt das nicht, dass Rassismus hier keine Rolle spielt.

Die Betonung liegt so oder so auf könnte“ - eben.Aber letztlich ist das doch nur eine persönliche Wahrnehmung / Interpretation, die nicht ohne Weiteres beweisbar ist. Es sei denn, der Türsteher würde klar sagen: „Afrikaner haben bei uns keinen Zutritt.“
Ansonsten ist ja nur beobachtbar, dass einer Person der Zutritt verweigert wird.
Mehr nicht. Den spezifischen Grund für die Ablehnung kennt nur der Türsteher, dem schließlich keiner in den Kopf sehen kann.

Alica 24.11.2014 | 14:26

Aber genau so funktioniert doch Alltagsrassismus: Es geht um Bilder in den Köpfen.

Ja, da braucht es aber effektivere Mittel um solche Bilder zu verändern.
Fragwürdige (=unprofessionelle) „Tests“ durchzuführen,
um dann mit den zwangsläufig uneindeutigen Ergebnissen vor Gericht zu ziehen, vermögen solche Bilder eben gerade nicht zu verändern. Damit kann allenfalls ein politisch korrektes Verhalten erzwungen werden, die eventuell vorhandenen schädlichen Bilder in den Köpfen leben aber - womöglich zum Trotz? - munter weiter.
Um Alltagsrassismus zu beseitigen muss an den Wurzeln von Rassismus angesetzt werden. Alles andere ist nichts weiter als Symptombehandlung, welche das zugrunde liegende Problem aber nicht zu kurieren vermag.

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Ehemaliger Nutzer 25.11.2014 | 03:45

„Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, dass bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch.“ ―Walid Nakschbandi